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Aktuelles +++ Termine +++ Standpunkte

Freitag, 10.02.2023: Termin bitte schon mal vormerken: Lichtbildervortrag von Franz Riedl "LBV-Jahresrückblick 2022"; um 19.30 Uhr im Gasthaus Gstaudach; ein Muss für alle, die im vergangenen Jahr bereits bei uns mitgemacht haben, oder vielleicht künftig aktiv werden möchten

29.01.2023 Freileitungen werden gegen Vogelschlag gesichert

Das Naturschutzgebiet "Vogelfreistätte Mittlere Isarstauseen" wird von insgesamt  drei überregionalen Freileitungen gequert. Aufgrund der enormen Mengen an dort rastenden und durchziehenden Wasservögeln kommt es immer wieder zu Leitungsanflügen mit schweren und zumeist tödlichen Verletzungen. Das soll demnächst ein Ende haben. Alle drei Netzbetreiber (Deutsche Bahn, Bayernwerk.netz und SWM) haben uns zugesichert, das Problem durch die Anbringung optisch gut sichtbarer Markierungen an ihren Leitungen zu entschärfen.

27.01.2023: Ornithologischer Wochenrückblick (16.01. bis 22.01.2023)

Den im letzten Wochenrückblick beschriebenen Ausflug der beiden Eisenten vom Isarstau Niederaichbach zum Isarstau Altheim dürfen wir wohl vergessen: Tatsächlich halten sich an beiden Stauseen jeweils 2 Eisenten auf, dazu am Isarstau Altheim weiterhin bis zu 3 Zwergscharben (22.01.), weiterhin ein Mittelsäger (bis 18.01.) sowie weiterhin eine Samtente (bis 22.01.). +++ Eine weitere Samtente, 2 Mittelsäger (17.01) und bis zu 3 Bergenten (22.01.)gab es im Wochenverlauf am Moosburger Stausee zu sehen und unter den dort rastenden Graugänsen wurden mit steigender Tendenz zuletzt 47 Blässgänse gezählt (22.01.) +++ Ein erster Seeadler flog am 22.01. über den Echinger Stausee, von dem weiterhin bis zu 11 Singschwäne gemeldet wurden. Beeindruckend war dort auch eine nächtliche Schlafplatzansammlung von mindestens 58 Silberreihern, die dort am 16.01. dicht gedrängt im Flachwasser standen. Der Einflug erfolgte in der späten Dämmerung und dürfte sich auch in der Dunkelheit noch fortgesetzt haben: In kurzen Abständen, aus größerer Höhe, wie weiße Fallschirme.

24.01.2023: Stunde der Wintervögel mit eindeutiger Tendenz

Unabhänig von statistischen oder regionalen Schwankungen zeigt die Entwicklung bei der Stunde der Wintervögel eine eindeutige Tendenz: es geht bergab. Sowohl in Stadt und Landkreis LA, als auch landesweit. Der Rückgang beträgt im 12-Jahres-Intervall landesweit mehr als 20 Prozent, in Stadt und Landkreis LA sogar um die 30 Prozent.

 

Folgende Ursachen liegen auf der Hand:

  • Lebensraumverschlechterungen in den Siedlungsbereichen durch Verluste an Grünstrukturen und Nachverdichtung
  •  Lebensraumverschlechterung durch die Zunahme pflegeleichter, steriler (Stein)Gärten
  • Kontinuierlich ansteigende Kleinvogelverluste an Glasscheiben und Glaselementen; alleine im Raum Landshut sterben täglich mehrere 100 Vögel durch Scheibenanflug!

Auch eine weitere Einflussgröße sollte man nicht ganz aus den Augen verlieren: Dem Breitfrontzug der skandinavischen und nordosteuropäischen Vogelpopulationen in ihre Überwinterungsgebiete stehen alleine in Deutschland mittlerweile mehrere 10.000 Windkraftanlagen im Weg. Windkraftanlagen können grundsätzlich zwar so positioniert werden, dass Hauptzugachsen des Vogelzuges und Brutgebiete seltener Großvogelarten berücksichtigt werden, der Zug der meisten Vogelarten - darunter fast alle Kleinvögel - findet jedoch als sogenannter Breitfrontzug statt, d.h. verteilt über die Gesamtfläche der Republik.

 

Niemand weiß bislang so richtig, welche Auswirkungen der großflächige Ausbau von Windkraftanlagen auf die gesamteuropäischen Vogelpopulationen von Breitfrontziehern hat, gerade auch offshore. Das könnte man durch mathematische Modellierungen doch mal untersuchen, oder?

 

19.01.2023: Ornithologischer Wochenrückblick (09.01. bis 15.01.2023)

Der Bestand an Schwimmvögeln an den Stauseen und Staustufen im Raum Landshut liegt auch in diesem Monat nahezu unverändert bei 18.000 Tieren (neues Januar-Maximum). Nochmals zugelegt hat dabei der Moosburger Stausee, an dem sich jetzt fast 10.000 Wasservögel tummeln. Die einzige Art mit deutlichem Zuwachs gegenüber dem Vormonat (+650) ist die Tafelente mit jetzt – Achtung Schnapszahl! - 2.222 Individuen. +++ Die größte im Wochenverlauf festgestellte Ansammlung von Blässgänsen stammt mit 26 Ind. vom Moosburger Stausee (15.01.), maximal 12 Singschwäne wurden am Echinger Stausee beobachtet (15.01.) und am Isarstau Altheim sind jetzt offensichtlich nur noch 2 Zwergscharben anwesend (14.01.) +++ Weiterhin gemeldet wurden auch in dieser Woche wieder 2 Bergenten am Moosburger Stausee und 2 Eisenten am Isarstau Niederaichbach. Von der Samtente (15.01) und vom Mittelsäger (14.01.) gingen jeweils nur Einzelnachweise ein.


17.01.2023: Potentialabschätzung zur biologischen Vielfalt in Freiflächen-Photovoltaikanlagen in Stadt und Landkreis Landshut

Freiflächen-Photovoltaikanlagen können bei geeignetem Grünlandmanagement einen substantiellen Beitrag zur biologischen Vielfalt in unserer Landschaft leisten. Im Zuge von Genehmigungsverfahren wird im Allgemeinen eine Entwicklung der Anlagen hin zu arten- und blütenreichen Grünlandstandorten angenommen, was u.a. zu einer Reduktion der mit der Errichtung festgesetzten Ausgleichsmaßnahmen führt.

 

Im Rahmen eines Citizen-Science-Projekts des LBV Landshut wurde in den Jahren 2021/2022 das naturschutzfachliche Potential von Freiflächen-Photovoltaikanlagen in Stadt und Landkreis Landshut bewertet. Die Ergebnisse dieser Untersuchung haben wir jetzt (endlich!) zusammengestellt. Sie zeigen: Das von den Planern prognostizierte Entwicklungsziel arten- und blütenreicher Modulflächen wird in den meisten Fällen nicht erreicht.


15.01.2023: Ornithologischer Wochenrückblick (02.01. bis 08.01.2023)

Die Zahl der vom Isarstau Altheim gemeldeten Zwergscharben lag in dieser Woche nur noch bei maximal 3 Tieren. Zusätzlich gab es dort zum wiederholten Mal einen Mittelsäger (07.01.), eine Samtente (08.01.) sowie 2 Eisenten (08.01.), die offensichtlich einen kurzen Abstecher vom Isarstau Niederaichbach hierher gemacht haben. +++ Ansonsten hielten sich die beiden Eisenten durchgehend am Isarstau Niederaichbach auf, von dem zudem am 06.01. ein Rothalstaucher gemeldet wurde. +++ Am Echinger Stausee weiterhin bis zu 11 Singschwäne, auch hier ein Mittelsäger (08.01.) und immer wieder mal einzelne Flussuferläufer. +++ Am Moosburger Stausee nochmals zunehmende Schwimmvogelzahlen mit jetzt über 1600 Tafelenten (08.01.) . Außerdem weiterhin 2 Bergenten und eine Samtente (beide Arten am 07.01 und am 08.01.). Ein Teil der ebenfalls am 08.01 dort beobachteten 9 Blässgänse war vorher bereits vom Echinger Stausee gemeldet worden. +++ Im Landshuter Stadtgebiet hat die Zahl der Pfeifenten mit 112 Ind. am 04.01. ihren bislang höchsten Wert dieses Winters erreicht. Der Gesamtbestand im Raum Landshut dürfte für diese Art damit aktuell bei mindestens 400 Tieren liegen. Ziemlich ordentlich, oder?

13.01.2023:  Geburtenkontrolle bei Gänsen

Zur Reduzierung des Gänsebestandes in Bayern hat das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten nun für Graugans, Kanadagans und Nilgans landesweit eine sogenannte „Gelegebehandlung“ zugelassen (Schreiben an den LBV-Landesverband vom 23.12.2022). Dabei werden die Eier der Gänse angestochen, falls das Gelege noch nicht länger als 14 Tage bebrütet wurde. Eine entsprechende Genehmigung ist bei der zuständigen Jagdbehörde zu beantragen und zu begründen. Genehmigungsvoraussetzung ist das Vorliegen einer Schulung der behandelnden Person durch die Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL), eine tierschutzgerechte Behandlung sowie die Zustimmung des Inhabers des Jagdreviers.

 

Die Umsetzung dieser Regelung im Raum Landshut hat aus unserer Sicht das Potential zu nicht unerheblichen Konflikten mit naturschutzfachlichen Zielsetzungen (Erfordernis der Befreiung von der Schutzgebietsverordnung im NSG „Vogelfreistätte Mittlere Isarstauseen“, Beeinträchtigung des Brutgeschehens geschützter Arten beim Betreten von Inseln und Buhnen in den Stauseen und Staustufen). Wir werden zu diesen Fragen die zuständigen Jagd- und Naturschutzbehörden um Klärung bitten.

02.01.2023: Ornithologischer Wochenrückblick (26.12.2022 bis 01.01.2023)

Samtenente am 29.12.2022 am Isarstau Altheim (R.Suck)
Samtenente am 29.12.2022 am Isarstau Altheim (R.Suck)
Mittelsäger am 01.01.2023 am Einlauf des Echinger Stausees (E.Kolb)
Mittelsäger am 01.01.2023 am Einlauf des Echinger Stausees (E.Kolb)

Die Schwimmvogelzahlen am Moosburger Stausee haben zum Jahreswechsel noch einmal überraschend stark zugelegt, mit beispielsweise 3.900 Blässhühnern und 3.300 Reiherenten (01.01.). Fast 10.000 Vögel dürften dort momentan herumschwimmen, vielleicht am Neujahrstag auch nur kurzfristig zusammengescheucht von dieser unsäglichen Sylvester-Ballerei. Bemerkenswert sind hier für diese Jaherszeit auch Ansammlungen von über 200 Kolbenenten, außerdem wurden die ganze Woch über ein bis 2 Bergenten gemeldet, letztmalig am 26.12. eine Samtente sowie vom 26.12. bis 28.12. ein Mittelsäger. +++ Ein weiterer Mittelsäger hielt sich wenige Tage später (01.01.) im Bereich des Echinger Stausees auf, an dem im Wochenverlauf bis zu 13 Singschwäne (27.12.) zu sehen waren. +++ Auch vom Isarstau Altheim liegt ein Nachweis eines Mittelsägers vor (28.12.), dazu zwei Beobachtungen eines überwinternden Flussuferläufers (29.12. und 30.12.) sowie einer Samtente am 29.12.2022. Bei den Zwergscharben schaut es nun tatächlich so aus, als ob der 9er-Trupp nicht mehr vollständig anwesend bzw. am Leben wäre. Nur noch max. 8 Tiere wurden im Wochenverlauf gezählt. Ein Hinweis auf die in diesem Gebiet stattfindende Kormoran-Bejagung sei an dieser Stelle erlaubt. +++ Am Isarstau Niederaichbach gibt es weiterhin einen Ohrentaucher zu sehen, bis zu 2 Eisenten (28.12.) sowie am 27.12. einen Trupp mit 7 Blässgänsen. +++ Berichtenswert sind zudem große Ansammlungen von Bluthänflingen im Bereich Tiefenbach/Kumhausen (mind. 700 Ind. am 29.12.) sowie Feststellungen einzelner Feldlerchen bei Schweinbach (31.12.) bzw. Weng (01.01.). Schon Frühling?


28.12.2022: Ornithologischer Wochenrückblick (19.12. bis 25.12.2022)

Obwohl sich an den Mittleren Isarstauseen durchaus allerhand Kormorane aufhalten, waren bei der Dezember-Schlafplatzzählung (erstmals seit 30 Jahren) alle Schlafplätze verwaist, auch die in der Vergangenheit immer wieder mal besetzten Ersatzschlafplätze am Einlauf des Echinger Stausees bzw. bei Schloßberg. Die Ursache dafür ist unklar. +++ Während am Moosburger Stausee die Zahl der Pfeifenten mit 290 Ind. einen neuen vorläufigen Höchstwert erreichte, dümpelt die Landshuter Flutmuldenpopulation mit bislang kaum über 40 Ind. noch ziemlich dahin. +++ Am Echinger Stausee ist die Zahl der Singschwäne mittlerweile auf 10 Ind. angestiegen (ab dem 23.12.) und am Isarstau Altheim wurden im Wochenverlauf erneut 2 Ohrentaucher (19.12.) sowie eine Samtente (19.12., 24.12.) beobachtet. Von der Zwergscharbe ging dagegen nur eine Einzelmeldung eines einzelnen Vogels ein (19.12.), was hinsichtlich des Verbleibs unseres 9er-Trupps aber nicht überbewertet werden sollte. +++ Ein bereits am 17.12. am Moosburger Stausee festgestellter Prachttaucher wurde bis zum 24.12. nahezu täglich gemeldet, außerdem gingen erneut Nachweise einer Samtente (20.12., 22.12., 25.12.) sowie von 2 Bergenten ein (24.12., 25.12.). +++ Und dann gab’s noch einen Merlin, am 19.12. nördlich von Ergolding.

20.12.2022: Ornithologischer Wochenrückblick (12.12. bis 18.12.2022)

Rohrdommel am 17.12.2022 am Echinger Stausee (R.Schlagbauer)
Rohrdommel am 17.12.2022 am Echinger Stausee (R.Schlagbauer)

Die Zahl der Schwimmvögel an den Landshuter Stauseen und Staustufen ist gegenüber dem Vormonat zwar nahezu unverändert geblieben, artspezifisch und zwischen den einzelnen Gewässern gab es jedoch erhebliche Veränderungen. So nahm die Zahl der Vögel am Echinger Stausee um fast 3000 Tiere ab, während sie an allen anderen Seen zum Teil deutlich anstieg. Über 8000 Wasservögel halten sich derzeit alleine am Moosburger Stausee auf! Starke Zuwächse gab es bei Reiherente (3.700) und Tafelente (1.600), zudem haben auch mehrere weniger häufige Arten wie die Schellente aufgrund der zur Wochenmitte einsetzenden winterlichen Witterung signifikant zugelegt - mit jetzt mindestens 200 Tieren. +++ Der Wintereinbruch hat zudem eine ganze Reihe „attraktiver“ Arten zu uns gebracht: Bis zu 4 Zwergsäger (Echinger Stausee, 18.12.), eine Bergente (Moosburger Stausee, 18.12.), mehrere Ohrentaucher (2 Ind. am Isarstau Altheim und 1 Ind. am Isarstau Niederaichbach, jeweils ab dem 17.12.) sowie 2 Samtenten (Isarstau Altheim ab dem 17.12. und Moosburger Stausee ab dem 18.12.). +++ Weiterhin anwesend sind zudem eine Eisente am Isarstau Niederaichbach (seit 08.12.) und mindestens ein Mittelsäger, der mehrmals an den beiden Staustufen unterhalb Landshuts beobachtet wurde. +++ Die Zahl der Singschwäne ist im Wochenverlauf auf 10 Ind. angestiegen (Echinger Stausee, 18.12.) und am Isarstau Altheim harren immer noch 9 Zwergscharben aus (17.12.). +++ Jahreszeitlich eher ungewöhnlich sind Beobachtungen einer Mönchsgrasmücke bei Eching (12.12.), eines Hausrotschwanzes bei Ahrein (14.12.) sowie jeweils eines Flussuferläufers am 17.12. (Isarstau Altheim) bzw. 18.12. (Isarstau Niederaichbach). +++ Aus dem Isarmoos liegen vom 18.12. zwei Sichtungen eines Merlins vor (Unterwattenbach Moos und Wenger Moos) und am 17.12. gab es am Echinger Stausee eine Rohrdommel zu bewundern.


17.12.2022. Ornithologischer Wochenrückblick (05.12. bis 11.12.2022)

Ob unsere 9 Zwergscharben immer noch in voller Besetzung am Isarstau Altheim anwesend sind bleibt vorerst unklar. Jedenfalls wurden in dieser Woche nur maximal 5 Ind. gemeldet (07.12.). +++ Am Isarstau Niederaichbach wurde am 08.12. eine erste Eisente beobachtet sowie am 10.12. 3 Singschwäne und 2 Mittelsäger. +++ Außerdem gab’s am 08.12. bei Unterwattenbach einen Merlin, am 10.12.eine Zwergschnepfe bei Grießenbach und am Moosburger Stausee unter weiterhin enormen Großmöwen-Ansammlungen bis zu 15 Heringsmöwen (06.12.).

13.12.2022: Ornithologischer Wochenrückblick (28.11. bis 04.12.2022)

Am Moosburger Stausee übernachten weiterhin regelmäßig um die 1000 Großmöwen, darunter in dieser Woche maximal 8 Heringsmöwen (03.12.). Tagsüber frisst sich die ganze Bande ihren Bauch auf den Kompost-Halden des Umweltbetriebs Wurzer bei Berglern voll. +++ Am Isarstau Altheim wurde am 03.12. ein erster Prachttaucher beobachtet und außerdem halten sich dort immer noch bis zu 9 Zwergscharben auf. +++ Auch Kraniche ziehen immer noch durch, darunter mehr als 100 Ind. über Furth (29.11.).

09.12.2022: EU-Kommission schwächt mit neuer Verordnung gezielt den Natur- und Artenschutz

Durch eine aktuell von der EU-Kommission vorgeschlagene „Verordnung des Rates zur Festlegung eines Rahmens für einen beschleunigten Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energien“ (EU-Kommission 2022) droht die Abschaffung einer ergebnisoffenen Schutzgüterabwägung in Bezug auf Vorschriften der EU-Wasserrahmen-Richtlinie, der EU-Vogelschutz-Richtlinie und der FFH-Richtlinie.

Bau, Planung und Betrieb von Anlagen und Einrichtungen zur Erzeugung von Energie aus erneuerbaren Quellen sowie ihr Netzanschluss, das betreffende Netz selbst und die Speicheranlagen werden demzufolge als im „überwiegenden öffentlichen Interesse“ liegend definiert und bei Abwägungsprozessen in Genehmigungsverfahren über bisher geltende naturschutzfachliche Schutzgüter gestellt.

Für den europäischen Naturschutz ist dies ein Dammbruch, bei dem u.a. der bislang geltende Individuenschutz für gefährdete Arten faktisch abgeschafft wird. Die EU-Kommission schwenkt damit auf die auf nationaler Ebene durch die deutsche Bundesregierung bereits erfolgte Aufweichung von Naturschutz-Standards ein, sie steht damit allerdings im Widerspruch zur bisher eindeutigen, wiederholten Rechtsprechung des EuGHs. Dieser hatte zuletzt im Urteil von 04. März 2021 den durch das europäische Naturschutzrecht bestehenden Individuenschutz betont und einem Abheben auf Populationen eine klare Absage erteilt.

02.12.2022: Ornithologischer Wochenrückblick (21.11. bis 27.11.2022)

Am Moosburger Stausee wurden im Wochenverlauf mehrfach große Schlafplatzansammlungen von Großmöwen gemeldet, mit teilweise über 1000 Tieren, darunter über 20 Heringsmöwen sowie am 24.11. eine Mantelmöwe. Außerdem hielten sich dort im Zeitraum vom 24.11. bis zum 27.11. 4 Blässgänse auf. +++ Auch in dieser Saison scheinen wieder Flussuferläufer bei uns überwintern zu wollen: Entsprechende Beobachtungen gingen vom Isarstau Altheim und vom Echinger Stausee ein. +++ Der Durchzug von Kranichen kam auch diese Woche noch nicht zu einem Ende und erreicht am 25.11 mit bis zu 800 Ind. über Landshut einen weiteren Höchstwert. +++ Keine Veränderungen bei den Zwergscharben am Isarstau Altheim.

26.11.2022: Ornithologischer Wochenrückblick (14.11. bis 20.11.2022)

Nach den überraschend niedrigen Schwimmvogelzahlen im Monat Oktober ergab sich innerhalb der letzten vier Wochen nun wieder ein Zuwachs auf jetzt 18.000 Tiere (+3.000), die 20.000er-Marke wird in dieser Zugperiode aber wohl nicht mehr geknackt. Zugelegt haben zuletzt vor allem Stockente (+400), Tafelente (+400) und Reiherente (+900) mit nicht unbedingt berauschenden aber jetzt immerhin 1.300 bzw. 1.100 bzw. 2500 Individuen. Häufigste Art an den vier Landshuter Stauseen und Staustufen der Isar ist wie immer um diese Jahreszeit das Blässhuhn mit jetzt 7.300 Tieren. +++ Am Wochenende wurden im Isarmoos Trupps von Goldregenpfeifern (21 Ind. am 19.11. bzw. 56 Ind. am 20.11.) beobachtet, außerdem sowohl am 19.11. als auch am 20.11. eine Zwergschnepfe, ein Merlin (20.11.), 2 Grauammern (20.11.) sowie ein Schwarzkehlchen (20.11.). +++ Vom Echinger Stausee wurden im Wochenverlauf 6 Blässgänse (15.11.), die ersten 6 Singschwäne (20.11.) und ein Säbelschnäbler (20.11.) gemeldet. +++ Am Isarstau Altheim halten sich weiterhin 9 Zwergscharben auf, am 15.11. wurden dort 5 Zwergmöwen beobachtet und auch der Kranich-Durchzug hielt mit 68 Ind. über Velden auch in dieser Woche noch an.


17.11.2022: Ornithologischer Wochenrückblick (07.11.2022 bis 13.11.2022)

Nach längerer Zeit wurden an den Mittleren Isartauseen endlich mal wieder Mittelsäger festgestellt: Drei offensichtlich frisch eingeflogene und ziemlich müde/erschöpft wirkende Ind. am 13.11. am Moosburger Stausee. Am gleichen Tag hielt sich am Echinger Stausee ein erster größerer Trupp von 11 Blässgänsen auf und am Abend wurden dort unglaubliche 914 Großmöwen gezählt, bei denen es sich überwiegend um Mittelmeer- und Steppenmöwen handelte. +++ Vom Isarstau Altheim werden weiterhin bis zu 9 Zwergscharben gemeldet, die sich dort relativ zuverlässig im Gehölzbestand der sogenannten "Karpfenbucht" beobachten lassen. +++ Mehrere Meldungen gingen im Wochenverlauf auch wieder von durchziehenden Kranichen ein, wobei sich ein deutlicher Schwerpunkt für den 11. November ergab.

15.12.2022: Filmbericht über Willi Holzers Greifvogelstation

Nahezu alle im Großraum München und Freising verletzt aufgefundenen Greifvögel und Eulen landen in der Greifvogel-Auffangstation von Willi Holzer in Freising. Auch der LBV Landshut bringt regelmäßig angefahrene oder angeschossene Exemplare dieser beiden Artengruppen aus dem Raum LA zu ihm.  Der Bayerische Rundfunk hat zur Arbeit von Willi Holzer nun einen 30-minütigen Filmbericht erstellt. Zu sehen ist er in der Mediathek des BR.

12.11.2022: Ornithologischer Wochenrückblick (31.10. bis 06.11.2022)

Rohrdommel im Morgennebel am Echinger Stausee (S.Riedl)
Rohrdommel im Morgennebel am Echinger Stausee (S.Riedl)

Weiterhin bis zu 9 Zwergscharben am Isartau Altheim und weiterhin auch starker Durchzug von Kranichen mit Höchstwerten von über 500 Ind. am 06.11. über Wurmsham. +++ An den Mittleren Isarstauseen haben einige Schwimmvogelarten im Wochenverlauf recht hohe Zahlen erreicht, die die Kriterien eines Rastgebietes von nationaler Bedeutung erfüllen. Es sind dies 82 Ind. bei der Löffelente sowie 623 Ind. bei der Krickente (beide Daten vom 06.11.). Außerdem wurden dort im Wochenverlauf eine Rohrdommel (31.10.) und ein später Fischadler (01.11.) beobachtet. Weiter zugelegt hat zudem die Pfeifente mit zuletzt über 160 Tieren am Moosburger Stausee. +++ Bei Unterwattenbach wurde am 01.11. ein Trupp von 5 Grauammern entdeckt, im Ort selbst dann noch eine bemerkenswerte Ansammlung von 82 Türkentauben. Und unweit davon freuten sich am 05.11. die Teilnehmer einer LBV-Biotoppflegeaktion über eine wunderschön zu beobachtende Kornweihe.


07.11.2022: Die aktuellen Kennzahlen des LBV

Kennzahlen LBV 2022.pdf
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06.11.2022: Ornithologischer Wochenrückblick (24.10. bis 30.10.2022)

Am Isarstau Altheim hat die Zahl der Zwergscharben im Wochenverlauf kontinuierlich von zunächst fünf auf zuletzt neun Tiere zugenommen (29.10.). +++ Gleich zweimal wurden Grauammern gemeldet: Am 30.10. im Grießenbacher Moos (4 Ind.) sowie 3 Ind. am 28.10. im Rahmen von Zugplanbeobachtungen bei Tiefenbach. Dort nahezu täglich durchziehende Heidelerchen-Trupps, ein weiterer Rotkehlpieper (24.10.), eine Waldschnepfe (29.10.) sowie am 26.10. beachtliche 690 Feldlerchen. +++ Bei Essenbach wurde am 27.10. zunächst ein Merlin entdeckt und am Abend zogen dann wieder Kraniche über Wurmsham hinweg. Außerdem war am 30.10. im nördlichen Landkreis wieder einmal ein Sperlingskauz zu hören und am Moosburger Stausee hat sich die Zahl der Pfeifenten mittlerweile auf 144 Ind. erhöht (30.10.).

05.11.2022: Mission accomplished!

Mit der heutigen Biotoppflegeaktion in den Torfstichen im Unterwattenbacher Moos sind unsere Mähaktionen für 2022 nun endlich abgeschlossen. Lediglich in der Hüttenkofener Heide wird in diesem Jahr noch in größerem Umfang gemäht, dies erledigt jedoch ein örtlicher Landwirt für uns, mit dem wir bereits seit vielen Jahren zusammenarbeiten.

 

Insgesamt wurden in den letzten fünf Monaten zehn größere Arbeitseinsätze mit jeweils zwischen zehn und 20 Teilnehmern zur Entwicklung bzw. Erhalt naturschutzfachlich wertvoller Biotopflächen durchgeführt. Allen Beteiligten dafür ein herzliches Dankeschön! In den nächsten Monaten stehen jetzt vor allem Verkehrssicherungsarbeiten an den Grundstücksgrenzen unserer insgesamt über 25 Hektar großen Waldgrundstücke an.


01.11.2022: Ornithologischer Wochenrückblick (17.10. bis 23.10.2022)

Die ganze Woche über wurden nun auch größere Trupps durchziehender Kraniche gemeldet, nahezu alle aus dem südlichen Landkreis. Ein deutliches Maximum ergab sich dabei am 19.10. mit geschätzten 500 Tieren bei Velden. +++ Am 19.10. kehrte die erste Saatkrähe ins Landshuter Stadtgebiet  zurück und die ersten Pfeifenten der „Flutmulden-Überwinterungspopulation“ tauchten dort am 20.10. auf. +++ Im Rahmen von Zugplanbeobachtungen auf einer Anhöhe bei Tiefenbach wurden im Wochenverlauf vor allem beim Buchfink wieder hohe Zahlen ermittelt (9350 Ind. am 18.10.), außerdem zogen wiederholt Trupps von bis zu 13 Heidelerchen (20.10.), mehrere Goldregenpfeifer (jeweils 2 Ind. am 18.10. und 21.10.) sowie ein weiterer Rotkehlpieper (21.10.), eine Grauammer (21.10.) und eine Waldschnepfe durch (23.10.). +++ Ein Kiebitzregenpfeifer hielt  sich noch am 17.10. am Echinger Stausee auf und die ganze Woche über waren weiterhin ein Seidenreiher (ebenfalls Echinger Stausee) sowie die schon bekannten 5 Zwergscharben (Isarstau Altheim ) zu sehen. +++ Schließlich noch zwei interessante Rückmeldungen von am 15.10. bzw. am 23.10. abgelesenen Steppenmöwen: Beide Vögel erblickten im Jahr 2019 das Licht der Welt, der eine in Weißrussland, der andere in Tschechien.

01.11.2022: Auszeichnung für langjährige LBV-Vorsitzende aus Niederbayern

Von links: LBV-Vorsitzender Dr. Norbert Schäffer, Hubert Szücs, Christian Brummer und LBV-Landesgeschäftsführer Helmut Beran (Foto: Tobias Tschapka)
Von links: LBV-Vorsitzender Dr. Norbert Schäffer, Hubert Szücs, Christian Brummer und LBV-Landesgeschäftsführer Helmut Beran (Foto: Tobias Tschapka)

Auf der kürzlich in Amberg durchgeführten Landesdelegiertenversammlung des LBV standen - wie üblich bei derartigen Veranstaltungen - auch mehrere Ehrungen auf der Tagesordnung.

 

Für ihre langjährige Tätigkeit wurden dabei zwei Kreisvorsitzende aus Niederbayern ausgezeichnet: Hubert Szücs von der Kreisgruppe Rottal-Inn (10 Jahre) und Christian Brummer von der Kreisgruppe Landshut (20 Jahre).


26.10.202: Ornithologischer Wochenrückblick (10.10. bis 16.10.2022)

Ziemlich überraschend ist die Zahl der Schwimmvögel an den Landshuter Stauseen und Staustufen gegenüber dem Monat September (geringfügig) zurückgegangen. Üblicherweise verzeichnen wir in diesem Zeitraum einen starken Anstieg der Zahlen. Der aktuell festgestellte Rückgang ist maßgeblich auf den Echinger Stausee zurückzuführen, wo die Präsenz von Schwimmvögeln aus uns unbekannten Gründen regelrecht abgestürzt ist (-43 Prozent). Eine signifikante Zunahme über alle Zählgewässer war lediglich bei der Tafelente zu verzeichnen (Faktor 5). +++ Im Rahmen von Zugplanbeobachtungen bei Tiefenbach wurde am 16.10. mit 43.900 Ind. erneut ein Massendurchzug der Ringeltaube festgestellt, dazu gab es im Wochenverlauf u.a. erneut einzelne Rotkehlpieper, maximal 39 Heidelerchen (14.10.) und schließlich eine Sumpfohreule (16.10.). +++ Fischadler-Meldungen gingen vom Moosburger Stausee (11.10.) und aus Kumhausen (13.10.) ein, am 12.10. zogen über Wurmsham erste größere Kranich-Schwärme hinweg, und im Weihenstephaner Teichgebiet des LBV wurden am 12.10. 2 Zwergschnepfen entdeckt. +++ Am Echinger Stausee hält sich weiterhin ein jahreszeitlich später Seidenreiher auf, außerdem wurden bis zu 4 Kiebitzregenpfeifer (11.10.), ein diesjähriger Knutt (10.10. und 11.10.) sowie ein vorläufig letzter Sanderling gemeldet (10.10.). +++ Am Isarstau Altheim halten sich weiterhin 5 Zwergscharben auf (Zwergscharben brüten mittlerweile sogar in Bayern!) und am Isarstau Niederaichbach wurden am 15.10. 3 Blässgänse gesichtet.


22.10.2022: Änderung des Vereinsnamens auf der LBV-Delegiertenversammlung in Amberg

Der LBV heißt künftig nicht mehr "Landesbund für Vogelschutz", sondern "Landesbund für Vogel- und Naturschutz". Die Änderung wurde von den Delegierten mit großer Mehrheit beschlossen und soll das Aufgabenspektrum des LBV realistischer wiedergeben.

10.10.2022: Ornithologischer Wochenrückblick (03.10. bis 09.10.2022)

Ringeltauben in typischer Zugformation (S.Rieck)
Ringeltauben in typischer Zugformation (S.Rieck)

Im Rahmen systematisch durchgeführter Zugplanbeobachtungen auf einer Anhöhe bei Tiefenbach wurden im Wochenverlauf vor allem bei Buchfink und Erlenzeisig hohe Tageszahlen von bis zu 8960 Ind. bzw. bis zu 1370 Ind. (03.10.) ermittelt. Außerdem wurden - allerdings in deutlich geringerer Zahl - regelmäßig auch Heidelerchen und Rotkehlpieper (3 Ind. am 06.10., 5 Ind. am 07.10., 3 Ind. am 09.10.) gemeldet. Herausragendes Ereignis war jedoch zweifellos ein Massendurchzug von Ringeltauben am 09.10. mit mindestens 87.000 Tieren. Gemäß einer Abschätzung unter Berücksichtigung von Zuggeschwindigkeit (80 km/Std.), Blickwinkel des eingesetzten Beobachtungsspektivs (1.8 Grad) und der Zeitspanne, die ein Schwarm zum Durchflug durch das Blickfeld des Spektivs benötigt (10 Sekunden), dürften dabei Ringeltaubenschwärme innerhalb eines ca. 15 Kilometer breiten Korridors erfasst worden sein. +++ Vom Echinger Stausee wurden die ganze Woche über zunächst 2, am 09.10. dann 3 Kiebitzregenpfeifer gemeldet, am 05.10. ein Merlin sowie ein weiterer Fischadler und schließlich am 09.10. ein später Seidenreiher und ein erster Knutt. +++ Am Isarstau Altheim halten sich weiterhin 5 Zwergscharben auf und am 04.10. wurde dort eine bemerkenswerte Ansammlung von 87 Gänsesägern beobachtet. Eine höhere Individuenzahl wurde im Raum Landshut letztmalig am 08.12.2007 festgestellt (93 Ind.), frühere Rastplatzmaxima von bis zu 310 Ind. (14.01.1962) werden beim Gänsesäger heute bei weitem nicht mehr erreicht. +++ Ein am 09.10. von einem PKW bei Haselfurth angefahrener Nachtreiher (K1) war aufgrund einer älteren, bereits verknöcherten Flügelverletzung mit Sicherheit seit längerem flugunfähig. Damit erklärt sich auch das späte Datum des Nachweises.


06.10.2022: Ornithologischer Wochenrückblick (26.09. bis 02.10.2022)

Aufgrund der ziemlich üblen Witterung auch in dieser Woche wieder großes Drama bei Rauch- und Mehlschwalben mit zahlreichen verendeten, auf Straßen oder im Tiefflug überfahrenen Tieren. Nebenstehendes Diagramm belegt, dass die Rauchschwalben mit ihrem Abzug in die Winterquartiere in diesem Jahr (dunkle Linie) tatsächlich deutlich später dran ist, als im Mittel der letzten 10 Jahre (schraffierte Fläche) +++ Am Echinger Stausee, in den diese Woche offensichtlich keine Wochenspeicherung erfolgte, wieder reichlich Limikolen, darunter durchgehend 2 Kiebitzregenpfeifer (26.09. bis 02.10.), zunächst zwei und ab dem 29.09. 3 Sanderlinge, eine Zwergschnepfe (28.09.) sowie beträchtliche Individuenzahlen bei Sandregenpfeifer (24 Ind. vom 24. bis 29.09.), Zwergstrandläufer (16 Ind. vom 26.09. bis 27.09.), Alpenstrandläufer (64 Ind. am 27.09.) und Kampfläufer (60 Ind. am 02.10.). +++ Starke Zuwächse brachte die anhaltende Zugstausituation auch bei Krickente (537 Ind.), Löffelente (108 Ind.) und Spießente (52 Ind.), alle am 02.10.2022. Außerdem wurde erneut eine Rohrdommel festgestellt, letztmalig am 01.10.2022. +++ Am Isarstau Altheim halten sich weiterhin 5 Zwergscharben auf und am 01.10. wurden über Schloßberg die ersten beiden Kraniche gesichtet. +++ Im Rahmen einer Zugplanbeobachtung am 30.09. bei Aign wurden u.a. ein Brachpieper, ein Rotkehlpieper, über 1000 Erlenzeisige und erste Bergfinken gemeldet. Absolut herausragend war an diesem Tag jedoch der Durchzug von mehr als 15.000 Buchfinken innerhalb nur weniger Stunden. Hier bekommt man eine Ahnung davon, was sich zu den Hauptzugzeiten weitestgehend unbemerkt über unseren Köpfen abspielt. Übrigens auch in der Nacht!

 


01.10.2022: 40 Jahre Naturschutzgebiet „Vogelfreistätte Mittlere Isarstauseen“: (K)ein Grund zum Feiern?

Blick vom Beobachtungsturm auf den Echinger Stausee (W.Hofbauer)
Blick vom Beobachtungsturm auf den Echinger Stausee (W.Hofbauer)

Am 23.09.1982 wurden die Mittleren Isarstauseen vom Bayerischen Umweltministerium unter Naturschutz gestellt. Das 570 Hektar große Schutzgebiet umfasst neben den beiden Stauseen bei Moosburg und Eching einen etwa acht Kilometer langen Abschnitt der Isar sowie größere Bereiche des Isarauwaldes.

 

Zum 40. Jahrestag dieser Schutzgebietsausweisung zieht der LBV Bilanz.

40 Jahre Mittlere Isarstauseen - Bilanz
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28.09.2022: Ornithologischer Wochenrückblick (19.09. bis 25.09.2022)

Rohrdommel am 21.09.22 am Echinger Stausee (S.Riedl)
Rohrdommel am 21.09.22 am Echinger Stausee (S.Riedl)

Am Echinger Stausee weiterhin gute Rast- und Beobachtungsmöglichkeiten für Limikolen mit bemerkenswerten bis zu 22 Sandregenpfeifern (22.09.), bis zu 12 Zwergstrandläufern (23.09.), einem ersten Sanderling (ab 24.05.) und einem ersten Kiebitzregenpfeifer (25.09.). Außerdem wurde bis zum 23.09 ein Rothalstaucher beobachtet, am 19.09. und am 22.9. ein Kleines Sumpfhuhn, am 19.09. nochmals 2 Raubseeschwalben, am 21.09. die ersten beiden Rohrdommeln sowie im Zeitraum von 21.09 . bis 23.09. bis zu 2 Zwergdommeln. +++ Am Isarstau Altheim sind weiterhin Zwergscharben anwesend, gemeldet wurden in dieser Woche bis zu 4 Ind. (22.09.). +++ Im Rahmen einer Zugplanbeobachtung bei Aign wurde am 24.09. ein erster Rotkehlpieper festgestellt, ebenfalls am 24.09. hielt sich bei Wurmsham ein erster Raubwürger auf und ein weiterer Fischadler zog am 19.09. über Auloh.

 

Anmerkung zu den 12 Zwergstrandläufern vom 23.09.: Die Zahl ist für aktuelle Verhältnisse zwar hoch – beispielsweise lag im vergangenen Jahr das Maximum von in Bayern festgestellten Zwergstrandläufern bei lediglich 9 Ind. – frühere Zahlen von bis zu 138 Ind. (13.09.98, Echinger Stausee) scheinen heute aber nicht mehr möglich zu sein. 


23.09.2022: Ornithologischer Wochenrückblick (12.09. bis 18.09.2022)

Durchnässt und ausgehungert: Mehlschwalbendrama an der Achdorfer Eisenbahnbrücke (S.Rieck)
Durchnässt und ausgehungert: Mehlschwalbendrama an der Achdorfer Eisenbahnbrücke (S.Rieck)

Die Zahl der Schwimmvögel an den Landshuter Stauseen und Staustufen hat auf jetzt 16.000 Vögel zugenommen, der Monatszuwachs von 2.000 Tieren ist im Vergleich zu den Vorjahren jedoch überraschend gering. Kräftig zugelegt haben lediglich Blässhuhn (+2.000) und Kolbenente (+1.300), auffällig schwach zeigen sich im Vergleich zu den Vorjahren dagegen die Bestände von  Reiherente (1.200) und Tafelente (190). +++ Am Echinger Stausee weiterhin ein Kleines Sumpfhuhn, vorläufig letztmalig am 12.09. 2 Seidenreiher, am 12.09. die nächste Raubseeschwalbe und am 16.09. ein weiterer Fischadler. Am Isarstau Altheim weiterhin 5 Zwergscharben sowie am 17.09. 2 Raubseeschwalben. +++ Während ein bei Unterwattenbach am 12.09. beobachteter Wiedehopf sich jahreszeitlich noch absolut im Rahmen befindet, sind ein am 15.09. über Landshut fliegender Mauersegler und eine am 18.09. bei Käufelkofen beobachtete Gartengrasmücke schon etwas spät dran. +++ Eine am 17.09. eingetroffene Kaltfront hat zu starkem Zugstau und erheblichen Nahrungsproblemen bei Schwalben geführt. Insbesondere die Mehlschwalbe scheint es dabei schwer erwischt zu haben. So suchten alleine auf der Achdorfer Eisenbahnbrücke Hunderte durchnässte Tiere eng aneinandergedrängt nach Schutz vor der Witterung. Das sieht nicht gut aus für die nächsten Tage.


22.09.2022: „Grüner Engel“ für Dieter Nuhn

Wenn unsere Informationen richtig sind, dann ist unser langjähriger Mitstreiter Dieter Nuhn kürzlich vom Bayerischen Umweltminister Thorsten Glauber mit dem „Grünen Engel“ ausgezeichnet worden. Da hat es ganz sicher keinen Falschen erwischt! Wir kennen die Laudatio bislang zwar nicht, gehen jedoch davon aus, dass Dieter für seine langjährigen Verdienste bei botanischen Kartierungen, für Maßnahmen zur Umweltbildung, Beratung von Fachbehörden und seinen Einsatz für den Erhalt und die Pflege wertvoller Pflanzenstandorte geehrt wurde. Wir gratulieren dazu sehr herzlich!

 

Nachtrag vom 28.09.2022: Ebenfalls mit dem "Grünen Engel" ausgezeichnet wurde gemäß einem Bericht in der heutigen Ausgabe der Landshuter Zeitung "Vogelphilipp" Philipp Herrmann. Philipp ist seit Kurzem beim LBV-Landesverband beschäftigt und auch ihm gratulieren wir natürlich sehr herzlich zu seiner Auszeichnung!

20.09.2022: Ornithologischer Wochenrückblick (05.09. bis 11.09.2022)

Farbmarkierte Reiherente am 11.09. am Echinger Stausee (R.Endriss)
Farbmarkierte Reiherente am 11.09. am Echinger Stausee (R.Endriss)

Weiterhin bis zu 2 Kleine Sumpfhühner, 2 Seidenreiher und regelmäßig bis zu 3 Raubseeschwalben (06.09.) am Echinger Stausee sowie 5 Zwergscharben am Isarstau Altheim. +++ Außerdem ein erster Steinwälzer (07.09., Echinger Stausee), insgesamt vier Einzelnachweise von Fischadlern, eine Moorente (10.09., Isarstau Altheim) und ein erster Rothalstaucher (10. und 11.09., Echinger Stausee). +++ Die auf nebenstehendem Foto abgebildete Reiherente hält sich bereits seit dem 08.08. am Echinger Stausee auf. Der Vogel wurde vermutlich in Tschechien markiert, eine offizielle Bestätigung steht jedoch noch aus. Ob diese Art von Beringung wirklich sein muss, lassen wir dahingestellt.

 


16.09.2022: Feuer frei auf Graureiher

Ab heute geht es wieder los: Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit werden in Bayern nun wieder Graureiher geschossen. Die bis zum 31.10. laufende Jagdzeit ist nicht nur auf Fischteiche oder Fischzuchtanlagen beschränkt – was grundsätzlich akzeptabel wäre - sondern gilt in einem großzügig bemessenen Umkreis von 200 Metern um alle geschlossenen Gewässer im Freistaat. Das sind praktisch alle Gewässer, denen es an einer Verbindung zu einem natürlichen Gewässer fehlt, wie beispielsweise Baggerseen. Da ein Graureiher nicht wissen kann, wo er bejagt werden darf und wo nicht, kann er sich nirgends im Freistaat mehr sicher fühlen und muss auch bei der Annäherung ungefährlicher Menschen (Radler, Spaziergänger, Jogger) bereits auf große Entfernung die Flucht ergreifen. Auch in Schutzgebieten.

 

Die Zahl der in der sechswöchigen Jagdperiode bayernweit geschossenen Graureiher ist übrigens nicht unerheblich. Sie beläuft sich alljährlich auf mehrere 1000 Tiere -  ganz überwiegend Zugvögel aus Ost- und Nordosteuropa.


11.09.2022: Die 2022 noch antehenden Biotoppflege-Einsätze mit "Unterstützungsbedarf" im Überblick

  • Zweitmahd am Uppenborndamm Süd, Uppenborndamm Nord und Echinger Stausee
  • Herbstmahd am Kalteller Berg und in den Torfstichen
  • Anpflanzung von Weichhölzern in Wörth Nord und Hüttenkofen
  • Verkehrssicherungsmaßnahmen aufgrund des Eschentriebsterbens im Haagholz, in Wörth Nord, am Kellerberg und in Hüttenkofen

Termine und Treffpunke geben wir jeweils auf dieser Seite bekannt.

10.09.2022: Ornithologischer Wochenrückblick (29.08. bis 04.09.2022)

Gleich 5 Zwergscharben (neues Maximum für den Raum LA) wurden am 04.09.2022 am Isarstau Altheim gezählt. Zuvor waren von dort bereits ein weiterer Fischadler (03.09.) und eine weitere Raubseeschwalbe (02.09.) gemeldet worden. +++ Am Echinger Stausee weiterhin üppiges Aufkommen von Watvögeln, darunter bis zum 30.08. der bereits am 28.08. festgestellte Graubruststrandläufer sowie bemerkenswerte Ansammlungen von bis zu 51 Bekassinen (29.08.). Auch von Kleinrallen gingen wieder zahlreiche Meldungen ein, darunter weiterhin ein Kleines Sumpfhuhn. +++ Am 03.09. wurde ein bereits seit längerem bekanntes Vorkommen des Sperlingskauzes im nördlichen Landkreis bestätigt und am 04.09. war bei Mirskofen eine weibliche Steppenweihe im 2. Kalenderjahr zu sehen.

07.09.2022: Desinformation zum Rotmilan

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger erweckt in einem Artikel vom 07.09. in der Landshuter Zeitung den Eindruck, dass Rotmilane vom Ausbau der Windkraft profitieren würden. Sie würden sich vor allem in der Nähe von Windkraftanlagen ansiedeln und dort viel einfacher Beute finden. Bestätigt wurde diese steile These gemäß Landshuter Zeitung von den anwesenden Vertretern des Bundes Naturschutz.

 

Dazu folgende Anmerkung: Zunächst einmal ist es natürlich durchaus so, dass Rotmilane nahezu ausschließlich im Offenland jagen und daher von windkraftbedingten Rodungsmaßnahmen in Wäldern profitieren. Dabei ist aber klar, dass bei den durchschnittlichen Aktionsbereichen eines Rotmilans, der zur Nahrungssuche dutzende von Quadratkilometern nutzt, diese zusätzlichen Waldrodungsflächen (ca. ein Hektar pro Windradstandort) völlig bedeutungslos sind. Das Gegenteil ist der Fall: Die Rodungsflächen an Windkraftanlagen sind - sollte ein Rotmilan, Uhu oder eine andere Großvogelart sie tatsächlich zur Nahrungssuche aufsuchen - regelrechte Todeszonen, weil hier extrem hohe Kolissionswahrscheinlichkeiten mit den Rotoren bestehen.

 

Also: Wir können uns gerne darüber unterhalten, wieviele Rotmilane uns die Energiewende wert sein muss, wieviele Rotmilane wir in Deutschland überhaupt brauchen und für was dieser Vogel eigentlich gut ist. Wir sollten bei dieser Diskussion aber bei den Fakten blieben und keinen Unsinn verbreiten.

 

04.09.2022: Realschul-Neubau der Stadt Landshut in Löschenbrand: Potential zum Vogelkiller

Auf die Vogelschlag-Gefahr an der neuen Realschule in Landshut-Löschenbrand haben uns mittlerweile zahlreiche besorgte Landshuter und Landshuterinnen hingewiesen
Auf die Vogelschlag-Gefahr an der neuen Realschule in Landshut-Löschenbrand haben uns mittlerweile zahlreiche besorgte Landshuter und Landshuterinnen hingewiesen

Modellierungen haben ergeben, dass in Deutschland jährlich mehrere Millionen Vögel durch Scheibenanflug sterben. Alleine im Raum Landshut dürften es demzufolge täglich mehrere 100 Tiere sein, die an Glasscheiben verunglücken. Aus diesem Grund, und weil die Verglasung unserer Umwelt von Tag zu Tag weiter zunimmt, haben wir dieses Thema bei der letzten Landshuter Umweltmesse aufgegriffen – an einem gemeinsamen Stand mit der Stadt Landshut.

 

Im Westen des Stadtgebiets, unmittelbar neben der großen Flutmulden-Ausgleichsfläche bei Löschenbrand, und damit direkt in einer zumindest regionalen Vogelzug-Achse, baut die Stadt Landshut derzeit ein neues Realschulgebäude. Wie nebenstehendes Foto zeigt, entsteht hier ein regelrechter Glaskomplex. Das Ganze sieht zugegebenermaßen toll und modern aus, hat aber das Potential zu einer Todeszone der übelsten Kategorie, gerade auch für durchziehende Vogelarten, die von den Wasserflächen des Flutmuldenbiotops zur Rast angelockt werden. Mit heutigem Schreiben bitten wir bei der Stadt Landshut um Auskunft, welche Maßnahmen gegen Vogelschlag hier berücksichtigt wurden bzw. noch erfolgen werden. Es kann dabei keinen Zweifel geben: Öffentliche Bauprojekte müssen auch hinsichtlich dieser mittlerweile bekannten Problematik absolute Vorbildfunktion haben.


03.09.2022: Ornithologischer Wochenrückblick (22.08. bis 28.08.2022)

Es bleibt dabei: Am Echinger Stausee auch diese Woche wieder 2 Seidenreiher, bis zu 2 Kleine Sumpfhühner (27.08.), bis zu 2 Raubseeschwalben (24.08.) und jede Menge Limikolen. Unter letzteren erneut ein Graubrust-Strandläufer, von dem in diesem Jahr bereits für den Zeitraum vom 17.05. bis 19.05. Nachweise vorliegen. Aktuell handelt es sich aber um einen diesjährigen Vogel, also definitiv um ein anderes Tier. Weitere Vertreter dieser ziemlich seltenen Art wurden in diesem Herbst bundesweit bislang nur von den Küstenregionen gemeldet. Graubrust-Strandläufer sind nicht ganz einfach zu bestimmen und brüten in Nordsibirien bzw. Nordamerika. +++ Außerdem wurden im Wochenverlauf ein weiterer Fischadler (23.08., Echinger Stausee), ein Wiedehopf (26.08., Auloh), sieben über Mirskofen jagende Bienenfresser (27.08.) sowie ein Schwarzstorch (28.08., Echinger Stausee) gemeldet. +++ Dass Ende August noch Kuckucke zu beobachten sind ist nicht ungewöhnlich, ein um diese Jahreszeit noch rufendes Exemplar fällt allerdings ziemlich aus dem Rahmen (27.08., Ergolding).

28.08.2022: Ornithologischer Wochenrückblick (15.08. bis 21.08.2022)

Mauersegler-Nachwuchs in der Inneren Münchner Straße am 21.08. (Foto:S.Rieck)
Mauersegler-Nachwuchs in der Inneren Münchner Straße am 21.08. (Foto:S.Rieck)

Am Isarstau Altheim hält sich weiterhin eine Zwergscharbe auf, außerdem sind dort am 16.08. die ersten (drei) Pfeifenten des aktuell noch weit entfernt scheinenden aber gewiss kommenden Winterhalbjahres 2022/2023 eingetroffen. +++ Am Echinger Stausee waren die ganze Woche über Raubseeschwalben (max. 4 Ind. am 18.06.), ein Kleines Sumpfhuhn und bis zu 2 Seidenreiher zu sehen, dazu als Besonderheit erneut ein Kuhreiher (15.08.), von dem sich die Meldungen in den letzten Jahren merklich gehäuft haben. +++ Auch die nächsten Fischadler waren fällig: Am 18.08. am Echinger Stausee sowie am 21.08. bei Käufelkofen. Und beim Rotmilan verdichteten sich zuletzt die Hinweise auf erfolgreiche Bruten. Sowohl im Raum Rottenburg als auch südlich von Tiefenbach wurden Familienverbände beobachtet. +++ Außerdem: Weiterhin Vorsicht bei Gebäudesanierungen! Bei den Mauerseglern ist die Hauptbrutzeit mittlerweile zwar abgeschlossen, eine ganze Reihe von Nachzüglern sitzt aktuell aber immer noch in den Nestern.


26.08.2022: Smaragde und grüne Glasscherben

Bekanntermaßen liegt im Bereich der naturschutzfachlichen Ausgleichsregelung immer noch vieles im Argen. Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf die Bereitstellung teils ungeeigneter Flächen, fragliche Entwicklungsziele und insbesondere die mangelnde Umsetzung festgesetzter Maßnahmen. Hierzu ein weiteres, aus unserer Sicht überaus unerfreuliches Beispiel aus der Region:

 

Als Ausgleichsmaßnahme für eine Freiflächen-Solaranlage unweit der Mittleren Isarstauseen sollen bestehende Wiesenflächen naturschutzfachlich „aufgewertet“ werden. Die Flächen wurden dazu in den vergangenen Tagen umgepflügt und sollen in der Folge mit hochwertiger, autochthoner Saatmischung beaufschlagt werden. Das hört sich soweit ganz gut an. Allerdings: Beim Großteil der umgepflügten Fläche handelte es sich um den gemäß bayerischem Naturschutzgesetz Art. 23 geschützten Biotoptyp „Arten- und strukturreiches Dauergrünland“. Blütenreiche Wiesen, die seit Jahrzehnten extensiv genutzt und nur mit Festmist gedüngt wurden und wie wir sie in unserer Region kaum mehr vorfinden.

 

Derartige Wiesen sind große Besonderheiten, die auch mit sehr viel Geld und ausgereiften Techniken nicht hergestellt werden können, vergleichbar mit einem seltenen Edelstein. Statt dessen wird hier nun eine Fläche entstehen, wie sie sich mit landwirtschaftlicher Gerätschaft und entsprechendem Saatgut zu jeder Zeit und an fast allen Standorten nahezu beliebig herstellen lässt. Um im Bild zu bleiben: Im Grunde tauschen wir hier einen Smaragd gegen grüne Glasscherben.

 

Fazit: Auf „Ausgleichsmaßnahmen“ dieser Art verzichten wir gerne.

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Info-Hotline: Das LBV-Naturtelefon (Mo, 28 Jun 2021)
Blumenwiese (Thomas Staab) Blumenwiese (Thomas Staab) Sie haben Fragen rund um die Natur in und außerhalb Ihres Gartens? Unser LBV-Naturtelefon steht Ihnen Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr zur Verfügung unter 0 91 74 / 47 75 - 5000
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