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Aktuelles +++ Termine +++ Standpunkte

Jetzt: Bewertung des Überwinterungspotentials von Freiflächen-Solaranlagen

Übersichtskarte "Solarparks im Raum Landshut"; Stand: 01.01.2022
Übersichtskarte "Solarparks im Raum Landshut"; Stand: 01.01.2022

Im Rahmen unserer Faktenerhebung bei Freiflächen-Solaranlagen ermitteln wir in Stadt und Landkreis Landshut den (Mehr)Wert der einzelnen Anlagen für die biologische Vielfalt. Ein wesentlicher Parameter ist dabei, in welchem Umfang in den einzelnen Parks pflanzliche Strukturen zur Überwinterung von Insekten zur Verfügung stehen (unbearbeitete Altgrasbestände, Stauden). Unterschieden wird dabei zwischen drei Kategorien:

  •  Geringe Bedeutung: Es sind kaum Überwinterungsstrukturen vorhanden, die Fläche hat nur unwesentlich höheres Potential als abgemähtes Grünland. In diese Gruppe fallen komplett gemulchte oder kurzrasig abgeweidete Parks.
  • Mäßige Bedeutung: Die Fläche hat erkennbar höheres Potential als abgemähtes Grünland; zumindest in Teilbereich sind Stängel, Stauden oder Altgrasbereiche vorhanden. Auch Flächen die nur „schlampig“ beweidet wurden fallen in diese Gruppe.
  • Hohe Bedeutung: Auf mindestens einem Drittel der Fläche wurde im 2. Halbjahr 2021 keine Bearbeitung (Mahd/Mulch) bzw. keine Beweidung vorgenommen. In diesen Bereichen sind strukturreiche Pflanzenbestände mit „harten“ Strukturen (Stängel, Blütenstände) vorhanden, nicht nur Altgras.

In unserer Übersichtkarte sind die noch zu begutachtenden Solarparks mit blauen Symbolen (Pflanze bzw. Käfer) eingezeichnet, die hinsichtlich ihres Überwinterungspotentials bereits bewerteten Parks sind durch schwarze Symbole (Schneekristall) kenntlich gemacht.

 

Wer uns dabei unterstützen möchte: Bitte schickt uns einfach Eure Feststellungen/Beobachtungen, dazu bitte auch immer die Nummer des Parks, das Datum der Begehung sowie ergänzende Feststellungen (z.B. anwesende Vögel bzw. Weidetiere). Rückmeldungen (oder Fragen) bitte an lbv-landshut@gmx.de.

18.01.2022: Ornithologischer Wochenrückblick (10.01. bis 16.01.2022)

Die bei ziemlich üblen Bedingungen an den Landshuter Stauseen und Staustufen im Wochenverlauf durchgeführte Schwimmvogelzählung ergab einen Bestandsrückgang gegenüber dem Vormonat um rund 3.000 Ind. auf jetzt  knapp 17.000 Tiere. Eine Zunahme erfolgte lediglich am Isarstau Altheim, dem jetzt mit 6.100 Ind. (+2.000) indviduenstärksten See. Insgesamt dominieren Blässhuhn (5.400), Reiherente (3.800), Schnatterente (1.900) und Tafelente (1.400). Von den festgestellten 1.900 Schnatterenten hielten sich 1.300 Ind. am Isarstau Alheim auf und auch bei anderen Arten ergaben sich deutliche Verschiebungen zwischen den Stauseen. So beispielsweise beim Höckerschwan: Einem Minus von 500 Ind. am Isarstau Niederaichbach steht ein Plus von 500 Ind. am Isarstau Altheim auf nun 911 Ind. gegenüber (neues lokales Maximum für den Raum LA). Berichtenswert ist darüber hinaus ein Januar-Bestand von 556 Krickenten am Echinger Stausee. +++ Mit einem weiteren Neu-Nachweis eines Sperlingskauzes im nördlichen Landkreis (16.01.) hat sich die Zahl der bekannten Reviere auf jetzt sechs erhöht. +++ Ansonsten aber auch wenig Veränderung gegenüber der Vorwoche: Erneut Beobachtungen von überwinternden Flussuferläufern, weiterhin 13 Brachvögel und 13 Singschwäne am Echinger Stausee, am Isarstau Altheim weiterhin 2 Zwergscharben sowie zwei zwischenzeitlich auch im Stadtgebiet festgestellte Samtenten und an den Mittleren Isarstauseen immer wieder mal bis zu zwei Bergenten +++ Die Überwinterungspopulation der Pfeifente im Landshuter Stadtgebiet hat mit jetzt 74 Ind. (15.01.) ziemlich genau ihr Vorwinterniveau erreicht.


15.01.2022: Neue QR-Codes der Internetplattform ornitho.de

Foto: Simon Niederbacher
Foto: Simon Niederbacher

An den drei Beobachtungseinrichtungen der Landshuter Naturschutzgebiete (Beobachtungsturm Eching, Infohäuschen Eching, Beobachtungsturm Stallwang) wurden kürzlich QR-Codes der Internetplattform ornitho.de angebracht. Über diese QR-Codes können sich Besucher und Besucherinnen des Echinger Stausees bzw. des Truppenübungsplatzes schnell einen Überblick über die hier zuletzt beobachteten Vogelarten verschaffen.

 

ornitho.de hat sich seit seiner Gründung im Jahr 2011 zum bedeutendsten Meldesystem für Vogelbeobachtungen in Deutschland entwickelt und wird mittlerweile von etwa 40.000 Menschen mit Daten „gefüttert“ - von Anfängern bis hin zu absoluten Spezialisten. Bundesweit gehen jährlich etwa 10 Millionen Einzelmeldungen oder Zählergebnisse ein, davon mehr als 30.000 aus dem Raum Landshut.

 

Die neu installierten QR-Codes ermöglichen einen Überblick über Beobachtungen aus einem Umkreis von bis zu zwei Kilometern und einem Zeitraum von 14 Tagen.


13.01.2022: Ornithologischer Wochenrückblick (03.01. bis 09.01.2022) 

Vom Echinger Stausee wurden im Wochenverlauf weiterhin bis zu 12 Singschwäne, bis zu 2 Bergenten sowie 13 überwinternde Brachvögel und ein überwinternder Flussuferläufer gemeldet. +++ Am Isarstau Altheim hielten sich weiterhin 2 Zwergscharben, am 03.01. vorläufig letztmalig 2 Samtenten und am 09.01. erneut eine Bergente auf. +++ Die bislang höchste Individuenzahl an Blässgänsen dieses Winters wurde mit 52 Ind. am 09.01. am Moosburger Stausee beobachtet, außerdem gab es dort die ganze Woche über weiterhin eine Bergente zu sehen. +++ Die Zahl der in der Landshuter Flutmulde anwesenden Pfeifenten arbeitet sich sukzessive nach oben und hat mit 52 Ind. am 07.01. ein vorläufiges Maximum für die Überwinterungsperiode 2021/2022 erreicht. Die bislang größte Ansammlung wurde hier vor fast genau einem Jahr (24.01.2021) mit bemerkenswerten 76 Ind. registriert. Mitten in der Stadt!

07.01.2022: Oh jeh!  Landshut wird Boomregion Bayerns

 

Stadt und Landkreis Landshut platzen bereits jetzt aus allen Nähten. Und wenn es nach einer kürzlich vorgestellten Prognose des Bayerischen Landesamtes für Statistik geht, dann wird sich dieser Trend noch verstärken: Die Statistiker stufen die Region Landshut als „Boomregion Bayerns“ ein und erwarten bis 2040 einen weiteren Bevölkerungszuwachs von mindestens 15 Prozent.

 

Worüber sich Immobilienspekulanten vermutlich freuen dürften, ist nicht nur für den Natur- und Umweltschutz sondern sicherlich auch für die allgemeine Lebensqualität hier in LA eine ziemlich schlechte Nachricht: Noch mehr Zersiedelung, noch mehr Flächenverbrauch für Wohnen, Industrie und Gewerbe, noch mehr Druck auf die bereits jetzt überlastete Infrastruktur in all ihren Aspekten, weitere Verluste an innerörtlichen Grünflächen durch Nachverdichtung, weitere Verkehrserschließungen und Straßenbau, noch mehr innerörtliches und überregionales Verkehrsaufkommen und schließlich - aus rein naturschutzfachlicher Sicht - noch mehr Freizeitdruck auf Schutzgebiete und Lebensräume störungsempfindlicher Arten. Zudem stellt sich die Frage, wie Landshut bei einer derartigen Wachstumsdynamik auch nur annähernd das angestrebte Ziel der Klimaneutralität erreichen möchte. Aussichtslos.

 

Was die Region Landshut braucht ist etwas ganz anderes: Öffentlichkeit, Politik und Verwaltung müssen diskutieren, ob sie eine derartige Entwicklung von Stadt und Landkreis tatsächlich für einen Fortschritt halten. Und hinsichtlich des bereits bisher ungezügelten Flächenverbrauchs ist es schon längst Zeit für eine EXIT-Strategie.

04.01.2022: Ornithologischer Wochenrückblick (27.12.2021 bis 02.01.2022)

Bergente am 31.12.2021 am Moosburger Stausee (C.Schwab)
Bergente am 31.12.2021 am Moosburger Stausee (C.Schwab)

Die Lage bei Singschwänen, Bergenten und Blässgänsen ist aktuell etwas unübersichtlich, da die Tiere vermutlich zwischen den einzelnen Gewässern im Raum Landshut hin und her wechseln. An den Mittleren Isarstauseen scheinen sich insgesamt wohl zwei Bergenten aufzuhalten, eine weitere zumindest bis zum 28.12. am Isarstau Altheim. Die Wochenhöchstwerte beim Singschwan liegen für den Echinger Stausee bei 16 Ind. (02.01.) und für den Isarstau Altheim bei 9 Ind. (30.12.). Das Blässgans-Maximum der Woche stammt vom 29.12. mit 20 Ind. am Isarstau Altheim. Klare Verhältnisse dagegen bei Zwergscharbe und Samtente mit weiterhin jeweils 2 Ind. am Isarstau Altheim. +++ Am Moosburger Stausee wurden bis zu 10 Blässgänse beobachtet, zuletzt am 28.12. noch ein Mittelsäger sowie am 02.01. bemerkenswerte 170 Sturmmöwen und deutliche Bestandzunahmen bei der Kolbenente (73 Ind.). Offensichtlich haben hier schon deutliche Zugbewegungen eingesetzt. +++ Die Zahl der im Raum Landshut überwinternden Flussuferläufer dürfte bei mindestens 3 Ind. liegen, weiterhin verweilen 13 Brachvögel am Echinger Stausee und mehrfach gingen im Wochenverlauf Meldungen von nicht weggezogenen Singdrosseln, Hausrotschwänzen, Bachstelzen und Zilpzalps ein.


30.12.2021: Rückblick auf den LBV-Gebäudebrüterschutz im Jahr 2021

Weil bis auf wenige Insider kaum jemand einen Überblick hat, was im Bereich des Gebäudebrüterschutzes in diesem Jahr alles gelaufen ist: Hier zum Jahresende eine kurze, und wie wir finden ziemlich beeindruckende Zusammenstellung der teilweise auch überregional durchgeführten Aktivitäten. Unser Dank geht an Susanne Rieck und ihre Helferinnen und Helfer.

Mit "Schwalbenboxen" lassen sich Rauchschwalben auch in Offenhaltungsställen ansiedeln (Foto: S.Rieck)
Mit "Schwalbenboxen" lassen sich Rauchschwalben auch in Offenhaltungsställen ansiedeln (Foto: S.Rieck)
  • Mehr als 50 Einzelberatungen/Ortstermine zu allgemeinen und spezifischen Fragen des Gebäudebrüterschutzes, davon mehrere in anderen Landkreisen bzw. anderen Regionen Bayerns; hinzu kommt eine nicht dokumentierte Anzahl telefonischer Beratungen.
  • Bereitstellung bzw. Auslieferung von mehr als 100 Nisthilfen für Gebäudebrüter, darunter 45 Schwalbenwinkel und 23 Schwalbenboxen zur Ansiedlung von Rauchschwalben in Offenhaltungsställen.
  • Mehrere Veröffentlichungen zum Gebäudebrüterschutz in der Regionalpresse sowie eines ausführlichen Berichts zur Ansiedlung von Rauchschwalben in Offenhaltungsställen im Fachjournal „Der Falke“.
  • Mehrere Fachvorträge, u.a. im Rahmen des Gebäudebrüter-Workshops des LBV München.
  • Fortführung der Gebäudebrüterkartierung in Stadt und Landkreis Landshut (mit bislang rund 1.800 registrierten Brutplätzen) sowie mehrere Brutplatzortungen im Rahmen von Faktenerhebungen bei Baumaßnahmen.

30.12.2021: Ornithologischer Wochenrückblick (20.12. bis 26.12.2021)

Die beiden seit dem 10.12. am Isarstau Altheim anwesenden Zwergscharben wurden diese Woche lediglich am 20.12. festgestellt (…beide sind aber noch da: 29.12.), die Bergente vom Moosburger Stausee letztmalig ebenfalls am 20.12.. Auch die Seetaucher haben sich im Wochenverlauf wieder ziemlich rar gemacht: ein Prachttaucher noch am 20.12. und nur noch ein Sterntaucher (Moosburger Stausee, bis 25.12.). Weiterhin die ganze Woche über war am Moosburger Stausee aber immerhin noch ein Mittelsäger zu sehen und dazu gab es bis zu 25 Blässgänse (22.12.). +++ Am Echinger Stausee hat die Zahl der Singschwäne im Wochenverlauf auf zuletzt 11 Ind. sukzessive zugelegt und weiterhin hält sich dort auch noch ein überwinternder Flussuferläufer auf.

21.12.2021: Abschlussbericht zum Flussseeschwalben-Monitoring in Bayern für 2021 veröffentlicht

Mit aktuell 422 Brutpaaren ist der Brutbestand der Flussseeschwalbe in Bayern seit einigen Jahren relativ konstant. Von den im Jahr 2021 landesweit insgesamt 326 flügge gewordenen Jungvögeln stammen 93 (28 Prozent) aus den beiden Brutkolonien im Raum Landshut.

Flussseeschwalben-Monitoring Bayern_2021
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21.12.2021: Ornithologischer Wochenrückblick (13.12. bis 19.12.2021)

Die Zahl der Schwimmvögel an den Landshuter Stauseen und Staustufen ist gegenüber dem Vormonat merklich auf jetzt unter 20.000 Tiere zurückgegangen. Eine Zunahme erfolgte lediglich am Isarstau Niederaichbach (+500) auf aktuell 4.600 Ind. (neues Allzeitmaximum). +++ Am Isarstau Altheim halten sich weiterhin 2 Zwergscharben auf, außerdem wurden dort im Wochenverlauf 8 Saatgänse (15.12.), 12 Blässgänse (18.12.), bis zu 2 Zwergsäger (14.12.) sowie weiterhin eine Bergente (seit 11.12.) beobachtet. +++ Eine weitere Bergente schwimmt und taucht seit dem 19.12. im Moosburger Stausee, von dem zudem die ganze Woche über bis zu 2 Prachttaucher und bis zu 2 Sterntaucher gemeldet wurden. Samtenten (5 Ind.) wurden hier vorläufig letztmalig am 14.12. festgestellt, dafür gab es am 18.12. und 19.12. (endlich!) einen Mittelsäger zu sehen. +++ Bis zu 3 Sterntaucher (13.12.) und bis zu 6 Singschwäne (18.12.) wurden am Echinger Stausee beobachtet, außerdem rastete dort am 18.12. und 19.12. ein jahreszeitlich ungewöhnlicher Trupp von 13 Brachvögeln. +++ Als jahreszeitlich ungewöhnlich einzustufen sind auch mehrere Beobachtungen von 2 Flussuferläufern (Echinger Stausee bzw. Isarstau Altheim) sowie eines Zilpzalps am 19.12. (Isarstau Altheim).


14.12.2021: Ornithologischer Wochenrückblick (06.12. bis 12.12.2021)

Zwergscharbe am 10.11.2021 am Sickergrabenweiher Altheim (B.Deifel)
Zwergscharbe am 10.11.2021 am Sickergrabenweiher Altheim (B.Deifel)

Das ornithologische „Hochlicht“ (highlight) der Woche - in dieser finsteren Jahreszeit - war zweifellos die Zwergscharbe: Zunächst wurde ein Ind. am 10.12. am Sickergrabenweiher Altheim entdeckt, am 11.12. und 12.12. konnten dann sogar zwei Stück (beide K1) am Isarstau Altheim bestaunt werden. Erstnachweis für den Raum Landshut. Da im Bereich des Isarstaus Altheim im Winterhalbjahr alljährlich jede Menge Kormorane geschossen werden (zur Aufrechterhaltung des sogenannten „ökologischen Gleichgewichts“ – was immer das auch sein soll), wünschen wir den beiden Seltenheiten viel Glück: Sie schauen einem Kormoran nämlich ziemlich ähnlich. +++ Im Wochenverlauf wurde von den Stauseen und Staustufen im Raum Landshut ein breites Spektrum „klassischer“ Wintergäste gemeldet: Bis zu 2 Zwergsäger (08.12. bis 12.12.) und eine Bergente (11.12.) am Isarstau Altheim, 3 Singschwäne, ein Rothalstaucher, 2 Samtenten und 2 Sterntaucher am Echinger Stausee (alle am 12.12.) sowie bis zu 3 Sterntaucher, ein Prachttaucher und 3 Samtenten (alle am 12.12.) am Moosburger Stausee. +++ Beim Flussuferläufer zeichnet sich an den Mittleren Isarstauseen erneut eine Überwinterung ab und am Abend des 11.12. konnte am Isarstau Altheim ein nach Lachmöwen jagender Uhu beobachtet werden. Sieht man auch nicht alle Tage! +++ Der sicherlich sehr weite Zugweg einer weiblichen Pfeifente fand an einer Glasscheibe eines EDEKA-Marktes an der Kleinen Isar in Landshut ein trauriges Ende. +++ Nachfragen zu Merkmalen und Beobachtungsumständen gibt es aktuell noch zu einem jahreszeitlich absolut aus dem Rahmen fallenden Sandregenpfeifer, der am 06.12. vom Echinger Stausee gemeldet wurde.


07.12.2021: Verstößt der neue Koalitionsvertrag gegen europäisches Naturschutzrecht?

Der Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung sieht vor, dass der Ausbau erneuerbarer Energien als „der öffentlichen Sicherheit dienend“ eingestuft wird. Diese Definition würde die Position des Naturschutzes beispielsweise beim Ausbau von Windkraftanlagen erheblich schwächen. Denn sollte sie in nationales Recht überführt werden, so würden damit wesentliche Schutzvorschriften der EU-Vogelschutzrichtlinie unwirksam (Artikel 9 (1) VS-RL). Ein kürzlich von der Naturschutzinitiative e.V. (NI) in Auftrag gegebenes Rechtsgutachten kommt daher zu dem Ergebnis, dass die Einstufung des Ausbaus erneuerbarer Energien als „der öffentlichen Sicherheit dienend“ nicht mit europäischem Naturschutzrecht vereinbar ist. Vermutlich kommt da also Arbeit auf das Bundesverfassungsgericht bzw. den Europäischen Gerichtshof zu.

 06.12.2021: Ornithologischer Wochenrückblick (29.11. bis 05.12.2021)

Seeadler am 05.12.2021 am Echinger Stausee (H.Tonch)
Seeadler am 05.12.2021 am Echinger Stausee (H.Tonch)

Am 03.12. wurden die nächsten Singschwäne (3 Ind.) zunächst vom Echinger und später dann vom Moosburger Stausee gemeldet. +++ Außerdem waren an den beiden Stauseen die ganze Woche über bis zu 7 Samtenten zu beobachten (01.12.). Am 05.12. hielten sich am Echinger Stausee ca. 30 Blässgänse sowie ein immaturer Seeadler auf und am Moosburger Stausee wurde der erste Zwergsäger dieses Winters festgestellt. +++ Bayerns späteste Rauchschwalbe wurde letztmalig am 03.12. im Bereich von Volkmannsdorferau gesichtet, wirkte jedoch bereits recht erschöpft. Es dürfte äußerst unwahrscheinlich sein, dass der Vogel angesichts der folgenden reichlich ungemütlichen Tage noch lebt. +++ Bemerkenswerte Ansammlungen von Großmöwen lassen sich derzeit allabendlich am Moosburger Stausee beobachten (671 Ind. am 04.12.). Die Vögel fressen sich tagsüber an den Kompostieranlagen des Umweltbetriebs Wurzer bei Eitting voll und fliegen zum Übernachten dann an den Moosburger See. Neben Mittelmeer- Steppen, Silber- und mindestens einer Heringsmöwe wurden auch 81 Sturmmöwen gezählt.

 


02.12.2021: Deutschland muss Grünlandschutz in FFH-Gebieten endlich ernst nehmen

Heute hat die EU-Kommission verkündet, Deutschland in einem weiteren Naturschutzfall vor den Europäischen Gerichtshof (EuGH) zu bringen. Es geht um den unzureichenden Erhalt von artenreichen Mähwiesen in FFH-(Fauna-Flora-Habitat-)Gebieten, die Teil des EU-Schutzgebietsnetzes Natura 2000 sind.

Pressemitteilung 21-119.pdf
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30.11.2021 Ornithologischer Wochenrückblick (22.11. bis 28.11.2021)

Die mittlerweile ziemlich kurzen Tage und das zumindest teilweise recht ungemütliche Wetter schlagen sich auch in einem deutlichen Rückgang der eingegangenen Beobachtungsmeldungen nieder. Interessante Meldungen gingen lediglich am Wochenende ein: Am Samstag (27.11) konnte im nördlichen Landkreis erneut ein Sperlingskauz nachgewiesen werden und bei Unterwattenbach wurden 5 Kraniche beobachtet. Am Sonntag (28.11.) gab es dann endlich den ersten Rothalstaucher der aktuellen Zugperiode (Isarstau Altheim) und am Moosburger Stausee konnten sich die Beobachter über 3 Samtenten freuen. Etwas in Grenzen hielt sich dagegen die Freude über einen den Moosburger See in östlicher Richtung überfliegenden Trupp von ca. 100 Saat- oder Blässgänsen, da die Tiere nicht sicher bestimmt werden konnten. So richtig tragisch ist das natürlich nicht, ganz im Gegensatz zum Schicksal einer sehr späten Rauchschwalbe, die unweit des Moosburger Stausees bei Temperaturen um den Gefrierpunkt sowie gelegentlichen Schneeschauern unterwegs war. Aktuell ist dies landesweit der späteste Nachweis einer Rauchschwalbe in diesem Jahr - was für den armen Vogel allerdings kein großer Trost sein dürfte.

28.11.2021: Vorbildlich: Landesamt für Finanzen (Dienststelle Landshut) entschärft Glasfront

Das Sterben von Vögeln durch Anflug an technische Einrichtungen (Fahrzeuge, Glasfronten, Windkraftanlagen) hat mittlerweile gigantische Ausmaße angenommen. Schätzungen gehen für Deutschland von rund 100 Millionen Opfern pro Jahr alleine durch Scheibenanflüge aus. Heruntergerechnet auf den Raum Landshut entspricht dies einer Zahl von mehrere Hundert toten Vögeln pro Tag. Tendenz steigend, denn der Einsatz großflächiger Glaselemente bei Neubauten nimmt ständig zu.

 

Dass es dazu durchaus machbare Alternativen gibt, hat kürzlich das Finanzamt Landshut gezeigt. Nach fachkundiger Beratung durch Susanne Rieck vom LBV-Gebäudebrüterschutz wurde dort eine große Glasfront entschärft, an der bereits zahlreiche Vögel zu Tode gekommen waren. Und das - wie das Foto rechts unten zeigt - durchaus in ästhetisch ansprechender Form. Der LBV sagt Danke und hofft auf zahlreiche Nachahmer.

Vorher ....
Vorher ....
... und nachher
... und nachher

24.11.2021: Ein Novum für den LBV Landshut: Verkehrssicherung mit Hilfe eines Fällkrans

Mit der Verkehrssicherung an unseren Grundstücksgrenzen haben wir derzeit viel Stress. Vor allem wegen des seit einigen Jahren grassierenden Eschentriebsterbens, das uns insbesondere auf unseren LBV-Grundstücken im Isartal und in den Isarleiten viel Arbeit macht. Absterbende oder abgestorbene Rotbuchen sind hinsichtlich des Gefährdungspotentials grundsätzlich wenig problematisch, da bei ihnen der Hauptstamm im Allgemeinen stehen bleibt und erst allmählich von oben her Stück für Stück zerfällt. Eine abgestorbene Buche fällt in der Regel also nicht auf ganzer Länge um, was den möglichen Gefährdungsbereich deutlich einschränkt. Allerdings gilt dies nicht für mehrstämmige Exemplare, da diese bei Absterbeprozessen in der Regel an der Hauptverzweigungsstelle auseinanderbrechen und dadurch dann durchaus beträchtliche Gefährdungsradien entstehen.

 

Eine in unserem Schutzgebiet „Teichgebiet Weihenstephan“ stehende, mehrstämmige Rotbuche, die bereits seit einigen Jahren einen starken Pilzbefall aufwies, wurde kürzlich von einem Baumsachverständigen als nicht mehr standstabil eingestuft und war damit leider nicht mehr zu retten. Um den aus naturschutzfachlicher Sicht wertvollen Hauptstamm als stehendes Totholz zu erhalten, wurde der Kronenbereich des Baumes nun mit Hilfe eines Fällkrans abgetragen. Der Einsatz einer derartigen Großmaschine war in diesem Fall auch aus technischen Gründen angesagt – üblicherweise erledigen wir unsere Verkehrssicherungsarbeiten mit deutlich weniger Aufwand: Unter Einsatz von Forstschleppern oder Harvestern und - wo immer dies möglich ist - in Handarbeit.


24.11.2021 Ornithologischer Wochenrückblick (15.11. bis 21.11.2021)

Noch einmal einen kleinen Schub Kraniche gab es am 16.11.: Etwa 100 Tiere zogen in relativ geringer Höhe über Wurmsham in westliche Richtung. +++ Bei Stallwang wurde am 19.11. wieder mal ein Tannenhäher festgestellt. Tannenhäher werden im Raum Landshut nur vereinzelt und eher unregelmäßig beobachtet. Der einzig sichere Brutnachweis stammt aus dem Jahr 2002 (Mettenbach), zudem wurde die Art im Jahr 1993 als „wahrscheinlich brütend“ eingestuft (Oberglaim). In einigen weiteren Jahren bestand darüber hinaus "Brutverdacht". +++ Mindestens zwei Flussuferläufer scheinen auch heuer wieder bei uns überwintern zu wollen, einer davon am Mittleren Isarkanal bei Hofham (19.11.), ein weiterer am Isarstau Altheim (16.11.). +++ Am Echinger Stausee halten sich weiterhin beachtliche 120 Löffelenten auf (21.11.) und am 20.11. wurden dort noch sechs späte Brachvögel festgestellt. +++ Zu mehreren farbmarkierten Vögeln gingen im Wochenverlauf Rückmeldungen ein: Eine Mittelmeermöwe (05.10.2021), beringt am 24.10.2020 in Dänemark, ein Blässhuhn (15.08. bis 02.09.), markiert am 03.05.2021 in Polen, sowie eine Lachmöwe (12.11. und 19.11.), beringt am 03.10.2021 in Polen.

20.11.2021: Mit dem heutigen Arbeitseinsatz am Uppenborndamm Süd sind die Mähaktionen auf unseren Biotopflächen für 2021 jetzt endlich abgeschlossen. Herzlichen Dank an alle Beteiligten für die tatkräftige Unterstützung!

 

Und auf ein Neues in 2022: Los geht's vermutlich im Mai mit einer Teilfächenmahd am Kalteller Berg.

 

Zum nebenstehenden Foto vom 06.11.2021: In unserem LBV-Schutzgebiet "Ehemalige Torfstiche" führen wir seit vielen Jahren Biotoppflegearbeiten durch. Hier entwickeln sich u.a. verschiedene Typen von (Schilf)Lebensräumen.


Hier ein Überblick über die im Herbst/Winter 2021/2022 noch anstehenden Entwicklungs- und Pflegemaßnahmen in unseren Biotopen (Stand: 20.11.2021):

                    

Feuchtwiese Unterwattenbach: Entnahme von Gehölzaufwuchs / Torfstiche Unterwattenbach: abgeschlossen / Kalteller Berg: Schaffung von Sukzessionszonen / Süddamm Echinger Stausee: abgeschlossen / Süddamm Uppenbornwerk: abgeschlossen / Norddamm Uppenbornwerk: abgeschlossen / Teichgebiet Weihenstephan: Abfischen und Ablassen von Teich 2, Verkehrssicherungsmaßnahmen / Sempter Heide: Gehölzrückschnitt / Hohe Bürg: Verkehrssicherungsmaßnahmen prüfen / Kellerberg: Umfangreiche Verkehrssicherungsmaßnahmen (Eschentriebsterben) / Hüttenkofener Au: Verkehrssicherungsmaßnahmen (Eschentriebsterben), Anpflanzung von Eichen / Hüttenkofener Heide: abgeschlossen /  Wörther Isarau: Verkehrssicherung (Eschentriebsterben), Bergung von umgestürzten Eschen aus dem Längenmühlbach, Anpflanzung von Schwarzpappeln, Biberschutz von Schwarzpappeln / Haagholz: Anpflanzung von Solitäreichen auf der Offenfläche, Rückname von Fichtenaufwuchs, Instandsetzung von Wildschutzzäunungen, Entnahme einzelner Großfichten

15.11.2021: Ornithologischer Wochenrückblick (08.11. bis 14.11.2021)

Die Zahl der Schwimmvögel an den Landshuter Stauseen und Staustufen ist gegenüber dem Vormonat noch einmal geringfügig auf jetzt 23.000 Tiere angewachsen (neues Allzeit-Maximum). Neue deutliche Allzeit-Maxima ergaben sich dabei bei Reiherente und Schnatterente mit 5.000 bzw. 3.000 Individuen. Weiterhin sehr hohe Zahlen wurden beim Höckerschwan ermittelt (2.100), sehr stark zugelegt hat gegenüber dem Monat Oktober die Tafelente (1.500). +++ Am Nachmittag des 10.11. zogen erneut mehrere Trupps Kraniche mit bis zu 350 Tieren in westlicher Richtung über Landshut. +++ Am 14.11. wurde bei Essenbach ein männlicher Merlin beobachtet, ein Goldregenpfeifer wurde aus dem Raum Mettenbach gemeldet und am Echinger Stausee hält sich immer noch ein vergleichsweise später Dunkler Wasserläufer auf.

 


12.11.2021: Ornithologischer Wochenrückblick (01.11. bis 07.11.2021)

Ornithologisch eine ziemlich magere Woche: Zu melden gibt es lediglich einen späten Zilpzalp in der Liebenau (01.11.), drei späte Rauchschwalben am Isarstau Altheim (02.11.) sowie eine erste Rotdrossel am 03.11. bei Dirnau. Fehlanzeige auch beim Kranich. +++ Deutlich eingesetzt hat mittlerweile der Einflug sog. Trompetergimpel, darunter ein Trupp von 10 Ind. am 06.11. bei Unterwattenbach. Gimpel dieser Unterart lassen sich optisch nicht von mitteleuropäischen Gimpeln unterscheiden, sie rufen jedoch völlig anders.

 

04.11.2021: Ornithologischer Wochenrückblick (25.10. bis 31.10.2021)

Zugwege des Kranichs über Mitteleuropa (Quelle: www.kraniche.de)
Zugwege des Kranichs über Mitteleuropa (Quelle: www.kraniche.de)

Die ganze Woche über gingen Meldung von zum Teil beträchtlichen Trupps durchziehender Kraniche ein. Der Schwerpunkt des Durchzugs fand am 25.10. mit Schwärmen von weit über 1000 Tieren statt, wobei nahezu der gesamte Raum Landshut überflogen wurde. Wie bereits in den Vorjahren konnten mehrere vermutlich sehr große Schwärme aufgrund der bereits einsetzenden Dunkelheit zahlenmäßig nicht abgeschätzt werden. Dieses noch vor 20 Jahren bei uns völlig undenkbare Naturschauspiel ist auf einen neu entstandenen Zugweg des Kranichs zurückzuführen, der vom ungarischen Massenrastplatz bei Hortobagy Richtung Schweiz/Frankreich führt (siehe nebenstehendes Zugschema). Und zwar nördlich der Alpen und damit über das südliche Bayern hinweg. Diese innerhalb nur weniger Jahre vorgenommene Zugwegverlagerung des Kranichs zeigt einmal mehr, mit welch hoher Dynamik Prozesse in der Vogelwelt ablaufen! +++ Ansonsten gab es im Wochenverlauf noch 2 Goldregenpfeifer bei Kröning zu sehen (30.10.), im nördlichen Landkreis erneut einen Sperlingskauz sowie einen bemerkenswerten Schwarm von etwa 1500 durchziehenden Saatkrähen über der Münchnerau (30.10.). Saatkrähenschwärme in dieser Größeordnung gehören leider fast schon der Vergangenheit an.


03.11.2021: Ornithologischer Wochenrückblick (18.10. bis 24.10.2021)

Jahreszeitlich planmäßig sind am Isarstau Altheim am 23.10. die ersten 4 Singschwäne eingetroffen. Ziemlich aus dem Rahmen fällt dagegen eine Schätzung von etwa 450 Pfeifenten, ebenfalls vom 23.10. am Isarstau Altheim. Individuenzahlen in dieser Größenordnung kennen wir für die Pfeifente im Raum Landshut bislang nicht. Der Wert liegt fast um den Faktor drei über der im Rahmen der Schwimmvogelzählung eine Woche zuvor (16.10.) ermittelten Anzahl. +++ Am Echinger Stausee wurden am 24.10. mit Brachvogel, Bekassine, Dunklem Wasserläufer, Grünschenkel, Waldwasserläufer und Kampfläufer immerhin sechs Watvogelarten gemeldet. Ganz ordentlich für Ende Oktober! Außerdem hält sich dort immer noch eine Rohrdommel auf (ebenfalls 24.10.).  

26.10.2021: LBV zur aktuellen Windkraft-Debatte: Finger weg vom Wald!

LBV fordert Staatsregierung zu sinnvoller und nachvollziehbarer Planung von Windkraftanlagen in Bayern auf

Pressemitteilung 103-21.pdf
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18.10.2021: Entwicklungsmaßnahmen in der Hüttenkofener Heide abgeschlossen

Bodennebel in der Hüttenkofener Heide
Bodennebel in der Hüttenkofener Heide

Auf einer Fläche von 2.5 Hektar - davon ein Hektar im Eigentum des LBV – soll sich in den kommenden Jahren ein artenreicher Magerstandort entwickeln, wie ihn der Raum Landshut bislang nicht kennt: Sowohl hinsichtlich des Arteninventars als auch der Flächengröße.

 

In den vergangenen Wochen wurden dazu gewaltige Mengen Mähgut bzw. Samenmaterial von verschiedenen naturschutzfachlich hochwertigen Standorten aus der Region flächendeckend ausgebracht. Koordiniert und umgesetzt wurden die Maßnahmen vom Landschaftspflegeverband Landshut. Jetzt sind wir schon sehr gespannt auf die erste Vegetationsperiode!

 


18.10.2021: Ornithologischer Wochenrückblick (11.10. bis 17.10.2021)

Kuhreiher im Echinger Nebel am 17.10.2021 (Foto: S.Riedl)
Kuhreiher im Echinger Nebel am 17.10.2021 (Foto: S.Riedl)

 

Mit mehr als 22.000 Schwimmvögeln hat der Wasservogelbestand an den Stauseen und Staustufen im Raum Landshut ein neues Allzeithoch erreicht. Wasservogelzähler und Zähluhren kamen an ihre Grenzen. Es dominieren Blässhuhn (8.800), Schnatterente (2.600), Reiherente (2.200), Höckerschwan (neuer Höchstwert mit 2.100 Ind.) und Kolbenente (1.700). Bemerkenswerte Zahlen ergaben sich zudem bei Pfeifente (354 Ind.) und Löffelente (252 Ind.). Deutliche Zunahmen ergaben sich bei Blässhuhn (+3.000), Schnatterente (+1.200) und Höckerschwan (+600), signifikante Abnahmen wurden dagegen bei Reiherente (-400) und Kolbenente (-1.200) festgestellt. +++ Der diesjährige Durchzug von Kranichen begann am 17.10. um 02.00 Uhr morgens bei Edlkofen, am Abend des gleichen Tages gingen dann weitere Meldungen mit Trupps von bis zu 600 Ind. aus dem Bereich Bodenkirchen/Wurmsham ein. Alle Trupps waren in westliche Richtung unterwegs. +++ Eingetroffen sind am 17.10. jetzt auch die ersten größeren Saatkrähen-Schwärme mit beispielsweise 500 Ind. bei Altdorf. Außergewöhnlich spät dran war dagegen ein diesjähriger Neuntöter, der am 11.10.2021 bei Unterwattenbach beobachtet wurde. +++ Am Echinger Stausee wurde am 11.10. erneut eine Rohrdommel entdeckt und am 17.10. tauchten dort als absolute Überraschungsgäste 3 KUHREIHER aus dem Nebel auf. Es handelt sich hierbei um den 4. Nachweis für den Raum Landshut (26.05.-30.05.2019, 19.04.-20.04.2020, 04.07.2020), der auch jahreszeitlich ziemlich aus dem Rahmen fällt. +++ Im Rahmen von Zugplanbeobachtungen bei Tiefenbach wurden am 15.10. 14 Heidelerchen und ein Goldregenpfeifer festgestellt.

 


17.10.2021: Ornithologischer Wochenrückblick (04.10. bis 10.10.2021)

Im Rahmen von Zugplanbeobachtung auf einer Anhöhe bei Tiefenbach wurden im Wochenverlauf mehrmals durchziehende Trupps von Heidelerchen (max. 44 Ind. am 09.10.) sowie einzelne Rotkehlpieper festgestellt (max. 4 Ind. am 09.10.). Außerdem zogen am 04.10. bemerkenswerte 12.800 Ringeltauben und 2.900 Buchfinken durch. +++ Eine vergleichsweise späte Beobachtung eines Flussuferläufers am 06.10. bei Gretlmühle lässt uns über einen erneuten Überwinterungsversuch spekulieren. +++ Vom Sperlingskauz gingen in dieser Woche gleich zwei Meldungen ein, eine davon aus dem südlichen Landkreis, wo diese Art bislang nur ein einziges Mal (20.09.2020) nachgewiesen werden konnte. +++ Nach vierwöchigem Aufenthalt hat unsere Pfuhlschnepfe (K1) den Moosburger Stausee nun verlassen (letztmalig am 09.10.), der seit dem 29.09. dort anwesende Kiebitzregenpfeifer (K1) wurde letztmalig am 04.10. gemeldet und vom 04.10. bis 06.10. rasteten dort noch immerhin 10 sehr zutrauliche Sandregenpfeifer, alle ebenfalls im 1. Kalenderjahr.

11.10.2021: Ornithologischer Wochenrückblick (27.09. bis 03.10.2021)

Ein Kiebitzregenpfeifer rastete zunächst am Echinger Stausee (28.09.), den Rest der Woche dann am Moosburger Stausee. Dort war weiterhin auch eine diesjährige Pfuhlschnepfe zu sehen (seit 08.09.). +++ Im Rahmen von Zugplanbeobachtungen wurden am 30.09. ein Rotkehlpieper sowie eine Grauammer festgestellt (Aign), am 03.10. dann u.a. bemerkenswerte Durchzugszahlen beim Buchfink (2020 Ind., Käufelkofen). +++ Am Echinger Stausee konnte am 03.10. erneut eine Rohrdommel nachgewiesen werden, dazu ein vergleichsweise später Drosselrohrsänger. +++ Die Löffelente erreichte am Moosburger Stausee zuletzt zwar nicht mehr die Individuenzahlen der Vorwoche, dafür wurden jetzt auch am Echinger Stausee mit 31 Ind. (03.10.) bzw. am Isarstau Altheim mit 58 Ind. (27.09.) durchaus beträchtliche Ansammlungen gemeldet. +++ Nicht unerwähnt bleiben soll ein erneuter Sperlingskauz im nördlichen Landkreis.

 

29.09.2021: Ornithologischer Wochenrückblick (20.09. bis 26.09.2021)

Raubseeschwalbe am 26.09.2021 am Moosburger Stausee (R.Suck)
Raubseeschwalbe am 26.09.2021 am Moosburger Stausee (R.Suck)

 

Am Moosburger Stausee rastete auch diese Woche noch eine diesjährige Pfuhlschnepfe. Außerdem wurde dort erneut eine Moorente entdeckt (24.09.), am 26.09. zogen zwei Raubseeschwalben durch und die Zahl der Löffelenten erreichte mit 151 Ind. (23.09.) ihren diesjährigen Höchstwert. +++ Vom Echinger Stausee wurde am 20.09. ein Fischadler gemeldet, bei Gaden gab es am 25.09. einen Tannenhäher und am 26.09. zog bei Tiefenbach ein Brachpieper durch.

 


22.09.2021: Ornithologischer Wochenrückblick (13.09. bis 19.09.2021)

Ende einer Reise: Diesjähriger Kuckuck nach Scheibenanflug am Landshuter Jobcenter am 15.09.2021 (S.Rieck)
Ende einer Reise: Diesjähriger Kuckuck nach Scheibenanflug am Landshuter Jobcenter am 15.09.2021 (S.Rieck)

 

Die Zahl der Schwimmvögel an den Landshuter Stauseen und Staustufen hat gegenüber dem Vormonat deutlich auf jetzt knapp 18.000. Ind. zugenommen (+6.000). Zuwächse gab es überwiegend am Moosburger Stausee (+5.000) sowie am Isarstau Niederaichbach (+1.300), am Echinger See war dagegen ein signifikanter Rückgang zu verzeichnen. Es dominieren Blässhuhn (5.800), Kolbenente (2.900) und Reiherente (2.700), bemerkenswert schwache Zahlen ergaben sich dagegen – wie bereits im Vorjahr – bei der Tafelente (580 Ind.). +++ In seinem afrikanischen Winterquartier hätte ein später Kuckuck (15.09.) vermutlich ein sehr geringes Risiko für einen Scheibenanflug gehabt. Leider hat er es bis dahin nicht geschafft und beendete sein Leben an einer Glasfront des Landshuter Jobcenters. +++ Am Echinger Stausee hält sich weiterhin ein diesjähriges Kleines Sumpfhuhn auf (10.09. bis 17.09.), außerdem wurde dort am 19.09. erneut eine Rohrdommel festgestellt.

 


Auf einer kleinen Schlickfläche am Einlauf des Moosburger Stausees lassen sich weiterhin diesjährige Watvögel verschiedener Arten aus nächster Nähe beobachten – alle wie bereits im letzten Wochenbericht geschildert - ohne große Scheu vor Menschen. Darunter immer noch  die bereits seit dem 08.09. anwesende Pfuhlschnepfe und am 19.09. ein Kiebitzregenpfeifer. Die kleine Schlickinsel wird von all diesen Vögeln selbstverständlich nicht direkt angeflogen, auch eine Zugtradition scheidet bei den ausschließlich diesjährigen Vögeln logischerweise aus. Es ist die große, beim Überflug weithin sichtbare Wasserfläche des Moosburger Stausees (beim Blick aus dem Flugzeug erkennt man Wasserflächen über viele Dutzend Kilometer!) die diese nordischen Durchzügler zu einer Rast anlockt. Zum Fressen und Rasten stehen dann allerdings nur die rund 500 Quadratmeter Schlamm und Schlick am Einlauf des Sees zur Verfügung.

14.09.2021: Ornithologischer Wochenrückblick (06.09. bis 12.09.2021)

Diesjährige Pfuhlschnepfe am Moosburger Stausee, 09.09.2021 (C.Schwab)
Diesjährige Pfuhlschnepfe am Moosburger Stausee, 09.09.2021 (C.Schwab)

 

Am Beispiel einer seit dem 08.09. am Moosburger Stausee rastenden Pfuhlschnepfe zeigt sich, dass Vögel von Geburt an keine Scheu vor Menschen haben. Dies gilt vermutlich für alle Arten! Erst eigene negative Erfahrungen mit Menschen (Jagd) oder Flucht- bzw. Warnverhalten von Artgenossen/Elterntieren, die wiederum selbst ensprechend konditioniert wurden, ändert dies (siehe hierzu auch die unten stehende Anmerkung). +++ Beeindruckend ist am Moosburger Stausee aktuell aber vor allem die gigantische Zahl von jetzt ziemlich genau 10.000 Schwimmvögeln, darunter knapp 3.000 Kolbenenten. Außerdem wurden dort am 11.09. eine durchziehende Wiesenweihe sowie eine Raubseeschwalbe festgestellt. +++ Vom Echinger Stausee gingen im Wochenverlauf mehrere Beobachtungen von bis zu 2 Rohrdommeln (12.09.) und eines Kleinen Sumpfhuhns ein (10.09. bis 12.09.), außerdem gab es am 07.09. 6 Raubseeschwalben zu sehen. +++ Und hier noch weitere Einzelnachweise aus dieser Woche: 4 Bienenfresser über Tiefenbach (07.09.), ein Kiebitzregenpfeifer bei Mirskofen (08.09.), ein Seidenreiher (09.09.) sowie ein Rotfußfalke (11.09.) am Isarstau Altheim und erneut ein rufender Sperlingskauz im nördlichen Landkreis (10.09.).

 


 

Anmerkung: Eine viele Jahre zurückliegende Beobachtung bei einer am Echinger Stausee aufgewachsenen Flussseeschwalbe zeigt, dass nicht nur (Jung)Vögel aus menschenleeren, hochnordischen Brutgebieten keinerlei Scheu vor Menschen haben. Im Allgemeinen lernen junge Seeeschwalben durch das aufgeregte Verhalten der Altvögel bereits von klein an, dass Gefahr drohen kann, wenn sich Menschen nähern. Das entsprechende Fluchtverhalten prägt sich auf diese Weise unmittelbar ein. Ganz anders stellt sich dagegen die Situation dar, wenn ein Zusammentreffen von Mensch und (Jung)Vogel ohne die Anwesenheit warnender Altvögel erfolgt: Mitte September 1980 wurden im Anschluss an die Brutsaison Reparaturarbeiten auf der damaligen Flussseeschwalben-Brutinsel durchgeführt. Zu diesem späten Zeitpunkt hielt sich nur noch ein einzelner, bereits gut flugfähiger Nachzügler im Gebiet auf, es waren - was ungewöhnlich ist - keine Altvögel mehr anwesend.  Diese junge Seeschwalbe zeigte zur Überraschung aller Beteiligten keinerlei Scheu vor den auf der Insel arbeitenden Menschen, landete immer wieder im Abbstand von nur wenigen Metern und machte darüber hinaus durch ausführliches Komfortverhalten einen überaus entspannten Eindruck.

08.09.2021: Ornithologischer Wochenrückblick (30.08. bis 05.09.2021)

Leuzistische Lachmöwe am 05.09.2021 am Echinger Stausee (Foto: C.Schwab)
Leuzistische Lachmöwe am 05.09.2021 am Echinger Stausee (Foto: C.Schwab)

Am Moosburger Stausee arbeitet sich die Zahl der Löffelenten mit zuletzt 132 Ind. (05.09.) kontinuierlich nach oben. Auch die Zahl der Kolbenenten kann sich allmählich sehen lassen: 2732 Ind. am 05.09., darunter 2 farbmarkierte Ind. und dazu endlich auch eine erste Moorente. +++ Am Echinger Stausee hält sich weiterhin eine Rohrdommel auf (30.08., 05.09.), außerdem wurde dort am 05.09. eine leuzistische Lachmöwe beobachtet. +++ Am Isarstau Altheim durften sich die Freunde seltener Arten über zwei diesjährige Odinshühnchen freuen (30.08. bis 01.09.) und als Zugabe gab es am 31.08. einen Fischadler. Ein Odinshühnchen konnte im Raum LA letztmalig am 27.05.2014 nachgewiesen werden. +++ Auch bei der Steppenweihe – 1 Ind. (K1) am 30.08. nördlich von Ergolding – liegt der letzte Nachweis sieben Jahre zurück. +++ Fast während der gesamten Woche herrschte starker Zugstau beim Trauerschnäpper, am 04.09. wurde bei Mettenbach ein Rotfußfalke (MK2) beobachtet und ebenfalls am 04.09. zog über Wurmsham ein Trupp von 11 Bienenfressern durch. +++ Am 31.08. wurden am Truppenübungsplatz 12 Heidelerchen beobachtet und vom Isarstau Niederaichbach wurde ebenfalls am 31.08. ein Seidenreiher gemeldet.


01.09.2021: Ornithologischer Wochenrückblick (23.08. bis 29.08.2021)

 

Mit den letzten flüggen Jungvögeln ist am 29.08. die Brutsaison der Flussseeschwalben zu Ende gegangen. 78 Brutpaare brachten insgesamt mindestens 93 junge Seeschwalben zum Ausfliegen – ein überraschend gutes Ergebnis vor dem Hintergrund der teilweise extremen Witterung mit sintflutartigen Regenfällen. Am Echinger Stausee kam es darüber hinaus zu Beginn der Brutsaison zu Gelegeverlusten, die mit hoher Wahrscheinlichkeit auf einen (durchziehenden?) Fischotter zurückzuführen sind. +++ Endlich gibt es am Ergoldinger Rosenhof-Weiher einen sicheren Brutnachweis für die Zwergdommel: Am 24.08. wurde ein erster Jungvogel beobachtet. +++ Am 29.08. wurden bei Postau zwei durchziehende Mornellregenpfeifer festgestellt. Mornellregenpfeifer sind Brutvögel in nordskandinavischen Bergregionen, ziehen offensichtlich regelmäßig bei uns durch, wurden bis vor wenigen Jahren aber nicht gezielt gesucht. Bislang liegen Einzelnachweise aus den Jahren 2016, 2018, 2019 und 2020 vor.


+++ Am Echinger Stausee wurde nach vierjähriger Fehlanzeige wieder einmal ein Teichwasserläufer entdeckt (23.08., 24.08.), außerdem rasteten dort vom 23.08. bis 25.08. 3 Raubseeschwalben. Gemeldet wurde zudem ein Regenbrachvogel (23.08.) sowie ein Seidenreiher (24.08.). +++ An den Mittleren Isarstauseen halten sich aktuell durchaus berichtenswerte Ansammlungen von Knäkenten (>70 Ind.) und Löffelenten (>100 Ind.) auf, bei der Kolbenente sind gegenüber der Vorwoche zwar deutlich Zunahmen festzustellen, die aktuell anwesenden 1500 Ind. sind gegenüber den Vorjahren aber immer noch vergleichsweise schwach. Außerdem sind am 29.08. die ersten Pfeifenten eingetroffen. +++ Im Wochenverlauf in weiten Teilen das Landkreises starker Durchzug von Braunkehlchen und Steinschmätzern, bei Bayerbach wurde ein erster Brachpieper beobachtet (29.08.) und in den Wäldern des nördlichen Landkreises konnte wieder mal ein Sperlingskauz nachgewiesen werden (27.08.).

30.08.2021: Wie ernst nimmt der Staat seine (Naturschutz)Gesetze?

Freizeitnutzungen machen eine Ansiedlung des landesweit vom Aussterben bedrohten Flussuferläufers im Bereich der "Sieben Rippen" unmöglich – der Lebensraum wäre prinzipiell geeignet.
Freizeitnutzungen machen eine Ansiedlung des landesweit vom Aussterben bedrohten Flussuferläufers im Bereich der "Sieben Rippen" unmöglich – der Lebensraum wäre prinzipiell geeignet.

Im Naturschutzgebiet Vogelfreistätte Mittlere Isarstauseen, dem einzigen Naturschutzgebiet des Landkreises Landshut, ist nach geltender Schutzgebietsverordnung ein Verlassen der Wege nicht gestattet. Damit stellt beispielsweise das Betreten der Kiesbänke oder das Baden in der Isar zwischen dem Bruckberger Isarabbruch und Hofham einen Verstoß gegen diese Schutzgebietsverordnung dar. Soweit die Theorie. Die Praxis sieht leider völlig anders aus, insbesondere nachdem die Wasserqualität der Isar vor einigen Jahren als „badetauglich“ eingestuft wurde: Bereits bei halbwegs akzeptablen Witterungsbedingungen wird auf den Kiesbänken gelagert, gegrillt und gefeiert. Und das zuständige Landratsamt Landshut lässt keine Bereitschaft zum Vollzug der Schutzgebietsverordnung erkennen.

 

Im Rahmen eines Ortstermins an der Isar haben sich am 25.08. Vertreter von LBV und BUND Naturschutz mit diesem Problem beschäftigt. Beide Verbände sind sich dabei durchaus dem vorliegenden Spannungsfeld bewusst: Einerseits das Bedürfnis der Bevölkerung nach Naherholung bzw. Naturerlebnis, auf der anderen Seite der Schutz gefährdeter Arten bzw. die Frage, wie ernst der Staat seine eigenen (Naturschutz)Gesetze nimmt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Termins stufen die aktuelle Situation im Schutzgebiet jedenfalls als nicht akzeptabel ein und halten eine grundsätzliche Diskussion mit den Entscheidungsträgern der Naturschutzverwaltung für erforderlich.


29.08.2021: Ornithologischer Wochenrückblick (16.08. bis 22.08.2021)

Erstnachweis für den ALPENSEGLER für den Raum Landshut (und vermutlich auch für ganz Ostbayern!) am 16.08. in bzw. über der Landshuter Altstadt. +++ Interessante, wenn auch nicht ganz so spektakuläre Beobachtungen gab es erneut auch wieder vom Echinger Stausee: Eine erste Weißflügel-Seeschwalbe (16.08.), ein Regenbrachvogel und eine Raubseeschwalbe (18.08.) sowie am 22.08. eine Rohrdommel und weitere 2 Raubseeschwalben. Zudem wurden erneut bis zu 2 Seidenreiher gemeldet, dazu eine in Tschechien farbmarkierte Reiherente, die bereits  im Spätsommer 2020 am Echinger Stausee abgelesen werden konnte (18.08.). +++ Ein erster, jahreszeitlich sehr früher Merlin wurde am 19.08 bei Unterwattenbach beobachtet, außerdem begann am 20.08. der Durchzug der ersten Steinschmätzer (Altheim, Käufelkofen) . +++ Vom Ergoldinger Rosenhof-Weiher werden weiterhin Zwergdommeln gemeldet (wir warten hier allmählich auf Beobachtungen von Jungvögeln) und die um diese Jahreszeit fast schon regelmäßig festgestellten großen Trupps von Hohltauben (69 Ind. bei Unterwattenbach am 21.08.) stehen sicherlich in Zusammenhang mit deren seit geraumer Zeit auch überregional festgestellten Bestandserholung. 

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Info-Hotline: Das LBV-Naturtelefon (Mo, 28 Jun 2021)
Blumenwiese (Thomas Staab) Blumenwiese (Thomas Staab) Sie haben Fragen rund um die Natur in und außerhalb Ihres Gartens? Unser LBV-Naturtelefon steht Ihnen Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr zur Verfügung unter 0 91 74 / 47 75 - 5000
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