Aktuelle Beobachtungen

 

Auf dieser Seite finden Sie - relativ zeitnah - bemerkenswerte Beobachtungen aus dem Raum Landshut. Es handelt sich dabei vor allem um Nachweise von selten festzustellenden Arten, auffällig große Individuenzahlen oder um Beobachtungen, die jahreszeitlich ungewöhnlich sind. Außerdem wollen wir mit dieser Seite Ihr Interesse wecken: Für die unglaubliche Dynamik der Avifauna in Raum und Zeit.

 


            

Wochenbericht (04.11. bis 10.11.2019)

    

Eine außerordentlich ruhige Woche: Zu berichten gibt es lediglich zwei Meldungen einer Rohrdommel am Echinger Stausee (04.11., 10.11.) sowie einen Merlin bei Essenbach (09.11.). Außerdem hat unser Sterntaucher erneut seinen Standort gewechselt: er hält sich jetzt am Kiesabbau Aquapark auf (08.11., 10.11.). Und das war’s dann aber auch schon.

    

Wochenrückblick (28.10. bis 03.11.2019)

  

Wiederentdeckung eines Verschollenen: Unser zwischenzeitlich vermisster Sterntaucher hält sich jetzt unweit des Moosburger Stausees an einem Baggersee bei Haselfurth auf (03.11.). +++ Durchziehende Kraniche wurden zwischen dem 30.10. und 02.11. über verschiedenen Gemeinden im Raum Landshut gemeldet, insbesondere am 31.10. sowie am 01.11. mit Schwärmen von bis zu 400 Tieren. +++ Am Echinger Stausee rasteten am 28.10. 2 Säbelschnäbler und mehrfach gingen im Wochenverlauf auch wieder Meldungen von Waldschnepfen ein. Bei den beiden Säbelschnäblern handelt es sich um den 21. Nachweis für den Raum Landshut und erst die dritte Herbstbeobachtung überhaupt (4 Ind. am 12.10.1992, 1 Ind. am 29.09.1995).

  

Wochenrückblick (21.10. bis 27.10.2019)

 

Überraschenderweise ging in dieser Woche KEIN Sterntaucher-Nachweis vom Moosburger Stausee ein, dafür wurden am 26.10. am Isarstau Altheim zwei Ohrentaucher entdeckt, von denen am 27.10. zumindest noch ein Ind. anwesend war. Eigentlich waren wir uns ja sicher, dass unser Sterntaucher locker noch seinen „Jahrestag“ hier feiert (seit 23.12.2018 anwesend). +++ Mehrfach wurden im Wochenverlauf wieder Kraniche festgestellt, so am 24.10. über Essenbach, am 25.10. bei Eching und schließlich am 26.10. über Tiefenbach. Es handelte sich dabei allerdings jeweils nur um kleinere Trupps. +++ Im Zeitraum vom 25.10. bis 27.10. hielt sich an verschiedenen Gewässern im Isartal ein Trupp von 17 Weißwangengänsen auf, zudem rasteten zwei Blässgänse am 27.10. am Echinger Stausee. Während es sich bei den Weißwangengänsen vermutlich nicht um Gastvögel aus dem hohen Norden gehandelt haben dürfte, könnte dies bei Blässgänsen in der letzten Oktober-Dekade durchaus der Fall sein. +++ Der erste Trompetergimpel dieses Winters wurde am 25.10. bei Kröning gehört und seit dem 23.10. sind insbesondere im Bereich des Isartales jetzt auch größere Ansammlungen von Saatkrähen zu sehen.

   

Wochenrückblick (14.10. bis 20.10.2019)

   

Der zuletzt starke Vogelzug hat in dieser Woche deutlich an Dynamik verloren, dafür scheint allmählich der Durchzug von Kranichen in Schwung zu kommen: 250 Ind. flogen am 15.10. über Essenbach und am 20.10. wurden Trupps von mindestens 280 Ind. bei Bodenkirchen sowie etwa 100 Ind. über Wurmsham gesichtet. +++ Zudem ziehen immer noch einzelne Heidelerchen durch (19.10., Essenbach) und bei Unterwattenbach wurde am 19.10. erneut ein Rotkehlpieper festgestellt. +++ Am Echinger Stausee gab es mit 1404 Graugänsen ein neues, deutliches Gebietsmaximum, zu sehen waren dort außerdem bis zu 2 Rohrdommeln (14.10., 15.10.) und weiterhin ein Kleines Sumpfhuhn (14.10., 15.10.). +++ Erwartungsgemäß tauchten am 18.10. die ersten Saatkrähen im Landshuter Stadtgebiet auf, wenig überraschend waren zudem weitere Sterntaucher-Meldungen vom Moosburger Stausee (14.10., 16.10., 19.10.).

     

Wochenrückblick (07.10. bis 13.10.2019)

  

Eine Woche mit gigantischen Vogelzahlen: 78.700 durchziehende Ringeltauben, alleine am 12.10. bei Kumhausen, stellen vermutlich die höchste bislang ermittelte Vogelzahl im Raum Landshut überhaupt dar. Zudem wurden am 08.10. bei Altfraunhofen unglaubliche 2090 durchziehende Eichelhäher gezählt und als "Beifänge" bei vormittäglichen Zugplanbeobachtungen konnten u.a. ein erster Merlin (12.10., Stallwang) sowie regelmäßig auch Heidelerchen mit Trupps bis zu 46 Ind. (13.10., Kumhausen) beobachtet werden. +++ Auch die aktuellen Schwimmvogelzahlen an den Landshuter Stauseen und Staustufen sind mit insgesamt über 21.000 Tieren bemerkenswert. Dominierend sind dabei Blässhuhn (10.000), Reiherente (2.600) und Kolbenente (2.300), vergleichsweise stark vertreten sind weiterhin aber auch Höckerschwan (1.000) und Löffelente (100). Gegenüber dem Vormonat haben Blässhuhn (+2.600)  und Reiherente (+600) stark zugelegt, einen signifikanten Rückgang gab es dagegen erwartungsgemäß bei der Kolbenente (-2.400). Die meisten Wasservögel halten sich wie üblich um diese Jahreszeit im Moosburger Stausee auf (7.800), gefolgt vom Isarstau Altheim (6.100). +++ Von den Mittleren Isarstauseen wurde am 07.10. mit 97 Silberreihern ein neuer, sehr deutlicher lokaler Höchstwert für den Raum Landshut gemeldet, bemerkenswert waren aber auch mehrmalige Rastplatzansammlungen von bis zu 75 Alpenstrandläufern (08.10.). Zudem gab es als Besonderheiten einen Löffler (07.10.), bis zu 2 Rohrdommeln (13.10.), einen Fischadler (13.10.), ein Kleines Sumpfhuhn (13.10.) sowie bis zu 3 Kiebitzregenpfeifer (07.10.) zu sehen - und natürlich unseren Sterntaucher-Dauergast (13.10.). +++ Während bei Altfraunhofen noch am 11.10. ein extrem später Mauersegler festgestellt wurde, war bereits einige Tage vorher (07.10.) der erste Kranichschwarm (12 Ind.) in westlicher Richtung über Landshut hinweggezogen.

 

Wochenrückblick (30.09. bis 06.10.2019)

   

Deutschlands einziger Binnenland-Sterntaucher hält sich weiterhin am Moosburger Stausee auf (01.10., 03.10., 05.10.). +++ Während der ganzen Woche wieder sehr starker Vogelzug, insbesondere bei der Ringeltaube mit gewaltigen Schwärmen von 15.000 Ind. (01.10.), 13.700 Ind. (04.10.) sowie 9.400 Ind. und 2200 Ind. (06.10.). Auch die Durchzugszahlen beim Eichelhäher waren erneut beachtlich, mit beispielsweise 245 Ind. am 01.10. bei Grammelkam. Buchfinken wurden mit bis zu 4.350 Ind festgestellt (03.10., Grammelkam), zudem zogen täglich auch kleinere Trupps von Heidelerchen durch (max. 13 Ind. am 06.10. bei Käufelkofen). +++ An Seltenheiten wurden im Wochenverlauf ein Rotkehlpieper (06.10., Aign), sowie ein rufender Uhu und ein rufender Sperlingskauz an bereits bekannten Standorten im nördlichen Landkreis (06.10.) gemeldet.

    

Wochenrückblick (23.09. bis 29.09.2019)

 

Starker Vogelzug wurde am 29.09. bei Grammelkam festgestellt: Eine Zugplanbeobachtung am Vormittag ergab unter anderem 7.900 Ringeltauben, 2.680 Buchfinken, 238 Eichelhäher sowie als Überraschungsgäste einen Fischadler und einen Rotkehlpieper. +++ Ebenfalls auf dem Durchzug befanden sich sicherlich auch zwei Heidelerchen bei Velden. +++ Am Echinger Stausee hielt sich auch am 23. und am 24.09. noch ein Steinwälzer auf, außerdem waren am 29.09. eine Rohrdommel und am 24.09. immerhin 21 Alpenstandläufer zu sehen. +++ Am Isarstau Altheim rastete am 26.09. ein diesjähriger Knutt und am Moosburger Stausee fühlt sich weiterhin ein Sterntaucher recht wohl.

  

Wochenrückblick (16.09. bis 22.09.2019)

   

Seit mehreren Wochen ist im gesamten Raum Landshut ein außergewöhnlich starker Einflug von Eichelhähern zu beobachteten. Die Tiere treten teilweise in Trupps von bis zu 30 Exemplaren auf, stammen aus Brutgebieten in Nordosteuropa und kommen aufgrund ihrer geringen Scheu auch in die Siedlungsbereiche. Eichelhäher-Einflüge finden alljährlich statt, jedoch unterschiedlich stark. Starke Invasionen wurden in Bayern zuletzt in den Jahren 2004 und 2010 festgestellt. Beim Abschuss von jährlich etwa 20.000 Eichelhähern in Bayern – für den es übrigens keinen vernünftigen Grund gibt – handelt es sich also um eine Bejagung von Zugvögeln.  +++  Auch der dem am Echinger Stausee die ganze Woche über anwesende Steinwälzer zeigt, welch stark negative Auswirkung die Jagd auf Vögel über deren Abschuss hinaus hat: bei dem Echinger Steinwälzer handelt es sich um ein diesjähriges Tier aus dem hohen Norden, das noch keine negativen Erfahrungen mit (jagenden) Menschen gemacht hat. Seine Fluchtdistanz beträgt nur wenige Meter. Spätestens nach dem ersten Kontakt mit Jägern - z.B. im Mittelmeerraum oder an der Atlantikküste-  wird sich dieses Verhalten deutlich ändern. Die Bejagung schafft damit ein doppeltes Problem: Viele Vögel können aufgrund der durch die Bejagung bedingten hohen Fluchtdistanzen große Bereiche unserer Offenlandschaft nicht nutzen, weil sich dort (eigentlich ungefährliche) Menschen aufhalten. Und in Schutzgebieten müssen die Menschen dann auf den Wegen bleiben, um die Vögel nicht zu vertreiben. +++ Ein weiterer, ebenfalls diesjähriger Steinwälzer war vom 16.09. bis zum 18.09. am Isarstau Altheim zu beobachten und am Echinger Stausee ging der für die aktuelle Wegzugperiode bislang 8. Nachweis eines Fischadlers ein (22.09.). . +++ Im Moosburger Stausee hielt sich die ganze Woche über weiterhin ein Sterntaucher auf und bis zum 16.09. saßen bei Baierbach noch junge Mauersegler im Nest. +++ Ein am 22.09. bei Kröning beobachteter Tannenhäher ist insoweit bemerkenswert, als Tannenhäher im Raum Landshut bislang fast ausschließlich aus dem (waldreicheren) nördlichen Landkreis gemeldet wurden. Für den Bereich südlich der Isar ist dies erst die vierte Feststellung.

 

Wochenrückblick (09.09. bis 15.09.2019)

      

Die Zahl der Schwimmvögel an den Landshuter Stauseen und Staustufen hat gegenüber dem Vormonat nochmals um 10 Prozent auf jetzt 20.000 Tiere zugenommen. Sie liegt damit exakt auf dem bereits sehr hohen Niveau des Vorjahres. Am stärksten vertreten sind Blässhuhn (7.100), Kolbenente (4.700), Reiherente (2.000), Schnatterente (1.100) und Höckerschwan (1.000). Stark zugenommen hat dabei erneut die Zahl der Kolbenenten am Moosburger Stausee auf ein neues Gebietsmaximum von 4256 Ind. (15.09.). +++ Im Moosburger Stausee schwimmt weiterhin ein Sterntaucher und am Echinger Stausee hielt sich die ganze  Woche über ein Steinwälzer auf, zudem ein Kiebitzregenpfeifer (09.09. bis 11.09.), am 09.09. ein Fischadler sowie am 14.09. eine Raubseeschwalbe. +++ Bei Högldorf rastet weiterhin ein Kranich (09.09.), eine Moorente wurde am 13.09. im Isarstau Altheim entdeckt, bis zum 14.09. wurden bei Baierbach noch junge Mauersegler gefüttert und am 11.09. konnte im Rahmen einer Zugplanbeobachtung bei Schaumburg erneut ein Brachpieper festgestellt werden.

      

 

Wochenrückblick (02.09. bis 08.09.2019)

   

Während der gesamten Woche rastete weiterhin ein Kranich im Laabertal bei Rottenburg; auch die dort zu beobachtenden Bekassinen sieht man in dieser Zahl (32 Ind. am 02.09.) bei uns nicht alle Tage. +++ Am Echinger Stausee zog am 04.09. ein weiterer Fischadler durch, an zwei Tagen wurde eine Pfuhlschnepfe gemeldet (02.09., 03.09.) und die ganze Woche über war dort ein Steinwälzer zu sehen; am 02.09. und am 03.09. wurde außerdem ein Kleines Sumpfhuhn gemeldet. +++ Am 08.09. wurden bei Baierbach immer noch junge Mauersegler gefüttert und ziemlich spät dran sind auch drei noch sehr kleine Rauchschwalben in einem Nest in Landshut (03.09.). +++ Bei Hohenthann wurde am 04.09. die erste (männliche) Kornweihe gesichtet, am 04.09. rastete am Isarstau Altheim ein Knutt und am Moosburger Stausee kann weiterhin ein Sterntaucher bewundert werden. +++ Am 08.09. wurden bei Bayerbach 2 Mornellregenpfeifer und ein Brachpieper festgestellt, und zwar am exakt gleichen Ort, an dem im Zeitraum vom 01.10. bis 03.10.2016 bereits ein Mornell rastete; ansonsten liegt für den Raum Landshut vom Mornellregenpfeifer bislang lediglich ein Nachweis vom 22.08.2018 bei Altheim vor.

   

Wochenrückblick (26.08. bis 01.09.2019)

 

Jetzt ist auch am Echinger Stausee die Brutsaison der Flussseeschwalben beendet: mit mindestens 74 flüggen Jungvögeln wurde hier ein absoluter Allzeit-Rekord erreicht. Hinzu kommen mind. 24 flügge Jungvögel auf unserem mittlerweile stark sanierungsbedürftigen Nistfloß am Kiesabbau Aquapark. +++ Im Laabertal bei Högldorf rastete die ganze Woche lang weiter ein Kranich (seit 22.08.), auch hohe Zahlen an Bekassinen und Graureihern werden hier regelmäßig gezählt +++ Am Echinger Stausee freuten sich die Beobachter am 26.08. und am 27.08 über eine Rohrdommel, bis zum 28.08. gingen täglich Meldungen einer K1-Zwergdommel ein und nach längerer Pause war am 27.08. auch mal wieder ein Nachtreiher (K1) fällig; zudem wurde sowohl am 27.08. als auch am 01.09. ein Fischadler gesichtet, wesentlich weniger leicht zu entdecken aber vermutlich durchgehend anwesend ist weiterhin ein Kleines Sumpfhuhn (K1, 26.08., 01.09.) +++ Deutschlands einziger Binnenland-Sterntaucher schwimmt und taucht weiterhin (30.08., 01.09.) im Moosburger Stausee herum (seit Dezember 2018!) und ein weiterer Wiedehopf wurde am 01.09. aus der Gegend um Wölfkofen gemeldet.

     

Wochenrückblick (19.08. bis 25.08.2019)

    

Fast alles Wesentliche hat sich in dieser Woche an den Mittleren Isarstauseen abgespielt: bis zu 3 Kiebitzregenpfeifer (19. bis 23.08.), täglich ein bis zwei Zwergdommeln, ein Seidenreiher sowie ein Kleines Sumpfhuhn am 19.08., weiterhin ein Sterntaucher (21.08., 23.08., 24.08.), zwei Beobachtungen einer Rohrdommel (19.08., 25.08.) und mehrmals Raubseeschwalben: 2 Ind. am 21.08., 5 Ind. am 22.08. und 3 Ind. am 23.08..  +++ Die am 19.08. am Echinger Stausee gezählten 29 Bekassinen sind zwar die größte Ansammlung  seit 2005,  die Zahl liegt jedoch deutlich unter den noch in den 1980er Jahren erreichten Maxima von über 100 Tieren. +++ Zu berichten gibt es außerdem einen Wiedehopf in Eugenbach (25.08.) sowie einen vom 22. bis 25.08. im Laabertal  bei Högldorf rastenden Kranich.

   

Wochenrückblick (12.08. bis 18.08.2019)

   

Durchaus keine uninteressante Woche: Die Zahl der Schwimmvögel an den Landshuter Stauseen und Staustufen hat gegenüber dem Vormonat um 7.000 auf jetzt 18.000 Tiere stark zugenommen. Vermutlich handelt es sich für den Monat August sogar um ein neues Gebietsmaximum. Der Großteil der Vögel (14.000) hält sich an den Mittleren Isarstauseen auf. Es dominieren Blässhuhn (5.900), Kolbenente (3.100) Reiherente (2.400), Schnatterente (1.600), Stockente (1.200) und Höckerschwan (1.000). Es folgen knapp 700 Tafelenten (für diese Jahreszeit etwas schwach) und knapp 400 Haubentaucher. Gegenüber dem Vormonat erfolgten die stärksten Zunahmen bei Blässhuhn (+2.000), Kolbenente (+1.900), sowie Reiher- und Schnatterente (jeweils +1.300). +++ Nahezu täglich wurden im Wochenverlauf vom Echinger Stausee ein bis 2 Zwergdommeln und am 13.08. eine Rohrdommel gemeldet; ob die Zwergdommel hier tatsächlich Brutvogel ist, oder ob es sich bereits um zugewanderte Tiere handelt, ist unklar. +++ Wie zuletzt eigentlich in jedem Spätsommer hält sich aktuell auch wieder eine Moorente  am Moosburger Stausee auf (16.08.), der weiterhin anwesende Sterntaucher (13.08., 15.08., 17.08.) fällt jahreszeitlich dagegen nach wie vor aus dem Rahmen. +++ Bis zu 3 Seidenreiher waren  im Zeitraum vom 12.08 bis 14.08. am Echinger Stausee zu sehen, dazu am 13., 14. und 16.08. ein Kleines Sumpfhuhn sowie am 17. und 18. 08 ein Schwarzstorch. Jeweils an nur einem Tag wurden hier die ersten 2 Raubseeschwalben (13.08.) und ein erster Knutt (16.08.) beobachtet. +++ Meldungen von Nachtreihern gingen aus dem Vilstal bei Schalkham (15.08.) und aus dem Landshuter Stadtgebiet (1 K1 am 16.08.) ein. +++ Während am 14.08. ein Wiedehopf am Damm des Isarstaus Niederaichbach nach Nahrung suchte blieb eine gezielte Suche nach rastenden Mornellregenpfeifern bei Bayerbach leider ohne Erfolg.

    

Wochenrückblick (05.08. bis 11.08.2019)

  

Überraschung! Der am Moosburger Stausee überwinternde und letztmalig am 10.06. festgestellte Sterntaucher (K2) ist wieder aufgetaucht (09.08. und 11.08.). Wo sich der Vogel in den letzten zwei Monaten aufgehalten hat, bleibt sein Geheimnis. +++ Trotz der leider kontinuierlich zurückgehenden Schilfbestände bleibt der Echinger Stausee weiterhin ein gutes Gebiet für Rallenbeobachtungen: im Wochenverlauf wurden dort bis zu 10 Wasserrallen, mehrere Tüpfelsumpfhühner sowie erneut ein diesjähriges Kleines Sumpfhuhn (06.08.) beobachtet. Es ist mittlerweile kein großes Geheimnis mehr, dass im Allgemeinen der Montag Morgen aufgrund tiefer Wasserstände der beste Zeitpunkt ist, um Kleinrallen zu sehen. +++ Am 06.08. wurde am Echinger Stausee der erst Fischadler der diesjährigen Wegzuperiode beobachtet, unerbittlich attackiert von Flussseeschwalben, von denen sich aktuell noch immer etwa 100 Ind. dort aufhalten (07.08.). +++ Ein erster Kiebitzregenpfeifer rastete vom 06.08 bis zum 09.08. am Echinger Stausee und am 11.08. gab es dort auch wieder einmal Seidenreiher zu sehen. Zwei Stück.  

  

Wochenrückblick (29.07. bis 04.08.2019)

  

Bei Weihmichl wurde am 03.08. ein Rotmilan mit „Flügelbruch“ aufgefunden. Der Vogel, in dessen Körper nach eingehender Untersuchung fünf Schrotkugeln festgestellt wurden, musste zwischenzeitlich eingeschläfert werden. Bei der zuständigen Polizeidienststelle wurde Anzeige erstattet, eine Ergreifung des Täters ist wie immer jedoch sehr unwahrscheinlich. Wir gehen davon aus, dass die örtlichen Jagdberechtigten wie immer von nichts wissen, fragen uns aber: welche Leute - wenn nicht die Jagdberechtigten -  laufen bei uns denn im Wald mit Schrotgewehren herum?  Da es sich bei dem geschossenen Vogel um ein Alttier handelt ist unklar, ob eventuell auch Jungvögel in Mitleidenschaft gezogen wurden. Übrigens: Der Großteil  des weltweiten Rotmilan-Bestandes brütet in Deutschland, weshalb unser Land für den Erhalt dieser Vogelart eine absolut herausragende Verantwortung hat. Im vergleichsweise windschwachen Raum Landshut brüten Rotmilane nur sehr vereinzelt und wohl auch nicht regelmäßig. +++ Ein im nördlichen Landkreis aufgefundener junger Bienenfresser wird derzeit von Spezialisten aufgepäppelt. Der Vogel wurde am 04.08. aufgefunden, befand sich einem sehr schlechten Zustand und wurde von den Altvögeln nicht mehr betreut. +++ Am Auqapark ist die Brutsaison der Flussseeschwalben beendet: 26 Brutpaare brachten 24 Jungvögel zum Ausfliegen; am Echinger Stausee wird dagegen noch kräftig gefüttert und mehrere Paare bebrüten sogar noch Nach- bzw. Ersatzgelege. Die Brutsaison dürfte sich dort also noch bis in den September hineinziehen. +++ Aus dem nördlichen Landkreis wurde von einem bereits bekannten Standort ein rufender Sperlingskauz gemeldet (03.08.) und am gleichen Tag konnte am Isarstau Altheim erneut ein Nachtreiher festgestellt werden. +++ Am Echinger Stausee gab es am 29.07. rastende Watvögel in bemerkenswerter Anzahl und Artenvielfalt zu sehen, darunter mindestens fünf Temminckstandläufer und drei Regenbrachvögel; im Wochenverlauf wurden dort auch mehrfach bis zu drei Tüpfelsumpfhühner beobachtet.

 

Wochenrückblick (22.07. bis 28.07.2019)

  

Das Ablassen des Moosburger Stausees im Zeitraum vom 22. bis 24.07., verbunden mit einer Bootsbefahrung, hat offensichtlich nicht zu den befürchteten Beeinträchtigungen des Schwimmvogelbestandes geführt. Beispielsweise ist die Zahl der Kolbenenten im Zeitraum vom 14.07. (Schwimmvogelzählung) bis 24.07. von 1047 auf 1752 Ind. angestiegen, was dem jahreszeitlich üblichen Zuwachs entspricht. Die zwischenzeitlich entstandenen Schlickflächen wurden von mehreren Watvogelarten zur Rast genutzt, darunter am 24.07. der erste Sichelstrandläufer der Wegzugperiode 2019. Das Ablassen des Sees war für Untersuchungen der Dammstabilität erforderlich geworden, im Jahr 2020 wird der Moosburger See zu umfangreichen Sanierungsarbeiten mehrere Monate lang stark abgesenkt. +++ Bei Grießenbach (26.07.) und am Echinger Stausee (24.07., 28.07) wurden im Wochenverlauf Tüpfelsumpfhühner festgestellt, außerdem am 28.07. die ersten zwei Sandregenpfeifer. +++ Meldungen von Nachtreihern gingen lediglich vom Isarstau Altheim (1 K1, 26.07.) bzw. aus Auloh (22.07.) ein, jedoch nicht mehr vom Echinger Stausee. +++ Addiert man alle uns in diesem Jahr aus dem Raum Landshut bekannt gewordenen Bienenfresser-Bruten, so ergibt sich ein Rekordwert von etwa 20 Brutpaaren. Und dies bei sicherlich nicht vollständiger Erfassung.

    

Wochenrückblick (15.07. bis 21.07.2019)

   

Rückmeldung zu einer am 29.01.2019 im Stadtgebiet von LA abgelesenen Lachmöwe: Der Vogel wurde im Winter 2017 in Neumünster beringt, befand sich zu diesem Zeitpunkt im 3. Kalenderjahr (d.h. Geburt im Jahr 2015) und wurde zwischenzeitlich schon in Polen, der Slowakei sowie im Januar 2018 erneut in Neumünster beobachtet. +++ Rückmeldung zu einer am 16.06.2019 am Moosburger Stausee abgelesenen Graugans: Beringt wurde der Vogel am 11.06.2018 in Giften (Niedersachsen); dies ist insofern nicht ganz uninteressant, als es sich bei den bei uns aufhaltenden Graugänsen offensichtlich nicht nur um die Nachkommenschaft der Seewiesener Population handelt; letztmalig wurde der Vogel am 30.06. vom Inn gemeldet, wo er sich auch im Herbst 2018 bereits aufhielt.  +++ Die Zahl der im Raum Landshut festgestellten Bienenfresser-Bruten hat sich im Wochenverlauf deutlich erhöht: an einem der neu entdeckten Standorte wurden sogar acht beflogene Röhren gezählt (15.07.). +++ Die ersten Knäkenten am Moosburger Stausee leiteten am 20.07. den Wegzug dieser Art ein und am Echinger Stausee wurde am 21.07. das erste Kleine Sumpfhuhn der Wegzugperiode 2019 beobachtet. Weiterhin recht mager gestalten sich am Echinger Stausee die Nachweise von Nachtreihern: lediglich am 20.07. wurde ein einzelnes Ind. festgestellt. +++ Im Gemeindegebiet von Bodenkirchen stand am 16.07 ein adulter Schwarzstorch auf einem glücklicherweise gesicherten Mittelspannungsmasten; die landesweit mittlerweile weit fortgeschrittene Sicherung von Mittelspannungsmasten hat sicherlich einen erheblichen Anteil an der seit einigen Jahren stattfindenden Bestandserholung bei Weiß- und Schwarzstörchen; gerade bei Großvogelarten mit ihrer zumeist geringen Reproduktionsrate und mehreren Jahren „Wartezeit“ bis zur Fortpflanzungsfähigkeit, haben Maßnahmen zur Reduzierung der jährlichen Todeswahrscheinlichkeit stark positive Auswirkungen auf die Populationsentwicklung.

 

Wochenrückblick (08.07. bis 14.07.2019)

          

Der Schwimmvogelbestand an den Landshuter Stauseen und Staustufen hat sich gegenüber dem Vormonat auf nun gut 10.000 Tiere mehr als verdoppelt. Starke Zuwächse ergaben sich dabei vor allem am Moosburger Stausee (+2.400) und am Echinger Stausee (+2.000). Zugelegt haben Blässhuhn (+3.000), Kolbenente (+1.000), Reiherente (+900) und Stockente (+700). Bemerkenswert für den Monat Juli sind mehr als 1000 Stockenten alleine am Echinger Stausee sowie die Gesamtzahl von fast 1000 Höckerschwänen, davon über 600 am Echinger Stausee. Gezählt wurden zudem beachtliche 195 Flussseeschwalben, aber leider nur (noch) ein Nachtreiher. +++ Bei Grießenbach wurde am 14.07. ein erstes Tüpfelsumpfhuhn entdeckt und zeitgleich hielt sich auch ein Schwarzstorch dort auf. Da das Gebiet nur sehr begrenzt einsehbar ist, und weil wegen der unmittelbar angrenzenden Autobahn auch akkustische Nachweise kaum möglich sind, gibt es kaum Informationen darüber, ob hier Wasserralle, Tüpfelsumpfhuhn oder vielleicht sogar das Kleine Sumpfhuhn brüten. Von der Lebensraumausstattung her ist dies sicherlich nicht auszuschließen. Vielleicht bringt hier der vom Landratsamt Landshut geplante Beobachtungsstand einen besseren Einblick und neue Erkenntnisse.

  

Wochenrückblick (01.07. bis 07.07.2019)

 

Ziemlicher Frust herrscht aktuell bei den Freunden der Nachtreiher am Echinger Stausee, weil in den Nestern keine Jungvögel mehr zu sehen sind. Die Ursache hierfür ist völlig unklar; nicht auszuschließen, dass sich hier Waschbären bedient haben. Bei den sicherlich wehrhafteren Graureihern ist ein entsprechender Jungvogelverlust übrigens nicht zu erkennen. +++ Auch bei einem Vorkommen von Bienenfressern im nördlichen Landkreis und bei zwei Rotmilan-Paaren scheint die Brutsaison leider frühzeitig erfolglos beendet zu sein. +++ Damit das Ganze aber nicht zu negativ wird: bei den Flussseeschwalben sind mittlerweile mindestens 50 Jungvögel flügge und von den Flussregenpfeifern am Landshuter Flutmulden-Ausgleichsbiotop liegt doch tatsächlich eine Beobachtung von zwei Jungen vor (06.07.). Dass die Regenpfeifer trotz der dort ausufernden Freizeitnutzungen sowie der Frequentierung durch Hunde und sogar Reitpferde erfolgreich gebrütet haben, ist ziemlich überraschend. +++ Erkennbar war in dieser Woche der beginnende Anstieg der Bestandszahlen von Kolbenenten und Höckerschwänen sowie der einsetzende Durchzug von Flussuferläufern. Auffällig war darüber hinaus eine Häufung von Meldungen des Wespenbussards und der Wachtel.  

    

Wochenrückblick (24.06. bis 30.06.2019)

 

Wegen der hohen Temperaturen blieben in dieser Woche die Ornithologen offensichtlich eher daheim und die Vögel in Deckung. Es gingen daher vergleichsweise wenige Meldungen ein. +++ Der Mauersegler ist zweifellos die in dieser Woche am häufigsten gemeldete Art, bedingt durch die weiterhin sehr intensive Brutplatzkartierung in und um Landshut. +++ Am Echinger Stausee wechselten sich weiterhin ein Purpurreiher und ein Graureiher beim Brüten im gemeinsamen Nest ab und bei den Nachtreihern machen wir uns ein wenig Sorgen, weil in einigen Nestern keine Jungen mehr zu sehen sind. Vielleicht sind sie aber auch nur in schattigere Bereiche geklettert. +++  An den Mittleren Isarstauseen wurden im Wochenverlauf mehrmals Weißbart-Seeschwalben beobachtet (maximal 4 Ind. am 30.06.) und im Isarmoos rastete am 30.06. ein diesjähriger Schwarzstorch. +++  Fraglich ist, ob im Isarmoos aktuell nach Brachvögel anwesend sind: eine Exkursion am 30.06. ins Unterwattenbacher, Mettenbacher und Grießenbacher Moos ergab überall Fehlanzeige.

 

Wochenrückblick (17.06. bis 23.06.2019)

  

Im Laufe dieser Woche hat der Wegzug mehrerer Watvogelarten erkennbar eingesetzt, darunter auch 2 Uferschnepfen am 20. und 21.06. am Echinger Stausee. +++ Quasi in entgegengesetzter Richtung beginnt nun auch der Durchzug von Brandgänsen, mit Trupps von bis zu 28 Ind. (20.06., Echinger Stausee). Der Großteil der europäischen Brandgans-Population zieht alljährlich zum Wechsel des Großgefieders an den Großen Knechtsand in der Elbmündung. Übrigens: Auch an den Mittleren Isarstauseen besteht eine Mausertradition von Gänsen: mehrere Hundert Graugänse führen hier im Mai/Juni ihren Gefiederwechsel durch und sind dabei mehrere Wochen flugunfähig. +++ In der Reiherkolonie am Echinger Stauee wurden im Wochenverlauf bis zu 12 Nachtreiher gezählt und weiterhin sitzt dort auch ein Purpurreiher im Nest. +++ Bei unseren Flussseeschwalben am Aquapark bzw. am Echinger Stausee sind mittlerweile die ersten 30 Jungen flügge. Der zum Bestandserhalt erforderliche Bruterfolg von 0,5 Flügglingen/Brutpaar ist damit schon bald erreicht. +++ Unser zuletzt am 10.06. festgestellter Sterntaucher scheint nun tatsächlich den Moosburger Stausee verlassen zu haben, am Echinger Stausee hält sich aber weiterhin eine Weißbart-Seeschwalbe auf (23.06.).

 

Wochenrückblick (10.06. bis 16.06.2019)

  

Der Schwimmvogelbestand an den Landshuter Stauseen und Staustufen hat sich gegenüber dem Vormonat auf gut 4600 Tiere mehr als verdoppelt, wie jahreszeitlich üblich zwischen den Monaten Mai und Juni.  Eine besonders starke Zunahme ergab sich am Echinger Stausee, wo sich aktuell über 2600 Schwimmvögel aufhalten. Zugenommen haben Haubentaucher und Kolbenenten, starke Zuwächse ergaben sich bei Höckerschwänen (+500), Schnatterenten (+300), Stockenten (+500) und Blässhühnern (+700). Auf sehr niedrigem Niveau stagnieren weiterhin Tafel- und Reiherenten, die festgestellten 200 Flussseeschwalben sind dagegen durchaus beachtlich. +++ Ansonsten zeigte sich die Monatsmitte Juni wie immer eher wenig spektakulär: Gemeldet wurden lediglich 2 Seidenreiher und eine Weißbart-Seeschwalbe am Isarstau Altheim (10.06.) sowie ein Schwarzstorch am Echinger Stausee (16.06.). Ebenfalls am 16.06. wurden dort mindesten 7 junge Nachtreiher gezählt und zwischen all den Nachtreihern sitzt weiterhin ein mit einem Graureiher „verheirateter“ Purpurreiher im Nest. Unserem Sterntaucher gefällt es offensichtlich immer noch am Moosburger Stausee (10.06.), überraschend dagegen ist die Meldung eines Wiedehopfes am 14.06. bei Wurmsham. Was der da wohl um diese Jahreszeit sucht? +++ Eine farbmarkierte Graugans, die am 16.06. am Moosburger Stausee abgelesen wurde, stammt vermutlich aus den Niederlanden; wir warten aber noch auf eine entsprechende Bestätigung.

  

Wochenrückblick (03.06 is 09.06.2019)

 

Wie es scheint, macht sich auch in diesem Jahr der Waldlaubsänger als Brutvogel im Raum Landshut wieder ziemlich rar. Von der früher in den Isarleiten stellenweise flächendeckend vorkommenden Art liegen aus den letzten Jahren fast nur noch Meldungen aus der Zugperiode vor. Eine Ursache für den Bestandsrückgang ist nicht erkennbar, die Buchenwälder in den Isarleiten haben sich zumindest augenscheinlich nicht verschlechtert. Möglicherweise gibt es für Waldlaubsänger Probleme auf dem Zugweg oder im Winterquartier. +++ Nachdem vier Wochen lang nur „Fehlanzeigen“ gemeldet wurden, kam ein erneuter Nachweis des seit dem 23.12.2018  am Moosburger Stausee anwesenden Sterntauchers (2. Kalenderjahr) nun doch etwas überraschend (09.06.). Aufgrund des sehr geringen Schwimmvogelbestandes wird der Moosburger Stausee von Beobachtern zurzeit nur relativ selten auf- und dann wohl ziemlich zügig abgesucht. Der oft lange und weit tauchende Vogel kann dann leicht übersehen werden kann. +++ Im Wochenverlauf wurden erneut 3 Seidenreiher beobachtet (Grießenbach, 04.06.), am Echinger Staussee hält sich weiterhin ein zeitweise im Nest sitzender, womöglich brütender Purpurreiher auf (03.06.), am gleichen Tag wurden dort zudem drei rastende Säbelschnäbler entdeckt und am 09.06. flog am Moosburger Stausee zwischen zahlreichen  Flussseeschwalben auch eine Weißbart-Seeschwalbe umher. +++ Ansonsten verlief die Woche im Wesentlichen ohne größere Besonderheiten: der üblicherweise bis Anfang Juni andauernde Heimzug in die Brutgebiete ebbt nun merklich ab und der bereits Ende Mai beginnende Wegzug setzt erst allmählich ein.

   

Wochenrückblick (27.05. bis 02.06.2019)

     
Der bereits am 24.05. bei Grießenbach entdeckte Sichler wurde auch in dieser Woche wieder beobachtet: am 28.05. und am 29.05. am Isarstau Altheim bzw. in dessen näheren Umgebung; für den Raum Landshut ist dies der dritte Nachweis (21.10.1989, 27.11.2013). +++ Auch vom Rallenreiher, der sich im Zeitraum vom 30.05. bis 01.06. bei Grießenbach aufhielt, liegen für den Raum Landshut bislang erst wenige Feststellungen vor: 17.06.1968, 02.07.1972, 28.05.1978 und 25.05.1995. +++ Überhaupt war die vergangene Woche eine Woche der Reiher: noch einmal wurde vom Echinger Stausee ein Kuhreiher gemeldet (30.05.), Seidenreiher wurden am 27.05. (2 Ind., Isarstau Altheim), 30.05. (5 Ind., Echinger Stausee) sowie am 02.06. (3 Ind. Grießenbach) beobachtet und zudem hielt sich am Echinger Stausee neben den sechs Nachtreiher-Brutpaaren weiterhin ein Purpurreiher auf (bis 02.06.). +++ Gescheitert ist am Echinger Stausee im Wochenverlauf ein Ansiedlungsversuch von mehreren Dutzend Lachmöwen-Brutpaaren; vermutlich waren die Pegeländerungen im See zu stark; in den Schilfbereichen des Echinger Stausees bestand in den 1980er Jahren eine große, fest etablierte Brutkolonie von Lachmöwen mit mindestens 1000 Brutpaaren; in späteren Jahren wichen diese auf die großen Steininseln im Moosburger und Echinger Stausee aus, wurden dort aber mittlerweile überall von den am Brutplatz zumeist recht "humorlosen" Mittelmeermöwen verdrängt; das aktuell einzige regelmäßige Brutvorkommen der Lachmöwe im Raum Landshut befindet sich an einem ehemaligen Baggersee bei Wörth, an dem es aber erhebliche Konflikte mit diversen Freizeitnutzungen gibt. +++ Große Ansammlungen von Brachvögeln im Isarmoos (41 Ind. am 02.06.) sind erfahrungsgemäß kein gutes Zeichen bezüglich des Bruterfolgs. Üblicherweise sind derart große Trupps Anfang Juni ein Hinweis auf zahlreiche Gelegeverluste; der Reproduktionserfolg des Großen Brachvogels im Isarmoos ist seit vielen Jahren sehr schlecht und reicht für einen Bestandserhalt der Population nicht aus; vermutlich ist das Isarmoos als Brutgebiet für den Großen Brachvogel grundsätzlich nicht (mehr) geeignet: es ist zu trocken, daher reich an Kleinsäugern, Regenwürmen etc. und damit viel zu stark von allen Arten von Beutegreifern frequentiert; Bodenbrüter haben hier kaum eine Chance, erfolgreich zu brüten; wir gehen davon aus, dass der Brachvogel-Bestand im Raum Landshut substanziell durch Zuwanderung von Nachwuchs-Überschuss aus dem Bereich des Großflughafens München am Leben gehalten wird; mit etwa 100 Brutpaaren stellt der Münchner Flughafen die größte und mit Abstand reproduktionsstärkste Brutpopulation des Großen Brachvogels in Bayern dar.

    

Wochenrückblick (20.05. bis 26.05.2019)

   

Kaum zu glauben, dass in dem zusammenbrechenden Gehölzbestand der sog. „Reiherinsel“ im Echinger Stausee mindestens 6 Nachtreiher-Paare noch Platz für ihre Nester gefunden haben (26.05.); brüten hier doch bereits mehrere Dutzend Paare Graureiher und Kormorane. +++ Zu den absoluten „Highlights“ der Woche zählten zweifellos ein Sichler bei Grießenbach (24.05.) sowie ein Kuhreiher (26.05.), der sich zunächst im neuen Flutmuldenbiotop in der Stadt Landshut und später dann am Echinger Stausee aufhielt; für den Kuhreiher ist dies der erste Nachweis für den Raum Landshut. +++ Kaum weniger bemerkenswert sind zwei Nachweise eines (vielleicht des gleichen?) Karmingimpels: zunächst am 25.05. bei Auloh und dann am 26.05. im bereits oben genannten Flutmuldenbiotop, an dem die Stadt Landshut jetzt endlich Hinweisschilder zum Wegegebot anbringen hat lassen. Ob’s hilft, den sehr hohen Freizeitdruck auf das eigentlich gut angelegte Gebiet zu reduzieren bleibt abzuwarten. +++ Auch ansonsten kann sich die "Ausbeute" dieser Woche durchaus sehen lassen: 2 Stelzenläufer sowie eine Heringsmöwe am Echinger Stausee (20.05.), 3 Weißflügel-Seeschwalben und eine Weißbart-Seeschwalbe am Isarstau Altheim (20.05. und 21.05.) sowie ein bzw. zwei Schwarzstörche bei Wurmsham (24.05.) bzw. am Echinger Stausee (26.05.). Des Weiteren eine Weißflügel-Seeschwalbe (24.05.) und ein Wiedehopf (26.05.) am Echinger Stausee, mindestens 4 Bienenfresser bei Stallwang (23.05.) sowie ein Rothalstaucher bei Wörth (26.05.). +++ Was Brutvögel anbelangt, so besteht mittlerweile auf zwei LBV-Flächen Brutverdacht für den Wendehals, bei den Flussseeschwalben gehen wir bislang  von mindestens 81 Brutpaaren aus und am Echinger Stausee scheint es einen Brutversuch eines Purpurreihers mit einem Graureiher zu geben (24.05. und 26.05.).

 

Wochenrückblick (13.05. bis 19.05.2019)

 

Allerhand Interessantes gab es auch in der zurückliegenden Woche wieder: Am 13.05. 3 Seidenreiher am Echinger Stausee sowie am Abend des gleichen Tages eine rufende Zwergohreule, deren Standort wir hier aber nicht öffentlich machen wollen. Gleiches gilt für bis zu 8 Bienenfresser an einem bereits mehrjährigen Brutplatz im nördlichen Landkreis (16.05. und 18.05.). Zudem wurde aus dem Landshuter Stadtgebiet am 17.05. ein Trupp von 30 sicherlich durchziehenden Bienenfressern gemeldet, die in einem Garten Rast, und dabei ihrem Namen alle Ehre machten. Berichtenswert erscheinen uns zudem eine Weißbart-Seeschwalbe (15.05.), 2 Stelzenläufer (18.05. und 19.05.) sowie ein Purpurreiher (18.05. und 19.05.) am Echinger Stausee. Unweit davon wurden am 17.05. bei einbrechender Dunkelheit zwei jagende Schleiereulen beobachtet und eine immature Wiesenweihe jagte am 15.05. im Bereich des Kiesabbaus Aquapark über einer frisch gemähten Wiese. Ob es sich bei einer am 19.05. am Echinger Stausee beobachteten Weihe um den gleichen Vogel, oder gar um eine Steppenweihe gehandelt hat, muss leider offen bleiben. Keine Zweifel gibt es dagegen bei einer Beobachtung eines Nachtreihers bei Ohu (16.05.) sowie bei einem an einem eigentlich völlig untypischen Standort singenden Drosselrohrsänger (19.05.): in einem Garten inmitten des Landshuter Stadtgebietes

    

Wochenrückblick (06.05. bis 12.05.2019)

 

Die zurückliegende Woche war erneut geprägt durch zahlreiche Beobachtungen von Braunkehlchen und Steinschmätzern sowie weiterhin deutlichem Zugstau bei Schaf- und Bachstelzen, Watvögeln und Schwalben; alleine am Echinger Stausee warteten am 12.05. etwa 5000 Rauchschwalben auf bessere Zugbedingungen und nicht viel anders sah es am Moosburger, Altheimer und Niederaichbacher Stau aus: alles voller Schwalben!; bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang auch die Zahl von insgesamt wohl deutlich über 20 Flussuferläufern, die sich an den Landshuter Stauseen ebenfalls "stauten". +++ Auch an ornithologisch attraktiven Arten hatte die Woche einiges zu bieten: ein Regenbrachvogel bei Grießenbach (08.05. und 09.05,), ein Steinwälzer (08.05.) und eine Weißflügel-Seeschwalbe am Echinger Stausee (09.05.) sowie ein Schwarzstorch über dem Isarstau Altheim (12.05.); außerdem hielt sich am Moosburger Stausee weiterhin ein Sterntaucher auf (zuletzt am 11.05.) und vom Seidenreiher gingen aus dem Bereich der Mittleren Isarstauseen Meldungen von bis zu 3 Ind. (12.05.) ein. +++ Was Brutvögel anbelangt, so wurden mehrmals einzelne Rotmilane aus dem nördlichen Landkreis gemeldet, an mehreren Orten im Isartal singen Nachtigallen, am Echinger Stausee brüten wohl 4 Nachtreiherpaare und bei den Flussseeschwalben am Aquapark bzw. am Echinger Stausee scheint bislang alles planmäßig zu laufen (ingesamt ca. 180 anwesende Ind.); etwas überraschend waren dagegen eine singende Grauammer (08.05.) sowie eine allerdings nur überfliegende Saatkrähe bei Weixerau (10.05.); die Grauammer ist im Raum Landshut Ende der 1980er Jahre ausgestorben, von der in den Nachbarlandkreisen Freising und Straubing regelmäßig brütenden Saatkrähe fehlt bei uns bislang ein Brutnachweis überhaupt.

   

Wochenrückblick (29.04. bis 05.05.2019)

  

Aufgrund der kalten Witterung und der anhaltenden nördlichen Luftströmung herrschte praktisch die ganze Woche über Zugstau, erkennbar u.a. an großen Ansammlungen von Schwalben (z.B. 8000 Rauchschwalben am 29.04. am Isarstau Altheim) und Mauerseglern. Wie bereits seit einigen Jahren war erneut der vergleichsweise geringe Anteil von Mehlschwalben in den Schwalbenansammlungen auffallend.  +++ Im Wochenverlauf sind nun auch die letzten Zugvögel in den Raum Landshut zurückgekehrt: Neuntöter am 29.04., Grauschnäpper am 04.05. und Sumpfrohrsänger am 05.05.; Steinschmätzer, Braunkehlchen und Thunbergschafstelzen – alles Arten die im Raum Landshut nicht brüten – zogen erkennbar durch, wobei die letztgenannte Art übrigens nicht mit der schwedischen Schulstreikerin verwandt oder verschwägert ist. +++ An den Mittleren Isarstauseen halten sich mindestens seit dem 30.04. (bis 05.05.) 2 Weißbart-Seeschwalben und im Moosburger See schwimmt weiterhin ein Sterntaucher im 2. Kalenderjahr. Außerdem wurden am 29.04. ein Sanderling und ein Seidenreiher (beide Echinger Stausee) sowie am 01.05. ein Rothalstaucher (Moosburger Stausee) gemeldet. +++ Das erste Gänsesägerweibchen mit Nachwuchs wurde am 03.04. am Isarstau Altheim gesichtet, mindestens 150 Flussseeschwalben warten im Bereich zwischen Moosburg und Landshut auf geeignetes Wetter zum Brüten und an mehreren Stellen im Isartal singen weiterhin fortpflanzungswillige Nachtigallen und Halsbandschnäpper. Die Landshuter Halbandschnäpper-Population ist aber weiterhin nur ein ziemlich müder Abklatsch des Freisinger Brutbestandes.

 

Wochenrückblick (22.04. bis 28.04.2019)

  

Wie immer in der letzten April-Dekade war allerhand los: Unserem Sterntaucher gefällt es weiterhin am Moosburger Stausee (23.04., 24.04., 25.04) und erneut gingen Meldungen von durchziehenden Wiedehopfen ein: am 22.04. bei Edlkofen und am 23.04.bei Unterahrein. +++ Bis auf Neuntöter, Grauschnäpper, Sumpfrohrsänger und Gelbspötter sind nun alle häufigeren Zugvogelarten aus dem Winterquartier zurückgekehrt: am 22.04. die ersten Mehlschwalben (Schmatzhausen) sowie der erste Halsbandschnäpper (Hofham),  am 23.04. die erste Nachtigall (Gaden), am 24.04. die ersten beiden Temminckstrandläufer (Echinger Stausee), am 25.04. die erste Wiesenweihe (Mettenbach) sowie der erste Pirol (Unterahrein), am 27.04. die ersten Mauersegler (Isarstau Altheim) und schließlich am 28.04. der erste Zwergstrandläufer (Echinger Stausee). +++ Ein Knutt rastete am 22.04. am Isarstau Altheim, am 23.04. gab es am Echinger Stausee erneut einen Rotfußfalken zu sehen, ein Schwarzstorch hielt sich am 22.04. bei Grießenbach auf und am 27.04. sowie am 28.04. wurde von den Mittleren Isarstauseen eine Weißbart-Seeschwalbe gemeldet. +++ Bislang wurden 3 Nester von Nachtreihern am Echinger Stausee entdeckt und am Abend des 28.04. hielten sich dort mindestens 104 Flussseeschwalben auf.

    

Wochenrückblick (15.04. bis 21.04.2019)

  

Erstmals für 2019 wurden im Wochenverlauf folgende Arten festgestellt: Baumpieper (16.04.), Schwarzmilan (18.04.), Turteltaube (20.04.), Schilfrohrsänger (21.04.), Drosselrohrsänger (21.04.) und Trauerschnäpper (21.04.). Auf die ersten Halsbandschnäpper, die im Nachbarlandkreis Freising bereits an vielen Orten zu sehen sind, warten wir hier im Raum Landshut dagegen noch. +++ An den Mittleren Isarstauseen hält sich immer noch ein Sterntaucher auf (19.04., 21.04., seit 23.12.2018) und am 18.04. waren bereits mindestens 80 Flussseeschwalben aus dem Winterquartier zurückgekehrt. Diese Zahl ist insoweit erstaunlich, als in der ersten April-Dekade früherer Jahre gerade mal die ersten "Flussis" bei uns eintröpfelten. +++ Am Echinger Stausee wurden erneut bis zu 5 Nachtreiher festgestellt und am 21.04. der erste (männliche) Rotfußfalke. +++ Mit den Feststellungen Nr. 7 (20.04. bei Unterahrein) und Nr. 8 (21.04. bei Volkmannsdorferau) zeichnet sich weiterhin ein vergleichsweise starker Wiedehopf-Durchzug ab und auch vom Wendehals gingen zwei Meldungen ein: am 17.04. und am 19.04., beide auf einer LBV-Fläche bei Wörth. +++ Freilaufende Hunde machen weiterhin nicht nur den in einer Ausgleichsfläche im Landshuter Westen brütenden Flussregenpfeifern das Leben schwer, sondern stöberten am 16.04. auch zwei Heidelerchen im NSG am ehemaligen Standortübungsplatz auf. Mitten in einer eigens für diese Art optimierten Kernzone. +++ Bei Mettenbach rasteten am 19.04. die ersten Regenbrachvögel, im Grießenbacher Moos hält sich immer noch ein Seidenreiher auf (19.04.) und am Isarstau Altheim waren am 20.04. die ersten beiden Raubseeschwalben zu sehen. +++ Eine am 20.04. am Isarstau Altheim abgelesene Mittelmeermöwe wurde als Jungvogel  im Jahr 2017 auf einer Donauinsel bei Straubing beringt. Zwischenzeitlich war der Vogel in mehreren östlichen Bundesländern und in Polen zu Gast.

   

Wochenrückblick (08.04. bis 14.04.2019)

     

Gegenüber dem Vormonat ist die Zahl der Schwimmvögel an den Landshuter Stauseen und Staustufen nochmal geringfügig auf jetzt 3300 Tiere zurückgegangen. Lediglich beim Höckerschwan war ein signifikanter Anstieg gegenüber den März-Zahlen zu verzeichnen. Bemerkenswert erscheint uns auch die stattliche Anzahl  von 95 Graureihern, die im Zuge der Wasservogelzählung am Echinger Stausee ermittelt wurde. +++ Erneut gingen im Wochenverlauf Wiedehopf-Meldungen ein: jeweils ein Ind. am 08.04. bei Ellermühle sowie bei Wörth. +++ Am Echinger Stausee wurde sowohl am 09.04. als auch am 12. 04. ein Purpurreiher beobachtet, ein Seidenreiher war am 10.04. und am 14.04. bei Grießenbach zu sehen. Und in der Echinger Reiherkolonie halten sich mittlerweile bis zu 5 Nachtreiher auf und bauen Nester. +++ Jeweils ein Sterntaucher schwamm am 13.04. im Echinger Stausee und am 14.04. im Moosburger Stausee. Weiterhin anwesend war auch „unsere“ Samtente  vom Isarstau Altheim (10.04.). +++ Der ehemalige Landshuter Standortübungsplatz bei Auloh glänzte am 11.04. mit einer singenden Heidelerche sowie einer rastenden Ringdrossel. Für den Raum LA ist dies erst der zweite Nachweis einer Ringdrossel (29.04.2015, ebenfalls am ehemaligen Standortübungsplatz). +++ Aus dem Winterquartier zurückgekehrt sind im Wochenverlauf Klappergrasmücke (09.04.), Rohrschwirl (10.04.), Schwarzkopfmöwe (13.04.) sowie Tüpfelsumpfhuhn (14.04.). Außerdem trugen sowohl in Geisenhausen als auch am Kühlturm des Kernkraftwerks Isar Wanderfalken Beute zu ihren Nester

 

Wochenrückblick (01.04. bis 07.04.2019)

 

In dieser Woche freuen wir uns über folgende Rückkehrer aus dem Winterquartier: Baumfalke (02.04., Echinger Stausee), Fitis (02.04., Moosburg), Flussseeschwalbe (03.04., Echinger Stausee), Bruchwasserläufer (04.04., Grießenbach) und Kuckuck (06.04., Stallwang.). Zurückgekehrt sind auch die Rauchschwalben der Landshuter Altstadt-Population (02.04.) sowie die ersten Nachtreiher am Echinger Stausee (2 Ind. am 06.04. und 3 Ind. am 07.04.). +++ Der immer noch am Moosburger Stausee anwesende Sterntaucher hatte zumindest am 04.04. einen Artgenossen zu Besuch.  +++ An bemerkenswerten Durchzüglern wurden im Wochenverlauf ein Kleines Sumpfhuhn (02.04., Echinger Stausee), eine Uferschnepfe (06.04., Schaltdorf) sowie zwei Wiedehopfe (02.04., Unterwattenbach und  05.04., Rottenburg) gemeldet. +++ Erneut rasteten am Moosburger wieder auffallend viele Löffelenten (>30 Ind.). Zwar ist der vegetationsfreie und mehr als einen Meter tiefe See nicht gerade ein klassischer Heimzug-Rastplatz für Löffelenten, vermutlich finden die Vögel aber aktuell ein besonders günstiges Nahrungsangebot vor, und zwar aufgrund eines Massenvorkommens frisch geschlüpfter Fliegen auf der Wasseroberfläche. Auch die relativ hohe Anzahl von 648 Lachmöwen (07.04.) ist möglicherweise eine Folge dieses Phänomens.

 

Wochenrückblick (25.03. bis 31.03.2019)

 

Am Echinger Stausee wurde am 25.03. die erste Rohrweihe festgestellt, und am gleichen Tag im Landshuter Stadtgebiet der erste bayerische Wendehals des Jahres 2019. +++ Sowohl am Moosburger Stausee (31.03) als auch am Isarstau Altheim (28.03.) halten sich immer noch Sterntaucher auf und weiterhin ist noch mit Merlinen zu rechnen (1 Ind. am 25.03. bei Grießenbach).  +++ Wie üblich haben die Graureiher auch in diesem Jahr wieder früh mit der Brut begonnen: am Echinger Stausee sitzen bereits knapp 3-wöchige Jungvögel in den Nesten. Apropos Graureiher: In diesem Jahr findet eine landesweite Erfassung des Brutbestandes statt. Wir bitten in diesem Zusammenhang dringend um Hinweise auf Brutvorkommen im Landkreis. +++ Ein rastender Kranich wurde am 29.03 bei Högldorf beobachtet, später flog der Vogel dann in westliche Richtung ab. +++ Mit 55 Kampfläufern konnte am 31.03. bei Grießenbach die bayernweit bislang größte Ansammlung dieser Art im Jahr 2019 festgestellt werden. Der Hauptdurchzug von Kampfläufern erfolgt im Allgemeinen aber erst Anfang Mai, wobei die früheren Truppgrößen heute längst nicht mehr erreicht werden. Ziemlich selten geworden ist mittlerweile auch die Uferschnepfe (1 Ind. am 31.03 bei Grießenbach). Meldungen von Uferschnepfen werden vom ORNITHO-System seit kurzem sogar in roter Schrift dargestellt!    

  

Wochenrückblick (18.03. bis 24.03.2019)

 

Im Wochenverlauf sind erneut mehrere Arten aus ihren Winterquartieren in den Raum Landshut zurückgekehrt: Knäkente (18.03.), Mönchsgrasmücke (20.03.), Sommergoldhähnchen (21.03) und Gartenrotschwanz (24.03.). Während vom Sommergoldhähnchen bereits vom 01.01. eine Winterbeobachtung vorliegt (Landshuter Hofgarten), handelt es sich beim Gartenrotschanz um den ersten Nachweis in Bayern für 2019. +++ Während das Zuggeschehen also mittlerweile deutlich an Fahrt aufgenommen hat, warten immer noch viele Wintergäste aus dem Norden bzw. Nordosten bei uns ab, darunter die beiden Sterntaucher am Moosburger Stausee (24.03.) bzw. am Isarstau Altheim (21.03.) sowie eine Samtente, ebenfalls am Isarstau Altheim (19.03.). +++ Starker Durchzug war wie in der Vorwoche bei der Löffelente zu verzeichnen, mit bis zu 36 Ind. (24.03.) am Moosburger Stausee. +++ Ein ziemlich früher Wiedehopf wurde am 22.03. bei Auloh festgestellt. Mit Ausnahme einer völlig aus dem Rahmen fallenden Meldung vom 20.01. aus Gerhardshofen (Landkreis NEA) ist dies der erste Nachweis für Bayern in diesem Jahr. +++ Am Echinger Stausee wurde am 24.03. eine im Juni 2018 in Laußen (Sachsen) geborene Silbermöwe abgelesen. Zwischenzeitlich war der Vogel bereits im Landkreis Erding festgestellt worden (15.12.2018). +++ Über zwei auf einer ökologischen Ausgleichsfläche der Stadt Landshut balzende Flussregenpfeifer konnten sich die Beobachter kaum freuen: die mit erheblichem Aufwand angelegte Biotopfläche wird permanent von Erholungsuchenden belagert und von freilaufenden Hunden duchstöbert. Man fragt sich, welchen Sinn derartige „Ausgleichsmaßnahmen" haben. +++ Berichtenswert erscheinen uns auch noch eine Moorente am Echinger Stausee (23.03.) sowie zwei offensichtlich brutwillige Weißstörche auf der Neufahrner Nistplattform.

 

Wochenrückblick (11.03. bis 17.03.2019)

 

Der Schwimmvogelbestand an den Landshuter Stauseen und Staustufen ist im Vergleich zum Vormonat deutlich um fast 6000 Tiere auf jetzt 3500 Vögel zurückgegangen. An der jahreszeitlich durchaus üblichen Abnahme sind alle häufigen Arten beteiligt: Tafelente (-1800), Stockente (-900), Reiherente (-800), Blässhuhn (-800), Krickente (-400) und Schnatterente (-300). Über alle Arten hinweg waren besonders stark der Isarstau Niederaichbach (-80 Prozent) und der Moosburger Stausee (-70 Prozent) betroffen. +++ Am 11.03. wurde am Echinger Stausee der erste Sandregenpfeifer, am 14.03. dann der erste Flussregenpfeifer beobachtet. Bei den im März durchziehenden Sandregenpfeifern handelt es sich im Allgmeinen um Vögel der Ostseepopulation. Die deutlich größere Population aus Nordskandinavien bzw. Westsibirien zieht bei uns erst im Mai durch. +++ Im Wochenverlauf waren an mehreren Orten im Landkreis überwiegend wohl durchziehende Rotmilane und Weißstörche zu sehen. +++ Starker Durchzug wurde auch bei der Löffelente festgestellt, mit bis zu 19 Ind. am Moosburger Stausee und bis zu 24 Ind. am Echinger Stausee. +++ Überraschend früh zur Brut geschritten ist ein Pärchen Nilgänse mit drei relativ frisch geschlüpften Jungvögeln am Isarstau Niederaichbach (16.03.). Am gleichen Tag wurden dort die erste Rauchschwalbe sowie der bereits seit 10.02. anwesende Sterntaucher festgestellt. +++ Erneut beobachtet wurde auch eine Samtente am Isarstau Altheim (16.03), die dort wohl bereits seit dem 08.12.2018 nach Muscheln und Schnecken taucht. +++ Und zum Wochenabschluss am 17.03. konnte mitten im Landshuter Stadtgebiet eine Waldschnepfe nachgewiesen werden, und zwar im Landshuter Hofgarten. Wie zahlreiche Funde von Waldschnepfen-Kadavern belegen, ist für diese nächtlich ziehende Art die Nähe von beleuchteten Gebäuden mit Wanderfalken-Brutvorkommen (Martinskirche!) nicht ungefährlich.

 

Wochenrückblick (04.03. bis 10.03.2019)

 

Am 04.03. wurde der erste Zilpzalp festgestellt, am 06.03. die ersten zwei Kampfläufer; beide Arten sind auch in den letzten Jahren in der ersten März-Dekade im Raum Landshut eingetroffen. +++ Erneut wurden im Wochenverlauf rastende Trupps von Goldregenpfeifern gemeldet: 16 Ind. am 04.03., 20 Ind. am 05.03. sowie 4 Ind.am 06.03., alle im Isarmoos. Dort am 04.03. auch der erste größere Trupp frisch eingetroffener Brachvögel (9 Ind.). +++ Im südlichen Landkreis inspizierten am 04.03. 2 Rotmilane einen früheren Brutplatz und dem am Moosburger Stausee überwinternden Sterntaucher scheint es dort immer noch zu gefallen.

 

Wochenrückblick (25.02. bis 03.03.2019)

 

Die beiden zuletzt noch am Echinger Stause anwesenden Singschwäne scheinen das Gebiet mittlerweile verlassen zu haben. Am 26.02. wurden sie dort letzmalig gesehen. +++ Im Wochenverlauf waren vielerorts im Raum Landshut die ersten Singdrosseln zu hören, mehrere Rotmilane wurden beobachtet und am 01.03. war erstmalig ein richtig großer Schwarm Kiebitze (>950 Ind. bei Essenbach) zu sehen. Bei derart großen Kiebitz-Trupps handelt es sich im Allgemeinen nicht um hiesige Brutvögel, sondern um Durchzügler, die es zumeist recht eilig haben. +++ Ins Isarmoos sind die ersten Brachvögel zurückgekehrt (erstmals am 25.02.), also wie in den Vorjahren in der letzten Februar-Dekade. +++ Ein weiterer Goldregenpfeifer wurde am 01.03. im Vilstal bei Gerzen festgestellt und eine Waldschnepfe flog am am 02.03. bei Dirnau auf. +++ Auch der Durchzug von Heidelerchen ist mittlerweile angelaufen: Am ehemaligen Landshuter Truppenübungsplatz rasteten am 28.02. 7 Ind. sowie am  02.03. noch mindestens ein Ind.. +++ Und am 03.03. zogen über den Echinger Stausee 6 Kraniche Richtung Norden, während es den seit 23.12.2018 am Moosburger Stausee anwesenden Sterntaucher noch nicht ins Brutgebiet zu ziehen scheint.

 

Wochenrückblick (18.02. bis 24.02.2019)

 

Im Wochenverlauf gingen zwei Beobachtungen eines Merlins ein; am 20.02. und am 23.02., beide Male bei Altheim; gut möglich, dass es sich dabei um den gleichen Vogel gehandelt hat, dessen Auftauchen sicherlich auf die aktuell starken Zugbewegungen von Lerchen, Wiesenpiepern und Bachstelzen zurückzuführen ist. +++ Am 18.02. wurden bei Unterwattenbach die ersten 4 Goldregenpfeifer gemeldet, am 21.02. waren mindestens noch 2 Ind. vor Ort. +++ Vor allem im Isartal können momentan größere Trupps von Kiebitzen und Feldlerchen beobachtet werden, auch Bachstelzen, Wiesenpieper, Sing- und Misteldrosseln ziehen momentan stark durch; allerdings wurden bei Feldlerche und Kiebitz bislang nicht die früher üblichen Größenansammlungen festgestellt, was möglicherweise auf den europaweit anhaltenden Bestandsrückgang dieser Arten zurückzuführen ist. +++ Auch bezüglich der 2018/2019 im Stadtgebiet von Landshut überwinternden Saatkrähen haben mehrere unserer Beobachter den Eindruck eines sehr deutlichen Bestandsrückganges geäußert; leider liegen uns hierzu keine systematischen Zählungen vor, der Effekt scheint jedoch signifikant zu sein. +++ Schnelle Rückmeldung zu einer am 21.02. im Landshuter Stadtgebiet abgelesenen Lachmöwe: der Vogel wurde am 04.06.2014 in Polen beringt und bereits am 27.01.2019 in München beobachtet. +++ Im Wochenverlauf hielten sich am Echinger Stausee weiterhin Singschwäne auf, darunter am 18.02. sogar ein bemerkenswert großer Trupp aus 20 Tieren. +++ Am Moosburger Stausee ist immer noch ein Sterntaucher anwesend (18.02., 24.02.) und auch der bekannte Rosapelikan „Isarbelle“ ließ sich im Wochenverlauf erneut im Raum Landshut sehen.

  

Wochenrückblick (11.02. bis 17.02.2019)

 

An den Landshuter Stauseen und Staustufen hat die Zahl der Schwimmvögel im Vergleich zum Vormonat um etwa 2000 auf nun 9000 Tiere abgenommen. Eine besonders starke Abnahme hatte dabei das Blässhuhn zu verzeichnen (-3400 Ind.). Ein deutliches Minus ergab sich zudem beim Haubentaucher am Moosburger Stausee, an dem der Bestand des Vormonats um etwa 300 Tiere (entsprechend 90 Prozent) zurück ging. Dagegen wurde dort mit 1480 Tafelenten (17.02.) eine außergewöhnlich hohe Individuenzahl festgestellt, bislang wurden im Raum Landshut lediglich am 20.09.2007 mehr Tafelenten gezählt (1538 Ind.). Auch für die Kolbenente ergab sich am 17.02. mit 152 Ind. ein neues Heimzug-Maximum und gleich an allen Zählgewässern hat die Schnatterente gegenüber dem Vormonat zugenommen (+450 Ind.). +++  Bei Aign wurde am 16.02. der erste Trupp Hohltauben beobachtet, ein erster Rotmilan flog am 17.02. über Auloh und von der Ringeltaube gab es im Wochenverlauf die ersten Sichtungen abseits der innerstädtischen Überwinterungsgebiete. +++ Gleich 18 Singschwäne rasteten am 17.02. am Moosburger Stausee, dazu nach längerer Zeit (19.09.2017) wieder einmal eine Schwarzkopf-Ruderente sowie weiterhin ein Sterntaucher.  Auch vom Echinger  Stausee wurden im Wochenverlauf Singschwäne gemeldet (maximal 4 Ind.), 7 Blässgänse und erneut ein überwinternder Flussuferläufer waren am 16.02. am Isarstau Altheim zu sehen.  +++ Überall im Raum Landshut können jetzt Feldlerchen und Stare beobachtet werden und am Echinger Stausee sitzen bereits die ersten Graureiher in den Nestern.  

 

Wochenrückblick (04.02. bis 10.02.2019)

 

Ein neues lokales Gebietsmaximum für die Blässgans wurde am 10.02.2019 am Moosburger Stausee erreicht, wo sich mindestens 113 Ind. aufhielten. Die Tiere schwammen sehr eng beisammen und konnten daher nur schwer gezählt werden. Der bisherige Höchstwert für die Blässgans im Raum Landshut stammt vom 16.01.2003 und liegt bei 68 Tieren. Bereits am 09.02.2019 wurde am Echinger Stausee mit etwa 50 Ind. eine ebenfalls bemerkenswerte Ansammlung an Blässgänsen gemeldet. +++ Im Wochenverlauf wurden erneut bis zu 7 Singschwäne am Echinger Stausee bzw. am Isarstau Altheim beobachtet und auch der am Isarstau Altheim überwinternde Flussuferläufer war bis zuletzt (10.02.) noch anwesend. +++ Für den Echinger Stausee ist eine Ansammlung von 45 Haubentauchern (04.02.) durchaus bemerkenswert, da dort um diese Jahreszeit üblicherweise keine Zahlen in dieser Größenordnung festzustellen sind. +++ Dass es allmählich Frühling wird zeigen die Luftkämpfe von 3 Wanderfalken an der Landshuter Martinskirche (07.02.) sowie Beobachtungen der ersten Stare (08.02.) und des ersten Kiebitzes (10.02.). +++ In den Schilfflächen des Echinger Stausees konnte am 04.02. eine Rohrdommel entdeckt werden und Sterntaucher wurden sowohl am Moosburger Stausee (06.02., 07.02. und 10.02) als auch am Isarstau Niederaichbach (10.02.) gesichtet. +++ Die bereits am 29.01. im Landshuter Stadtgebiet abgelesene Lachmöwe (Ringnummer AD686, genau Herkunft bislang nicht bekannt), war dort auch noch am 06.02. zu sehen. Und am Echinger Stausee schaut immer wieder einmal der medial vielbeachtete Rosapelikan vorbei, der ansonsten überwiegend von der Isar im Raum Freising gemeldet wird.

 

Wochenrückblick (28.01. bis 03.02.2019)

 

Im Wochenverlauf weiterhin bis zu 7 Singschwäne (alle Meldungen diesmal ausschließlich vom Echinger Stausee), ein überwinternder Flussuferläufer (30.01.) am Isarstau Altheim sowie immer noch ein Sterntaucher am Moosburger Stausee (30.01. und 01.02.). +++ Eine im Jahr 2016 in Tschechien beringte Lachmöwe, die regelmäßig im Landshuter Stadtgebiet überwintert, wurde dort am 29.01. erneut abgelesen. Eine weitere, ebenfalls am 29.01. beobachtete Lachmöwe, trug den Farbring einer deutschen Vogelwarte, zu den genauen Beringungsdaten liegen uns bislang aber noch keine Informationen vor. +++ Neben mehreren Bekassinen hielt sich am 28.01. am Echinger Stausee auch eine Zwergschnepfe auf; eigentlich untypisch für dieses Gebiet und diese Jahreszeit. +++ Einige Amseln und Buchfinken haben im Landshuter Stadtgebiet bereits mit ersten Gesangsversuchen auf die mittlerweile wieder deutlich längeren Tage reagiert.

 

Wochenrückblick (21.01. bis 27.01.2019)

 

Im Wochenverlauf gingen erneut zahlreiche Meldungen der bereits seit längerem anwesenden Wintergäste ein: bis zu 9 Singschwäne am Echinger Stausee bzw. am Isarstau Altheim, ein Sterntaucher und ein Rothalstaucher am Moosburger Stausee sowie eine Samtente und ein Flussuferläufer am Isarstau Altheim. +++ Unter den Wasservögeln am Echinger Stausee sorgte am 27.01. der erste Seeadler dieses Jahres für Aufregung.

 

Wochenrückblick (14.01. bis 20.01.2019)

  

Weiterhin halten sich mindestens 8 Singschwäne im Raum Landshut auf; entsprechende Nachweise gingen vom Echinger Stausee und vom Isarstau Altheim ein. +++ Erneut wurden in dieser Woche auch die bereits länger anwesende Samtente (Isarstau Altheim) und der Sterntaucher vom Moosburger Stausee gemeldet. +++ Flussuferläufer wurden sowohl am Isarstau Niederaichbach (16.01.) als auch am Isarstau Altheim (20.01.) beobachtet; ob es sich dabei tatsächlich um zwei verschiedene Tiere handelt, ist unklar. +++ . Im Vilstal bei Gerzen konnten am 15.01. bemerkenswerte 104 Pfeifenten gezählt werden; derart große Ansammlungen sind uns dem südlichen Landkreis bislang nicht bekannt. +++ Zwischen den immer noch gut 300 Haubentauchern am Moosburger Stausee wurde am 20.01. auch ein Rothalstaucher entdeckt und im Isarstau Niederaichbach schwammen am 16.01. drei wunderschöne männliche Mittelsäger. +++ Vielerorts in Stadt und Landkreis Landshut warten überwinternde Bachstelzen auf den Frühling und im Landshuter Hofgarten waren im Wochenverlauf bereits die ersten Balzrufe von Mittelspechten zu hören.

 

Wochenrückblick (07.01. bis 13.01.2019)

  

Die Zahl der Schwimmvögel an den Landshuter Stauseen und Staustufen ist innerhalb der letzten vier Wochen um knapp 4.000 auf jetzt 11.000 Tiere zurückgegangen. Das Minus betrifft alle vier Stauhaltungen und ist insbesondere auf Bestandsrückgänge des Blässhuhns zurückzuführen (-2.000), das den Echinger Stausee und den Isarstau Altheim fast komplett geräumt hat. Signifikant zurückgegangen ist auch die Zahl der Schnatterenten (-300). Die Masse der Schwimmvögel machen neben dem Blässhuhn (4.200) Reiherente (1.800), Tafelente (1600) und Stockente (1.300) aus. +++ Außergewöhnlich hohe Zahlen fischfressender Vogelarten halten sich weiterhin am Moosburger Stausee auf, darunter 364 Haubentaucher. Bislang wurde im Raum Landshut nur im November 2013 eine höhere Zahl an Haubentauchern festgestellt (392 Ind.), im Januar gab es eine derartige Ansammlung bislang aber noch nie. +++ Am Isarstau Altheim hält sich weiterhin die erstmals am 08.12. beobachtete Samtente auf und vom Moosburger Stausee wurde am 07.01. erneut ein Trupp von 9 Blässgänsen gemeldet. +++ Ein am 07.01. am Moosburger Stausee abgelesener Kormoran wurde im Jahr 2016 als Jungvogel in Mecklenburg-Vorpommern beringt. +++ Im Wochenverlauf wurden erneut mehrmals Singschwäne beobachtet: bis zu 11 Ind. am Echinger Stausee (07.01.) und bis zu 4 Ind. am Isarstau Altheim (12.01.). +++ Weiterhin anwesend ist auch ein mittlerweile im 2. Kalenderjahr befindlicher Sterntaucher am Moosburger Stausee, ein weiterer Sterntaucher schwamm am 12.01. im Isarstau Altheim. +++ Aus diesem Jahr liegen bayernweit bislang nur zwei Nachweise von Schwarzkehlchen vor. Eines davon wurde am 13.01. am Echinger Stausee beobachtet. Außerdem wurde von dort erneut mindestens eine Bartmeise gemeldet (07.01).

 

Wochenrückblick (31.12.2018 bis 06.01.2019)

  

Am Moosburger Stausee wurde am 03.01. mit 9 Ind. erneut ein etwas größerer Trupp Blässgänse beobachtet. Die Tiere kommen vermutlich nur zeitweise an den See und halten sich ansonsten in der Agrarlandschaft der weiteren Umgebung auf. +++ Auch größere Kleinvogel-Ansammlungen wurden im Wochenverlauf wieder festgestellt: jeweils etwa 300 Bergfinken bei Wurmsham und Unterlenghart sowie bemerkenswerte 315 Stieglitze bei Weihmichl. +++ Am Echinger Stausee hielten sich im Zeitraum vom 03.01. bis zum 06.01. gleich 19 Singschwäne auf, darunter 7 Jungvögel; für den Raum Landshut ist dies ein hoher Wert, aber kein neues Gebietsmaximum (39 Ind. am 12.03.2003 sowie 20 Ind. am 31.12.2014). +++ Der erstmals am 23.12. am Moosburger Stausee festgestellte Sterntaucher verweilte dort zumindest noch bis zum 03.01. Für die vergleichsweise lange Aufenthaltsdauer in diesem nur wenige Meter tiefen Gewässer dürfte der außerordentlich hohe (Weiß)Fischbestand verantwortlich sein. +++ Die langjährige Überwinterungstradition von Zwergschnepfen bei Hohenthann setzte sich am 02.01. mit dem Nachweis von 2 Ind. fort. +++  In der zweiten Dezemberhälfte waren am Echinger Stausee ja bereits mehrmals Rufe von mindestens einer Bartmeise zu hören, am 01.01. wurden nun definitiv 2 Ind. beobachtet.

 

Wochenrückblick (24.12. bis 30.12.2018)

 

Weiterhin halten sich bis zu 9 Singschwäne im Raum Landshut auf, Nachweise gingen in dieser Woche allerdings nur vom Echinger Stausee ein. Dort zudem am 29.12. erneut eine Bartmeise (zuletzt am 16.12.) +++ Gleich zwei bemerkenswerte Kleinvogel-Ansammlungen wurden am 26.12. gemeldet: 127 Goldammern bei Binsham und etwa 220 Erlenzeisige bei Oberwattenbach. +++ Am Moosburger Stausee war zumindest bis zum 29.12. noch ein diesjähriger Sterntaucher zu sehen, der hier erstmals am 23.12. festgestellt wurde. Dort außerdem am 30.12. mit 12 Ind. der bislang größte Trupp Blässgänse dieses Winters. +++ Und am Isarstau Altheim harrt weiterhin ein Flussuferläufer aus (26.12.).   

 

Wochenrückblick (17.12. bis 23.12.2018)

  

Die Zahl der sich im Raum Landshut aufhaltenden Singschwäne hat sich im Wochenverlauf auf 9 Ind. erhöht (23.12., Echinger Stausee).  +++ Immer noch anwesend sind ein Prachttaucher, eine Samtente sowie der überwinternde Flussuferläufer, alle am Isarstau Altheim. +++ Ein Überwinterungsversuch scheint sich auch beim Hausrotschwanz abzuzeichnen; 2 Männchen wurden am 18.12. im Landshuter Stadtgebiet entdeckt. +++ Berichtenswert sind zudem ein diesjähriger Sterntaucher, 2 Alpenstrandläufer sowie 4 Schwarzhalstaucher, alle am 23.12. an den Mittleren Isarstauseen; in der letzten Dezember-Dekade sind einzelne Schwarzhalstaucher zwar nicht extrem ungewöhnlich, einen 4er-Trupp hatten wir zu dieser Jahreszeit bislang jedoch noch nicht. +++ Die Beobachtung der Woche ist zweifellos ein Trupp von ca. 60 Seidenschwänzen im Landshuter Stadtteil Achdorf (20.12.); dies ist die bislang höchste Induviuenzahl für Bayern dieses Winters bei landesweit insgesamt nur 11 Nachweisen; der letzte größere Einflug von Seidenschwänzen liegt übrigens bereits einige Zeit zurück: im Winter 2012/2013

 

Wochenrückblick (10.12. bis 16.12.2018)

     

Weiterhin halten sich im Raum Landshut zwei „kinderlose“ Singschwäne sowie ein 5er-Familienverband auf, überwiegend am Isarstau Altheim. +++ Am 10.12. und am 15.12. konnte am Isarstau Altheim eine im Mai 2016 in Tschechien markierte Graugans abgelesen werden; wie zwischenzeitliche Meldungen aus Ungarn und aus Sachsen zeigen, ist dieser Vogel seither ganz gut herumgekommen. +++ Die bereits am 08.12. am Isarstau Altheim beobachtete Samtente ist offensichtlich immer noch vor Ort, jedenfalls gingen für den 15.12. und den 16.12. erneut Meldungen ein; Samtenten tauchen oft sehr lange und können daher beim Beobachten leicht übersehen werden. +++ Neu scheint dagegen ein Prachttaucher eingetroffen zu sein, der ebenfalls am 15.12. und am 16.12. am Isarstau Altheim die Beobachter erfreute; Prachttaucher bevorzugen im Allgemeinen klare und tiefe Gewässer, weshalb sie bei uns zumeist nicht sehr lange verweilen. +++ Die Überwinterung eines Flussuferläufers am Isarstau Altheim verläuft weiterhin ohne erkennbare Probleme und am Echinger Stausee waren am 16.12. die charakteristischen Rufe mindestens einer Bartmeise zu hören. +++ Die Zahl der Schwimmvögel an den Staustufen und Stauseen im Raum Landshut hat gegenüber dem Vormonat nur geringfügig auf nunmehr 15.000 Tiere abgenommen; deutliche Bestandsrückgänge erfolgten lediglich am Isarstau Altheim, wo die Pflanzenfresser Blässhuhn und Schnatterente ihre  Nahrungsgrundlage wohl schon ziemlich abgeweidet haben; stark zugenommen hat dagegen die Zahl der Krickenten am Echinger Stausee: mit mindestens 577 Tieren wurde dort nach mehreren Jahren  wieder einmal eine Individuenzahl ermittelt, die im Bereich des Schwellenwertes für ein „Rastgebiet von nationaler Bedeutung“ liegt (600 Ind.). +++ Bemerkenswert waren im Wochenverlauf sehr hohe Zahlen des Kormorans an den Mittleren Isarstauseen; insbesondere im Moosburger Stausee scheinen sich im Verlauf des laut Meteorologen „wärmsten Jahres aller Zeiten“ beträchtliche Mengen an Weißfischen entwickelt zu haben; diese Vermutung wird auch durch die dort für diese Jahreszeit auffällig hohe Anzahl an Haubentauchern gestützt. +++ Und zum Schluss darf natürlich eine erneute Feststellung des Rosapelikans nicht fehlen: am 15.12. bei Bruckberg.

  

Wochenrückblick (03.12. bis 09.12.2018)

   

Aktuell halten sich wohl 7 Singschwäne im Raum Landshut auf: 2 adulte Tiere sowie ein Familienverband mit 3 Jungvögeln. +++ Eine altbekannte Lachmöwe verbringt auch diesen Winter wieder in Landshut: der im Jahr 2010 geborene Vogel wurde im Sommer 2011 in den Masuren (Polen) beringt (weißer Farbring, Code T30Y) und wird seither fast in jedem Winter an der Isar im Stadtgebiet abgelesen. +++ Mit dem Nachweis einer Zwergschnepfe am 08.12. bei Hohenthann setzt sich eine weitere Überwinterungstradition fort: seit den 1980er Jahren überwintern dort regelmäßig Zwergschnepfen, allerdings ist unklar, in wieweit es sich dabei jeweils um die gleichen Tiere handelt. +++ Beeindruckende Zahlen ergab eine am 08.12. am Moosburger Stausee durchgeführte Möwenschlafplatzzählung: 446 Großmöwen, die allerdings nur zum Teil  bestimmt werden konnten; festgestellt wurden mind. 222 Mittelmeermöwen, 5 Heringsmöwen und mind. 2 Silbermöwen. +++ Am Isarstau Altheim wurden im Wochenverlauf einige klassische Wintergäste entdeckt: eine Samtente (08.12.), eine diesjährige Bergente (09.12.) sowie ein erster Zwergsäger (09.12.). +++ Die alljährlich in der Landshuter Flutmulde überwinternden Pfeifenten haben mit 32 Ind. (05.12.) ihren üblichen Winterbestand erreicht; eine Überwinterungstradition dieser nordosteuropäischen Art besteht dort seit gut 10 Jahren und ist unter anderem deshalb bemerkenswert, weil die Tiere mit der extrem hohen Frequentierung durch Erholungssuchende und Hunde offensichtlich gut zurecht kommen. +++ Der ausgebüchste Rosapelikan hält sich zumindest zeitweise immer noch im Raum Landshut auf, so am 04.12. am Isarstau Altheim und am  09.12. bei Bruckberg.

  

Wochenrückblick (26.11. bis 02.12.2018)

 

Noch immer ziehen Trupps von Kranichen über den Raum Landshut hinweg, so z.B. 24 Ind. am Nachmittag des 29.11. bei Wurmsham. +++ Gemeldet wurden im Wochenverlauf die ersten Singschwäne: 4 Ind. am Moosburger Stausee (29.11.) und 2 Ind. am Isarstau Altheim (30.11.); im Gegensatz zu früheren Jahren überwintern Singschwäne an den Landshuter Stauseen und Staustufen mittlerweile fast regelmäßig; die Tiere halten sich dabei aber oft nicht ganztägig an den Gewässern auf, sondern suchen zur Nahrungssuche regelmäßig auch Wiesen- und Ackerflächen in der weiteren Umgebung auf. +++ Ein jahreszeitlich ziemlich später Alpenstrandläufer rastete am 01.12 und 02.12. am Echinger Stausee; bislang liegen seit den 1960er Jahren nur aus sechs Jahren Dezember-Nachweise dieser Art vor. +++ Viel Erfolg bei der Überwinterung wünschen wir einem weiterhin am Isarstau Altheim anwesenden Flussuferläufer (28.11.). +++ Am Moosburger Stausee übernachten zurzeit regelmäßig mehr als 100 Großmöwen, darunter am 01.12. auch 2 Heringsmöwen. +++ Zum jahreszeitlich üblichen Durchzugsschwerpunkt in der zweiten Novemberhälfte wurde am 27.11. am Isarstau Altheim ein Trupp von 7 Mittelsägern beobachtet; dies ist die höchste Individuenzahl für den Raum Landshut der letzten vier Jahre; das Allzeit-Gebietsmaximum des Mittelsägers liegt bei außergewöhnlichen 34 Ind. am 22.11.1992 (Moosburger Stausee) und stellt vermutlich auch für Bayern einen Höchstwert dar. +++ Bemerkenswert - und ganz sicher ein neues Gebietsmaximum für den Raum Landshut - sind 73 Amseln, die sich am 02.12. in einer obst- und beerenreichen Hecke bei Kröning aufhielten.

 

 

Wochenrückblick (19.11. bis  25.11.2018)

 

Wieder einmal eine Woche mit nur wenigen bemerkenswerten Beobachtungen, was vermutlich aber auch dem zum Beobachten wenig einladenden Wetter geschuldet sein mag. Im Wochenverlauf sticht lediglich der 23.11. heraus, an dem u.a. ein Trupp von 8 Goldregenpfeifern bei Altheim festgestellt wurde; bundesweit ist dies zwar kein besonders spätes Datum, im Raum Landshut treten Goldregenpfeifer Ende November aber eher selten auf. +++ Ebenfalls am 23.11. wurde ein Merlin aus der Agrarlandschaft bei Ergolding gemeldet und in einem Waldgebiet des nördlichen Landkreises ließen gleich 2 Sperlingskäuze ihre Balzrufe vernehmen. Das war's dann aber auch schon.

 

Wochenrückblick (12.11. bis 18.11.2018)

 

Wie im Vormonat halten sich aktuell knapp 17.000 Schwimmvögel an den Staustufen und Stauseen im Raum LA auf, davon etwa 10.000 an den Mittleren Isarstauseen zwischen Moosburg und Landshut. Artspezifisch haben sich zwischenzeitlich allerdings deutliche Veränderungen ergeben. So hat sich die Zahl der Höckerschwäne auf rund 500 Ind. halbiert und von der Kolbenente haben in den letzten vier Wochen gut 900 Ind. unser Gebiet wieder verlassen. Bei der weltweit als „gefährdet“ eingestuften Tafelente gab es einen Anstieg auf jetzt 1500 Ind. und auch Reiherente (2300), Stockente (1500) und Krickente (400) haben merklich zugelegt. Am Echinger Stausee erreicht die Krickente allerdings längst nicht mehr die früher üblichen Zahlen. Dominiert wird der Schwimmvogelbestand wie immer um diese Jahreszeit durch das Blässhuhn mit 7500 Ind.. +++ Die starke Ostströmung hat in den letzten Tagen zu deutlichen Zugbewegungen geführt, erkennbar an hohen Zahlen des Kormorans, einem Einflug von Gänsesägern sowie vor allem durch das Auftreten von Krickenten am Moosburger Stausee. +++ Jahreszeitlich auffällig waren im Wochenverlauf ein singender Zilpzalp bei Mitterwöhr (15.11.) sowie ein weiterhin am Isarstau Niederaichbach anwesender Flussuferläufer (14.11.). +++ Immer noch ziehen kleinere Trupps von Kranichen über uns hinweg, so etwa 6 Ind. am 18.11. über Tiefenbach. +++ Eine am 17.11. in  Landshut abgelesene Lachmöwe wurde am 04.12.2016 in Zagreb beringt.

 

Wochenrückblick (05.11. bis 11.11.2018)

 

Der Durchzug von Kranichen hat sich auch in dieser Woche noch fortgesetzt, mit maximal 250 Ind. aber in deutlich geringerem Umfang als zuletzt. Gemeldet wurden Schwärme über Bruckberg, Neufraunhofen, Wurmsham und Landshut, alle am 05. bzw. am 06.11.. +++ Am Echinger Stausee hielt sich am 06.11. der erste Trupp Blässgänse auf (5 Ind.) und am 06.10. rasteten dort 2 Heringsmöwen. Außerdem gab es mit 8 Ind. am 07.11. die erste Feststellung von Bartmeisen in diesem Jahr; der letzte Bartmeisen-Nachweis für den Raum LA stammt vom 19.11.2017 (3 Ind.). +++ Jahreszeitlich absolut im Rahmen liegen Beobachtungen einer Waldschnepfe am 07.11. sowie eines Merlins am 09.11., beide im Isarmoos bei Unterwattenbach. +++ Zahlreiche Meldungen von Fichtenkreuzschnäbeln deuten auf einen starken Einflug in diesem Winter hin und an den Stauseen unterhalb Landshuts konkretisiert sich der Verdacht auf eine Überwinterung von 2 Flussuferläufern. +++ Wegen der großer Resonanz in den Medien soll auch folgende Information nicht unerwähnt bleiben: der aus einem Zoo ausgebüchste Rosapelikan treibt sich weiterhin an verschiedenen Gewässern im Isartal zwischen Moosburg und Landshut herum; er zeigt kaum Fluchtverhalten und verschlingt ganze Brotscheiben im Stück.

 

Wochenrückblick (29.10. bis 04.11.2018)

 

Jahreszeitlich ziemlich pünktlich, aber in einem bislang noch nicht festgestellten Ausmaß sind in dieser Woche Kraniche über Stadt und Landkreis LA gezogen. Los ging es zunächst mit einem kleinen Trupp von 14 Ind. am 30.10. bei Aign. Am 02.11. dann ab dem späten Nachmittag gigantische Zahlen von mindestens 5.000 bis 10.000 Tieren, wie immer laut rufend und in den typischen V-Formationen. Bemerkenswert war dabei, dass die Schwärme, die zuerst über dem südlichen Landkreis (Bodenkirchen, Wurmsham), dann über dem Landshuter Stadtgebiet und später im Bereich Schmatzhausen/Rottenburg beobachtet wurden, relativ konsequent in nördliche Richtung zogen; dies überrascht, weil die Zugroute – die übrigens erst seit etwa 10 Jahren existiert - von Ungarn am nördlichen Alpenrand entlang nach Frankreich eigentlich direkt nach Westen verläuft; ein Blick auf das Regenradar liefert dafür jedoch die Erklärung: die Vögel sind einem am Nachmittag aus Süden bis etwa zur Donau heranziehenden Regengebiet ausgewichen; das Zuggeschehen erstreckte sich bis weit in die Dunkelheit hinein, aus Landshut wurden noch um 21.30 Uhr überfliegende Trupps gemeldet; Zugformationen mit mehreren 100 Nachzüglern konnten dann auch noch am Folgetag festgestellt werden, am 04.11. sogar wieder größere Schwärme mit 650 Ind. über Volkmannsdorf sowie 1280 Ind. über Landshut. Welch ein Naturschauspiel! +++ Ein bereits vom 13. bis 18.10. im Raum München festgestellter Rosapelikan wurde (vom Zug aus) am 29.10. in einem Altwasser bei  Volkmannsdorf gesichtet und hielt sich anschließend in der Isar bei Moosburg auf. Der Vogel ist beringt und stammt aus dem österreichischen Raritätenzoo Ebbs, wo er seit einigen Wochen vermisst wird. +++ Erwähnenswert sind im Wochenverlauf zudem Beobachtungen von 5 durchziehenden Heidelerchen bei Aign (30.10.), jeweils einer Waldschnepfe bei Wurmsham und bei Hohenthann (01.11.) sowie dem ersten Trompetergimpel des Winters 2018/2019 am 03.11. bei Arth.

 

Wochenrückblick (22.10. bis 28.10.2018)

 

Eine äußerst "übersichtliche" Woche: Lediglich am 23.10. am Isarstau Niederaichbach ein Rothalstaucher sowie ein schon relativ später Flussuferläufer; Flussuferläufer, die sich Ende Oktober noch bei uns aufhalten, versuchen nicht selten komplett zu überwintern; wir werden sehen. +++ Außerdem wurden am 25.10. bei Kröning 2 Waldschnepfen entdeckt. Ansonsten warten wir jetzt auf die Kraniche...

 

Wochenrückblick (15.10. bis 21.10.2018)

 

Jahreszeitlich planmäßig hat nun der Durchzug von Rotdrosseln eingesetzt (erstmals am 20.10.);  vor allem in ruhigen Nächten sind die Flugrufe der aus der Taiga kommenden Tiere nun zu hören; Durchzugsschwerpunkt ist im Allgemeinen der Monatswechsel Oktober/November +++ Die ersten Saatkrähen wurden am 19.10. im Landshuter Hofgarten beobachtet; in Stadt und Landkreis LA befinden sich im Gegensatz zu den angrenzenden Landkreisen FS, SR und ED (noch) keine Saatkrähen-Brutkolonien, weshalb sich bei uns die Ankunft der ersten Saatkrähen relativ gut feststellen lässt; große Saatkrähen-Schlafplätze gibt es im Raum LA am Klinikum (Stadtpark) und in den Auwaldbereichen unterhalb Landshuts; zwar wurden bislang keine systematischen Zählungen durchgeführt, die Zahl der Überwinterer hat insgesamt aber wohl deutlich abgenommen. +++ Zwei Zwergschnepfen stocherten  am 15.10. im Echinger Stausee herum; nicht in jedem Jahr werden dort Zwergschnepfen entdeckt, was möglicherweise aber auch nur an ihrer guten Tarnung und ihrer versteckten Lebensweise liegt; ein langjähriges, regelmäßiges Überwinterungsgebiet dieser Art befindet sich im nördlichen Landkreis. +++ Aus der Gemeinde Bayerbach wurde am 21.10. ein Goldregenpfeifer gemeldet; Goldregenpfeifer halten sich im Gegensatz zu Kiebitzregenpfeifern bevorzugt in der offenen Agrarlandschaft auf, Kiebitzregenpfeifer rasten bei uns dagegen meist auf den Schlamm- und Schlickflächen der Stauseen; auch im Küstenbereich treten die beiden Arten im Allgemeinen getrennt auf: Goldregenpfeifer vor allem im Deich-Hinterland, Kiebitzregenpfeifer eher draußen im Watt;  +++ Ebenfalls am 21.10. konnte eine im Sommer 2015 in Tschechien beringte Graugans am Echinger Stausee abgelesen werden; der Vogel wurde zwischenzeitlich mehrfach in den neuen Bundesländern beobachtet und war im November 2017 schon einmal in Bayern unterwegs (Regensburg). +++ Wie üblich im Oktober findet aktuell ein starker Einflug von Kormoranen statt; im Zuge der monatlichen Schlafplatzzählung wurden für den Raum LA insgesamt 422 Tiere erfasst; wie Abschüsse von beringten Kormoranen sowie Ringablesungen zeigen, stammt der Großteil dieser Vögel aus dem Ostseeraum (Baltikum, Skandinavien); weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit endet für jährlich mehrere Tausend dieser Zugvögel die Reise hier in Bayern in der Tierkörperverwertung. +++ Relativ spät dran war ein am 21.10. am Echinger Stausee beobachteter Fischadler; weniger als ein Prozent aller bundesdeutschen Fischadler-Nachweise stammt aus der 3. Oktoberdekade oder später.

  

Wochenrückblick (08.10. bis 14.10.2018)

 

An den Stauseen und Staustufen ist der Schwimmvogelbestand gegenüber dem Vormonat auf 17.000 Tiere (-3.000)  zurückgegangen; dieser Rückgang ist ausschließlich auf ein entsprechendes Minus am Moosburger Stausee zurückzuführen; jahreszeitlich übliche Rückgänge wurden bei der Kolbenente (- 3000) und bei der Reiherente (-1.000) festgestellt; dem stehen signifikante Zuwächse bei Krickente, Stockente, Pfeifente und Tafelente entgegen; zahlenmäßig dominieren aktuell Blässhuhn (6.700), Reiherente (1.500) Schnatterente (1.300), Stockente (1.300), Kolbenente (1.200) und Höckerschwan (1.000). +++ Von der Heidelerche gingen im Wochenverlauf erneut mehrere Meldungen ein: 1 Ind. bei Berggrub (09.10.) und bei Postau (11.10.), 2 Ind. bei Aign (12.10.), 3 Ind. bei Schaumburg (13.10.) und 23 Ind. bei Käufelkofen (14.10.); außerdem jeweils ein Rotkehlpieper am 12.10. und 14.10. bei Aign. +++ Bei Aign zudem gigantische Zahlen von durchziehenden Ringeltauben mit 17.000 Ind. am 11.10 und 4.150 Ind. am 14.10.

 

Wochenrückblick (01.10. bis 07.10.2018)

  

Wie eine Beobachtung vom 07.10. zeigt, hält sich in den Schilfzonen des Echinger Stausees weiterhin eine Rohrdommel auf - zumeist aber wohl ziemlich gut versteckt. +++ Dort zudem am 01.10. eine beeindruckende Ansammlung von 49 Silberreihern; im ORNITHO-System liegen alleine aus dem Landkreis Landshut mittlerweile 6620 Einzelnachweise oder Zählergebnisse von Silberreihern vor – so viele wie aus keinem anderen Landkreis in Deutschland. +++ Interessant erscheinen uns zwei Zählungen von Kolbenenten am Moosburger Stausee: während sich dort am 03.10. nur noch etwa 150 Individuen aufhielten, wurden zwei Tage später etwa 1000 Tiere festgestellt; bemerkenswert ist dies insofern, als wir bislang der Ansicht waren, der jahreszeitlich übliche Rückgang der Rastplatzzahlen ab Mitte September (3816 Ind.) würde vergleichsweise kontinuierlich verlaufen; dem widerspricht aber nun der festgestellte Anstieg von etwa 900 Tieren innerhalb weniger Tage;  wie groß ist hier offensichtlich die Zugdynamik !!! +++ Zugplanbeobachtungen ergaben auch in dieser Woche wieder mehrere Trupps von Heidelerchen: 19 Ind. (05.10.) und 11 Ind. (06.10.) bei Schaumburg sowie 13  Ind. (06.10.) bei Frauenberg. +++ Am 06.10. zudem starker Durchzug von Ringeltauben mit 500 Ind. bei Wurmsham, 800 Ind. bei Schaumburg und 2558 Ind. bei Frauenberg; beeindruckend auch 331 durchziehende Bergfinken am Vortag, ebenfalls im Rahmen einer Zugplanbeobachtung bei Schaumburg . +++ Zwei weitere Fischadler-Meldungen gingen im Wochenverlauf aus Reichersdorf (03.10.) und aus Mettenbach (07.10.) ein. +++ Erwähnenswert ist darüber hinaus eine Ansammlung von 96 Hohltauben bei Grießenbach (03.10.) sowie der erste Merlin des Winterhalbjahres 2018/2019 am 05.10. bei Mirskofen; Merline brüten in den Offenlandschaften Nordeuropas und machen sich im Herbst gemeinsam mit ihren Beutetieren (Lerchen, Pieper, Ammern) auf den Weg nach Mitteleuropa.

   

Wochenrückblick (24.09. bis 30.09.2018)

  

Vermutlich zum letzten Mal in diesem Jahr wurde vom Echinger Stausee am 24.09. ein Seidenreiher gemeldet; dort erneut auch ein Kleines Sumpfhuhn. +++ Ebenfalls am 24.09. kämpfte bei Wurmsham ein Fischadler gegen starken Westwind an, einige Tage später zog ein weiterer Fischadler bei Bruckberg durch; wie mittlerweile mehrere Beobachtungen von Fischadlern außerhalb des Isartales zeigen, ziehen diese offensichtlich nicht nur an Gewässersystemen entlang, sondern auch auf breiter Front. +++ Auch bei der Heidelerche scheint der Wegzug deutlich in Schwung gekommen zu sein: 18 Stück wurden bei Käufelkofen enteckt und weitere 7 Individuen konnten im Rahmen einer Zugplanbeobachtung bei Schaumburg festgestellt werden (beide Meldungen vom 30.09.); bei Zugplanbeobachtungen stehen weniger die rastenden, sondern vor allem die aktiv ziehenden Vögel im Fokus; die Beobachtungen beginnen bereits in den frühen Morgenstunden und erfordern besonders gute Artenkenntnis, da die Bestimmung überwiegend im Flug oder anhand von Flugrufen erfolgt; im Raum Landshut haben sich für diese Beobachtungsmethode vor allem Geländeerhebungen mit gutem Blick aufs Isartal als ergiebig erwiesen; am 30.09. wurden dabei u.a. 1291 Buchfinken sowie die ersten Bergfinken-Trupps registriert. +++ Außerdem gingen im Wochenverlauf noch Meldungen einer Moorente (27.09.) und von 2 Rothalstauchern (29.09.) vom Isarstau Altheim ein.

 

Wochenrückblick (17.09. bis 23.09.2018)

 

Ornithologisch eine ganz magere Woche: lediglich einige wenige Nachweise eines einzelnen Seidenreihers am Echinger Stausee sowie eine Rohrdommel am 17. und 23.09.. +++ Am Echinger Stausee am 17.09. immer noch mindestens 3 Kleine Sumpfhühner und ein relativ später Drosselrohrsänger; vom Drosselrohrsänger liegen in Deutschland nur 0,3 Prozent aller Nachweise in der 2. September-Dekade oder später. +++ Noch immer (seit 15.06.) hält sich ein in Tschechien im Jahr 2017 farbmarkierter Höckerschwan im Raum Landshut auf; ob sich der Vogel mit seiner roten Kunststoff-Halsmanschette sonderlich wohlfühlt, lassen wir einmal dahingestellt ...

 

Wochenrückblick (10.09. bis 16.09.2018)

 

Beeindruckende Zahlen ergab die im Wochenverlauf an den Landshuter Stauseen und Staustufen durchgeführte Schwimmvogelzählung: Gegenüber dem Vormonat sind die Zahlen erneut deutlich auf rekordverdächtige 20.000 Ind. nach oben gegangen. Der Großteil davon (15.000) hält sich an den Mittleren  Isarstauseen auf, wo es bei der Reiherente eine ungewöhnliche Verlagerung von 1400 Tieren vom Moosburger zum Echinger See gab. Die Ursache hierfür ist unklar. Die häufigsten Arten sind Schnatterente (1200), Höckerschwan (1000), Kolbenente (4100, davon mit 3800 Ind. ein neues Gebietsmaximum für den Moosburger Stausee); Reiherente (2400) und Blässhuhn (7000). Bemerkenswert sind zudem 80 Löffelenten am Echinger Stausee (16.09), weil mit dieser Zahl das Kriterium eines Löffelenten-Rastgebietes von nationaler Bedeutung erfüllt wird. +++ Weiterhin anwesend waren 2 Seidenreiher im Bereich der Mittleren Isarstauseen sowie ein diesjähriger Rothalstaucher am Isarstau Altheim (seit 18.08.). +++ Erneut wurden auch Raubseeschwalben festgestellt: 2 Ind. am 14.09. und 4 Ind. am 16.09..  +++ Vom Kleinen Sumpfhuhn gingen zwei Meldungen ein (2 Ind. am 10. 09., 1 Ind. am 16.09.) beide wie üblich vom Echinger Stausee. Dort an beiden Tagen auch Sichtungen einer Rohrdommel, dazu am 10.09. ein Fischadler sowie ein Steinwälzer. +++ Am 14.09. wurde vom Echinger Stausee ein vergleichsweise später Drosselrohrsänger gemeldet und bei Bayerbach rastete ein Brachpieper. +++ Eine im Winter 2016 in Kroatien beringte Lachmöwe hielt sich auch am 16.09. noch am Moosburger Stausee auf und im nördlichen Landkreis konnte am 13.09. ein erstmals im Herbst 2015 festgestelltes Vorkommen des Sperlingskauzes bestätigt werden.

 

Wochenrückblick (03.09. bis 09.09.2018)

 

Diese Woche ging die erfolgreichste Flussseeschwalben-Brutsaison aller Zeiten zu Ende; insgesamt brachten an den Mittleren Isarstauseen und am Kiesabbau Aquapark 87 Brutpaare mindestens 102 Jungvögel zum Ausfliegen; so rosig lief es nicht immer: im Jahr 1981 brüteten in ganz Bayern nur noch etwa drei Dutzend Seeschwalbenpaare, davon 24 am Echinger Stausee mit einer beängstigend mageren Reproduktion von nur 9 flüggen Jungen. +++ Zwei Weißflügel-Seeschwalben hielten sich im Zeitraum vom 03.09 bis 08.09. an den Mittleren Isarstauseen auf und vom 06.09 bis zum 09.09. verweilte am Echinger Stausee ein diesjähriger Steinwälzer. Bemerkenswert war hier zudem die Sichtung von gleich vier Kleinen Sumpfhühnern (1M, 3K1) am 09.09.; trotz massiv zurückgehender Schilfbestände ist dies ein neues Gebietsmaximum; bundesweit werden laut ORNITHO lediglich in der Uckermark mehr Kleine Sumpfhühner festgestellt, als am Echinger Stausee. +++ Im Wochenverlauf wurden gleich zwei außergewöhnliche Ansammlungen durchziehender Bienenfresser gemeldet: ein Trupp von mindestens 25 Tieren am 06.09. bei Furth sowie 38 Individuen am 07.09. bei Wurmsham; außerdem war am 09.09. am Echinger Stausee ein Fischadler zu sehen. +++ Starker Zugstau am 03.09. beim Trauerschnäpper: alleine am Isarstau Altheim warteten mindestens 18 Individuen auf günstigere Zugbedingungen. +++ Rückmeldung zu einer beringten, am 02.09. am Echinger Stausee abgelesenen Raubseeschwalbe; der Vogel, der auch am 03.09. noch anwesend war, wurde als Jungvogel am 10.06.2018 in Valdemarsvik in Südschweden beringt; weitere Raubseeschwalben wurden am 03.09. vom Isarstau Altheim (3 Ind.) und am 06.09. vom Echinger Stausee (2 Ind.) gemeldet. +++ Immerhin noch zwei Seidenreiher hielten sich im Wochenverlauf am und in der Umgebung des Echinger Stausees auf; ein weiterer Seidenreiher wurde am 05.09. bei Högldorf beobachtet. +++ Am Isarstau Altheim war auch am 03.09. der seit 18.08. anwesende diesjährige Rothalstaucher noch zu sehen. +++ Rückmeldung zu einer am 06.09. am Moosburger Stausee abgelesenen Lachmöwe; der Vogel wurde im Januar 2016 in Kroatien beringt und zwischenzeitlich (Januar 2017) in München festgestellt.

 

Wochenrückblick (27.08. bis 02.09.2018)

  

Noch immer halten sich am Echinger Stausee bis zu 3 Seidenreiher auf, ansonsten aber war dies vor allem eine Woche mit bemerkenswerten Seeschwalben-Beobachtungen. +++ Am Isarstau Altheim verweilte vom 28.08. bis zum 01.09. eine diesjährige Zwergseeschwalbe; aktuell ist dies der einzige Binnenland-Nachweis dieser Art in Deutschland. +++ Die seit dem 26.08. am Echinger Stausee anwesende diesjährige Weißflügelseeschwalbe wurde hier noch bis zum 28.08. festgestellt; eine weitere Weißflügelseeschwalbe, diesmal ein adulter Vogel, wurde am 28.08. am Isarstau Altheim entdeckt; dort weiterhin (seit dem 18.08.) auch ein diesjähriger Rothalstaucher sowie am 28.08. ein durchziehender Fischadler. +++ Am Echinger Stausee freuten sich am 02.09. mehrere Beobachter über einen Trupp von 6 Raubseeschwalben, bestehend aus  3 Jungvögeln und 3 Altvögeln; zwei der Jungvögel waren jeweils mit einem Farbring (rot, gelb), und zwei der Altvögel mit einem Metallring markiert; beide Farbringe konnten abgelesen werden; vermutlich stammt ein Jungvogel-Altvogel-Paar aus Schweden, ein weiteres aus Finnland; da sich unter mehreren am gleichen Tag vom Isarstau Altheim gemeldeten Raubseeschwalben ebenfalls ein rot- und ein metallberingter Vogel befanden, könnte es sich hier zumindest teilweise um den gleichen Trupp gehandelt haben; zudem gehen wir davon aus, dass die beiden finnischen Vögel noch am selben Tag zum Ismaninger Speichersee weitergezogen sind, weil dort ebenfalls eine entsprechend farbmarkierte Raubseeschwalbe beobachtet wurde. +++ Ebenfalls am 02.09. gelang an einer Lachmöwe die Ablesung eines Farbringes; der Vogel dürfte in Polen beringt worden sein.

Wochenrückblick (20.08. bis 26.08.2018)

 
Weiterhin ein diesjähriger Rothalstaucher am Isarstau Altheim (24.08.); dort mindestens seit dem 18.08. anwesend. +++ Rückmeldungen zu zwei bereits mehrfach im Stadtgebiet von LA abgelesenen Lachmöwen: 1 Ind. aus Litauen, beringt als Jungvogel im Jahr 2011 und festgestellt in LA in den Wintern 2014/2015, 2015/2016, 2016/2017 und 2017/2018; 1 Ind. aus Tschechien, beringt als Jungvogel im Jahr 2012 und abgelesen in LA in den Wintern 2015/2016 und 2016/2017. +++ Am Echinger Stausee im Wochenverlauf weiterhin bis zu 3 Seidenreiher. +++ Wie zahlreiche Meldungen zeigen, ist der Wegzug von Braunkehlchen und Steinschmätzer mittlerweile deutlich in Schwung gekommen. +++ Bei einer männlichen Wiesenweihe, die am 25.08. von verschiedenen Beobachtern unabhängig voneinander bei Unterwattenbach bzw. bei Käufelkofen festgestellt wurde, dürfte es sich wohl um den gleichen Vogel gehandelt haben. +++ Erfolglos blieben mehrere Nachsuchen nach einem am 22.08. bei Altheim beobachteten Mornellregenpfeifer; aufgrund der sehr geringen Fluchtdistanz von nur etwa 10 Metern gehen wir davon aus, dass es sich um einen diesjährigen Vogel gehandelt hat, der noch keine (negativen) Erfahrungen mit (jagenden) Menschen gemacht hat; für den Raum LA war dies erst der zweite Nachweis dieser Art. +++ Am Echinger Stausee wurde am 26.08. unter mehreren Trauerseeschwalben eine diesjährige Weißflügelseeschwalbe entdeckt; auf dem Wegzug werden Weißflügelseeschwalben im Raum LA zwar nahezu regelmäßig, aber stets nur vereinzelt festgestellt; gleiches gilt für den Brachpieper, von dem am 26.08. aus Käufelkofen eine Meldung einging.   

 

Wochenrückblick (13.08. bis 19.08.2018)

 
Im Wochenverlauf erstmals kein Nachtreiher-Nachweis mehr, weiterhin aber bis zu 4 Seidenreiher am Echinger Stausee. +++ An Moorenten wurde am 18.08. ein vermutlich diesjähriger Vogel und am 19.08. ein Männchen festgestellt, beide am Echinger Stausee; zudem am Isarstau Altheim (18.08.) ein Moorentenhybride (Moorente x Tafelente); dort auch der erste (diesjährige) Rothalstaucher der Wegzugperiode 2018. +++ Eine im Jahr 2015 in Frankreich markierte Reiherente konnte am 15.08. erneut am Moosburger Stausee abgelesen werden; erstmals wurde der Vogel hier bereits am 15.10.2017 beobachtet; diese Meldungen machen deutlich, dass die Mittleren Isarstauseen nicht nur von Wasservögeln aus Nord- und Osteuropa zur Mauser aufgesucht werden, sondern auch aus westlich gelegenen Brutgebieten. +++ Aufgrund zahlreicher Baumfalken-Beobachtungen in den letzten Wochen liegt der Landkreis LA jetzt im bundesweiten "ORNITHO-Ranking" mit aktuell 1141 Meldungen (hinter Tübingen) auf Platz 2. +++ Der bereits in der vergangenen Woche am Echinger Stausee festgestellte Steinwälzer hielt sich auch am 13. und am 15.08. noch dort auf. +++ Bei Neufahrn rastete am 16.08. ein für den Raum LA nicht unbedingt alltäglicher Trupp von 12 Weißstörchen. +++ Im Wochenverlauf konnte die monatliche Wasservogelzählung an den Stauseen und Staustufen im Raum LA abgeschlossen werden; alleine die Zahl der Schwimmvögel hat gegenüber der Juli-Zählung deutlich um 6.000 auf nunmehr 15.000 Tiere zugenommen; der Großteil davon (11.500) hält sich an den Mittleren Isarstauseen auf; es dominieren Blässhuhn (4.800), Kolbenente (3.100), Reiherente (2.200), Schnatter- und Tafelente (jeweils 1.000). Bemerkenswert sind jedoch auch hohe Individuenzahlen des Haubentauchers (550) und des Höckerschwans (750); sollte jemand Lust haben, uns bei diesen Zählungen zu unterstützen: gerne!

 

Wochenrückblick (06.08. bis 12.08.2018)

 

Im Wochenverlauf wurden vom Echinger Stausee bis zu 6 Seidenreiher gemeldet, die bislang höchste Zahl in diesem Jahr; das Gebietsmaximum für den Raum LA liegt bei 9 Tieren und stammt aus dem Jahr 2009. +++ Relativ rar haben sich in dieser Woche die Nachtreiher am Echinger Stausee gemacht; lediglich 2 diesjährige Vögel wurden gemeldet; vermutlich hat ein Teil der Brutvögel das Gebiet bereits verlassen. +++ Auch aus dem südlichen Landkreis wurde nun ein Bienenfresser-Vorkommen gemeldet, allerdings scheint das Brutgeschehen an den beiden Höhlen bereits beendet zu ein. +++ Ein beringter Steinwälzer wurde am 12.08. am Echinger Stausee beobachtet; der Metallring konnte jedoch nicht abgelesen werden; auch bei einer markierten Tafelente sowie einer farbberingten Lachmöwe (weiß) gelang es nicht, die Codierung zweifelsfrei zu entziffern. +++ Am Moosburger Stausee ist die Zahl der Kolbenenten im Wochenverlauf auf 3025 Tiere angestiegen; dies ist mehr als ein Prozent der gesamteuropäischen Population; bislang wurde lediglich im Spätsommer 2015 mit 3286 Ind. eine höhere Zahl festgestellt. +++ Ebenfalls am Moosburger Stausee hielten sich am 12.08. zwei Moorenten auf; Moorenten werden an den Stauhaltungen im Raum  LA nahezu alljährlich vereinzelt beobachtet … und zwischen der großen Zahl anderer Schwimmvögel vermutlich auch oft übersehen. +++ Im Landshuter Stadtgebiet lassen sich entlang der Isar mittlerweile wieder die ersten Lachmöwen beobachten; es handelt sich bei diesen Vögeln nicht um bayerische Brutvögel, sondern um die ersten Zuzügler aus Nord- und Osteuropa. +++ Wer sich gerne die Flugmanöver größerer Starenschwärme anschauen möchte, dem sei ein abendlicher Besuch am Echinger Stausee empfohlen;  in den (mittlerweile deutlich schrumpfenden) Schilfflächen übernachten aktuell mehrere Tausend Exemplare vom Vogel des Jahres 2018.

 

Wochenrückblick (30.07. bis 05.08.2018)

 

Absolutes Rekordjahr bei den Flussseeschwalben im Raum LA: im Wochenverlauf wurde die Marke von 100 flüggen Jungvögeln geknackt; bei insgesamt 84 Brutpaaren liegt der Bruterfolg damit um mehr als den Faktor 2 über dem zum Bestandserhalt erforderlichen Wert; die teilweise umstrittene Herabstufung der Flussseeschwalbe in der Roten Liste Bayerns von 1 (vom Aussterben bedroht) auf 3 (gefährdet) erscheint auch aufgrund des landesweit kontinuierlich ansteigenden Brutbestandes gerechtfertigt. +++ Am Echinger Stausee die ganze Woche über wieder mehrere Seidenreiher, am 30.07. mit 5 Ind. sogar der bisherige Höchstwert in diesem Jahr; gut 10 Prozent aller ORNITHO-Meldungen von in Deutschland festgestellten Seidenreihern stammen vom Echinger Stausee. +++ Landkreisweit weiterhin „normaler“ Durchzug von Watvögeln (10 verschiedene Arten), jedoch ohne besondere Seltenheiten. +++ Am 03.08. wurde im nördlichen Landkreis ein bemerkenswerter Trupp von 15 Bienenfressern festgestellt, darunter mindestens drei diesjährige Vögel; durchaus möglich, dass sich der gesamte Trupp aus Brutvorkommen im nördlichen Landkreis LA zusammensetzt. +++ Eine Zwergdommel wurde am 05.08. am Echinger Stausee beobachtet; zweiter Nachweis hier in dieser Brutperiode (05.05.2018); gemäß Methodenstandard des DDA reichen diese beiden Beobachtungen für eine Einstufung als „Brutverdächtig“ aber (noch) nicht aus; dazu wäre mindestens die Beobachtung eines Paares oder der Nachweis eines balzrufenden Ind. erforderlich. +++ Während im Zuge unserer Gebäudebrüter-Kartierung weiterhin zahlreiche neue Brutplätze von Rauch- und Mehlschwalben gemeldet werden, scheinen die Landshuter Mauersegler zum Großteil schon wieder weg zu sein. +++ Deutlich zugelegt hat im Vergleich zur Vorwoche der Bestand der Kolbenente am Moosburger Stausee; die aktuell etwa 2000 Vögel werden aber wie üblich erst zur Monatsmitte genau gezählt. +++ Interessant wäre, ob ein am 05.08. bei Rottenburg beobachteter diesjähriger Schwarzstorch im Raum LA erbrütet wurde; völlig auszuschließen ist dies nicht.

 

Wochenrückblick (23.07. bis 29.07.2018)

 
Im Wochenverlauf mehrere Feststellungen von Bienenfressern an zwei Standorten im nördlichen Landkreis; bei einem der Standorte jedoch Hinweise auf Abgrabungen unmittelbar unterhalb einer eigentlich besetzten, aber nun nicht mehr beflogenen Brutröhre. +++ Erneut mehrere Meldungen von bis zu 3 Seidenreihern am Echinger Stausee und weiterhin normales Brutgeschäft bei den Nachtreihern. +++ Der erste Nachweis eines Schlagschwirls für den Raum Landshut seit vielen Jahren; Schlagschwirle waren bis in die 1990er Jahre vereinzelte, aber regelmäßige Brutvögel in den Landshuter Isarauen; bevorzugte Biotopstrukturen waren seinerzeit Pappelanpflanzungen mit Brennnessel-Unterwuchs. +++ Vom Echinger Stausee wurde an zwei Tagen  (27.und 28.07) ein Schwarzstorch gemeldet, der jedoch wegen äußerst aggressiver Flussseeschwalben auf eine Landung verzichtete. +++ Auf den Schwimmpflanzenbeständen der Isarstauseen Altheim und Niederaichbach brüten aktuell mindestens 50 Brutpaare des Haubentauchers; teilweise werden schon Jungvögel geführt. +++ Mit Truppgrößen von über 20 Tieren erreichte der Durchzug des Flussuferläufers in dieser Woche sein erstes Wegzugmaximum.  

           

Wochenrückblick (16.07. bis 22.07.2018)

  

Vielerorts im Raum LA werden aktuell rastende Watvögel festgestellt, darunter jetzt auch schon größere Trupps von Bruchwasserläufern (bis 35 Ind.) sowie mit zwei Meldungen eines Sichelstrandläufers die erste hochnordische Art. +++ Am 17.07. wurde der erste Fischadler dieser Wegzugperiode gemeldet. +++ Im Isarmoos am 22.07. der erste größere Trupp Hohltauben (37 Ind.); im Spätsommer können teilweise sehr individuenstarke Ansammlungen dieser bis in die 1990er Jahre sehr seltenen Art beobachtet werden; das Gebietsmaximum für den Raum LA liegt mittlerweile bei rund 200 Tieren. +++ Am 22.07. wurden am Echinger Stausee das erste Kleine Sumpfhuhn sowie eine Moorente entdeckt; außerdem liegen mehrere Beobachtungen von bis zu 5 Tüpfelsumpfhühnern und bis zu 4 nichtbrütenden Seidenreihern vor. +++ Bislang gibt es noch keine flüggen Jungvögel bei den insgesamt 5 Nachtreiher-Brutpaaren am Echinger Stausee; 2 Nachtreiher wurden im Wochenverlauf auch vom Isarstau Altheim gemeldet, wo ein Brutvorkommen nach wie vor nicht völlig auszuschließen ist. +++ An vielen Stellen im Raum Landshut, bevorzugt an exponierten, bewaldeten Hügelkuppen, sind zurzeit bettelrufende Baumfalken zu hören; Fehlanzeige dagegen bislang bei der Suche nach einem vermuteten Wiesenweihen-Brutplatz im nördlichen Landkreis. +++ Sicherer Brutnachweis für die Manadrinente an der Isar im Bereich Bruckberg (1 W mit 6 juv.); die Mandarinente hat an der Isar zwischen Landshut und Moosburg eine feste Population von bis zu 20 Tieren, die vermutlich auch regelmäßig Brutversuche unternehmen; Nachweise von erfolgreichen Bruten liegen jedoch nur aus wenigen Jahren vor. +++ Interessant erscheint uns auch eine Mauersegler-Brut in einem an einer freistehenden Holzstange befestigten Starenkasten, die im Zuge der Landshuter Mauersegler-Kartierung festgestellt wurde; derartige Brutplätze des Mauerseglers sind zwar bekannt, aber durchaus ungewöhnlich. +++ Die Zahl der flüggen Flussseeschwalben hat im Wochenverlauf die 80er-Marke deutlich überschritten; 2018 wird diesbezüglich auf alle Fälle ein Rekordjahr.

 

 

Wochenrückblick (08.07. bis 15.07.2018)

 

Sehr starker Bestandsanstieg bei den Schwimmvögeln an den Landshuter Stauseen und Staustufen gegenüber dem Vormonat auf nunmehr über 9000 Tiere. Besonders stark zugenommen haben Blässhuhn (+2000), Reiherente (+1100), Kolbenente (+1000) und Tafelente (+600). Signifikant zugelegt hat auch der Haubentaucher (+60 Prozent auf  253 Ind.) und die Stockente (+40 Prozent auf 960 Ind.). Rückgänge waren dagegen beim Höckerschwan (-10 Prozent auf 700 Ind.) und insbesondere bei der Schnatterente (-80 Prozent auf nur noch ca. 100 Tiere) zu verzeichnen. Bis auf die sehr starke Abnahme der Schnatterente entsprechen alle festgestellten Veränderungen dem üblichen jahreszeitlichen Verlauf. +++ Nachdem alle bislang durchgeführten Nistkastenkontrollen keinen einzigen Schleiereulen-Brutnachweis erbracht haben, freuen wir uns über ein Brutvorkommen im Raum Schalkham. Weitere Bruten sind uns in diesem Jahr nicht bekannt, wir hoffen jedoch auf eine hohe Dunkelziffer. +++ Aufgrund mehrerer aktueller Beobachtungen einer männlichen Wiesenweihe im nördlichen Landkreis gehen wir zumindest von einem Brutverdacht für diese seltene Art aus; es wäre gut, wenn der genaue Brutplatz möglichst bald ermittelt werden könnte, da die Getreideernte mittlerweile in vollem Gange ist. +++ Lange Zeit herrschte Unklarheit bezüglich des Brutbestandes des Nachtreihers am Echinger Stausee; aktuell wurde jetzt das fünfte Nester entdeckt; in drei davon sitzen mindestens sieben Jungvögel; zudem wurden erneut bis zu 4 Seidenreiher vom Echinger See gemeldet.

 

 Wochenrückblick (02.07. bis 08.07.2018)

 

Die im Internetportal ORNITHO eingehenden Meldungen wurden klar von Mauersegler-Nachweisen im Zuge der Gebäudebrüterkartierung dominiert, ansonsten aber eine ornithologisch erneut eher unspektakuläre Woche. +++ Während am Moosburger Stausee nahezu alle Haubentaucher-Nester durch Pegelschwankungen und Wellengang wieder zerstört bzw. aufgegeben wurden, werden am Isarstau Altheim aktuell mindestens 16 Gelege bebrütet. +++ Rückmeldung zu einer am 22.11.2017 in Landshut abgelesenen Lachmöwe: der Vogel wurde am 16.11.2005 bei Meißen als K1 beringt und hat also immerhin schon 12 Jahre auf dem Buckel. +++ Mindestens ein Bienenfresser-Brutplatz im nördlichen Landkreis ist weiterhin besetzt, Fehlanzeige dagegen seit 30.05.2018 bei den Zwergohreulen. +++ Am Echinger Stausee weiterhin 4 Brutpaare des Nachtreihers und erneut mehrere Feststellungen von 2 Seidenreihern. +++ Deutliche Zunahme der Kolbenente am Moosburger Stausee auf mittlerweile mehrere 100, nahezu ausschließlich männliche Tiere, davon ein großer Teil in der Großgefiedermauser. +++ Etwas überraschend sind die mindestens 128 Flussseeschwalben am 08.07. am Kiesabbau Aquapark, da der dortige Brutbestand (einschließlich Jungvögel) nur etwa 90 Tiere umfasst;  vermutlich hält sich hier auch eine Reihe von noch nicht brütenden Halbwüchsigen (sog. „Prospektoren“) auf. Flussseeschwalben brüten im Allgemeinen erst im vierten Lebensjahr, schauen sich in den Jahren zuvor aber schon mal potenzielle Brutplätze an.

 

Wochenrückblick (25.06. bis 01.07.2018)

 

Wenig Bemerkenswertes in dieser Woche, aber endlich etwas mehr Klarheit zum Brutbestand des Nachtreihers am Echinger Stausee: Bislang wurden 4 Neststandorte entdeckt, davon eines mit Jungvögeln. Diese Zahl deckt sich ganz gut mit den bis zu 10 mehr oder weniger adulten Nachtreihern, die zuletzt gezählt wurden. Auch am Isarstau Altheim wurde im Wochenverlauf ein adulter Nachtreiher festgestellt; ein Brutvorkommen ist unterhalb Landshuts nicht völlig auszuschließen. +++ Weiterhin Durchzug von verschiedenen Watvogelarten, bemerkenswert darunter aber lediglich eine vergleichsweise hohe Anzahl von 18 Kampfläufern (01.07.). Kampfläufer führen einen sogenannten Schleifenzug durch, d.h. die Hauptzugroute verläuft im Herbst weiter östlich, als im Frühjahr. Auf dem Wegzug werden daher bei uns grundsätzlich deutlich niedrigere Individuenzahlen festgestellt, als auf dem Heimzug. +++  Rekordverdächtige 75 Flussseeschwalben wurden bislang auf unseren Nistflößen flügge, davon 25 Stück auf unserem nur 9 m2 großen Nistfloß am Kiesabbau Aquapark; nachdem noch so einiges an Spät- und Ersatzbruten in der "Pipeline" ist, könnte erstmals sogar ein dreistelliges Ergebnis möglich sein. +++ Am Echinger Stausee mehrere Meldungen von bis zu 2 Seidenreihern, dabei aber leider keine Hinweise mehr auf Brutabsichten. +++ Am 27.06. erneut ein Löffler, vermutlich das gleiche Exemplar wie bereits im Zeitraum vom 11.06. bis 19.06.. +++ Berichtenswert erscheint uns zudem eine nicht unbedeutende Anzahl bislang nicht kartierter Brutplätze des Mauerseglers in den Gemeinden Neufahrn und Ergoldsbach; aufgrund der günstigen Witterung dürfte 2018 ein ziemlich „gutes Mauerseglerjahr“ werden.  

 

Wochenrückblick (18.06. bis 24.06.2018)

 

Zumindest vorläufig ging in dieser Woche die Phase freifliegender Chileflamigos in Bayern zu Ende. Seit mehreren Jahren hielten sich ja bis zu 5 Tiere überwiegend im ostbayerischen Raum auf. Im Jahr 2015 kam es am Rötelseeweiher bei Cham sogar zu einer erfolgreichen Brut. Seit dem extrem kalten Januar 2017 wurde bayernweit jedoch nur noch ein einzelner Flamingo gemeldet, der weiterhin regelmäßig auch im Raum Landshut festgestellt wurde (Überwinterung 2017/2018 am Echinger Stausee). Am 24.06.2018 wurde dieser Vogel nun tot im Echinger See entdeckt. +++ Ende Juni kommt der Vogelzug allmählich wieder in Schwung; an vielen Orten werden mittlerweile wieder Bruchwasserläufer, Waldwasserläufer und andere Watvogelarten beobachtet; allerdings (noch) keine Seltenheiten. +++ Für die Nilgans wurde mit 23 Tieren am 24.06. bei Rottenburg ein neues, deutliches  Gebietsmaximum für den Raum Landshut festgestellt (bislang maximal 12 Ind., zuletzt am 22.11.2016). +++ Eindeutig aufwärts geht es aktuell auch bei den Individuenzahlen der Kolbenente an den Mittleren Isarstauseen; üblicherweise erreicht der Kolbenentenbestand hier im Spätsommer Werte von 2000 bis 3000 Tieren; noch Mitte der 1990er Jahre lag das Gebietsmaximum bei unter 50 Individuen; soviel zur Dynamik in der Vogelwelt! +++ Bei der Brandgans hat mit Trupps von bislang bis zu 17 Tieren der jährliche Mauserzug eingesetzt. Vermutlich handelt es sich dabei um Vögel aus dem Mittelmeerraum, die um diese Jahreszeit zum Gefiederwechsel an den Großen Knechtsand in der Elbmündung ziehen; Brandgänse aus ganz Europa mausern dort. +++ Auch in dieser Woche gab es bei der Kontrolle von Schleiereulen-Nistkästen "nur" Turmfalken-Brutnachweise. +++ Die Situation bei den Nachtreihern am Echinger Stausee ist weiterhin unübersichtlich; ein bislang ganz gut einsehbarer Neststandort scheint aufgegeben zu sein, dafür gibt es Bruten an anderer Stelle; auch die im Wochenverlauf festgestellten bis zu 3 Seidenreiher waren wieder mit Nestbauaktionen und Paarungsversuchen aktiv. +++ Der bereits in der Vorwoche festgestellte Löffler war auch am 18. und 19.06. noch am Echinger Stausee zu sehen. +++ Auf unseren insgesamt nur 27 Quadratmeter großen Nistflößen sind mittlerweile die ersten 50 jungen Flussseeschwalben flügge; besonders gefreut haben wir uns, dass bei einem ziemlich mutigen Einzelbrutpaar, das auf der Steininsel des Moosburger Stausees zusammen mit einer Mittelmeermöwe brütet, jetzt auch ein Jungvogel geschlüpft ist; im letzten Jahr ging das Ganze trotz der ziemlich gefährlichen Nachbarschaft für die Seeschwalben gut aus.

 

Wochenrückblick (11.06. bis 17.06.2018)

 

Am Echinger Stausee wurden im Wochenverlauf bis zu 10 Nachtreiher beobachtet; dazu bis zu 4 Seidenreiher, die an verschiedenen Orten der „Reiherinsel“ erneut auch Nestbauversuche unternahmen; ob das was wird, bleibt abzuwarten; wie jedes Jahr brüten auch jeweils 30 Brutpaare des Graureihers und des Kormorans auf dieser Insel. +++ Mit der zwischenzeitlich erhofften Wiesenweihen-Brut wird’s wohl nichts, der potenzielle Brutplatz war in dieser Woche verwaist. +++ Auch vom Zwergohreulen-Standort liegt aus dieser Woche leider nur eine Fehlanzeige vor; allerdings ist es gut möglich, dass sich die kleinen Eulen einfach nur nicht bemerkbar gemacht haben. +++ Wie bereits in der Vorwoche angedeutet, hat die Zahl der Schwimmvögel an den Stauseen und Staustufen gegenüber dem Monat Mai deutlich auf etwa 4900 Tiere zugenommen; Zunahmen erfolgten vor allem bei Wasserpflanzen fressenden Arten wie Blässhuhn, Schnatterente und Höckerschwan; unter den insgesamt ca. 700 aktuell anwesenden Höckerschwänen wurde am 16.06.2018 auch ein farbmarkierter Vogel entdeckt, der mit hoher Wahrscheinlichkeit im Jahr 2017 in Tschechien beringt wurde. +++ Am Echinger Stausee wurde bereits am 12.06.2018. die erste Flussseeschwalbe flügge; dies ist mit Abstand das früheste bisher festgestellte Datum; wir empfehlen, eine Flussseeschwalbe erst dann als „flügge“ einzustufen, wenn sie fliegend beobachtet wurde und anschließend auch die Rückkehr zum Neststandort geschafft hat; ohne Berücksichtigung der Rückkehrraten zum Neststandort kann der Bruterfolg von auf Nistflößen brütenden Seeschwalben deutlich überschätzt werden. +++ Mehrere Beobachter freuten sich im Wochenverlauf über einen vermutlich immaturen Löffler am Echinger Stausee. +++ In der mehrere Hundert Brutpaare umfassenden Lachmöwenkolonie an einem Freizeitsee bei Wörth wurden in diesem Jahr offensichtlich nur einige wenige Jungvögel flügge; weil die Inselumzäunung während der Brutzeit aufgeschnitten wurde, liegt der Verdacht nahe, dass hier systematisch Gelege zerstört/entnommen wurden;  die Betreiber der dortigen Wasserskianlage fordern seit mehreren Jahren Maßnahmen zur Reduzierung des Möwenbestandes. +++ Schlecht schaut’s auch bei der Schleiereule aus; eine in dieser Woche durchgeführte Nistkastenkontrolle erbrachte leider keinen Brutnachweis; ein wesentlicher Grund für den schlechten Erhaltungszustand der Schleiereule in Niederbayern liegt vermutlich in hohen Verlusten durch den Straßenverkehr sowie  im Einsatz von Giften gegen Ratten und Mäuse im Bereich landwirtschaftlicher Anwesen.

 

 

Wochenrückblick (04.06. bis 10.06.2018)

 

Seit Wochenbeginn halten sich am Echinger Stausee nun drei Seidenreiher auf, die am 10.06. sogar bei ernsthaften Nestbaubemühungen beobachtet werden konnten; aus keinem anderen Gebiet in Deutschland liegen übrigens mehr Seidenreiher-Beobachtungen vor, als vom Echinger Stausee. +++ Eine im Wochenverlauf mehrfach am Echinger Stausee beobachtete Uferschnepfe wäre uns vor einigen Jahren noch keine Meldung wert gewesen; aufgrund starker, europaweiter Rückgänge der Brutbestände haben sich mittlerweile aber auch im Raum Landshut die Nachweise dieser Art erheblich reduziert +++ Der Wendehals ist im Raum Landshut seit Jahren ein ziemlich seltener Brutvogel; daher freuen wir uns über ein uns bislang nicht bekanntes Brutvorkommen bei Viecht +++ So kann man sich täuschen: Die auf einer Isarkiesbank brütenden Flussregenpfeifer haben es des trotz Erholungsdrucks geschafft und führen aktuell drei mittlerweile fast flügge Jungvögel. +++ Die Zahl der im Raum Landshut brütenden Mauersegler hat nun doch noch das Niveau des Vorjahres erreicht; lange Zeit sah es eher nach einem Bestandsrückgang aus. +++ An den Stauseen und Staustufen der Isar gehen die Schwimmvogelzahlen mittlerweile wieder erkennbar nach oben; Ursache ist der jahreszeitlich übliche Zuzug an Mausergästen; die „offizielle“ Wasservogelzählung für den Monat Juni findet jedoch erst in der nächsten Woche statt  +++ Am 10.06 wurde im Isarmoos der erste rufende Wachtelkönig festgestellt +++ Weiterhin verstecken sich mindestens 6 Nachtreiher in der kleinen Bauminsel im Echinger Stausee; bislang konnte jedoch nur ein Neststandort lokalisiert werden. +++ Von Bienenfresser, Wiesenweihe, Sumpfohreule und Zwergohreule gingen im Wochenverlauf keine weiteren Meldungen ein.

 

Wochenrückblick (28.05. bis 03.06.2018)

  

Wie üblich zum Monatswechsel Mai/Juni überschneiden sich aktuell die Richtungen des Vogelzugs: Während sich hocharktische Limikolen wie Sichelstrandläufer (28.05.) und Kiebitzregenpfeifer (30.05.) noch auf dem Weg ins Brutgebiet befinden, setzt bei den weiter im Süden brütenden Watvogelarten wie dem Waldwasserläufer (erstmals am 28.05.) bereits jetzt die Wegzugperiode wieder ein. +++ Festgestellt wurden im Verlauf der Woche auch mittelgroße Trupps von Trauerseeschwalben (max. 25 Ind.) und endlich auch die längst überfälligen ersten 2 Weißbart-Seeschwalben (29.05.) +++ Weniger erfreulich sind dagegen Beobachtungen größerer Brachvogel-Trupps im Isarmoos (max. 45 Ind.), da dies im Allgemeinen ein zuverlässiger Hinweis auf hohe Gelege- bzw. Jungvogelverluste ist. Der Reproduktionserfolg des großen Brachvogels im Isarmoos liegt seit vielen Jahren deutlich unter dem zum Bestandserhalt erforderlichen Wert. +++ Von den Nachtreihern am Echinger Stausee wurden in dieser Woche bis zu 8 Vögel gemeldet und endlich konnte auch der erste Neststandort lokalisiert werden; einzelne Nachtreiher können vor allem abends auch außerhalb des Echinger Stausees beobachtet und gehört werden, da sie in der Regel nicht am Stausee, sondern an Kleingewässern und Baggerweihern der Umgebung auf Nahrungssuche gehen. +++ Brutverdächtiges Verhalten konnte in der Echinger Reiherkolonie auch bei 2 Seidenreihern festgestellt werden; Seidenreiher hielten sich in den letzten Jahren regelmäßig auch im Sommer am Echinger Stausee auf, zu einer Brut kam es bislang jedoch nicht. +++ Die Zahl der Flussseeschwalben-Paare ist im Wochenverlauf noch einmal auf nunmehr 87 Brutpaare angewachsen; seit dem Zusammenbruch unserer Wörther Brutkolonie im Jahr 2007 ist dies die höchste Brutpaarzahl für den Raum Landshut; sollten sich in den kommenden Wochen weitere Brutpaare ansiedeln, so werden diese im Zuge des bayerischen Flussseeschwalben-Monitorings nicht mehr berücksichtigt, da es sich dabei bereits um Ausweichbruten/Nachgelege von anderen Standorten handeln könnte und damit eine Doppelzählung erfolgen würde. +++ Im südlichen Landkreis wurde in diese Woche erneut ein junger Uhu beringt. +++ Zwergohreulen, Wiesenweihen und Bienenfresser sind weiterhin vor Ort.

 

Wochenrückblick (21.05. bis 27.05.2018)

 

Wie die Beobachtung eines Sichelstrandläufers zeigt, ziehen hochnordische Brutvogelarten aktuell immer noch in ihre Brutgebiete; beim Sichelstrandläufer liegen diese in der arktischen Tundra Nordost-Sibiriens. +++ Mit durchziehenden Weißbart- oder Weißflügel-Seeschwalben scheint es in diesem Jahr tatsächlich nichts mehr zu werden, die Hauptzugzeit liegt allmählich bereits hinter uns. Auch an andern Standorten in Bayern war der Durchzug dieser beiden Arten bislang außergewöhnlich schwach. +++ Erhärtet hat sich im Wochenverlauf der Brutverdacht für die Wiesenweihe, auch vom Zwergohreulen-Standort liegen erneut Nachweise vor. +++  Bienenfresser scheinen aktuell an zwei Abbaustellen im Landkreis brüten zu wollen. +++ Die Zahl der Flussseeschwalben-Brutpaare hat gegenüber der Vorwoche (83 BP) wohl noch einmal zugenommen. +++ Erneut wurden im Wochenverlauf bis zu 6 Nachtreiher am Echinger Stausee beobachtet und im nördlichen Landkreis wurden 6 junge Uhus beringt. +++ Ob die Beobachtung einer Sumpfohreule am 24.05. bereits als Hinweis auf ein mögliches Brutvorkommen zu werten ist, muss vorerst offen bleiben. +++ Aus drei Gebieten (Echinger Stausee, Kreuzstauden, Rosenhof) wurden bislang singende Drosselrohrsänger gemeldet. Außerdem singen an  mehreren Standorten immer noch Nachtigallen, auch von Trauerschnäpper und Braunkehlchen liegen aus dieser Woche wieder entsprechende Nachweise vor.

 

Wochenrückblick (14.05. bis 20.05.)

 

Der Heimzug hat mittlerweile deutlich an Fahrt verloren, dafür wird's bei den Brutvögeln nun interessanter. So führen Kiebitze und Brachvögel Junge und bei den Flussseschwalben sind bereits am 18.05. äußerst zeitige Pulli geschlüpft. Insgesamt brüten auf unseren Nistflößen am Echinger Stausee und am Aquapark aktuell 83 Seeschwalbenpaare, zum Teil in einer geradezu irrsinnigen Dichte von mehr als 3 Paaren pro Quadratmeter. +++ Erfreulich ist die Meldung von fütternden Blaukehlchen am Echinger Stausee. Die Art brütet dort zwar regelmäßig, aufgrund der starken Wasserstandsschwankungen sind erfolgreiche Bruten aber eher die Ausnahme. +++ Verfestigt hat sich der Brutverdacht für die Wiesenweihe, von der im Raum Landshut seit Jahrzehnten kein Brutnachweis mehr vorliegt. Eine der Weihen stammt übrigens aus dem Raum Würzburg, wo sie im Jahr 2015 als Jungvogel markiert wurde. +++ Brutverdächtig sind  an jeweils einem Standort der als Brutvogel bundesweit kontinuierlich zunehmende Bienenfresser und das bundesweit stark abnehmende Braunkehlchen. Vom Braunkehlchen wurde im vergangenen Jahr - nach langjähriger Fehlanzeige - erstmals wieder eine Brut im Raum Landshut festgestellt. +++ Immer noch sind vergleichsweise viele singende Nachtigallen zu hören (vielleicht doch nicht nur Durchzügler?) und auch unsere beiden Zwergohreulen waren in dieser Woche noch vor Ort. +++ Erwähnenswert erscheinen uns mehrere Beobachtungen von bis zu 2 Stelzenläufern (Mittlere Isarstauseen, Isarmoos), ein Kiebitzregenpfeifer (14.05.), ein Rotkehlpieper (16.05.), ein Seidenreiher (16.05.) sowie ein Fischadler (18.05.). +++ Zwar sind mittlerweile die ersten Wespenbussarde eingetroffen, wir warten aber weiterhin auf den Durchzug seltener Seeschwalben und vor allem auf die Entdeckung von Nachtreiher-Nestern am Echinger Stausee.

 

Wochenrückblick (07.05 bis 13.05.2018)

 

Aus dem gesamten Bereich der Isarauwälder werden nun singende Pirole gemeldet. Zu sehen bekommt man den eigentlich sehr auffällig gefärbten Vogel aber eher selten; außerhalb des Isartales fehlt er ohnehin. +++ Der Isarabbruch bei Bruckberg ist aus naturschutzfachlicher Sicht eine Einmaligkeit im Raum Landshut. Aktuell wollen auf den dortigen Kiesbänken auch Flussregenpfeifer brüten, die im Raum Landshut ansonsten nur in Kiesgruben einen Lebensraum aus zweiter Hand gefunden haben. Eine Brut auf einer Isar-Kiesbank wäre daher etwas ganz Besonderes. Allerdings sind wir skeptisch, ob es tatsächlich zu einer erfolgreichen Brut kommt, da alle Kiesbänke – trotz explizitem Verbot durch die dort geltende Naturschutzgebietsverordnung – bei Schönwetter als Grill- und Liegeflächen genutzt werden. +++ Bei den Limikolen ist der Durchzug mittlerweile ziemlich abgeschlossen, dafür gibt es Nachweise von einigen eher seltenen Arten, wie zum Beispiel 4 Stelzenläufer (13.05.) und einem Kiebitzregenpfeifer (13.05.). Vom Kiebitz und vom Großen Brachvogel liegen bislang noch keine Hinweise auf geschlüpfte Jungvögel vor, obwohl es dafür eigentlich schon Zeit wäre. +++ Die Anzahl der Wasservögel an den Landshuter Stauseen und Staustufen liegt aktuell bei nur etwa 2300 Tieren und damit jahreszeitlich wie üblich auf niedrigem Niveau. Für den Juni erwarten wir durch den Zuzug der ersten Mausergäste bereits wieder deutlich höhere Zahlen. Lediglich beim Höckerschwan mit insgesamt 400 Individuen gab es bereits einen deutlichen Zuwachs gegenüber dem Vormonat. Es handelt sich hierbei um nichtbrütende Halbwüchsige, die im Raum Landshut ihr Gefieder wechseln. +++ Am Echinger Stauee besteht immer noch Unklarheit über die Anzahl der brütenden Nachtreiher. Und als Besonderheiten wurden dort im Wochenverlauf ein Moorenten-Pärchen (12.05.), ein durchziehender Purpurreiher (13.05.18) sowie ein weibliches Kleines Sumpfhuhn (07.05.) beobachtet. Noch immer fehlen aber Nachweise von Weißflügel- und Weißbartseeschwalben. +++ Meldenswert erscheinen uns auch ein singender Trauerschnäpper bei Piflas (normalerweise ist der Trauerschnäper im Raum Landshut kein Brutvogel), Hinweise auf ein mögliches Brutvorkommen der Wiesenweihe sowie der mehrfache Nachweis von jetzt tatsächlich zwei rufenden Zwergohreulen.

 

 

Wochenrückblick (30.04. bis 06.05.2018)

 

Mit Wachtel (01.05.) und Sumpfrohrsänger (03.05.) sind in dieser Woche die letzten Brutvögel zurückgekehrt. +++ Weiterhin Durchzug zahlreicher Watvogelarten, darunter erstmals auch eine höhere Individuenzahl des Bruchwasserläufers (41) sowie Einzelnachweise von einigen etwas selteneren Arten wie Sichelstrandläufer, Temminckstrandläufer und Regenbrachvogel; bei den allermeisten Watvogelarten werden die früheren Höchstwerte in den letzten Jahren bei weitem nicht mehr erreicht. +++ Erneut mehrere Nachweise von vermutlich durchziehenden Nachtigallen und Wendehälsen. Zudem vielerorts singende Waldlaubsänger, bei denen es sich aber in den allermeisten Fällen ebenfalls um Durchzügler handeln dürfte; als Brutvogel ist der im Raum Landshut ehemals häufige Waldlaubsänger mittlerweile ziemlich selten geworden. +++ Der am Echinger Stausee überwinternde Chileflamingo ist nach einer ca. einmonatigen Abwesenheit im Laufe der Woche wieder zu uns zurückgekehrt; zwischenzeitlich wurde er vom Unteren Inn gemeldet. +++ Mit Zwergdommel, Seidenreiher und Rohrdommel konnten im Wochenverlauf gleich mehrere seltene "Reiher" festgestellt werden, alle am Echinger Stausee. Auch vom Nachtreiher liegen erneut mehrere Meldungen vor, allerdings konnte bislang noch immer kein Nest entdeckt werden. +++ Durchaus erwähnenswert erscheint uns die Beobachtung eines Trupps von etwa 10 Bienenfressern (05.05.) im nördlichen Landkreis; im südlichen Landkreis ist derweil der erste Uhu geschlüpft. +++ Im Landshuter Stadtgebiet sind wir bezüglich eines sicheren Brutnachweises für die Heidelerche mittlerweile nur noch wenig optimistisch, dafür freuen wir uns über mehrere Meldungen einer rufenden Zwergohreule.

 

Wochenrückblick (23.04. bis 29.04.2018)

 

Im Wochenverlauf sind mehrere Brutvogelarten aus ihren Winterquartieren in den Raum Landshut zurückgekehrt: am 23. April die Gartengrasmücke, der Mauersegler und der Pirol, am 24. April dann Gelbspötter und Grauschnäpper, und schließlich am 28.04.2018 der erste Neuntöter. Bis auf den Sumpfrohrsänger sind damit praktisch alle häufigeren Zugvogelarten wieder im Lande. +++ Bei Trauerseeschwalben und Zwergmöwen (max. 24 Ind.) läuft der Durchzug allmählich an, beide Arten wurden vor allem an den Isarstauseen beobachtet. Fehlanzeige dagegen bislang noch bei Weißflügel- und Weißbartseeschwalbe.  +++  Auch viele Watvogelarten ziehen weiterhin durch, allerdings sind die Truppgrößen gerade bei den häufigeren Arten ziemlich überschaubar (max. nur 15 Bruchwasserläufer, 26 Kampfläufer, 4 Grünschenkel, 2 Dunkle Wasserläufer). Am 29.04.2018 wurde mit einem Temminckstrandläufer die erste hochnordische Art festgestellt. +++  Wie in den Vorwochen konnten an zahlreichen Gewässern Trupps von rastenden Löffel- und Knäkenten beobachtet werden. Außerdem wurden von mehreren Orten rufende Wendehälse und singende Nachtigallen gemeldet; es dürfte sich dabei in der Regel um Durchzügler handeln. +++  In der Echinger Reiherkolonie wurden weiterhin bis zu 6 Nachtreiher festgestellt. Über die Brutpaarzahl und die genauen Neststandorte besteht jedoch weiterhin Unklarheit. Die Zahl der Graureiher scheint in diesem Jahr jedenfalls merklich zurückgegangen zu sein. +++  Aus den Isarauen, vom Landshuter Hofgarten und aus der Isarleite östlich von Landshut wurden wiederholt rufende Mittelspechte gemeldet. +++  Die Flussseeschwalben-Nistflöße am Echinger Stausee und am Aquapark sind dicht besetzt, bislang jedoch wohl noch ohne Gelege. Mindestens 150 Flussseeschwalben halten sich aktuell im Raum Landshut auf. +++  Von der Heidelerche scheint sich ein sicherer Brutnachweis anzubahnen. +++  Während bei den Kolkraben im nördlichen Landkreis die ersten Jungvögel bereits im Nest sitzen, brüten mehrere Uhu-Paare aktuell noch ihre Eier aus. +++ Von der Turteltaube liegen insbesondere aus dem nördlichen Landkreis mehrere Feststellungen balzrufender Individuen vor. +++ Wie bereits in den Vorjahren scheint es auch 2018 auffällig wenige Mehlschwalben und Waldlaubsänger im Raum Landshut zu geben. Auch die Zahl der besetzten Rauchschwalbennester in der Landshuter Altstadt scheint ziemlich gering zu sein. +++ Dafür liegen wie immer zahlreiche Meldungen von singenden Gartenrotschwänzen im Landshuter Stadtgebiet vor; im Landkreis ist diese Art dagegen ziemlich selten. +++ Von Rot- und Schwarzmilan liegen Einzelbeobachtungen vor, die bislang jedoch noch keine Rückschlüsse auf Brutvorkommen zulassen. +++  An Seltenheiten gab es lediglich am 29.04. einen Seidenreiher sowie ein rufendes Kleines Sumpfhuhn am Echinger Stausee.

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April 2018

 

22.04.2018 - Isarstau Altheim: 2 Schwarzkopfmöwen und 2 Purpurreiher, in westliche Richtung überfliegend (H.Pfitzner)

 

20.04.2018 - Stauseen und Staustufen im Raum Landshut: der Schwimmvogelbestand hat mit nur noch etwa 2000 Tieren sein für diese Jahreszeit übliches Minimum erreicht

 

19.04.2018 - Mettenbach: ein Wendehals (B.Riedel)

16.04.2018 - Echinger Stausee: erstmals in diesem Jahr 6 Nachtreiher (G.Klassen)

 

15.04.2018 - Echinger Stausee: ein Purpurreiher (G.Klassen, C.Schwab), 2 Seidenreiher (mehrere Beobachter) und erstmals in diesem Jahr 4 Nachtreiher (G.Klassen, J.Reichart)

 

10.04.2018 - Echinger Stausee: nach einem kurzen Ausflug an den Isarstau Altheim weiterhin (seit 05.11.2017) ein Chileflamingo und erstmals in diesem Jahr 3 Nachtreiher (J.Reichart, K.Schauer)

 

08.04.2018 - Echinger Stausee: eine DREIZEHENMÖWE im 2. Kalenderjahr und erstmals in diesem Jahr 2 Nachtreiher (mehrere Beobachter)

 

07.04.2018 - Echinger Stausee: der erste Nachtreiher (W.Menke) und die ersten Flussseeschwalben (W.Menke, C.Schwab)

 

03.04.2018 - Echinger Stausee: eine Raubseeschwalbe (S.Riedl) und wieder ein Chileflamingo (T.Großmann, S.Riedl); wir gehen davon aus, dass "unser" Flamingo zwischenzeitlich einen kleinen Osterausflug zum Unteren Inn unternommen hat

 

02.04.2018 - Echinger Stausee: eine Kranich (mehrere Beobachter)

01.04.2018 - Nördlicher Landkreis Landshut: ein balzrufender Sperlingskauz (H.Pfitzner)

01.04.2018 - Echinger Stausee: weiterhin (seit 31.03.2018) ein Mittelsäger (G.Klassen)

 

 


März 2018:

 

31.03.2018 - Echinger Stausee: ein Mittelsäger (T.Großmann)

29.03.2018 - Echinger Stausee: weiterhin (seit 26.03.2018) ein Singschwan (C.Brummer, J.Wildgruber)

27.03.2018 - Echinger Stausee: weiterhin (seit 05.11.2017) ein Chileflamingo (S.Rieck)

 

27.03.2018 - Johanneskirchen: eine Uferschnepfe (A.Scholz); Uferschnepfen sind im Raum Landhut mittlerweile nur noch ziemlich selten zu sehen

 

26.03.2018 - Echinger Stausee: ein Singschwan (G.Klassen)

 

26.03.2018 - Isarstau Altheim: weiterhin (seit 07.12.2017) ein Flussuferläufer (H.Pfitzner); Überwinterung erfolgreich abgeschlossen; weitere Nachweise werden daher nicht mehr berichtet

 

25.03.2018 - Grießenbach: eine bemerkenswerte Ansammlung von 42 Bekassinen (mehrere Beobachter)

22.03.2018 - Isarstau Altheim: weiterhin (seit 21.03.2018) ein Singschwan (H.Pfitzner)

21.03.2018 - Isarstau Altheim: ein Singschwan (H.Pfitzner)

21.03.2018 - Wörth: eine Waldschnepfe im LBV-Schutzgebiet "Wörther Isarau" (C.Brummer)

19.03.2018 - Echinger Stausee: weiterhin ein Regenbrachvogel und ein Goldregenpfeifer (G.Klassen) 

 

18.03.2018 - Stauseen und Staustufen im Raum Landshut: der Schwimmvogelbestand liegt mit knapp 5000 Tieren in etwa auf dem Niveau des Vormonats; den größten Anteil daran hat die Reiherente, von der sich alleine am Isarstau Altheim aktuell etwa 1500 Individuen aufhalten; die höchsten Reiherentenzahlen im Raum Landshut werden - außerhalb der Mauserzeit (August) - regelmäßig im März erreicht

 

18.03.2018 - Echinger Stausee: ein sehr früher Regenbrachvogel (T.Großmann, A.Szwagierczak); vermutlich ein neues Extremdatum für Bayern; außerdem ein Goldregenpfeifer (mehrere Beobachter) und starker Zugstau mit u.a. etwa 500 Bachstelzen 

 

15.03.2018 - Essenbach: 5 Goldregenpfeifer (A.Scholz)

15.03.2018 - Isarstau Altheim: ein Rothalstaucher (T.Großmann); außerdem hohe Individuenzahlen von Reiher- und Tafelenten

 

13.03.2018 - Auloh: Rückmeldung zu einem beringten Kormoran, der am 05.03.2018 bei Auloh geschossen wurde; überraschenderweise stammt der Vogel nicht (wie üblich) aus dem Ostsee-Bereich, sondern wurde als Nestling in der Schweiz beringt; am 29.08.2011

 

12.03.2018 - Echinger Stausee: weiterhin (seit 08.03.2018) 1 Singschwan (G.Klassen)

11.03.2018 - Essenbach: etwa 10 Goldregenpfeifer (C.Schwab)

11.03.2018 - Nördlicher Landkreis Landshut: 2 Waldschnepfen (H.Pfitzner); balzfliegend

10.03.2018 - Grießenbach: mindestens 25 Bekassinen (B.Deifel)

08.03.2018 - Echinger Stausee: 1 Singschwan (C.Schwab)

08.03.2018 - Mettenbach: 10 Goldregenpfeifer und Rückkehr der ersten Brachvögel (H.Pfitzner)

06.03.2018 - Echinger Stausee: weiterhin 4 Singschwäne (P.Brützel)

04.03.2018 - Echinger Stausee: jetzt wieder alle 4 Singschwäne am See (G.Klassen)

03.03.2018 - Echinger Stausee: 3 Singschwäne (B.Bauer); keine Singschwan-Feststellung im Zeitaum vom 20.02.2018 bis 02.03.2018


Februar 2018

 

25.02.2018 - Echinger Stausee: weiterhin (seit 05.11.2017) ein Chileflamingo (mehrere Beobachter)

23.02.2018 - Isarstau Altheim: eine adulte Zwergmöwe und weiterhin (seit 07.12.2017) ein überwinternder Flussuferläufer (H.Pfitzner)

 

19.02.2018 - Landshut: ein bemerkenswerter Trupp von mindestens 55 Kohlmeisen (A.Kroehling)

19.02.2018 - Echinger Stausee: weiterhin (seit 13.01.2018) 4 Singschwäne (T.Suttner)

 

18.02.2018 - Stauseen und Staustufen im Raum Landshut: der Schwimmvogelbestand hat erneut deutlich auf nun nur noch knapp 5.000 Tiere abgenommen; zum Vergleich: in den beiden Vorjahren lagen die Zahlen im Februar jeweils bei etwa 14.000 bzw. 15.000 Vögeln

 

18.02.2018 - Isarstau Niederaichbach: weiterhin (seit 26.11.2017) ein überwinternder Flussuferläufer (G.Donderer)

18.02.2018 - Echinger Stausee: erstmals mehr freilaufende Hunde (23 Ind.) als Schnatterenten (19 Ind.)

 

18.02.2018 - Rückmeldung zu einer am 24.12.2017 im Stadtgebiet von Landshut abgelesenen Lachmöwe aus Finnland (W.Menke); der Vogel befindet sich im bereits im 12. Lebensjahr (beringt am 23.06.2006) und wurde bereis in mehreren Wintern in Salzburg festgestellt

 

15.02.2018 - Kumhausen: eine Waldschnepfe (B.Bauer, C.Brummer)

09.02.2018 - Moosburger Stausee: 21 Brandgänse (I.Damm); hohe Individuenzahl

09.02.2018 - Mettenbach: 4 Birkenzeisige (A.Moissl)

 

06.02.2018 - Isarstau Altheim: 2 Flussuferläufer (H.Pfitzner); möglicherweise handelt es sich bei einem der beiden Vögel um das zuletzt am 20.01.2017 am Isarstau Niederaichbach festgestellte Tier


Januar 2018

 

31.01.2018 - Nördlicher Landkreis Landshut: ein weiteres, bisher nicht bekanntes Uhu-Revier (S.Riedl)

29.01.2018 - Echinger Stausee: 3 Singschwäne und weiterhin (seit 05.11.2017) ein Chileflamingo (P.Brützel)

29.01.2018 - Isarstau Altheim: weiterhin (seit 07.12.2017) ein überwinternder Flussuferläufer (H.Pfitzner)

28.01.2018 - Grießenbach: die ersten Feldlerchen (H.Pfitzner)

28.01.2018 - Echinger Stausee: seit 13.01.2018 4 Singschwäne (mehrere Beobachter)

25.01.2018 - Moosburger Stausee: 210 Kolbenenten (T.Großmann); neues, sehr deutliches Januar-Maximum für den Raum Landshut

20.01.2018 - Isarstau Niederaichbach: weiterhin (seit 26.11.2017) ein überwinternder Flussuferläufer (H.Pfitzner)

14.01.2018 - Moosburger Stausee: 3 Zwergsäger stellen die bislang höchste Anzahl dieses Winters im Raum LA dar (C.Brummer)

 

14.01.2018 - Stauseen und Staustufen im Raum Landshut: der Schwimmvogelbestand hat erneut deutlich auf nun etwa 8.000 Tiere abgenommen; starke Rückgänge gab es vor allem beim Blässhuhn; offensichtlich sind die Unterwasserpflanzenbestände mittlerweile ziemlich aufgebraucht; am Moosburger Stausee suchen große Mengen an Blässhühnern bereits auf den Dämmen nach Nahrung

 

13.01.2018 - Echinger Stausee: 4 Singschwäne (mehrere Beobachter)

 

12.01.2018 - Isarstau Niederaichbach: 10 Weißwangengänse (neues Gebietsmaximum für den Raum LA) und weiterhin (seit 26.11.2017) ein überwinternder Flussuferläufer (B.Bauer)

 

10.01.2018 - Volkmannsdorferau: ein Richtung Moosburger Stausee überfliegender Seetaucher (C.Brummer, D.Nuhn)

08.01.2018 - Echinger Stausee: weiterhin 3 Singschwäne (G.Klassen)

07.01.2018 - Nördlicher Landkreis LA: 2 Sperlingskäuze (H.Pfitzner)

06.01.2018 - Mittergolding: weiterhin ein Trupp von über 850 Bluthänflingen (mehrere Beobachter) 

 

05.01.2018 - Landshut-Flutmulde: 61 Pfeifenten (E.Mooser); neues Maximum für die seit gut 15 Jahren andauernde Überwinterungstradition im Landshuter Stadtgebiet

 

02.01.2018 - Echinger Stausee: der Chileflamingo ist wieder zurück (mehrere Beobachter)

 

01.01.2018 - Moosburger Stausee: ein immaturer Seeadler; macht intentensiv aber letztlich erfolglos Jagd auf Chileflamingo; ganz knappe Angelegenheit! (C.Brummer)

 

01.01.2018 - Echinger Stausee: ein in westliche Richtung ziehender Seeadler (R.Suck); der Chileflamingo scheint wegen der Silvester-Ballerei geflüchtet zu sein


Dezember 2017

 

31.12.2017 - Binsham: eine (für unsere heutige Agrarlandschaft) durchaus bemerkenswerte Ansammlung von mindestens 105 Goldammern (F.Renner, S.Rieck)

 

31.12.2017 - Echinger Stausee: 2 Blässgänse (W.Menke), 2 Singschwäne und weiterhin (seit 05.11.2017) ein Chileflamingo (mehrere Beobachter)

 

29.12.2017 - Stadt Landshut: in den vergangenen Tagen Ringablesungen von zwei polnischen, einer kroatischen, einer finnischen, einer lettischen, zwei tschechischen und einer estnischen Lachmöwe (W.Menke)

 

29.12.2017 - Rückmeldung zu einem beringten Kormoran; der Vogel wurde im Juni 2011 als Jungtier im 1643 Kilometer entfernten Virolahti (Finnland) beringt und nun am 20.12.2017 bei Auloh erlegt (C.Brummer)

 

27.12.2017 - Echinger Stausee: ein Singschwan (S.Riedl)

26.12.2017 - Mittergolding: erneut ein Trupp mit etwa 850 Bluthänflingen (F.Renner, S.Rieck)

25.12.2017  - Mittergolding: ein Trupp mit etwa 850 Bluthänflingen (F.Renner, S.Rieck)

 

24.12.2017 - Stadt Landshut: Ablesung einer im Jahr 2010 in Kroatien beringten Lachmöwe (W.Menke); der Vogel hielt sich bereits im letzten Winter in Landshut auf

 

23.12.2017 - Isarstau Altheim: weiterhin (seit 07.12.2017) ein überwinternder Flussuferläufer (B.Bauer)

20.12.2017 - Grießenbach: etwa 100 Kiebitze (A.Scholz); hohe Individuenzahl für diese Jahreszeit

 

17.12.2017 - Stauseen und Staustufen im Raum Landshut: der Schwimmvogelbestand hat erneut deutlich auf nun etwa 11.000 Tiere abgenommen; das sind etwa 70 Prozent weniger als im Vergleichsmonat des Vorjahres

 

15.12.2017 - Moosburger Stausee: 4 Heringsmöwen, darunter drei Ind. der Unterart graellsii (T.Großmann)

14.12.2017 - Echinger Stausee: eine im Mai 2017 als Jungvogel in Polen beringte Lachmöwe (S.Riedl) 

13.12.2017 - Stadt Landshut: eine im Juni 2016 als Jungvogel in Estland beringte Lachmöwe (C.Brummer)

10.12.2017 - Moosburger Stausee: der erste Zwergsäger dieses Winters (G.Knoll)

 

09.12.2017 - Moosburger Stausee: im Rahmen der Möwenschlafplatz-Zählung über 200 Großmöwen, darunter eine Intermedius-Heringsmöwe (T.Großmann)

 

09.12.2017 - Isarstau Niederaichbach: ein überwinternder Flussuferläufer (B.Bauer)

07.12.2017 - Isarstau Alteim: ein überwinternder Flussuferläufer (H.Pfitzner)

03.12.2017 - Moosburger Stausee: 5 Blässgänse (J.Wittmann)

03.12.2017 - Rottenburg: eine Waldschnepfe (H.Pfitzner)

03.12.2017 - Echinger Stausee: weiterhin (seit 05.11.2017) ein Chileflamingo (mehrere Beobachter)

03.12.2017 - Weihmichl: etwa 450 Bergfinken (H.Pfitzner)


November 2017

 

26.11.2017 - Nördlicher Landkreis Landshut: ein Sperlingskauz (H.Pfitzner)

26.11.2017 - Echinger Stausee: weiterhin (seit 05.11.2017) ein Chileflamingo (mehrere Beobachter)

19.11.2017 - Echinger Stausee: 2 Bartmeisen (S.Riedl) und immer noch ein Teichrohrsänger (C.Schwab)

 

18.11.2017 - Stauseen und Staustufen im Raum Landshut: der Schwimmvogelbestand hat auf etwa 14.000 Tiere abgenommen und liegt deutlich unter dem Vergleichswert des Vorjahres

 

16.11.2017 - Bodenkirchen: 35 Kraniche (H.Winter)

13.11.2017 - Echinger Stausee: eine Rohrdommel (G.Klassen)

 

12.11.2017 - Echinger Stausee: neues Extremdatum für den Teichrohrsänger im Raum Landshut (F.Gremmer, S.Riedl); erster November-Nachweis

 

09.11.2017 - Ergolding: in der Dunkelheit Rufe überfliegender Kraniche (G.Donderer)

07.11.2017 - Bruckberg: zwei Trupps mit 50 und 250 Kranichen (I.Großmann)

07.11.2017 - Altdorf: etwa 60 Kraniche (S.Riedl)

07.11.2017 - Bodenkirchen: drei Trupps mit etwa 150, 200 und 300 Kranichen (H.Denk)

07.11.2017 - Schalkham: etwa 50 Kraniche (L.Fleischmann)

07.11.2017 - Grießenbach: etwa 600 Kraniche (A.Scholz)

 

05.11.2017 - Echinger Stausee: ein Chileflamingo (mehrere Beobachter) und nach längerer Zeit wieder mal ein Raufußbussard (F.Gremmer, S.Riedl); letztmalig wurde ein Raufußbussard am 27.04.2013 im Raum Landshut festgestellt

 

03.11.2017 - Wurmsham: eine Waldschnepfe (H.Denk)

02.11.2017 - Adlkofen: ein bemerkenswerter Trupp von mindestens 49 Heidelerchen (S.Rieck)

02.11.2017 - Nördlicher Landkreis Landshut: ein Sperlingskauz und ein weiterer Uhu-Nachweis (H.Pfitzner)

02.11.2017 - Altdorf: eine Heidelerche (H.Pfitzner)

01.11.2017 - Wurmsham: 2 Zwergschnepfen (H.Denk)

01.11.2017 - Schaumburg: 7 Heidelerchen (S.Rieck)

01.11.2017 - Nördlicher Landkreis Landshut: ein balzrufender Uhu (H.Pfitzner)

01.11.2017 - Paindlkofen: eine Waldschnepfe (H.Pfitzner)


Oktober 2017

 

31.10.2017 - Piflas: um 18.45 Uhr Rufe von überfliegenden Kranichen (J.Obermeier)

31.10.2017 - Reichersdorf: eine Waldschnepfe und 18 Heidelerchen (H.Pfitzner)

31.10.2017 - Schaumburg: starker Vogelzug, darunter 8 Heidelerchen (S.Rieck)

30.10.2017 - Eching: die ersten 2 Kraniche (C.Schwab); in südliche Richtung ziehend

30.10.2017 - Kröning: eine Waldschnepfe (H.Pfitzner)

30.10.2017 - Landshut: etwa 10 Blässgänse (C.Wagner); ziehend

28.10.2017 - Postau: etwa 30 Goldregenpfeifer (H.Pfitzner)

26.10.2017 - Altheim: ein Merlin (H.Pfitzner)

22.10.2017 - Schloßberg: 31 Mandarinenten (K.Schmidthuysen); neues Maximum für den Raum LA

20.10.2017 - Nördlicher Landkreis Landshut: ein weiterer rufender Sperlingskauz (H.Pfitzner)

19.10.2017 - Wurmsham: 6 Heidelerchen (H.Denk)

 

18.10.2017 - Landshut: eine frische Waldschnepfen-Rupfung am Landshuter Martinsturm (H.Pfitzner); vielerorts haben sich die an beleuchteten Gebäuden brütenden Wanderfalken auf die Jagd auf nachts durchziehende Schnepfenvögel spezialisiert

 

18.10.2017 - Nördlicher Landkreis Landshut:  ein rufender Sperlingskauz (H.Pfitzner)

 

15.10.2017 - Stauseen und Staustufen im Raum Landshut: der Schwimmvogelbestand hat nach den überraschend niedrigen Zahlen im September nun wieder auf über 15.000 Tiere zugelegt; die Zunahmen sind ausschließlich auf den Moosburger Stausee und den Isarstau Niederaichbach zurückzuführen; 10.000 Schwimmvögel halten sich aktuell im NSG an den Mittleren Isarstauseen auf

 

15.10.2017 - Echinger Stausee: 3 Bartmeisen (S.Riedl, F.Gremmer)

15.10.2017 - Kröning: 2 Heidelerchen (H.Pfitzner)

15.10.2017 - Frauenberg: etwa 20 Heidelerchen (H.Pfitzner)

 

14.10.2017 - Schaumburg: am Vormittag sehr starker Vogelzug, darunter 4930 Ringeltauben, 460 Feldlerchen, 2760 Buchfinken und 3 Heidelerchen (S.Rieck, F.Renner)

 

13.10.2017 - Echinger Stausee: eine Rohrdommel und ein Seidenreiher (J.Reichart)

12.10.2017 - Echinger Stausee: 2 Seidenreiher (P.Endl)

11.10.2017 - Echinger Stausee: 2 Rohrdommeln (S.Riedl) und ein Seidenreiher (C.Brummer, S.Riedl)

10.10.2017 - Echinger Stausee: ein Seidenreiher (S.Riedl)

10.10.2017 - Isarstau Niederaichbach: ein Seidenreiher (H.Pfitzner)

10.10.2017 - Reichersdorf: 24 Heidelerchen (H.Pfitzner)

09.10.2017 - Echinger Stausee: ein Seidenreiher (G.Klassen)

08.10.2017 - Schlossberg: 26 Mandarinenten (K.Schmidthuysen); neues Gebietsmaximum für den Raum LA

08.10.2017 - Echinger Stausee: ein Seidenreiher (mehrere Beobachter)

03.10.2017 - Echinger Stausee: ein Seidenreiher (C.Schwab)

03.10.2017 - Unterwattenbach: 8 Goldregenpfeifer (H.Pfitzner)

02.10.2017 - Echinger Stausee: weiterhin ein später Drosselrohrsänger (G.Klassen); neues Extremdatum für den Raum LA

01.10.2017 - Echinger Stausee: ein später Drosselrohrsänger (F.Gremmer, S.Riedl)


September 2017

 

30.09.2017 - Schaumburg: im Rahmen einer Zugplanbeobachtung von 06.45 Uhr bis 11 Uhr insgesamt 93 Hohltauben (S.Rieck)

 

29.09.2017 - Mittergolding: 2 Heidelerchen (S.Rieck)

25.09.2017 - Echinger Stausee: eine Zwergdommel (mehrere Beobachter)

23.09.2017 - Velden: ein Schwarzstorch (A.Scholz)

21.09.2017 - Moosburger Stausee: ein diesjähriger Rothalstaucher (T.Großmann)

 

20.09.2017 - Stauseen und Staustufen im Raum Landshut: der Schwimmvogelbestand hat gegenüber dem Vormonat überraschend auf nur noch etwa 13.000 Tiere abgenommen; üblicherweise steigen die Bestandszahlen zwischen den Monaten August und September an; die Abnahme ist auf Bestandsrückgänge an den Mittleren Isarstauseen zurückzuführen

 

20.09.2017 - Isarstau Altheim:  eine wegen der einbrechenden Dunkelheit nicht sicher zu bestimmende Raubmöwe (E.Mooser)

20.09.2017 - Echinger Stausee: ein Seidenreiher (J.Wildgruber)

19.09.2017 - Isarstau Altheim: ein Fischadler (F.Gremmer)

19.09.2017 - Echinger Stausee: ein Seidenreiher (J.Reichart)

19.09.2017 - Moosburger Stausee: ein Rothalstaucher (J.Reichart)

 

18.09.2017 - Echinger Stausee: ein Seidenreiher (G.Klassen), 4 Raubseeschwalben und eine SCHMAROTZERRAUBMÖWE (G.Klassen, J.Reichart)

 

18.09.2017 - Moosburger Stausee: ein diesjähriger Rothalstaucher (T.Großmann)

17.09.2017 - Echinger Stausee: ein Seidenreiher (mehrere Beobachter)

17.09.2017 - Moosburger Stausee: eine Moorente (C.Brummer) und ein diesjähriger Rothalstaucher (T.Großmann)

17.09.2017 - Liebenau: ein Seidenreiher (K.Schmidthuysen)

16.09.2017 - Echinger Stausee: ein Seidenreiher (C.Schwab)

16.09.2017 - Hofham: ein Seidenreiher (T.Großmann)

15.09.2017 - Isarstau Altheim: ein diesjähriger Nachtreiher und ein Fischadler (F:Gremmer)

15.09.2017 - Moosburger Stausee: ein diesjähriger Rothalstaucher (T.Großmann)

14.09.2017 - Moosburger Stausee: ein diesjährigfer Rothalstaucher (T.Großmann)

13.09.2017 - Hofham: ein Seidenreiher (T.Großmann)

13.09.2017 - Landshut:  ein durchziehender Fischadler (K.Wasmer)

10.09.2017 - Moosburger Stausee: ein diesjähriger Rothalstaucher (G.Klassen, C.Wagner)

09.09.2017 - Hofham: ein Seidenreiher (K.Schmidthuysen)

08.09.2017 - Grießenbach: ein Seidenreiher (H.Pfitzner)

05.09.2017 - Echinger Stausee: ein Seidenreiher (D.Clausen, M.Schöbinger) und eine Moorente (M.Schöbinger)

05.09.2017 - Isarstau Altheim: ein Nachtreiher (F.Gremmer)

04.09.2017 - Spörerau: ein Trupp von 57 Bienenfressern (T.Großmann); neues, deutliches Gebietsmaximum für den Raum LA  

 

04.09.2017 - Echinger Stausee: ein Seidenreiher (mehrere Beobachter) und ein MARISKENROHRSÄNGER (S.Riedl); Erstnachweis für den Raum LA

 

04.09.2017 - Isarstau Altheim: ein Nachtreiher (F.Gremmer)

03.09.2017- Eugenbach: etwa 15 Bienenfresser (S.Riedl); durchziehend

03.09.2017 - Echinger Stausee: weiterhin eine weibliche Moorente (M.Schöbinger, R.Suck), eine eilig durchziehende Raubseeschwalbe (J.Soproni) und ein Seidenreiher (mehrere Beobachter)


August 2017

 

31.08.2017 - Bayerbach: ein Brachpieper (H.Pfitzner)

 

30.08.2017 - Echinger Stausee: eine weibliche Moorente, mind. eine diesjährige Weißflügel-Seeschwalbe und 3 Seidenreiher (G.Klassen)

 

29.08.2017 - Moosburger Stausee: eine diesjährige Weißflügel-Seeschwalbe (J.Reichart)

28.08.2017 - Hofham: ein Seidenreiher (T.Großmann)

28.08.2017 - Echinger Stausee: 2 Kleine Sumpfhühner (beide ad. W) und 2 Seidenreiher (mehrere Beobachter)

27.08.2017 - Echinger Stausee: 2 Kleine Sumpfhühner (1W, 1K1) und 3 Seidenreiher (mehrere Beobachter)

26.08.2017 - Auloh: ein Nachtreiher (H.Pfitzner)

26.08.2017 - Echinger Stausee: 1 Seidenreiher (C.Fuertes)

25.08.2017 - Moosburger Stausee: ein diesjähriger Rothalstaucher (J.Reichart)

25.08.2017 - Echinger Stausee: 3 Seidenreiher (J.Reichart)

24.08.2017 - Moosburger Stausee: ein diesjähriger Rothalstaucher (J.Reichart)

24.08.2017 - Echinger Stausee: ein Fischadler und 2 Seidenreiher (J.Reichart)

23.08.2017 - Isar oberhalb LA: ein Seidenreiher (K.Schmidthuysen)

23.08.2017 - Echinger Stausee: 3 Seidenreiher (W.Frey)

22.08.2017 - Echinger Stausee: 3 Seidenreiher (J.Reichart)

22.08.2017 - Moosburger Stausee: ein diesjähriger Rothalstaucher (J.Reichart)

21.08.2017 - Altheim: ein Brachpieper (F.Gremmer)

21.08.2017 - Isarstau Altheim: eine Raubseeschwalbe (H.Pfitzner)

21.08.2017 - Hofham: 3 Seidenreiher (K.Schmidthuysen)

 

21.08.2017 - Echinger Stausee: eine adulte Weißflügel-Seeschwalbe (T.Großmann, G.Klassen), 3 Seidenreiher (mehrere Beobachter) und ein Kleines Sumpfhuhn (K.Herr)

 

20.08.2017 - Isarstau Altheim: 6 Raubseeschwalben (zunächst 2 Ind., dann 4 Ind.) isaraufwärts durchziehend (F.Gremmer)

20.08.2017 - Echinger Stausee: 2 Seidenreiher (A.Szwagierczak, C.Schwab) und ein Kleines Sumpfhuhn (C.Schwab)

19.08.2017 - Echinger Stausee: ein Seidenreiher (B.Bauer)

18.08.2017 - Grießenbach: ein Schwarzstorch (H.Pfitzner)

 

18.08.2017 - Echinger Stausee: 2 Seidenreiher (C.Brummer, A.Szwagierczak) sowie eine ca. 3tägige Flussseeschwalbe (A.Szwagierczak); der bislang späteste Flussseeschwalben-Schlupftermin im Raum LA stammt vom 09.08.2009

 

18.08.2017 - Stauseen und Staustufen im Raum Landshut: der Schwimmvogelbestand hat gegenüber dem Vormonat deutlich auf über 14.000 Tiere zugenommen; besonders stark zugelegt hat dabei der Moosburger Stausee (+ 3.600 Ind.)

 

17.08.2017 - Isarstau Altheim: eine Raubseeschwalbe (H.Pfitzner)

16.08.2017 - Echinger Stausee: 2 Seidenreiher (S.Riedl)

15.08.2017 - Moosburger Stausee: ein Rothalstaucher (J.Reichart)

15.08.2017 - Echinger Stausee: ein Seidenreiher (J.Liebl) und ein Kleines Sumpfhuhn (J.Reichart)

15.08.2017 - Auloh: ein Nachtreiher (H.Pfitzner)

14.08.2017 - Grießenbach: ein Schwarzstorch (A.Moissl)

14.08.2017 -Isarstau Niederaichbach: eine Moorente (B.Bauer)

14.08.2017 - Moosburger Stausee: ein Rothalstaucher, ein Seidenreiher und weiterhin 2 Weißflügel-Seeschwalben (J.Reichart)

 

13.08.2017 - Moosburger Stausee: 2552 Kolbenenten (A.Szwagierczak) und weiterhin 2 Weißflügel-Seeschwalben (mehrere Beobachter)

 

13.08.2017 - Echinger Stausee: eine diesjährige Weißflügel-Seeschwalbe (T.Großmann)

12.08.2017 - Moosburger Stausee: 2 Weißflügel-Seeschwalben (H.Pfitzner, T.Großmann); diesjährig

12.08.2017 - Echinger Stausee: ein Nachtreiher (H.Pfitzner)

12.08.2017 - Grießenbach: 5 Schwarzstörche (H.Pfitzner)

09.08.2017 - Grießenbach: 5 Schwarzstörche (T.Huffmann, S.Riedl)

08.08.2017 - Grießenbach: 9 Schwarzstörche (A.Scholz)

07.08.2017 - Moosburger Stausee: ein überfliegender Nachtreiher (C.Brummer)

06.08.2017 - Grießenbach: 10 Schwarzstörche (B.Deifel); neues Gebietsmaximum für den Raum LA

06.08.2017 - Mettenbach: ein Schwarzstorch (H.Pfitzner)

06.08.2017 - Echinger Stausee: ein diesjähriger Nachtreiher (H.Schott, C.Schwab) und ein Seidenreiher (mehrere Beobachter)

04.08.2017 - Echinger Stausee: ein Seidenreiher (W.Podszun)

04.08.2017 - Grießenbach: 3 Schwarzstörche (B.Deifel)

03.08.2017 - Echinger Stausee: 2 Nachtreiher, diesjährig (G.Klassen)


Juli 2017

 

31.07.2017 - Grießenbach: ein adulter Schwarzstorch (S.Riedl)

30.07.2017 - Echinger Stausee: ein Kleines Sumpfhuhn (S.Riedl)

29.07.2017 - Grießenbach: 3 Schwarzstörche (S.Riedl)

24.07.2017 - Echinger Stause: ein Nachtreiher (G.Klassen), ein Seidenreiher und ein Kleines Sumpfhuhn (mehrere Beobachter)

23.07.2017 - Grießenbach: ein Schwarzstorch (H.Pfitzner)

23.07.2017 - Echinger Stausee: ein Nachtreiher (G.Klassen) und ein Seidenreiher (mehrere Beobachter)

18.07.2017 - Echinger Stausee: 2 Nachtreiher und ein Seidenreiher (S.Riedl)

 

17.07.2017 - Stauseen und Staustufen im Raum Landshut: der Schwimmvogelbestand hat gegenüber dem Vormonat deutlich auf über 9000 Tiere zugenommen; stark zugelegt haben insbesondere Blässhuhn und Kolbenente

 

17.07.2017 - Echinger Stausee: 8 Nachtreiher sowie weiterhin 3 Seidenreiher und ein Schwarzstorch (G.Klassen, S.Riedl)

16.07.2017 - Moosburger Stausee: immerhin schon 998 Kolbenenten (A.Szwagierczak)

16.07.2017 - Echinger Stausee: 3 Seidenreiher, ein diesjähriger Purpurreiher, ein Schwarzstorch und 4 Nachtreiher (mehrere Beobachter)

 

15.07.2017: traurige, aber interessante Rückmeldung von einem am 30.06.2015 im Raum Landshut beringten Junguhu; der Vogel wurde am 09.07.2017 in Schwoich (Tirol) bei einer Kollision mit einem PKW getötet (D.Aichner, S.Riedl)

 

15.07.2017 - Hofham: ein Seidenreiher (T.Großmann)

15.07.2017 - Isarstau Altheim: ein Nachtreiher (C.Brummer, T.Großmann)

14.07.2017 - Mettenbach: ein männlicher Rotfußfalke (J.Günther)

 

10.07.2017 - Echinger Stausee: 2 Nachtreiher, 2 Seidenreiher (mehrere Beobachter) und 11 BRANDSEESCHWALBEN (S.Riedl); dritter Brandseeschwalben-Nachweis für den Raum Landshut (7 Ind. am 23.07.1983 und 6 Ind. am 15.08.2007)

 

09.07.2017 - Echinger Stausee: 2 Nachtreiher und 2 Seidenreiher (mehrere Beobachter)

09.07.2017 - Wörth: ein Schwarzstorch (H.Pfitzner)

07.07.2017 - Grießenbach: ein diesjähriger Schwarzstorch (H.Pfitzner)

06.07.2017 - Aquapark: ein Nachtreiher (T.Großmann)

05.07.2017 - Echinger Stausee: ein Nachtreiher (C.Brummer), ein Seidenreiher und 33 Brandgänse (C.Brummer, A.Szwagierczak)

03.07.2017 - Echinger Stausee: 2 Nachtreiher, 2 Seidenreiher (mehrere Beobachter) und 54 Bruchwasserläufer (G.Klassen) 

02.07.2017 - Echinger Stausee: ein Nachtreiher und 2 Seidenreiher (mehrere Beobachter)

01.07.2017 - Diemannskirchen: ein Schwarzstorch (G.Ehr)


Juni 2017:

 

28.06.2017 - Echinger Stausee: 6 Nachtreiher und 2 Seidenreiher (S.Riedl)

27.06.2017 - Kiesabbau Aquapark: 2 Nachtreiher (C.Brummer)

26.06.2017 - Echinger Stausee: 4 Nachtreiher und ein Seidenreiher (G.Klassen)

26.06.2017 - Schlossberg: Brutnachweis für die Mandarinente (K.Schmidthuysen); zweiter sicherer Nachweis für den Raum Landshut

25.06.2017 - Echinger Stausee: ein Seidenreiher und 9 Nachtreiher, darunter der erste flügge juv. (mehrere Beobachter)

25.06.2017 - Nördlicher Landkreis Landshut: ein Bienenfresser (H.Pfitzner)

24.06.2017 - Echinger Stausee: 4 Nachtreiher (C.Schwab, S.Riedl), 2 Seidenreiher (S.Riedl) und ein Fischadler (C.Schwab)

22.06.2017 - Auloh: ein überfliegender Bienenfresser (H.Pfitzner)

21.06.2017 - Echinger Stausee: 7 Nachtreiher (S.Riedl)

20.06.2017 - Nördlicher Landkreis Landshut: ein Sperlingskauz (H.Pfitzner)

20.06.2017 - Echinger Stausee: ein Nachtreiher und ein Seidenreiher (C.Tolnai)

19.06.2017 - Echinger Stausee: 6 Nachtreiher und ein Seidenreiher (mehrere Beobachter)

 

18.06.2017 - Stauseen und Staustufen im Raum Landshut: mit dem Zugzug der ersten Mausergäste - insbesondere an den Mittleren Isarstauseen - nimmt der Schwimmvogelbestand nun wieder zu; insgesamt wurden bereits wieder über 4.000 Tiere gezählt (Arbeitsgruppe Wasservögel)

 

18.06.2017 - Echinger Stausee: 6 Nachtreiher (2K1) und 2 Seidenreiher (mehrere Beobachter)

17.06.2017 - Edlkofen: ein Nachtreiher (T.Großmann)

16.06.2017 - Echinger Stausee: ein Nachtreiher (G.Klassen, C.Wagner)

16.06.2017 - Hofham: ein Seidenreiher (T.Großmann)

16.06.2017 - Haselfurth: ein Nachtreiher (C.Brummer)

15.06.2017 - Echinger Stausee: 4 Nachtreiher (T.Hackbarth, T.Suttner) und ein Seidenreiher (T.Suttner)

14.06.2017 - Stadtgebiet Landshut: weiterhin eine ZWERGOHREULE (K.Wasmer)

14.06.2017 - Nördlicher Landkreis Landshut: ein Bienenfresser (M.Dichtl)

14.06.2017 - Echinger Stausee: 2 Nachtreiher und ein Seidenreiher (P.Marschlich)

13.06.2017 - Rosenhofbiotop Ergolding: 4 Nachtreiher (F.Gremmer)

13.06.2017 - Echinger Stausee: 2 Nachtreiher, ein Seidenreiher und ein Stelzenläufer (T.Suttner)

12.06.2017 - Stadtgebiet Landshut: die erstmals am 23.05.2017 festgestellte ZWERGOHREULE ist noch anwesend, hat ihren Standort aber zwischenzeitlich gewechselt (H.Pfitzner)

12.06.2017 - Echinger Stausee: ein Seidenreiher, 4 Nachtreiher und 3 Säbelschnäbler (mehrere Beobachter)

12.06.2017 - Moosburger Stausee: 7 Weißbart-Seeschwalben (T.Großmann, W.Langer)

11.06.2017 - Echinger Stausee: 5 Nachtreiher, darunter 2 K1 (mehrere Beobachter)

11.06.2017 - Moosburger Stausee: "unser" weißes Blässhuhn ist wieder da (T.Großmann); der Vogel wurde erstmalig am 29.06.2008 und seither nahezu alljährlich hier festgestellt

10.06.2017 - Moosburger Stausee: eine ZWERGSEESCHWALBE (mehrere Beobachter); bei uns tauchen Zwergseeschwalben zumeiste Ende Mai bzw. Anfang Juni auf; vermutlich handelt es sich dabei um sogenannte "Prospektoren", d.h. halbwüchsige Nichtbrüter

09.06.2017 - Kiesabbau Aquapark: ein Nachtreiher (C.Brummer)

08.06.2017 - Hofham: ein Seidenreiher (T.Großmann)

07.06.2017 - Echinger Stausee: ein Seidenreiher (A.Szwagierczak)

06.06.2017 - Echinger Stausee: 3 Seidenreiher (A.Szwagierczak)

05.06.2017 - Echinger Stausee: 4 Nachtreiher (S.Riedl, J.Liebl) und ein Seidenreiher (C.Brummer, S.Riedl)

05.06.2017- Isarauen im Stadtgebiet von Landshut: weiterhin eine rufende ZWERGOHREULE (H.Pfitzner)

04.06.2017 - Kiesabbau Aquapark: ein Nachtreiher (C.Brummer)

04.06.2017 -Echinger Stausee: 2 Nachtreiher (G.Klassen, C.Schwab) und ein Seidenreiher (C.Schwab)

03.06.2017 - Echinger Stausee: ein Nachtreiher (A.Schade)

03.06.2017 - Isarauen im Stadtgebiet von Landshut: weiterhin eine rufende ZWERGOHREULE (G.Donderer)

03.06.2017 - Gerzen: ein Seidenreiher (H.Pfitzner)

03.06.2017 - Bruckberger Isarau: ein Seidenreiher (C.Schwab)

02.06.2017 - Kiesabbau Aquapark: 23 Flussseeschwalben-Gelege mit insgesamt 61 Eiern (C.Brummer, A.Szwagierczak)

02.06.2017 - Echinger Stausee: 59 Flussseeschwalben-Gelege mit insgesamt 152 Eiern (C.Brummer, A.Szwagierczak); erste juv. geschlüpft

02.06.2017 - Isarauen im Stadtgebiet von Landshut: weiterhin eine rufende ZWERGOHREULE (H.Pfitzner)

01.06.2017 - Echinger Stausee: 3 Nachtreiher und 3 Seidenreiher (A.Szwagierczak)


Mai 2017:

 

30.05.2017 - Isarauen im Bereich der Stadt Landshut: weiterhin eine rufende ZWERGOHREULE (T.Großmann)

29.05.2017 - Isarauen im Bereich der Stadt Landshut: weiterhin eine rufende ZWERGOHREULE (erstaunlich viele Beobachter)

29.05.2017 - Echinger Stausee: 7 Weißbart-Seeschwalben (C.Wagner), 2 Seidenreiher (C.Wagner, T.Großmann) und 2 Nachtreiher (mehrere Beobachter)

28.05.2017 - Echinger Stausee: 4 Nachtreiher (mehrere Beobachter) und ein Seidenreiher (I.Cowrick, C.Schwab)

27.05.2017 - Isarauen im Bereich der Stadt Landshut: weiterhin eine rufende ZWERGOHREULE (mehrere Beobachter)

27.05.2017 - Hofham: ein Seidenreiher (H.Pfitzner)

26.05.2017 - Isarauen im Bereich der Stadt Landshut: weiterhin eine rufende ZWERGOHREULE (G.Donderer)

24.05.2017 - Echinger Stausee: 5 Nachtreiher und ein Seidenreiher (S.Riedl)

23.05.2017 - Isarauen im Bereich der Stadt Landshut: eine rufende ZWERGOHREULE (G.Donderer); Erstnachweis für den Raum Landshut

22.05.2017 - Echinger Stausee: 2 Nachtreiher (G.Klassen, T.Großmann) und ein Seidenreiher (G.Klassen)

21.05.2017 - Moosburger Stausee: ein weiblicher Rotfußfalke und eine Weißflügel-Seeschwalbe (mehrere Beobachter)

21.05.2017 - Echinger Stausee: 3 Nachtreiher (mehrere Beobachter)

20.05.2017 - Moosburger Stausee: 3 Weißflügel-Seeschwalben (J.Reichart, C.Tolnai)

20.05.2017 - Echinger Stausee: ein Seidenreiher (K.Herr)

19.05.2017 - Grießenbach: ein Seidenreiher (H.Pfitzner, A.Scholz)

19.05.2017 - Echinger Stausee: 2 Seidenreiher (J.Urban)

18.05.2017 - Bodenkirchen: 6 Bienenfresser (H.Denk)

17.05.2017 - Moosburger Stausee: 3 Weißbart-Seeschwalben (A.Szwagierczak)

16.05.2017 - Echinger Stausee: 2 Nachtreiher (C.Schwab)

 

16.05.2017 - Stauseen und Staustufen im Raum Landshut: der Schwimmvogelbestand bleibt weiterhin auf seinem jahreszeitlich bedingten Tiefststand; bereits in einigen Wochen werden mit dem Zuzug der ersten Mausergäste die Zahlen aber wieder nach oben gehen

 

15.05.2017 - Echinger Stausee: 4 Nachtreiher und 3 Rotfußfalken (mehrere Beobachter)

14.05.2017 - Grießenbach: weiterhin ein Purpurreiher (J.Aschenbrenner)

14.05.2017 - Echinger Stausee: 4 Nachtreiher (mehrere Beobachter) und 2 Rotfußfalken (E.Kolb, S.Riedl)

13.05.2017 - Wurmsham: 2 Wiesenweihen (A.Scholz)

13.05.2017 - Echinger Stausee: 4 Nachtreiher (mehrere Beobachter)

12.05.2017 - Echinger Stausee: 3 Nachtreiher (G.Klassen) und 4 Weißbart-Seeschwalben (mehrere Beobachter)

12.05.2017 - Grießenbach: ein Purpurreiher (A.Scholz)

11.05.2017 - Echinger Stausee: 5 Weißbart-Seeschwalben (K.Weixler) und 3 Nachtreiher (E. Memis, K.Weixler)

08.05.2017 - Nördlicher Landkreis LA: das erste Uhu-Paar hat Nachwuchs (S.Riedl)

08.05.2017 - Echinger Stause: 2 Stelzenläufer und weiterhin 5 Nachtreiher (mehrere Beobachter)

07.05.2017 - Echinger Stausee: 3 Nachtreiher (mehrere Beobachter)

06.05.2017 - Echinger Stausee: der erste Seidenreiher (E.Kolb) und weiterhin mindestens 3 Nachtreiher (J.Reichart)

06.05.2017 - Grießenbach: ein männlicher Rotfußfalke (B.Deifel)

05.05.2017 - Niedereulenbach: etwa 90 Bruchwasserläufer (H.E.Koste); vermutlich Zugabbruch wegen heftiger Gewitterfront; nur aus dem Jahr 1986 liegen für den Raum Landshut höhere Heimzug-Zahlen des Bruchwasserläufers vor

 

05.05.2017 - Echinger Stausee: 4 Nachtreiher und 2 Moorenten (G.Klassen)

Foto: G.Klassen
Foto: G.Klassen

 

04.05.2017 - Echinger Stausee: mindestens 1 Nachtreiher und weiterhin 2 Stelzenläufer (S.Tewinkel)

03.05.2017 - Echinger Stausee: weiterhin 2 Stelzenläufer und 3 Nachtreiher (mehrere Beobachter)

02.05.2017 - Mirskofen: ein weiblicher Rotfußfalke (F.Gremmer)

02.05.2017 - Echinger Stausee: ein Regenbrachvogel, weiterhin 2 Stelzenläufer und 3 Nachtreiher (J.Reichart)

01.05.2017 - Essenbach: ein Regenbrachvogel (A.Scholz)

 

01.05.2017 - Echinger Stausee: ein Purpurreiher (C.Haass, G.Klassen), eine Rohrdommel (C.Haass), 5 Nachtreiher und 2 Stelzenläufer (mehrere Beobachter)


April 2017:

 

30.04.2017 - Moosburger Stausee: eine bemerkenswerte Anzahl von 21 Baumfalken (T.Großmann)

30.04.2017 - Echinger Stausee: weiterhin ein Kranich (G.Klassen, J.Reichart) und 4 Nachtreiher, außerdem ein Fischadler und ein Stelzenläufer (mehrere Beobachter)

Fotos: G.Klassen
Fotos: G.Klassen

 

29.04.2017 - Moosburger Stausee: ein männlicher Rotfußfalke (J.Wittmann)

29.04.2017 - Wörth: 2 Schwarzkopfmöwen, die vermutlich in der Lachmöwenkolonie am WakeLake brüten (H.Pfitzner)

29.04.2017 - Echinger Stausee: 2 Nachtreiher (C.Schwab) und ein Kranich (A.Szwagierczak, C.Brummer)

28.04.2017 - Grießenbach: ein Goldregenpfeifer (H.Pfitzner)

28.04.2017 - Echinger Stausee: 3 Nachtreiher (mehrere Beobachter)

27.04.2017 - Echinger Stausee: weiterhin ein Kleines Sumpfhuhn (H.Pfitzner) ein SEGGENROHRSÄNGER und 3 Nachtreiher (mehrere Beobachter)

 

26.04.2017 - Echinger Stausee: Erstnachweis eines SEGGENROHRSÄNGERS für den Raum Landshut (S.Riedl u.a.); bundesweiter Erstnachweis für 2017; außerdem 4 Nachtreiher (S.Riedl, W.Podszun) und erneut ein weibliches Kleines Sumpfhuhn (S.Riedl) 

Foto: S.Riedl
Foto: S.Riedl

 

25.04.2017 - Echinger Stausee: mindestens 5 Nachtreiher (J.Reichart, W.Podszun) und weiterhin ein weibliches Kleines Sumpfhuhn (J.Reichart)

 

24.04.2017 - Altheim: 3 Brachpieper (F.Gremmer)

 

24.04.2017 - Echinger Stausee: 4 Nachtreiher, ein Stelzenläufer (mehrere Beobachter), ein Regenbrachvogel und erneut ein weibliches Kleines Sumpfhuhn (S.Riedl)

 

23.04.2017 - Moosburger Stausee: ein Mittelsäger (J.Wittmann)

23.04.2017 - Echinger Stausee: 3 Regenbrachvögel (J.Fendt, C.Tolnai) und weiterhin 4 Nachtreiher (mehrere Beobachter)

22.04.2017 - Neufraunhofen: ein Wiedehopf (M.Auer)

 

21.04.2017 - Echinger Stausee: ein weibliches Kleines Sumpfhuhn (F.Marchner, J.Reichart), erneut mindestens 4 Nachtreiher und weiterhin (seit 17.04.2017) ein Chileflamingo (mehrere Beobachter)

 

20.04.2017 - Echinger Stausee: 2 Kleine Sumpfhühner (P.Marschlich, A.Schade) und mindestens 4 Nachtreiher (mehrere Beobachter)

 

19.04.2017 - Isarstau Altheim: ein Fischadler (F.Gremmer)

19.04.2017 - Echinger Stausee: 2 Nachtreiher (G.Klassen)

 

18.04.2017 - Stauseen und Staustufen im Raum Landshut: der Schwimmvogelbestand hat gegenüber dem Vormonat auf nur noch knapp 2.000 Tiere erneut deutlich abgenommen; das ist nur noch ein 10tel des letzten Wintermaximums vom Dezember 2016

 

18.04.2017 - Echinger Stausee: eine MASKENSCHAFSTELZE (A.Nuspl, J.Reichart), 4 Nachtreiher, eine Heringsmöwe und erstmals für den Echinger Stausee 5 singende Rohrschwirle (mehrere Beobachter)

 

17.04.2017 - Niedereulenbach: 2 Weißstörche auf der Nistplattform (H.Pfitzner)

 

17.04.2017 - Echinger Stausee: ein Fischadler, ein Regenbrachvogel, eine ISLANDICA-UFERSCHNEPFE, wieder mal ein Chileflamingo und weiterhin 2 Nachtreiher (mehrere Beobachter)

 

17.04.2017 - Eching: ein rufender Wendehals (S.Rieck, C.Wagner)

16.04.2017 - Echinger Stausee: ein Fischadler und weiterhin 2 Nachtreiher (mehrere Beobachter)

15.04.2017 - Echinger Stausee: weiterhin 2 Nachtreiher (J.Reichart)

14.04.2017 - Landshut-Auloh: 3 rufende Wendehälse (S.Rieck)

14.04.2017 - Echinger Stausee: 2 Nachtreiher und eine Raubseeschwalbe (J.Reichart)

12.04.2017 - Grießenbach: eine Rohrdommel (S.Riedl)

11.04.2017 - Echinger Stausee: 2 Nachtreiher (mehrere Beobachter)

10.04.2017 - Echinger Stausee: 2 Schwarzkopfmöwen, ein Nachtreiher und 2 Stelzenläufer (mehrere Beobachter)

 

09.04.2017 - Echinger Stausee: ein Teichwasserläufer (A.Schade), ein weibliches Kleines Sumpfhuhn und 2 Nachtreiher (mehrere Beobachter)

 

08.04.2017 - Echinger Stausee: ein Nachtreiher (M.Dähne)

03.04.2017 - Echinger Stausee: der erste Nachtreiher (J.Wittmann)

02.04.2017 - Echinger Stausee: eine Rohrdommel (S.Riedl)

02.04.2017 - Isarstau Altheim: weiterhin eine Eisente (H.Pfitzner)


März 2017:

 

29.03.2017 - Isarstau Altheim: weiterhin eine Eisente (H.Pfitzner)

28.03.2017 - Essenbach: ein Regenbrachvogel (A.Scholz); frühes Datum

 

27.03.2017 - Postau: ein Wiedehopf (A.Scholz)

 

27.03.2017 - Auloh: ein durchziehender Fischadler (H.Pfitzner)

27.03.2017 - Echinger Stausee: ein Merlin (S.Riedl) und weiterhin - seit 05.03.2017 - ein Chileflamingo (mehrere Beobachter)

26.03.2017 - Echinger Stausee: der erste Fischadler (G.Klassen, S.Riedl), ein früher Bruchwasserläufer (C.Schwab, A.Szwagierczak) und das erste Tüpfelsumpfhuhn (mehrere Beobachter)

 

25.03.2017 - Grießenbach: ein Trupp von etwa 20 Goldregenpfeifern (H.Pfitzner)

24.03.2017 - Isarstau Altheim: weiterhin eine Eisente (H.Pfitzner)

 

24.03.2017 - Unterwattenbach: 2 Kraniche (A.Moissl)

 

20.03.2017 - Tiefenbach: die erste Mönchsgrasmücke (A.Szwagierczak)

20.03.2017 - Isarstau Altheim: eine Eisente (H.Pfitzner)

17.03.2017 - Nördlicher Landkreis Landshut: ein neuer Sperlingskauz-Standort (H.Pfitzner)

13.03.2017 - Isarstau Altheim: weiterhin 2 Eisenten (H.Pfitzner)

13.03.2017 - Echinger Stausee: eine Rohrdommel sowie eine bemerkenswerte Ansammlung von mindestens 41 Silberreihern (J.Reichart) 

 

13.03.2017 - Stauseen und Staustufen im Raum Landshut: der Schwimmvogelbestand hat sich gegenüber dem Vormonat auf etwa 7.000 Tiere halbiert; die häufigste Art ist derzeit mit rund 3.000 Tieren die Reiherente (Heimzug)

 

12.03.2017 - Moosburger Stausee: 2 Bergenten (mehrere Beobachter)

12.03.2017 - Kröning: eine Waldschnepfe (H.Pfitzner)

12.03.2017 - Johanneskirchen: 26 Goldregenpfeifer (H.Pfitzner)

11.03.2017 - Isarstau Niederaichbach: eine Eisente (B.Bauer)

07.03.2017 - Isarstau Altheim: eine männliche Eisente im 2. Kalenderjahr (H.Pfitzner)

06.03.2017 - Bruckberg: der erste Zilpzalp (T.Großmann)

06.03.2017 - Isarstau Altheim: eine Eisente (H.Pfitzner)

05.03.2017 - Echinger Stausee: ein Chileflamingo (mehrere Beobachter)

05.03.2017 - Essenbach: der erste Kampfläufer und 2 Goldregenpfeifer (C.Schwab)

05.03.2017 - Isarstau Niederaichbach: 3 Bergenten und eine Eisente (J.Wildgruber)

05.03.2017 - Schalkham: ein bemerkenswerter Trupp von etwa 600 Wacholderdrosseln (H.Pfitzner)

04.03.2017 - Landshut-Stallwang: 2 Heidelerchen (S.Rieck)

03.03.2017 - Moosburger Stausee: eine Blässgans (T.Großmann)

02.03.2017 - Moosburger Stausee: 27 Blässgänse (T.Großmann)

02.03.2017 - Isarstau Altheim: eine Eisente (C.Tolnai)

01.03.2017 - Isarstau Altheim: eine Bergente und 2 Eisenten (H.Pfitzner)


Februar 2017

 

27.02.2017 - Isarstau Altheim: eine Eisente (MK2) und 5 Bergenten (H.Pfitzner)

26.02.2017 - Unterwattenbach: 1 Goldregenpfeifer (H.Pfitzner)

26.02.2017 - Isarstau Niederaichbach: eine Eisente (H.Pfitzner)

26.02.2017 - Moosburger Stausee: 33 Blässgänse (T.Großmann)

25.02.2017 - Isarstau Altheim: weiterhin 2 Eisenten (E.Mooser)

20.02.2017 - Isarstau Altheim: 2 Eisenten (H.Pfitzner)

20.02.2017 - Moosburger Stausee: 18 Blässgänse (T.Großmann)

19.02.2017 - Echinger Stausee: weiterhin 5 Singschwäne (mehrere Beobachter)

19.02.2017 - Moosburger Stausee: 47 Blässgänse (mehrere Beobachter)

18.02.2017 - Echinger Stausee: weiterhin 5 Singschwäne (H.Pfitzner)

18.02.2017 - Moosburger Stausee: 40 Blässgänse (H.Pfitzner)

15.02.2017 - Binsham: der erste Trupp durchziehender Kiebitze (P.Marschlich)

14.02.2017 - Südlicher Landkreis Landshut: es gibt vermutlich einen zweiten Uhu-Brutplatz im südlichen Landkreis (S.Riedl)

 

13.02.2017 - Stauseen und Staustufen im Raum Landshut: der Schwimmvogelbestand hat gegenüber dem Vormonat auf wieder über 15.000 Tiere zugenommen; ein Anstieg zwischen den Monaten Januar und Februar ist ungewöhnlich, könnte aber auf die zurückgehende Vereisung zurückzuführen sein; insgesamt rasten an den Landshuter Stauseen aktuell wohl ca. 10 Prozent des gesamten bayerischen Schwimmvogelbestands

 

12.02.2017 - Kröning: die ersten Hohltauben (H.Pfitzner)

12.02.2017 - Moosburger Stausee: 8 Blässgänse (G.Klassen)

12.02.2017 - Echinger Stausee: 5 Singschwäne (mehrere Beobachter)

12.02.2017 - Mettenbach: 1 Merlin (H.Pfitzner)

08.02.2017 - Isarstau Altheim: eine Eisente im 2. Kalenderjahr (H.Pfitzner)

07.02.2017 - Altheim: der erste Rotmilan (F.Gremmer)

07.02.2017 - Moosburger Stausee: 28 Blässgänse (C.Tolnai)

06.02.2017 - Echinger Stausee: weiterhin 7 Singschwäne (mehrere Beobachter)

05.02.2017 - Moosburger Stausee: weiterhin 26 Blässgänse (mehrere Beobachter)

05.02.2017 - Echinger Stausee: weiterhin 7 Singschwäne (mehrere Beobachter)

04.02.2017 - Landshut/Aign: ein Trupp von etwa 155 Feldlerchen (E.Mooser, S.Rieck); FRÜHLING!!!

02.02.2017 - Landshut/Mitterwöhr: eine Bergente (G.Donderer)

01.02.2017 - Isarstau Altheim: ein Seeadler (H.Pfitzner)

01.02.2017 - Moosburger Stausee: 25 Blässgänse (T.Großmann)


Januar 2017

 

30.01.2017 - Moosburger Stausee: 26 Blässgänse (A.Szwagierczak)

 

30.01.2017 - Echinger Stausee: weiterhin 7 Singschwäne (T.Großmann)

 

29.01.2017 - Moosburger Stausee: 29 Blässgänse (T.Großmann, C.Brummer); See zu 99 Prozent vereist

 

29.01.2017 - Echinger Stausee: weiterhin 7 Singschwäne (mehrere Beobachter); See zu 80 Prozent vereist

 

29.01.2017 - Nördlicher Landkreis Landshut: der erste balzrufende Uhu in diesem Jahr (A.Moissl, H.Pfitzner)

 

27.01.2017 - Echinger Stausee: 7 Singschwäne (C.Schwab)

 

24.01.2017 - Isarstau Altheim: eine männliche Bergente im 2. Kalenderjahr (H.Pfitzner)

 

22.01.2017 - Binsham: mindestens 29 Girllitze und weiterhin etwa 1000  Bluthänflinge (mehrere Beobachter)

 

22.01.2017 - Volkmannsdorf: weiterhin ein überwinternder Flussuferläufer (T.Großmann)

 

22.01.2017 - Echinger Stausee: weiterhin 2 Singschwäne (S.Riedl)

 

21.01.2017 - Moosburger Stausee: 31 Blässgänse (T.Großmann)

 

21.01.2017 - Binsham: eine außergewöhnliche Winteransammlung von 24 Girlitzen (S.Rieck); bislang liegen aus dem Raum LA nur drei Januar-Nachweise für den Girlitz vor: jeweils 1 Ind. am 18.01. und am 25.01.1997 sowie 8 Ind. am 10.01.1998; außerdem weiterhin etwa 1000 Bluthänflinge

 

20.01.2017 - Stadt Landshut: ein Zilpzalp (F.Gremmer); Winterbeobachtung

 

20.01.2017 - Echinger Stausee: 2 Singschwäne (W.Podszun)

 

19.01.2017 - Binsham: ein Girlitz (Winterbeobachtung) und  ein außergewöhnlicher Schwarm von etwa 1000 Bluthänflingen (S.Rieck)

 

16.01.2017- Stauseen und Staustufen im Raum Landshut: der Schwimmvogelbestand hat aufgrund des heftigen Wintereinbruchs gegenüber dem Vormonat auf knapp 14.000 Tiere deutlich abgenommen; die meisten Vögel rasten momentan auf dem Isarstau Altheim, die wenigsten am Echinger Stausee; der Moosburger See war zum Zähltermin zu etwa 50 Prozent vereist

 

15.01.2017 - Binsham: mindestens 703 Bluthänflinge (S.Rieck); neues Maximum für den Raum LA

 

15.01.2017 - Echinger Stausee: weiterhin 7 Singschwäne (mehrere Beobachter)

 

11.01.2017 - Isarstau Altheim: weiterhin eine Eisente im 2. Kalenderjahr (H.Pfitzner)

 

10.01.2017 - Stadt Landshut: ein bislang erfolgreich überwinternder Hausrotschwanz (C.Huber)

 

08.01.2017 - Isarstau Altheim: eine Eisente im 2. Kalenderjahr (H.Pfitzner)

 

08.01.2017 - Echinger Stausee: 7 Singschwäne (mehrere Beobachter)

 

07.01.2017 - Volkmannsdorf: 2 Flussuferläufer (T.Großmann); Überwinterung

 

07.01.2017 - Binsham: bemerkenswerte 130 Goldammern und weiterhin 400 Bluthänflinge (F.Renner, S.Rieck)

 

06.01.2017 - Binsham: mindestens 400 Bluthänflinge (E.Mooser, S.Rieck); außergewöhnliche Individuenzahl

 

06.01.2017 - Niederaichbach: eine Feldlerche (H.Pfitzner); Winterbeobachtung

 

06.01.2017 - Echinger Stausee: 5 Singschwäne und 2 Samtenten (C.Schwab, F.Renner) 

 

05.01.2017 - Echinger Stausee: 4 Singschwäne und weiterhin 2 Samtenten (T.Großmann)

 

04.01.2017 - Echinger Stausee: weiterhin 2 Samtenten (S.Riedl)

 

03.01.2017 - Moosburger Stausee: 4 Blässgänse (E.Kolb); vermutlich der Trupp vom Echinger Stausee

 

03.01.2017 - Echinger Stausee: 4 Blässgänse (R.Endriss), 3 Singschwäne und weiterhin 2 Samtenten (T.Großmann)

 

02.01.2017 - Isarstau Altheim: 4 Bergenten (H.Pfitzner)

 

02.01.2017 - Echinger Stausee: weiterhin 6 Singschwäne und 2 Samtenten (G.Klassen)

 

01.01.2017 - Echinger Stausee: weiterhin 6 Singschwäne (mehrere Beobachter) und 2 Samtenten (M.Atkinson, C.Schwab)

 

01.01.2017 - Binsham: 9 Stare (S.Rieck)


Dezember 2016

 

31.12.2016 - Grießenbach: ein weiblicher Merlin (B.Deifel)

 

28.12.2016 - Echinger Stausee: 3 Singschwäne (H.Pfitzner)

 

27.12.2016 - Echinger Stausee: 4 Samtenten, weiterhin 7 Singschwäne (durchgehend seit 23.12.2016) und ein Kampfläufer (G.Klassen, C.Schwab)

 

26.12.2016 - Echinger Stausee: 6 Samtenten und ein jahreszeitlich ziemlich aus dem Rahmen fallender Kampfläufer (mehrere Beobachter)

 

25.12.2016 - Isarstau Niederaichbach: eine Eisente (H.Pfitzner)

 

25.12.2016 - Echinger Stausee: ein Seeadler und erneut 7 Samtenten (mehrere Beobachter)

 

24.12.2016 - Echinger Stausee: 7 Samtenten (mehrere Beobachter)

 

23.12.2016 - Echinger Stausee: 7 Singschwäne (E.Mooser, S.Rieck)

 

21.12.2016 - Stauseen und Staustufen im Raum Landshut: der Schwimmvogelbestand befindet sich weiterhin auf außergewöhnlich hohem Niveau; im Rahmen der Dezember-Zählung wurden erneut 19.000 Tiere erfasst

 

20.12.2016 - Isarstau Altheim: 4 Samtenten (E.Mooser, H.Pfitzner)

 

18.12.2016 - Nördlicher Landkreis Landshut: an einem weiteren Standort ein balzrufender Sperlingskauz (H.Pfitzner)

 

18.12.2016 - Echinger Stausee: 6 Singschwäne und 3 Samtenten (mehrere Beobachter)

 

17.12.2016 -Isarstau Gummering: 3 Bergenten (H.Pfitzner)

 

17.12.2016 - Isarstau Niederaichbach: ein Rothalstaucher (S.Riedl)

 

15.12.2016 - Moosburger Stausee: weiterhin 2 Bergenten (T.Großmann); beide diesjährig; seit 05.12.2016

 

12.12.2016 - Echinger Stausee: weiterhin (seit 04.12.2016) 5 Singschwäne (T.Großmann, G.Klassen) und mindestens 4 Samtenten (A.Szwagierczak)

 

11.12.2016 - Moosburger Stausee: ein adulter Seeadler (T.Großmann)

 

11.12.2016 - Echinger Stausee: 5 Samtenten (mehrere Beobachter)

 

10.12.2016 - Wurmsham: ein Merlin (A.Scholz)

 

10.12.2016 - Hohenthann: eine Zwergschnepfe (M.Dichtl)

 

05.12.2016 - Moosburger Stausee: ein Rothalstaucher und 2 Bergenten (G.Klassen)

 

04.12.2016 - Moosburger Stausee: weiterhin eine diejährige Bergente (T.Großmann); seit 27.11.2016

 

04.12.2016 - Echinger Stausee: 5 Singschwäne und 32 Blässgänse (mehrere Beobachter)

 

03.12.2016 - Echinger Stauee: weiterhin 3 Singschwäne (T.Großmann); seit 30.11.2016


November 2016

 

30.11.2016 - Echinger Stausee: 3 Singschwäne (S.Riedl, C.Schwab)

 

28.11.2016 - Echinger Stausee: ein Singschwan und weiterhin 2 Eisenten (T.Großmann)

 

27.11.2016 - Gerzen: 2 Zwergschnepfen (H.Pfitzner)

 

27.11.2016 - Moosburger Stausee: eine diesjährige Bergente (C.Brummer, T.Großmann)

 

22.11.2016 - Echinger Stausee: 3 Bergenten (M.Flür)

 

22.11.2016 - Oberndorf: 30 Kraniche (H.Denk)

 

22.11.2016 - Wurmsham: mindestens 170 Kraniche (A.Scholz)

 

21.11.2016 - Bruckberg: mindestens 100 Kraniche (T.Großmann)

 

21.11.2016 - Oberahrein: etwa 300 Kraniche (A.Moissl); in südwestliche Richtung ziehend

 

21.11.2016 - Echinger Stausee: weiterhin 2 Eisenten (F.Renner); zur Eisente findet sich in unserer Datenbank übrigens folgender Eintrag: 01.12.1969 - Echinger Stausee - 1K1 - Bemerkung: heute von Dr. Keller geschossen ...

 

20.11.2016 - Moosburger Stausee: eine Moorente (mehrere Beobachter)

 

20.11.2016 - Echinger Stausee: ein immaturer Seeadler und 2 Eisenten (mehrere Beobachter); das Gebietsmaximum für die Eisente im Raum Landshut liegt bei 6 Ind. im Winter 1993/1994 (F.Gremmer)

 

19.11.2016 - Wurmsham: ein Trupp Kraniche, um 19.45 Uhr in westliche Richtung ziehend (A.Scholz)

 

18.11.2016 - Isarstau Altheim: eine diesjährie Eisente (H.Pfitzner); zusammen mit einer heutigen Eisenten-Beobachtung vom Walchensee der bayernweit erste Nachweis in diesem Winter

 

16.11.2016 - Isarstau Altheim: weiterhin eine diesjährige Bergente (H.Pfitzner); seit 06.11.2016

 

14.11.2016 - Stauseen und Staustufen im Raum Landshut: der Schwimmvogelbestand ist gegenüber dem Vormonat noch einmal angewachsen; dies ist ungewöhnlich für den Zeitraum von Mitte Oktober bis Mitte November; 19.000 Tiere wurden im Rahmen der November-Zählung erfasst; dies ist die höchste seit dem Jahrhundertsommer 2003 festgestellte Individuenzahl; bemerkenswert ist u.a. die Zahl von insgesamt 1024 Höckerschwänen (neues Maximum für den Raum LA)

 

14.11.2016 - Moosburger Stausee: der erste Zwergsäger dieses Winters (T.Großmann); die Ostströmung der letzten Tage hat insgesamt zu einem starken Einflug an Wintergästen geführt

 

13.11.2016 - Nördlicher Landkreis LA: ein rufender Sperlingskauz (H.Pfitzner)

 

13.11.2016 - Moosburger Stausee: 2 Trauerenten (C.Brummer, T.Großmann) und 4 Mittelsäger (J.Reichart); bei den Mittelsägern handelt es sich aufgrund des Geschlechterverhältnisses nicht um den Trupp vom Vortag

 

13.11.2016 - Isarstau Altheim: erneut eine diesjährige Bergente (H.Pfitzner)

 

12.11.2016 - Moosburger Stausee: 4 Mittelsäger (C.Brummer)

 

09.11.2016 - Isarstau Altheim: 212 Pfeifenten (H.Pfitzner); neues Gebietsmaximum für den Isarstau Altheim

 

09.11.2016 - Stauhaltung Uppenborn: ein später Flussuferläufer (T.Großmann); vermutlich ein erneuter Überwinterungsversuch, möglicherweise sogar der selbe Vogel

 

08.11.2016 - Moosburger Stausee: ein THORSHÜHNCHEN (J.Reichart)

 

06.11.2016 - Isarstau Altheim: eine diesjährige Bergente (H.Pfitzner)

 

05.11.2016 - Adlkofen: 62 Kraniche (S.Rieck)

 

04.11.2016 - Bruckberg: ein Seeadler und eine Waldschnepfe (A.Scholz)

 

02.11.2016 - Echinger Stauee: 2 Saatgänse (C.Brummer)


Oktober 2016

  

31.10.2016 - Auloh: Rufe von mehreren überfliegenden Kranichen (H.Pfitzner)

 

30.10.2016 - Isarstau Altheim: ein Prachttaucher (K.Wasmer)

 

30.10.2016 - Echinger Stausee: 21 Saatgänse (F.Gremmer, S.Riedl)

 

28.10.2016 - Bruckberg: der erste Trompetergimpel (A.Scholz)

 

27.10.2016 - Isarstau Altheim: ein Ohrentaucher (H.Pfitzner)

 

25.10.2016 - Altheim: ein Merlin (F.Gremmer) 

 

22.10.2016 - Stauseen und Staustufen im Raum Landshut: der Schwimmvogelbestand ist gegenüber dem Vormonat noch einmal deutlich angewachsen; über 18.000 Tiere wurden im Rahmen der Oktober-Zählung erfasst; dies ist die höchste, seit dem Jahrhundertsommer 2003 festgestellte Individuenzahl; besonders stark vertreten ist dabei die Gruppe der "Pflanzenfresser" (Kolbenente, Schnatterente, Blässhuhn)

 

22.10.2016 -  Schaumburg: im Rahmen von Zugplanbeobachtungen u.a. 4112 Buchfinken (S.Rieck)

 

17.10.2016 - Isarstau Altheim: 351 Höckerschwäne (H.Pfitzner); neues Gebietsmaximum

 

16.10.2016 - Käufelkofen: 46 Heidelerchen (H.Pfitzner)

 

16.10.2016 - Schaumburg: im Rahmen von Zugplanbeobachtungen u.a. 32 Heidelerchen (S.Rieck); das Gebietsmaximum der Heidelerche liegt weiterhin bei 52 Ind. (12.10.2003)

 

14.10.2016 - Isarstau Niederaichbach: 1660 Blässhühner (B.Bauer); höchste Individuenzahl seit 15 Jahren

 

11.10.2016 - Moosburger Stausee: weiterhin ein Rothalstaucher, ein Sterntaucher und ein Steinwälzer (T.Großmann)

 

10.10.2016 - Moosburger Stausee: ein Rothalstaucher (G.Klassen) und weiterhin ein Sterntaucher sowie ein Steinwälzer (mehrere Beobachter)

 

09.10.2016 - Schaumburg: im Rahmen von Zugplanbeobachtungen u.a. 9 Heidelerchen und 2987 Buchfinkenen (S.Rieck)

 

09.10.2016 - Johanneskirchen: 58 Bekassinen (A.Scholz); bemerkenswerte Individuenzahl

 

09.10.2016 - Käufelkofen: 14 Heidelerchen (H.Pfitzner)

 

09.10.2016 - Moosburger Stausee: weiterhin ein Sterntaucher und ein Steinwälzer (mehrere Beobachter)

 

08.10.2016 - Schaumburg: im Rahmen von Zugplanbeobachtungen u.a. 4 Heidelerchen und 3250 Ringeltauben (S.Rieck)

 

08.10.2016 - Wörth: 10 Heidelerchen (H.Pfitzner)

 

08.10.2016 - Moosburger Stausee: eine Trauerente (T.Großmann); erster Nachweis dieses Jahres für Süddeutschland; weiterhin ein Sterntaucher (J.Reichart, P.Marschlich) und ein Steinwälzer (mehrere Beobachter)

 

07.10.2016 - Moosburger Stausee: ein Sterntaucher und weiterhin ein Steinwälzer (J.Reichart); bundesweit der erste Binnenland-Nachweise eines Sterntauchers in diesem Jahr 

 

05.10.2016 - Moosburger Stausee: weiterhin ein Steinwälzer (T.Großmann)

 

03.10.2016 - Moosburger Stausee: ein Steinwälzer (mehrere Beobachter)

 

03.10.2016 - Bayerbach: weiterhin ein diesjähriger Mornellregenpfeifer (mehrere Beobachter)

 

02.10.2016 - Bayerbach: weiterhin ein diesjähriger Mornellregenpfeifer (H.Pfitzner, M.Schöbinger)

 

01.10.2016 - Echinger Stausee: erste erfolgreiche Brut der Nilgans (mehrere Beobachter)

 

01.10.2016 - Bayerbach: ein diesjähriger Mornellregenpfeifer (H.Pfitzner); Erstnachweis für den Raum Landshut


September 2016

 

29.09.2016 - Echinger Stausee: ein später Drosselrohrsänger (S.Riedl)

 

29.09.2016 - Schaumburg: im Rahmen von Zugplanbeobachtungen u.a. 3 Heidelerchen (S.Rieck)

 

26.09.2016 - Isarstau Altheim: 104 Löffelenten und 112 Pfeifenten (H.Pfitzner); eine vergleichbar hohe Anzahl an Pfeifenten wurde im Raum Landshut zuletzt am 15.11.2009 festgestellt; das lokale Gebietsmaximum für die Pfeifente liegt mit 265 Ind. zwar deutlich höher - derartige Ansammlungen werden jedoch seit langem nicht mehr erreicht

 

26.09.2016 - Moosburger Stausee: weiterhin ein Knutt (T.Großmann)

 

26.09.2016 - Echinger Stausee: auch heute wieder ein Knutt (G.Klassen, W.Podszun)

 

25.09.2016 - Käufelkofen: der erste Raubwürger ist da (H.Pfitzner)

 

25.09.2016 - Schaumburg: im Rahmen von Zugplanbeobachtungen u.a. 1413 durchziehende Buchfinken (S.Rieck)

 

25.09.2016 - Echinger Stausee: ein Knutt (mehrere Beobachter)

 

25.09.2016 - Moosburger Stausee: weiterhin ein Knutt (C.Moning) und ein Rothalstaucher (C.Brummer)

 

24.09.2016 - Isarstau Altheim: ein kurzzeitig rastender Steinwälzer (F.Gremmer)

 

24.09.2016 - Moosburger Stausee: ein Fischadler (J.Reichart), weiterhin 2 Rothalstaucher, aber nur noch ein Knutt (mehrere Beobachter)

 

24.09.2016 - Echinger Stausee: ein Fischadler (mehrere Beobachter)

 

23.09.2016 - Moosburger Stausee: weiterhin 2 Knutts, ein diesjähriger Sanderling und ein Rothalstaucher (mehrere Beobachter)

 

23.09.2016 - Altheim: 2 Goldregenpfeifer (F.Gremmer)

 

22.09.2016 - Moosburger Stausee: ein Fischadler (J.Reichart), 2 Knutts und weiterhin ein Sanderling sowie ein Rothalstaucher (mehrere Beobachter)

 

22.09.2016 - Altheim: 4 Goldregenpfeifer (F.Gremmer)

 

21.09.2016 - Moosburger Stausee: weiterhin ein diesjähriger Rothalstaucher, ein diesjähriger Sanderling (C.Brummer, J.Reichart) und ein Knutt (J.Reichart); außerdem immer noch eine enorme Zahl von 2254 Kolbenenten (C.Brummer)

 

20.09.2016 - Wurmsham: ein in nördliche Richtung ziehender Schwarzstorch (A.Scholz)

 

20.09.2016 - Stauseen und Staustufen im Raum LA: der Schwimmvogelbestand ist gegenüber dem Vormonat erneut angewachsen; über 15.000 Tiere wurden im Rahmen der September-Zählung erfasst; völlig aus dem Rahmen fällt dabei  - wie auch schon in früheren Jahren - der Rückgang der September-Zahlen gegenüber den August-Zahlen am Echinger Stausee; wir halten es nicht für ausgeschlossen, dass dieser Rückgang auf die massiven Störungen durch Heißluftballon-Starts zurückzuführen sind, die unmittelbar neben dem Echinger Stausee alljährlich Ende August erfolgen

 

19.09.2016 - Landshut/Mitterwöhr: ein rufender Wendehals (G.Donderer); ungewöhnliches Verhalten für diese Jahreszeit (und dieses Wetter!)

 

19.09.2016 - Moosburger Stausee: weiterhin ein diesjähriger Knutt (mehrere Beobachter); außerdem superschnelle Rückmeldung zu einer heute entdeckten Kolbenente mit Schnabelmarkierung: der Vogel wurde am 05.07.2016 am Brutplatz in Tschechien beringt

 

19.09.2016 - Stauseen und Staustufen im Raum Landshut: Zugstau bei der Heringsmöwe mit 21 Ind. am Isarstau Altheim (F.Gremmer, H.Pfitzner) und 16 Ind. am Echinger Stausee (C.Brummer); das bisherige Gebietsmaximum der Heringsmöwe für den Raum Landshut liegt bei 28 Ind. am 22.09.2000

 

18.09.2016 - Moosburger Stausee: ein diesjähriger Sanderling (J.Reichart), ein diesjähriger Knutt (G.Klassen), ein später Mauersegler (T.Großmann) und weiterhin der seit 11.08.2016 anwesende diesjährige Rothalstaucher (T.Großmann, G.Klassen)

 

18.09.2016 - Grießenbach: ein diesjähriger GRAUBRUSTSTRANDLÄUFER (H.Pfitzner); vierter Nachweis für den Raum Landshut, letztmalig am 03.10.1992; beim Beobachtungsgebiet handelt es sich um eine ökologisch Ausgleichsfläche, die bis Ende Oktober ausschließlich von Jägern betreten/befahren werden darf, z.B. zur Wasservogeljagd ...

 

18.09.2016 - Echinger Stausee: 3 Raubseeschwalben (J.Reichart), ein überfliegender Kiebitzregenpfeifer und ein Fischadler (mehrere Beobachter) sowie ein später Wiedehopf (C.Brummer); außerdem  Rückmeldung zu zwei am 11.09.2016 beobachteten Reiherenten mit Schnabelmarkierung: beide Vögel wurden im vorigen Jahr am Brutplatz in Tschechien beringt (M.Schöbinger)

 

17.09.2016 - Moosburger Stausee: bei niedrigem Wasserstand weiterhin ein diesjähriger Rothalstaucher und u.a. ein Trupp von 39 Alpenstrandläufern (mehrere Beobachter); das Gebietsmaximum des Alpenstrandläufers für den Raum Landshut liegt bei 88 Ind. (03.10.2005)

 

16.09.2016 - Moosburger Stausee: ein Kiebitzregenpfeifer (T.Großmann); gut möglich, dass es sich um den gestern noch am Isarstau Altheim beobachteten Vogel handelt

 

15.09.2016 - Isarstau Altheim: weiterhin ein Kiebitzregenpfeifer (H.Pfitzner)

 

13.09.2016 - Isarstau Altheim: ein Kiebitzregenpfeifer (H.Pfitzner)

 

11.09.2016 - Moosburger Stausee: "unser" weißes Bläßhuhn ist wieder da (C.Brummer, A.Szwagierczak); der Vogel wurde erstmals am 29.06.2008 festgestellt und taucht seither regelmäßig in der zweiten Jahreshälfte am Moosburger Stausee auf

 

11.09.2016 - Spörerau: ein Trupp von 30 Bienenfressern (T.Großmann)

 

11.09.2016 - Weihmichl: ein durchziehender Fischadler (H.Pfitzner)

 

10.09.2016 - Grießenbach: eine Rohrdommel (H.Pfitzner)

 

10.09.2016 - Bayerbach: 79 Hohltauben (H.Pfitzner); hohe Individuenzahl; Gebietsmaximum für den Raum Landshut: 150 Ind. am 03.09.2002

 

08.09.2016 - Isarstau Altheim: 41 Löffelenten (H.Pfitzner); hohe Individuenzahl; Gebietsmaximum für den Isarstau Altheim: 76 Ind. am 23.10.2015; Gebietsmaximum für den Raum Landshut: 341 Ind. am 27.10.2002

 

08.09.2016 - Echinger Stausee: weiterhin 2 Seidenreiher (N.Frenz); seit dem 15.06.2016 halten sich am Echinger Stausee durchgehend bis zu 3 Seidenreiher auf

 

05.09.2016 - Moosburger Stausee: weiterhin ein diesjähriger Rothalstaucher (K.Krätzel, C.Wagner)

 

05.09.2016 - Echinger Stausee: erneut ein Kleines Sumpfhuhn (mehrere Beobachter)

 

04.09.2016 - Echinger Stausee: eine diesjährige Küstenseeschwalbe (C.Haass), mindestens 2 Kleine Sumpfhühner und der bereits gestern anwesende diesjährige Rotfußfalke (mehrere Beobachter)

 

03.09.2016 - Echinger Stausee: ein diesjähriger Rotfußfalke und erneut ein Kleines Sumpfhuhn (S.Riedl)

 

03.09.2016 - Moosburger Stausee: 2715 Kolbenenten (C.Brummer, A.Szwagierczak); das Gebietsmaximum für den Moosburger Stausee liegt bei 3286 Ind. am 12.09.2015

 

02.09.2016 - Entenau: ein durchziehender Ziegenmelker (H.Pfitzner)


August 2016

 

30.08.2016 - Isarstau Altheim: eine Raubseeschwalbe (F.Gremmer)

 

29.08.2016 - Altheim: ein Brachpieper (F.Gremmer)

 

29.08.2016 - Echinger Stausee: ein diesjähriger Knutt (mehrere Beobachter), erneut ein Kleines Sumpfhuhn (S.Riedl) und weiterhin ein Schwarzstorch (mehrere Beobachter)

 

28.08.2016 - Isarstau Altheim: nicht ganz alltägliche 54 Knäkenten (H.Pfitzner)

 

28.08.2016 - Käufelkofen: eine Ansammlung von 28 Hohltauben (H.Pfitzner)

 

28.08.2016 - Moosburger Stausee: ein Fischadler (T.Großmann)

 

28.08.2016 - Echinger Stausee: ein Schwarzstorch (S.Riedl), erneut ein Kleines Sumpfhuhn (F.Renner) und ein Fischadler (mehrere Beobachter)

 

27.08.2016 - Echinger Stausee: ein Fischadler (S.Gaspar, E.Mooser)

 

26.08.2016 - Echinger Stausee: die Flussseeschwalben-Brutsaison 2016 ist zu Ende; 56 Brutpaare erzielten mit insgesamt 61 flüggen Jungvögeln den bislang besten Bruterfolg aller Zeiten (A.Szwagierczak)

 

26.08.2016 - Isarstau Altheim: ein diesjähriger Nachtreiher (S.Gasper, E.Mooser)

 

26.08.2016 - Moosburger Stausee: weiterhin ein diesjähriger Rothalstaucher (T.Großmann); seit dem 11.08.2016 halten sich am Moosburger Stausee durchgehend ein bis zwei Rothalstaucher auf

 

24.08.2016 - Stadt Landshut: eine seit dem Winter 2011/2012 regelmäßig in Landshut überwinternde beringte Lachmöwe aus Polen ist heute wieder im Stadtgebiet aufgetaucht (P.Herrmann) 

 

22.08.2016 - Echinger Stausee: weiterhin ein diesjähriges Kleines Sumpfhuhn (mehrere Beobachter)

 

21.08.2016 - Echinger Stausee: das erste Kleine Sumpfhuhn der diesjährigen Wegzugperiode (G.Klassen, S.Riedl)

 

20.08.2016 - Postau: 2 Brachpieper (H.Pfitzner)

 

20.08.2016 - Moosburger Stausee: eine Blässgans (T.Großmann); jahreszeitlich ziemlich ungewöhnlich

 

20.08.2016 - Münster: erneut ein Wendehals (H.Denk)

 

18.08.2016 - Stauseen und Staustufen im Raum LA: der Schwimmvogelbestand ist gegenüber dem Vormonat erneut deutlich angewachsen; fast 14.000 Tiere wurden im Rahmen der August-Zählung erfasst, davon über 10.000 Ind. im Naturschutzgebiet an den Mittleren lsarstauseen  (Arbeitsgruppe Wasservogelzählung); die 1000er-Marke wurde von Kolbenente, Reiherente, Tafelente, Schnatterente und Blässhuhn überschritten

 

17.08.2016 - Münster: ein Wendehals (H.Denk)

 

17.08.2016 - Echinger Stausee: die ersten 2 Sandregenpfeifer (I.Cowlrick) und der erste Zwergstrandläufer (mehrere Beobachter) der diesjährigen Wegzugperiode; die Flussseeschwalben Nr. 56, 57 und 58 wurden heute flügge, drei weitere juv. sitzen noch auf den Flößen (A.Szwagierczak)

 

16.08.2016 - Moosburger Stausee: weiterhin ein Rothalstaucher und der seit 09.08.2016 anwesende Regenbrachvogel (mehrere Beobachter)

 

16.08.2016 - Stadt Landshut: seit einigen Tagen sind im Innenstadtbereich von Landshut die ersten Lachmöwen eingetroffen, darunter auch ein beringtes Ind. (P.Herrmann) 

 

15.08.2016 - Echinger Stausee: nach längerer Zeit waren heute mal wieder 3 Seidenreiher zu sehen (mehrere Beobachter); seit dem 15.06.2016 halten sich am Echinger Stausee durchgehend bis zu 3 Seidenreiher auf

 

14.08.2016 - Moosburger Stausee: 2 Rothalstaucher, der vermutlich erstmals am 09.08.2016 festgestellte Regenbrachvogel sowie weiterhin - seit 09.08.2016 - eine diesjährige Weißflügel-Seeschwalbe (mehrere Beobachter)

 

13.08.2016 - Hofham: 2 Seidenreiher (B.Bauer)

 

11.08.2016 - Moosburger Stausee: der See ist wieder eingestaut; ein diesjähriger Rothalstaucher (T.Großmann, J.Reichart)

 

10.08.2016 - Moosburger Stausee: zahlreiche Limikolen, 2 Seidenreiher und weiterhin ein Regenbrachvogel (mehrere Beobachter); hier noch ein Foto einer ebenfalls anwesenden diesjährigen Schwarzkopfmöwe (G.Klassen)

 

09.08.2016 - Moosburger Stausee: bei niedrigem Wasserstand ein Regenbrachvogel (J.Reichart), eine diesjährige Weißflügel-Seeschwalbe, eine erste Raubseeschwalbe und ein Seidenreiher (mehrere Beobachter); wegen der dort mausernden Schwimmvögel (mehrere 1000 Ind., z.T. flugunfähig) hoffen wir, dass der See möglichst bald wieder hochgestaut wird

 

08.08.2016 - Unterwattenbach: ein Schwarzstorch (M.Dichtl)

 

08.08.2016 - Echinger Stausee: eine männliche Zwergdommel (P.Brützel) und weiterhin eine diesjährige Weißflügel-Seeschwalbe (seit 06.08.2016) sowie erneut zwei Seidenreiher (mehrere Beobachter; Foto: G.Klassen)

 

07.08.2016 - Echinger Stausee: die erste diesjährige Zwergmöwe (mehrere Beobachter)

 

06.08.2016 - Echinger Stausee: eine diesjährige Weißflügel-Seeschwalbe (J.Reichart)

 

03.08.2016 - Moosburger Stausee: eine Blässgans (A.Szwagierczak); jahreszeitlich ziemlich ungewöhnlich

 

02.08.2016 - Echinger Stausee: der erste Fischadler der aktuellen Wegzugperiode (G.Klassen)

 

 


Juli 2016

 

31.07.2016 - Kröning: eine stattliche Anzahl von 43 Misteldrosseln (H.Pfitzner)

 

30.07.2016 - Gretlmühle: ein Nachtreiher (H.Pfitzner)

 

25.07.2016 - Echinger Stausee: aktueller Zwischenstand bei den Flussseeschwalben: 56 Brutpaare mit bislang 44 flüggen und 15 noch nicht flüggen Jungvögeln; 3 BP sitzen noch auf den Eiern (A.Szwagierczak)

 

24.07.2016 - Echinger Stausee: eine Weißbart-Seeschwalbe und -  trotz der permanenten Wasserstandsänderungen im See - Bruterfolg bei der Wasserralle (mehrere Beobachter)

 

23.07.2016 - nördlicher Landkreis Landshut: am Bienenfresser-Brutplatz erstmals fütternde Altvögel (S.Riedl)

 

17.07.2016 - Stauseen und Staustufen im Raum LA: der Schwimmvogelbestand ist gegenüber den beiden Vormonaten wieder deutlich angewachsen; fast 10.000 Tiere wurden im Rahmen der Juli-Zählung erfasst; lediglich am Isarstau Niederaichbach blieben die Zahlen auf dem Niveau des Vormonats 

 

17.07.2016 - Echinger Stausee: ein drittes Nachtreiher-Brutpaar mit 2 Jungvögeln (S.Riedl)

 

14.07.2016 - Moosburger Stausee: 14 Baumfalken (T.Großmann); hohe Individuenzahl für diese Jahreszeit; es es unklar, ob es sich dabei um Nichtbrüter, Durchzügler oder eine Konzentration örtlicher Brutvögel handelt

 

13.07.2016 - Isarstau Altheim: ein Regenbrachvogel (H.Pfitzner)

 

13.07.2016 - Echinger Stausee: eine Weißbart-Seeschwalbe (G.Klassen)

 

12.07.2016 - Stadt Landshut: Zwischenstand bei der Mauersegler-Kartierung 2016: 367 (!) Brutpaare konnten bislang lokalisiert werden (S.Rieck)

 

11.07.2016 - Echinger Stausee: bei Einbruch der Dunkelheit über 130 Flussseeschwalben (C.Brummer, A.Szwagierczak)

 

10.07.2016 - Echinger Stausee: weiterhin eine Moorente (S.Riedl); seit 06.07.2016

 

09.07.2016 - Kiesabbau Aquapark: die erste diesjährige Schwarzkopfmöwe (C.Brummer); mit Aluring

 

09.07.2016 - Echinger Stausee: Zwischenstand zur Flussseeschwalben-Brutsaison: 56 Brutpaare mit aktuell 32 flüggen und 16 halbwüchsigen Jungvögeln; 10 Paare brüten noch (A.Szwagierczak)

 

06.07.2016 - Moosburger Stausee: weiterhin ein Rothalstaucher (T.Großmann)

 

06.07.2016 - Echinger Stausee: die erste Moorente dieses Sommers und wieder mal ein Chileflamingo (S.Riedl)

 

05.07.2016 - Moosburger Stausee: mindestens 28 Weißbart-Seeschwalben (C.Brummer, A.Szwagierczak); neues Gebietsmaximum für die Mittlere Isar (bislang 18 Ind. am 12.06.2002)

 

04.07.2016 - Stadt Landshut: ein in westliche Richtung überfliegender Nachtreiher (A.Szwagierczak)

 

03.07.2016 - Kiesabbau Aquapark: mindestens 5 junge Flussseeschwalben auf unserem Nistfloß; vier weitere Paare brüten noch (C.Brummer, A.Szwagierczak)

 

03.07.2016 - Moosburger Stausee: ein Rothalstaucher (C.Brummer, T.Großmann)

 

01.07.2016 - Grießenbach: eine Rohrdommel (H.Pfitzner)


Juni 2016

 

29.06.2016 - Echinger Stausee: 3 Seidenreiher (mehrere Beobachter); seit 15.06.16 halten sich am Echinger Stausee durchgehend bis zu 3 Seidenreiher auf

 

28.06.2016 - nördlicher Landkreis Landshut: erneut ein Schwarzstorch-Nachweis, diesmal sogar zwei Ind., davon eines adult (H.E.Koste)

 

26.06.2016 - Isarstau Altheim: 2 Weißbart-Seeschwalben (H.Pfitzner)

 

26.06.2016 - Kiesabbau Aquapark: ein Seidenreiher; unsere Flussseschwalben haben offensichtlich weiterhin Orientierungsprobleme auf dem sich je nach Windrichtung anders ausrichtenden Nistfloß (C.Brummer) 

 

25.06.2016 - Vilstal: 3 rufende Wachtelkönige (A.Scholz); dass diese Vögel ausgerechnet jetzt festgestellt werden, könnte folgenden Grund haben: aufgrund der aktuell günstigen Witterung werden seit einigen Tagen in ganz Bayern in großem Umfang Wiesenflächen abgemäht; es wäre daher denkbar, dass es sich bei den heute festgestellten Wachtelkönigen um Tiere handelt, deren Gelege andernorts ausgemäht wurden und die jetzt im Vilstal eine neue Heimat suchen

 

20.06.2016 - Gretlmühle: ein adulter Nachtreiher (H.Pfitzner)

 

19.06.2016 - Echinger Stausee: die bislang einzige Zwergdommel dieses Jahres (S.Riedl)

 

18.06.2016 - Echinger Stausee: 3 Seidenreiher (A. Szwagierczak, C.Schwab)

 

16.06.2016 - Kiesabbau Aquapark: ein Nachtreiher (C.Brummer)

 

15.06.2016 - Echinger Stausee: ein Seidenreiher (A.Szwagierczak)

 

14.06.2016 - Stauseen und Staustufen im Raum LA: nach dem jahreszeitlich üblichen Mai-Minimum steigt der Schwimmvogelbestand allmählich wieder an; mehr als 3000 Tiere wurden im Rahmen der Juni-Zählung erfasst

 

13.06.2016 - Echinger Stausee: mindestens 2 Nachtreiher-Brutpaare, beide mit 2 juv. (S.Riedl)

 

11.06.2016 - Isarstau Altheim: ein Rothalstaucher (H.Pfitzner)

 

10.06.2016 - nördlicher Landkreis Landshut: erneut ein stationärer Schwarzstorch (M.Dichtl)

 

10.06.2016 - Moosburger Stausee: ein Rothalstaucher (T.Großmann)

 

08.06.2016 - nördlicher Landkreis Landshut: in letzter Zeit werden immer wieder mal Beobachtungen von stationären, d.h. nicht durchziehenden Schwarzstörchen gemeldet, so auch heute (H.E.Koste)

 

06.06.2016 - Echinger Stausee: 1 Seidenreiher (A.Schnell)

 

04.06.2016 - Echinger Stausee: 2 Seidenreiher (C.Schwab)

 

04.06.2016 - Unterwattenbach: eine bemerkenswerte Ansammlung von 5 Schwarzkopfmöwen und mit den ersten Waldwasserläufern hat nun bereits die Wegzug-Periode begonnen (A.Scholz); unbenommen davon ziehen Anfang Juni noch immer einige hochnordische Vogelarten Richtung Brutgebiet

 

02.06.2016 - Kiesabbau Aquapark: mindestens ein Nachtreiher und mindestens 4 Flussseeschwalben-Paare auf unserem Nistfloß (C.Brummer, A.Szwagierczak)


Mai 2016

 

31.05.2016 - Echinger Stausee: 2 Seidenreiher (F.Marchner) sowie weiterhin (seit 15.05.2016) ein Löffler (mehrere Beobachter)

 

30.05.2016 - Echinger Stausee: insgesamt 53 Flussseeschwalben-Gelege mit 124 Eiern auf den Nistflößen (A.Szwagierczak); die Legephase der Seeschwalben ist sicherlich noch nicht abgeschlossen

 

30.05.2016 - Kiesabbau Aquapark: nach einer zwischenzeitlich durchgeführten Standortverlagerung unseres Nistfloßes scheinen dort nun doch 2 Flussseeschwalben-Paare zu brüten (A.Szwagierczak)

 

28.05.2016 - Grießenbach: ein Purpurreiher (H.Pfitzner)

 

27.05.2016 - Stadt Landshut: im Rahmen der LBV-Mauerseglerkartierung 2016 wurde heute das 100. Brutpaar festgestellt (E.Mooser); bitte weiterhin die Augen offenhalten und Brutplätze (Gebäudeanschrift) an lbv-landshut@gmx.de oder über www.ornitho.de melden

 

27.05.2016 - Moosburger Stausee: weiterhin ein Rothalstaucher und ein vorjähriger Rotfußfalke (T.Großmann)

 

27.05.2016 - Echinger Stausee: ein Seidenreiher (A.Schade) und weiterhin (seit 15.05.2016)

 

27.05.2016 - Gretlmühle: ein vorjähriger Nachtreiher (H.Pfitzner)

 

26.05.2016 - Moosburger Stausee: ein Rothalstaucher und ein vorjähriger Rotfußfalke (T.Großmann)

 

26.05.2016 - Echinger Stausee: 3 Seidenreiher (J.Fendt, C.Schwab) und ein Fischadler (J.Fendt)

 

25.05.2016 - Moosburger Stausee: eine Weißbart-Seeschwalbe (T.Großmann, S.Tewinkel) 

 

25.05.2016 - Nördlicher Landkreis Landshut: 2 Bienenfresser an einem bislang noch nicht bekannten Standort (F.Gremmer)

 

25.05.2016 - Echinger Stausee: ein Seidenreiher (mehrere Beobachter)

 

25.05.2016 - Isarstau Altheim: eine Küstenseeschwalbe (H.Pfitzner)

 

24.05.2016 - Moosburger Stausee: ein Rothalstaucher (T.Großmann)

 

23.05.2016 - Aich: ein Nachtreiher (N.Bichler)

 

23.05.2016 - Moosburger Stausee: eine Zwergseeschwalbe und ein Rotfußfalke (T.Großmann, J.Reichart)

 

23.05.2016 - Echinger Stausee: 2 Seidenreiher (F.Renner, A.Szwagierczak)

 

22.05.2016 - Echinger Stausee: ein Purpurreiher (E.Witting), 4 Seidenreiher (mehrere Beobachter), eine Weißbartseeschwalbe (mehrere Beobachter) und ein Rotfußfalke (F.Renner)

 

20.05.2016 - Nördlicher Landkreis Landshut: 2 junge Uhus wurden heute beringt (D.Aichner)

 

19.05.2016 - Stauseen und Staustufen im Raum LA: der Schwimmvogelbestand hat mit aktuell nur noch gut 2000 Tieren erwartungsgemäß seinen jährlichen Tiefstwert erreicht; bereits für Juni erwarten wir wieder deutlich ansteigende Zahlen

 

18.05.2016 - Nördlicher Landkreis Landshut: ein ziemlich brutverdächtiges Wiesenweihen-Paar und mind. 4 Bienenfresser (am Brutplatz!)

 

18.05.2016 - Echinger Stausee: wieder mal ein Purpurreiher (S.Ludwig)

 

16.05.2016 - Nördlicher Landkreis Landshut: ein Schwarzstorch (B.Deifel), vermutlich nicht durchziehend

 

15.05.2016 - Echinger Stausee: ein Purpurreiher (F.Gremmer, S.Riedl), wieder einmal ein Löffler (mehrere Beobachter) und Nachwuchs bei den Nachtreihern (G.Klassen, S.Riedl)

 

15.05.2016 - Moosburger Stausee: weiterhin ein Rothalstaucher (mindestens seit 14.05.2016)

 

14.05.2016 - Nördlicher Landkreis Landshut: bei einem Uhu-Brutpaar scheint der (einzige) Jungvogel verschwunden zu sein (S.Riedl); Ursache unklar

 

14.05.2016 - Moosburger Stausee: ein Rothalstaucher (T.Großmann) und 4 Rotfußfalken (mehrere Beobachter) 

 

13.05.2016 - Moosburger Stausee: weiterhin 5 Rotfußfalken, darunter 3 ad. Männchen (T.Großmann)

 

12.05.2016 - Moosburger Stausee: weiterhin 5 Rotfußfalken (mehrere Beobachter) und 2 Weißbart-Seeschwalben (J.Reichart)

 

11.05.2016 - Moosburger Stausee: weiterhin (seit 04.05.2016) eine Weißbart-Seeschwalbe (I.Crowlrick) und 5 Rotfußfalken (J.Reichart, T.Großmann)

 

11.05.2016 - Echinger Stausee: ein rufendes Kleines Sumpfhuhn und eine Weißbart-Seeschwalbe (R.Zwintz)

 

10.05.2016 - Isarstau Niederaichbach: ein Rotfußfalke (H.Pfitzner)

 

10.05.2016 - Moosburger Stausee: 2 Rotfußfalken (T.Großmann, S.Riedl)

 

09.05.2016 - Echinger Stausee: ein immaturer männlicher Rotfußfalke (S.Riedl), eine Weißbart-Seeschwalbe (J.Reichart), eine männliche Bartmeise (H.Pfitzner), wieder mal ein Chileflamingo und wie bereits gestern 3 Löffler (mehrere Beobachter) 

 

08.05.2016 - Echinger Stausee: 3 Löffler (mehrere Beobachter)

 

07.05.2016 - Mettenbach: ein Purpurreiher und ein Brachpieper (H.Pfitzner)

 

07.05.2016 - Echinger Stausee: der erste Temminckstrandläufer (W.Menke) und weiterhin - seit 01.05.2016 - ein Löffler (mehrere Beobachter)

 

06.05.2016 - Echinger Stausee: ein Fischadler (W.Menke) und ein Stelzenläufer (mehrere Beobachter)

 

06.05.2016 - Grießenbach: ein Löffler im 2. Kalenderjahr (T.Großmann, C.Tolnai)

 

05.05.2016 - Grießenbach: zwar kein Schwarzstirnwürger mehr, dafür aber eine singende Grauammer (K.Wasmer)

 

04.05.2016 - Grießenbach: ein SCHWARZSTIRNWÜRGER (H.Pfitzner); zweiter Nachweis für den Raum Landshut (18.06.2005, ebenfalls bei Grießenbach) und auch bundesweit eine große Rarität > Belegfoto von H.Pfitzner

 

04.05.2016 - Moosburger Stausee: die erste Weißbart-Seeschwalbe (T.Großmann, J.Reichart) und weiterhin - seit dem 01.05.2016 - ein Rothalstaucher (T.Großmann)

 

04.05.2016 - Wörth: auf der Vogelinsel im WakeLake brütet gemeinsam mit einer Lachmöwe ein Hybride Lachmöwe*Schwarzkopfmöwe (C.Brummer); vermutlich handelt es sich um das gleiche Tier, dass sich in den Jahren 2007 bis 2012 am Moosburger Stausee aufhielt

 

02.05.2016 - Landshut: die erste singende Nachtigall  (F.Gremmer); sehr idyllisch in einem Gehölzstreifen zwischen dem Landshuter Industriegebiet und der Bundesstraße B11/B15 ...

 

02.05.2016 - Echinger Stausee: eine Pfuhlschnepfe (mehrere Beobachter)

 

01.05.2016 - Echinger Stausee: ein Wiedehopf (C.Magerl), ein Purpurreiher (S.Riedl) und ein vorjähriger Löffler (mehrere Beobachter)

 

01.05.2016 - Grießenbach: ein in nordwestliche Richtung überfliegender Löffler (B.Deifel); möglicherweise der gleiche Vogel, der später am Echinger Stausee beobachtet wurde

 

01.05.2016 - Moosburger Stausee: ein Rothalstaucher (H.Pfitzner)

 

01.05.2016 - Unterwattenbach: ein überfliegender Kranich (H.Pfitzner)

 

01.05.2016 - Mettenbach: am Kalteller Berg ein Wendehals und im Isarmoos 2 Regenbrachvögel (H.Pfitzner) 

 

 

 


April 2016

 

27.04.2016 - Isarmoos: 2 Regenbrachvögel (A.Scholz) und eine männliche Wiesenweihe (P.Brützel)

 

25.04.2016 - Echinger Stausee: 2 Regenbrachvögel (S.Riedl)

 

24.04.2016 - Altheim: der erste Grauschnäpper (H.Pfitzner); bisheriges Extremdatum ist der 24.04.1981

 

23.04.2016 - Nördlicher Landkreis LA: die ersten jungen Uhus sind geschlüpft (S.Riedl)

 

23.04.2016 - Mettenbach: 2 Regenbrachvögel (H.Pfitzner)

 

23.04.2016 - Moosburger Stausee: weiterhin ein Rothalstaucher (M.Dähne, T.Großmann); seit 20.04.2016

 

21.04.2016 - Landshut/Mitterwöhr: der erste Pirol ist da (K.Schmidthuysen); neues Extremdatum für den Raum Landshut (bislang 25.04.2013)

 

20.04.2016 - Echinger Stausee: bei den Nachtreihern ist offensichtlich ein zweites Nest im Bau (S.Riedl)

 

20.04.2016 - Eching: die erste Wiesenweihe (A.Scholz)

 

20.04.2016 - Moosburger Stausee: ein Rothalstaucher (T.Großmann, A.Szwagierczak)

 

19.04.2016 - Landshut: ein in östliche Richtung ziehender Schwarzstorch (H.Pfitzner)

 

18.04.2016 - Stauseen und Staustufen im Raum LA: nach dem außergewöhnlich Schwimmvogel-reichen Winterhalbjahr hat der Schwimmvogelbestand mit aktuell ca. 2500 Tieren nun wieder das jahreszeitlich übliche Niveau der Vorjahre erreicht.

 

18.04.2016 - Isarstau Altheim: ein Steinwälzer (K.Wasmer)

 

17.04.2016 - Echinger Stausee: erstmals in diesem Jahr 6 Nachtreiher an der Reiherinsel (S.Riedl)

 

16.04.2016 - Isarstau Altheim: der erste Mauersegler (E.Mooser, H.Pfitzner); von unseren häufigeren Brutvogelarten fehlen jetzt nur noch Gartengrasmücke, Sumpfrohrsänger, Gelbspötter, Grauschnäpper und Pirol

 

15.04.2016 - Stauseen und Staustufen im Raum Landshut:  sowohl am Moosburger Stausee (T.Großmann), als auch am Echinger Stausee (J.Reichart) und am Isarstau Altheim (H.Pfitzner) ein Trupp von 21 Zwergmöwen; aufgrund der unterschiedlichen Alterskeider dürfte es sich dabei wohl nicht in allen drei Fällen um den gleichen Trupp gehandelt haben

 

12.04.2016 - Stallwang: der erste Neuntöter des Jahres (S.Rieck); neues, deutliches Extremdatum für den Raum Landshut (bislang 21.04.2010)

 

12.04.2016 - Echinger Stausee: ein Teichwasserläufer (J.Reichart, S.Riedl); dies ist bundesweit die erste Feststellung in diesem Jahr; außerdem erstmals 4 Nachtreiher und der bereits gestern anwesende Chileflamingo (S.Riedl)

 

11.04.2016 - Bruckberg: neues Extremdatum für den Halsbandschnäpper im Raum Landshut (K.Schmidthuysen); bisher frühestens am 16.04.2010

 

11.04.2016 - Echinger Stausee: wieder mal ein Chileflamingo (mehrere Beobachter) und weiterhin der seit 03.04.2016 anwesende Mittelsäger (T.Großmann)

 

10.04.2016 - Ergolding: neues Extremdatum für die Dorngrasmücke im Raum Landshut (H.Pfitzner), der bislang früheste Nachweis stammt vom 11.04.2009

 

10.04.2016 - Ergolding: eine singende Heidelerche (H.Pfitzner)

 

10.04.2016 - Echinger Stausee: ein Fischadler und erstmals in diesem Jahr 3 Nachtreiher (mehrere Beobachter)

 

09.04.2016 - Landshut: neues Extremdatum für den Waldlaubsänger im Raum Landshut (P.Herrmann, S.Rieck); der bislang früheste Nachweis stammt vom 13.04.2009

 

09.04.2016 - Velden: neues Extremdatum für den Trauerschnäpper im Raum Landshut (A.Scholz); der bislang früheste Nachweis stammt vom 11.04.1974

 

07.04.2016 - Stadt und Landkreis LA: die ersten Kuckucke (S.Rieck, K.Schmidthuysen)

 

07.04.2016 - Essenbach: ein Regenbrachvogel (A.Scholz)

 

05.04.2016 - Echinger Stausee: die 2 Nachtreiher haben mit dem Nestbau begonnen (J.Wildgruber); im Gegensatz zu den Vorjahren ist der Standort relativ gut einsehbar

 

04.04.2016 - Isarstau Altheim: ein Regenbrachvogel (H.Pfitzner)

 

04.04.2016 - Echinger Stausee: 2 Säbelschnäbler (mehrere Beobachter)

 

03.04.2016 - Edlkofen: ein Wiedehopf (A.Kraase)

 

03.04.2016 - Echinger Stausee: ein Fischadler (S.Riedl) und ein Mittelsäger (T.Großmann, S.Riedl)

 

02.04.2016 - Echinger Stausee: die ersten zwei Flussseeschwalben sind eingetroffen (C.Schwab)

 

01.04.2016 - Grießenbach: die ersten 2 Schwarzkopfmöwen (H.Pfitzner); Schwarzkopfmöwen waren im nahegelegenen Badegebiet "WakeLake" in den letzten Jahren immer wieder mal brutverdächtig; in der dortigen Lachmöwenkolonie brüten regelmäßig auch einzelne Sturmmöwen; die Brutinsel im "WakeLake", die Anfangs ausschließlich von Flussseeschwalben (bis zu 25 Brutpaare) besiedelt war, wurde vom LBV Landshut über viele Jahre offen und gehölzfrei gehalten; aufgrund massiver Beschwerden über zunehmende hygienische Probleme mit den insgesamt weit über 1000 Möwen während der Badesaison führen wir dort seit zwei Jahren keine Maßnahmen mehr durch; es ist davon auszugehen, dass sich die Möwenkolonie in den kommenden Jahren aufgrund fortschreitender Gehölzentwicklung erheblich verkleinern wird.


März 2016

 

30.03.2016 - Echinger Stausee: die ersten 2 Nachtreiher (S.Riedl) und weiterhin ein Chileflamingo (G.Klassen, S.Riedl); der Chileflamingo hält sich seit 14.03.2016 am Echinger Stausee auf

 

28.03.2016 - Echinger Stausee: 24 Waldwasserläufer (C.Tolnai); neues Gebietsmaximum

 

27.03.2016 - Essenbach: 39 Goldregenpfeifer und eine Zwergschnepfe (H.Pfitzner)

 

27.03.2016 - Stallwang: 2 Heidelerchen und sehr starker Ringeltauben-Durchzug: 2750 Ind. ! in nur einer Stunde (S.Rieck)

 

24.03.2016 - Grießenbach: eine Zwergschnepfe (H.Pfitzner)

 

22.03.2016 - Essenbach: 7 Goldregenpfeifer (A.Scholz)

 

21.03.2016 - Echinger Stausee: das erste Blaukehlchen (mehrere Beobachter)

 

20.03.2016 - Stallwang: mehrere Trupps mit insgesamt 23 Heidelerchen (S.Rieck, F.Renner)

 

18.03.2016 - Stauseen und Staustufen im Raum LA: der Schwimmvogelbestand hat gegenüber dem Vormonat erwartungsgemäß deutlich abgenommen. Mit ca. 8000 Tieren liegt die Zahl jedoch immer noch um mehr als den Faktor 2 über den Vergleichsdaten der Vorjahre.

 

18.03.2016 - Isarstau Altheim: eine weibliche Bergente im 2. Kalenderjahr (H.Pfitzner)

 

18.03.2016 - Stallwang: eine Heidelerche (S.Rieck)

 

17.03.2016 - Bodenkirchen: ein immaturer Seeadler (H.Denk)

 

17.03.2016 - Mettenbach: eine singende Heidelerche (C.Brummer, A.Moissl)

 

14.03.2016 - Echinger Stausee: wieder mal ein Chileflamingo (mehrere Beobachter)

 

14.03.2016 - Stadt und Landkreis LA: Zwischenstand zum Heimzug; bereits zurückgekehrt oder aktuell durchziehend sind folgende Arten: Brachvogel, Kiebitz, Feldlerche, Bekassine, Kampfläufer, Alpenstrandläufer, Flussregenpfeifer, Goldregenpfeifer, Rauchschwalbe, Zilpzalp, Bachstelze, Hohltaube, Ringeltaube, Schwarzkehlchen, Singdrossel, Misteldrossel, Wiesenpieper, Rotmilan, Knäkente, Star.

 

12.03.2016 - Landkreis LA: bislang wurden an vier verschiedenen Orten balzrufende Uhus festgestellt (D.Aichner, A.Moissl, S.Riedl, H.Pfitzner); an fünf weiteren potentiellen Brutplätzen ergaben die Kontrollen keinen Befund; die Ermittlungen zum Abschuss eines Junguhus im Sommer 2015 sind nach unserem Kenntnisstand bislang noch nicht abgeschlossen 

 

11.03.2016 - Högldorf: die ersten Rauchschwalben (H.E. Koste); bundesweit der erste Nachweis für 2016

 

10.03.2016 - Stallwang: 3 Heidelerchen (S.Rieck); durchziehend

 

07.03.2016 - Volkmannsdorferau: ein Flussuferläufer (T.Großmann); sicherlich noch kein Durchzügler sondern erfolgreiche Überwinterung des in den letzten Monaten mehrfach festgestellten Vogels

 

06.03.2016 - Echinger Stausee: eine Heringsmöwe (C.Magerl)

 

06.03.2016 - Grießenbach: der erste Kampfläufer und ein Goldregenpfeifer (H.Pfitzner)

 

06.03.2016 - Moosburger Stausee: weiterhin ein Rothalstaucher (T.Großmann); seit 05.02.2016

 

05.03.2016 - Isarstau Altheim: weiterhin ein Rothalstaucher (mehrere Beobachter); seit 16.02.2016

 

04.03.2016 - Altheimer Lößterasse: erste 3 Goldregenpfeifer (S.Rieck)

 

01.03.2016 - Isarstau Altheim: eine Heringsmöwe (H.Pfitzner)


Februar 2016

 

28.02.2016 - Nördlicher Landkreis LA: der Brutverdacht für den Sperlingskauz erhärtet sich (H.Pfitzner)

 

28.02.2016 - Echinger Stausee: 4 Singschwäne (mehrere Beobachter); seit Jahresbeginn halten sich am Echinger Stausee durchgehend bis zu 13 Singschwäne auf; seit 21.02.2016 werden nur noch 4 Ind. festgestellt

 

28.02.2016 - Isarstau Altheim: weiterhin ein Rothalstaucher (H.Pfitzner); seit 16.02.2016

 

28.02.2016 - Moosburger Stausee: weiterhin ein Rothalstaucher (T.Großmann); seit 05.02.2016

 

27.02.2016 - Mettenbach: der erste Brachvogel ist da (B.Deifel)

 

22.02.2016 - Moosburger Stausee: eine männliche Moorente (A.Szwagierczak)

 

21.02.2016 - Echinger Stausee: Ablesung eines farbberingten Silberreihers (S.Riedl); die "Ermittlungen" laufen ...

 

21.02.2016 - Hofham: der erste Zilpzalp (K.Schmidthuysen)

 

16.02.2016 - Isarstau Altheim: ein Rothalstaucher (H.Pfitzner)

 

15.02.2016 - Stauseen und Staustufen im Raum LA: der Schwimmvogelbestand geht weiterhin nur sehr langsam zurück; die Individuenzahl liegt aktuell immer noch bei über 13.000 Tieren und damit um ein Mehrfaches (!) über den Vergleichsdaten der Vorjahre; die meisten Schwimmvögel halten sich weiterhin am Isarstau Altheim auf, wo die Zahlen gegenüber dem Vormonat auf nunmehr gut 6000 Ind. sogar noch zugenommen haben

 

14.02.2016 - Moosburger Stausee: eine weibliche Bergente (T.Großmann)

 

14.02.2016 - Echinger Stausee: eine weibliche Moorente (C.Brummer, A.Szwagierczak)

 

13.02.2016 - Ergoldsbach: circa 150 Bergfinken (B.Deifel); hohe Individuenzahl

 

09.02.2016 - Moosburger Stausee: 3 Singschwäne (T.Großmann)

 

08.02.2016 - Moosburger Stausee: ein Flussuferläufer (T.Großmann); die Überwinterung scheint geglückt

 

07.02.2016 - Landkreis LA: die ersten Trupps von Kiebitzen, Hohltauben und Feldlerchen (H.Pfitzner); der Heimzug kommt in Schwung!

 

05.02.2016 - Moosburger Stausee: ein Rothalstaucher (C.Brummer, T.Großmann)

 

03.02.2016 - Moosburger Stausee: 204 Schellenten (T.Großmann); hohe Individuenzahl; in den letzten Jahren wurde lediglich am 03.03.2010 eine vergleichbare Zahl festgestellt; das Gebietsmaximum für die Mittleren Isarstauseen liegt aber noch deutlich höher: 460 Ind. im Februar 1960

 

03.02.2016 - Moosburger Stausee: Rückmeldung zu einer beringten Steppenmöwe, abgelesen am 25.01.2016; der Vogel wurde im vergangenen Jahr als Jungvogel in Ungarn beringt  (Ringfunde)


Januar 2016

 

31.01.2016 - Isarstau Altheim: 3 Singschwäne (Helmut Pfitzner)

 

31.01.2016 - Echinger Stausee: 10 Singschwäne (mehrere Beobachter); seit Monatsbeginn halten sich am Echinger Stausee durchgehend Singschwäne auf, maximal 13 Ind.

 

30.01.2016 - Echinger Stausee: eine Rohrdommel (A.Schnell, J.Wittek) 

 

29.01.2016 - Isarstau Altheim: 29 Brandgänse (mehrere Beobachter); Ansammlungen in dieser Größe gibt es im Raum LA üblicherweise nur während des sommerlichen Mauserzuges; außerhalb der Monate Juni und Juli wurde bislang lediglich am 17.02.2014 mit 23 Ind. ein ähnlich großer Trupp festgestellt (T. Großmann)

 

26.01.2016 - Volkmannsdorf: weiterhin ein überwinternder Flussuferläufer (C.Brummer, A.Szwagierczak)

 

25.01.2016 - Moosburger Stausee: eine Steppenmöwe mit Farbring (T.Großmann); der Vogel befindet sich im 2. Kalenderjahr und stammt vermutlich aus Ungarn; der Moosburger See ist aktuell noch immer zum Großteil vereist

 

 24.01.2016 - Liebenau: eine Kornweihe (K.Schmidthuysen)

 

24.01.2016 - Echinger Stausee: 13 Singschwäne (mehrere Beobachter); bislang der höchste Wert dieses Winters

 

22.01.2016 - Volkmannsdorf: erneut ein Flussuferläufer (T.Großmann); der Vogel hält sich in diesem Bereich seit mindestens Anfang Dezember auf; Überwinterungen von Flussuferläufern fanden im Raum LA bislang in den Winter 1997/98, 2007/08 sowie 2011/12 statt, zudem liegen aus weiteren Jahren Einzelnachweise aus den Monaten Dezember und Januar vor

 

18.01.2016 - Isarstau Niederaichbach: ein Rothalstaucher (S.Riedl)

 

18.01.2016 - Moosburger Stausee: weiterhin ein Sterntaucher (T.Großmann, P.Unvermögen); der Vogel befindet sich im 2. Kalenderjahr und hält sich seit dem 09.01.2016 am Moosburger Stausee auf

 

18.01.2016 - Stauseen und Staustufen im Raum LA: der Schwimmvogelbestand geht im Vergleich zu den Vorjahren nur langsam zurück und liegt mit aktuell über 14.000 Tieren immer noch auf sehr hohem Niveau; bemerkenswert ist darüber hinaus, dass erneut die meisten Individuen am Isarstau Altheim, und - erstmals überhaupt - die wenigsten am Echinger Stausee gezählt wurden

 

17.01.2016 - Stauseen und Staustufen im Raum LA: mit nur noch etwa 800 Stockenten ist der Bestand gegenüber dem Vormonat fast um den Faktor 3 zurückgegangen; dies ist sehr ungewöhnlich, da die Stockente als ausgesprochen "winterhart" gilt und sich die Zahlen üblicherweise zwischen den Monaten Dezember und Januar kaum ändern

 

17.01.2016 - Hohenthann: eine Kornweihe (M.Dichtl)

 

16.01.2016 - Landshut: im Stadtpark wurden heute die ersten 4 Seidenschwänze entdeckt (G.Krusche); bayernweit ist bislang noch kein nennenswerter Einflug von Seidenschwänzen zu verzeichnen; größere Einflüge in Mitteleuropa finden im Allgemeinen nur in Jahren mit schwacher Beerenproduktion der Eberesche statt

 

14.01.2016 - Isarstau Altheim: erneut eine bemerkenswerte Zahl von 1626 Reiherenten (H.Pfitzner); wie unsere Graphik der Reiherenten-Zahlen am Isarstau Altheim zeigt, ist der dortige Bestand - unabhängig von der jahreszeitlichen Dynamik - erheblichen Schwankungen unterworfen; zu sehen ist ein Bestandseinbruch in den Jahren 2005 bis 2010, gefolgt von einem starken Anstieg mit Spitzenwerten im Winter 2015/2016; Veränderungen im Nahrungsangebot des Gewässers dürften für diese Entwicklung verantwortlich sein

 

13.01.2016 - Landshut: Ablesung einer weiteren, bislang noch nicht festgestellten Lachmöwe mit Farbring (C.Brummer); der Vogel stammt vermutlich aus Ungarn; die Zahl der im Raum Landshut aktuell anwesenden Lachmöwen liegt mit etwa 700 Ind. (Zählung am Schlafplatz durch H.Pfitzner) weiterhin deutlich unter dem Winterbestand früherer Jahre (1500 Ind.)

 

09.01.2016 - Moosburger Stausee: endlich ein Sterntaucher (T.Großmann)   

 

06.01.2016 - Echinger Stausee: wieder einmal eine Ablesung einer farbberingten Lachmöwe (S.Riedl); der Vogel kommt vermutlich aus Kroatien

 

05.01.2016 - Ergolding: ein jahreszeitlich sehr ungewöhnlicher Trupp von 17 Kranichen, in westliche Richtung ziehend (S.Riedl)

 

03.01.2016 - Echinger Stausee: 9 Singschwäne (mehrere Beobachter); die bislang höchste Individuenzahl dieses Winters ist vermutlich auf die kalte Ostströmung zurückzuführen





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