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Aktuelles +++ Termine +++ Standpunkte

Samstag, 01.10.2022: ACHTUNG TERMINÄNDERUNG: Biotoppflegeaktion am Kalteller Berg (ab ca. 10 Uhr)

Sonntag, 02.10.2022: Exkursion zum Aktionstag "European Birdwatch" an den Echinger Stausee; Treffpunkt: 10 Uhr am Gasthof Forster in Eching

Donnerstag, 06.10.2022: Um 19 Uhr im Bürgersaal Buch am Erlbach: Vortrag von Dr. Nicola Patzel zum Thema "Lebendiger Boden"

Samstag, 14.10.2022: ACHTUNG TERMINÄNDERUNG: Biotoppflegeaktion am Uppenborndamm bzw. am Echinger Stausee

28.09.2022: Ornithologischer Wochenrückblick (19.09. bis 25.09.2022)

Rohrdommel am 21.09.22 am Echinger Stausee (S.Riedl)
Rohrdommel am 21.09.22 am Echinger Stausee (S.Riedl)

Am Echinger Stausee weiterhin gute Rast- und Beobachtungsmöglichkeiten für Limikolen mit bemerkenswerten bis zu 22 Sandregenpfeifern (22.09.), bis zu 12 Zwergstrandläufern (23.09.), einem ersten Sanderling (ab 24.05.) und einem ersten Kiebitzregenpfeifer (25.09.). Außerdem wurde bis zum 23.09 ein Rothalstaucher beobachtet, am 19.09. und am 22.9. ein Kleines Sumpfhuhn, am 19.09. nochmals 2 Raubseeschwalben, am 21.09. die ersten beiden Rohrdommeln sowie im Zeitraum von 21.09 . bis 23.09. bis zu 2 Zwergdommeln. +++ Am Isarstau Altheim sind weiterhin Zwergscharben anwesend, gemeldet wurden in dieser Woche bis zu 4 Ind. (22.09.). +++ Im Rahmen einer Zugplanbeobachtung bei Aign wurde am 24.09. ein erster Rotkehlpieper festgestellt, ebenfalls am 24.09. hielt sich bei Wurmsham ein erster Raubwürger auf und ein weiterer Fischadler zog am 19.09. über Auloh.

 

Anmerkung zu den 12 Zwergstrandläufern vom 23.09.: Die Zahl ist für aktuelle Verhältnisse zwar hoch – beispielsweise lag im vergangenen Jahr das Maximum von in Bayern festgestellten Zwergstrandläufern bei lediglich 9 Ind. – frühere Zahlen von bis zu 138 Ind. (13.09.98, Echinger Stausee) scheinen heute aber nicht mehr möglich zu sein. 


23.09.2022: Ornithologischer Wochenrückblick (12.09. bis 18.09.2022)

Durchnässt und ausgehungert: Mehlschwalbendrama an der Achdorfer Eisenbahnbrücke (S.Rieck)
Durchnässt und ausgehungert: Mehlschwalbendrama an der Achdorfer Eisenbahnbrücke (S.Rieck)

Die Zahl der Schwimmvögel an den Landshuter Stauseen und Staustufen hat auf jetzt 16.000 Vögel zugenommen, der Monatszuwachs von 2.000 Tieren ist im Vergleich zu den Vorjahren jedoch überraschend gering. Kräftig zugelegt haben lediglich Blässhuhn (+2.000) und Kolbenente (+1.300), auffällig schwach zeigen sich im Vergleich zu den Vorjahren dagegen die Bestände von  Reiherente (1.200) und Tafelente (190). +++ Am Echinger Stausee weiterhin ein Kleines Sumpfhuhn, vorläufig letztmalig am 12.09. 2 Seidenreiher, am 12.09. die nächste Raubseeschwalbe und am 16.09. ein weiterer Fischadler. Am Isarstau Altheim weiterhin 5 Zwergscharben sowie am 17.09. 2 Raubseeschwalben. +++ Während ein bei Unterwattenbach am 12.09. beobachteter Wiedehopf sich jahreszeitlich noch absolut im Rahmen befindet, sind ein am 15.09. über Landshut fliegender Mauersegler und eine am 18.09. bei Käufelkofen beobachtete Gartengrasmücke schon etwas spät dran. +++ Eine am 17.09. eingetroffene Kaltfront hat zu starkem Zugstau und erheblichen Nahrungsproblemen bei Schwalben geführt. Insbesondere die Mehlschwalbe scheint es dabei schwer erwischt zu haben. So suchten alleine auf der Achdorfer Eisenbahnbrücke Hunderte durchnässte Tiere eng aneinandergedrängt nach Schutz vor der Witterung. Das sieht nicht gut aus für die nächsten Tage.


22.09.2022: „Grüner Engel“ für Dieter Nuhn

Wenn unsere Informationen richtig sind, dann ist unser langjähriger Mitstreiter Dieter Nuhn kürzlich vom Bayerischen Umweltminister Thorsten Glauber mit dem „Grünen Engel“ ausgezeichnet worden. Da hat es ganz sicher keinen Falschen erwischt! Wir kennen die Laudatio bislang zwar nicht, gehen jedoch davon aus, dass Dieter für seine langjährigen Verdienste bei botanischen Kartierungen, für Maßnahmen zur Umweltbildung, Beratung von Fachbehörden und seinen Einsatz für den Erhalt und die Pflege wertvoller Pflanzenstandorte geehrt wurde. Wir gratulieren dazu sehr herzlich!

 

Nachtrag vom 28.09.2022: Ebenfalls mit dem "Grünen Engel" ausgezeichnet wurde gemäß einem Bericht in der heutigen Ausgabe der Landshuter Zeitung "Vogelphilipp" Philipp Herrmann. Philipp ist seit Kurzem beim LBV-Landesverband beschäftigt und auch ihm gratulieren wir natürlich sehr herzlich zu seiner Auszeichnung!

20.09.2022: Ornithologischer Wochenrückblick (05.09. bis 11.09.2022)

Farbmarkierte Reiherente am 11.09. am Echinger Stausee (R.Endriss)
Farbmarkierte Reiherente am 11.09. am Echinger Stausee (R.Endriss)

Weiterhin bis zu 2 Kleine Sumpfhühner, 2 Seidenreiher und regelmäßig bis zu 3 Raubseeschwalben (06.09.) am Echinger Stausee sowie 5 Zwergscharben am Isarstau Altheim. +++ Außerdem ein erster Steinwälzer (07.09., Echinger Stausee), insgesamt vier Einzelnachweise von Fischadlern, eine Moorente (10.09., Isarstau Altheim) und ein erster Rothalstaucher (10. und 11.09., Echinger Stausee). +++ Die auf nebenstehendem Foto abgebildete Reiherente hält sich bereits seit dem 08.08. am Echinger Stausee auf. Der Vogel wurde vermutlich in Tschechien markiert, eine offizielle Bestätigung steht jedoch noch aus. Ob diese Art von Beringung wirklich sein muss, lassen wir dahingestellt.

 


16.09.2022: Feuer frei auf Graureiher

Ab heute geht es wieder los: Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit werden in Bayern nun wieder Graureiher geschossen. Die bis zum 31.10. laufende Jagdzeit ist nicht nur auf Fischteiche oder Fischzuchtanlagen beschränkt – was grundsätzlich akzeptabel wäre - sondern gilt in einem großzügig bemessenen Umkreis von 200 Metern um alle geschlossenen Gewässer im Freistaat. Das sind praktisch alle Gewässer, denen es an einer Verbindung zu einem natürlichen Gewässer fehlt, wie beispielsweise Baggerseen. Da ein Graureiher nicht wissen kann, wo er bejagt werden darf und wo nicht, kann er sich nirgends im Freistaat mehr sicher fühlen und muss auch bei der Annäherung ungefährlicher Menschen (Radler, Spaziergänger, Jogger) bereits auf große Entfernung die Flucht ergreifen. Auch in Schutzgebieten.

 

Die Zahl der in der sechswöchigen Jagdperiode bayernweit geschossenen Graureiher ist übrigens nicht unerheblich. Sie beläuft sich alljährlich auf mehrere 1000 Tiere -  ganz überwiegend Zugvögel aus Ost- und Nordosteuropa.


11.09.2022: Die 2022 noch antehenden Biotoppflege-Einsätze mit "Unterstützungsbedarf" im Überblick

  • Zweitmahd am Uppenborndamm Süd, Uppenborndamm Nord und Echinger Stausee
  • Herbstmahd am Kalteller Berg und in den Torfstichen
  • Anpflanzung von Weichhölzern in Wörth Nord und Hüttenkofen
  • Verkehrssicherungsmaßnahmen aufgrund des Eschentriebsterbens im Haagholz, in Wörth Nord, am Kellerberg und in Hüttenkofen

Termine und Treffpunke geben wir jeweils auf dieser Seite bekannt.

10.09.2022: Ornithologischer Wochenrückblick (29.08. bis 04.09.2022)

Gleich 5 Zwergscharben (neues Maximum frü den Raum LA) wurden am 04.09.2022 am Isarstau Altheim gezählt. Zuvor waren von dort bereits ein weiterer Fischadler (03.09.) und eine weitere Raubseeschwalbe (02.09.) gemeldet worden. +++ Am Echinger Stausee weiterhin üppiges Aufkommen von Watvögeln, darunter bis zum 30.08. der bereits am x.x. festgestelle Graubruststrandläufer sowie bemerkenswerte Ansammlungen von bis zu 51 Bekassinen (29.08.). Auch von Kleinrallen gingen wieder zahlreiche Meldungen ein, darunter weiterhin ein Kleines Sumpfhuhn. +++ Am 03.09. wurde ein bereits seit längerem bekanntes Vorkommen des Sperlingskauzes im nördlichen Landkreis bestätigt und am 04.09. war bei Mirskofen eine weibliche Steppenweihe im 2. Kalenderjahr zu sehen.

07.09.2022: Desinformation zum Rotmilan

Aiwanger im Bayerischen Landtag (2016); Foto: wikipedia
Aiwanger im Bayerischen Landtag (2016); Foto: wikipedia

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger erweckt in einem Artikel vom 07.09. in der Landshuter Zeitung den Eindruck, dass Rotmilane vom Ausbau der Windkraft profitieren würden. Sie würden sich vor allem in der Nähe von Windkraftanlagen ansiedeln und dort viel einfacher Beute finden. Bestätigt wurde diese steile These gemäß Landshuter Zeitung von den anwesenden Vertretern des Bundes Naturschutz.

 

Dazu folgende Anmerkung: Zunächst einmal ist es natürlich durchaus so, dass Rotmilane nahezu ausschließlich im Offenland jagen und daher von windkraftbedingten Rodungsmaßnahmen in Wäldern profitieren. Dabei ist aber klar, dass bei den durchschnittlichen Aktionsbereichen eines Rotmilans, der zur Nahrungssuche dutzende von Quadratkilometern nutzt, diese zusätzlichen Waldrodungsflächen (ca. ein Hektar pro Windradstandort) völlig bedeutungslos sind. Das Gegenteil ist der Fall: Die Rodungsflächen an Windkraftanlagen sind - sollte ein Rotmilan, Uhu oder eine andere Großvogelart sie tatsächlich zur Nahrungssuche aufsuchen - regelrechte Todeszonen, weil hier extrem hohe Kolissionswahrscheinlichkeiten mit den Rotoren bestehen.

 

Also: Wir können uns gerne darüber unterhalten, wieviele Rotmilane uns die Energiewende wert sein muss, wieviele Rotmilane wir in Deutschland überhaupt brauchen und für was dieser Vogel eigentlich gut ist. Wir sollten bei dieser Diskussion aber bei den Fakten blieben und keinen Unsinn verbreiten.


04.09.2022: Realschul-Neubau der Stadt Landshut in Löschenbrand: Potential zum Vogelkiller

Auf die Vogelschlag-Gefahr an der neuen Realschule in Landshut-Löschenbrand haben uns mittlerweile zahlreiche besorgte Landshuter und Landshuterinnen hingewiesen
Auf die Vogelschlag-Gefahr an der neuen Realschule in Landshut-Löschenbrand haben uns mittlerweile zahlreiche besorgte Landshuter und Landshuterinnen hingewiesen

Modellierungen haben ergeben, dass in Deutschland jährlich mehrere Millionen Vögel durch Scheibenanflug sterben. Alleine im Raum Landshut dürften es demzufolge täglich mehrere 100 Tiere sein, die an Glasscheiben verunglücken. Aus diesem Grund, und weil die Verglasung unserer Umwelt von Tag zu Tag weiter zunimmt, haben wir dieses Thema bei der letzten Landshuter Umweltmesse aufgegriffen – an einem gemeinsamen Stand mit der Stadt Landshut.

 

Im Westen des Stadtgebiets, unmittelbar neben der großen Flutmulden-Ausgleichsfläche bei Löschenbrand, und damit direkt in einer zumindest regionalen Vogelzug-Achse, baut die Stadt Landshut derzeit ein neues Realschulgebäude. Wie nebenstehendes Foto zeigt, entsteht hier ein regelrechter Glaskomplex. Das Ganze sieht zugegebenermaßen toll und modern aus, hat aber das Potential zu einer Todeszone der übelsten Kategorie, gerade auch für durchziehende Vogelarten, die von den Wasserflächen des Flutmuldenbiotops zur Rast angelockt werden. Mit heutigem Schreiben bitten wir bei der Stadt Landshut um Auskunft, welche Maßnahmen gegen Vogelschlag hier berücksichtigt wurden bzw. noch erfolgen werden. Es kann dabei keinen Zweifel geben: Öffentliche Bauprojekte müssen auch hinsichtlich dieser mittlerweile bekannten Problematik absolute Vorbildfunktion haben.


03.09.2022: Ornithologischer Wochenrückblick (22.08. bis 28.08.2022)

Es bleibt dabei: Am Echinger Stausee auch diese Woche wieder 2 Seidenreiher, bis zu 2 Kleine Sumpfhühner (27.08.), bis zu 2 Raubseeschwalben (24.08.) und jede Menge Limikolen. Unter letzteren erneut ein Graubrust-Strandläufer, von dem in diesem Jahr bereits für den Zeitraum vom 17.05. bis 19.05. Nachweise vorliegen. Aktuell handelt es sich aber um einen diesjährigen Vogel, also definitiv um ein anderes Tier. Weitere Vertreter dieser ziemlich seltenen Art wurden in diesem Herbst bundesweit bislang nur von den Küstenregionen gemeldet. Graubrust-Strandläufer sind nicht ganz einfach zu bestimmen und brüten in Nordsibirien bzw. Nordamerika. +++ Außerdem wurden im Wochenverlauf ein weiterer Fischadler (23.08., Echinger Stausee), ein Wiedehopf (26.08., Auloh), sieben über Mirskofen jagende Bienenfresser (27.08.) sowie ein Schwarzstorch (28.08., Echinger Stausee) gemeldet. +++ Dass Ende August noch Kuckucke zu beobachten sind ist nicht ungewöhnlich, ein um diese Jahreszeit noch rufendes Exemplar fällt allerdings ziemlich aus dem Rahmen (27.08., Ergolding).

28.08.2022: Ornithologischer Wochenrückblick (15.08. bis 21.08.2022)

Mauersegler-Nachwuchs in der Inneren Münchner Straße am 21.08. (Foto:S.Rieck)
Mauersegler-Nachwuchs in der Inneren Münchner Straße am 21.08. (Foto:S.Rieck)

Am Isarstau Altheim hält sich weiterhin eine Zwergscharbe auf, außerdem sind dort am 16.08. die ersten (drei) Pfeifenten des aktuell noch weit entfernt scheinenden aber gewiss kommenden Winterhalbjahres 2022/2023 eingetroffen. +++ Am Echinger Stausee waren die ganze Woche über Raubseeschwalben (max. 4 Ind. am 18.06.), ein Kleines Sumpfhuhn und bis zu 2 Seidenreiher zu sehen, dazu als Besonderheit erneut ein Kuhreiher (15.08.), von dem sich die Meldungen in den letzten Jahren merklich gehäuft haben. +++ Auch die nächsten Fischadler waren fällig: Am 18.08. am Echinger Stausee sowie am 21.08. bei Käufelkofen. Und beim Rotmilan verdichteten sich zuletzt die Hinweise auf erfolgreiche Bruten. Sowohl im Raum Rottenburg als auch südlich von Tiefenbach wurden Familienverbände beobachtet. +++ Außerdem: Weiterhin Vorsicht bei Gebäudesanierungen! Bei den Mauerseglern ist die Hauptbrutzeit mittlerweile zwar abgeschlossen, eine ganze Reihe von Nachzüglern sitzt aktuell aber immer noch in den Nestern.


26.08.2022: Smaragde und grüne Glasscherben

Bekanntermaßen liegt im Bereich der naturschutzfachlichen Ausgleichsregelung immer noch vieles im Argen. Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf die Bereitstellung teils ungeeigneter Flächen, fragliche Entwicklungsziele und insbesondere die mangelnde Umsetzung festgesetzter Maßnahmen. Hierzu ein weiteres, aus unserer Sicht überaus unerfreuliches Beispiel aus der Region:

 

Als Ausgleichsmaßnahme für eine Freiflächen-Solaranlage unweit der Mittleren Isarstauseen sollen bestehende Wiesenflächen naturschutzfachlich „aufgewertet“ werden. Die Flächen wurden dazu in den vergangenen Tagen umgepflügt und sollen in der Folge mit hochwertiger, autochthoner Saatmischung beaufschlagt werden. Das hört sich soweit ganz gut an. Allerdings: Beim Großteil der umgepflügten Fläche handelte es sich um den gemäß bayerischem Naturschutzgesetz Art. 23 geschützten Biotoptyp „Arten- und strukturreiches Dauergrünland“. Blütenreiche Wiesen, die seit Jahrzehnten extensiv genutzt und nur mit Festmist gedüngt wurden und wie wir sie in unserer Region kaum mehr vorfinden.

 

Derartige Wiesen sind große Besonderheiten, die auch mit sehr viel Geld und ausgereiften Techniken nicht hergestellt werden können, vergleichbar mit einem seltenen Edelstein. Statt dessen wird hier nun eine Fläche entstehen, wie sie sich mit landwirtschaftlicher Gerätschaft und entsprechendem Saatgut zu jeder Zeit und an fast allen Standorten nahezu beliebig herstellen lässt. Um im Bild zu bleiben: Im Grunde tauschen wir hier einen Smaragd gegen grüne Glasscherben.

 

Fazit: Auf „Ausgleichsmaßnahmen“ dieser Art verzichten wir gerne.

22.08.2022: Danke schön! 

Vielen Dank an alle Beteiligten für die zahlreiche Unterstützung bei unserer Biotoppflegeaktion am vergangenen Samstag am Kalteller Berg. Insbesondere an unser "Riedl-Team" für Mahd, Organisation, Brotzeit und Nachbereitung. Und natürlich auch für Kaffee und Kuchen aus Rottenburg!

18.08.2022: Ornithologischer Wochenrückblick (08.08. bis 14.08.2022)

Wie üblich hat die Zahl der Schwimmvögel an den Landshuter Stauseen und Staustufen bei der Augustzählung deutlich auf jetzt 14.000 Vögel zugelegt (+5.000), davon knapp 10.000 an den Mittleren Isarstauseen. Auffällig ist dabei, dass sich bei einer ganzen Reihe von Arten deutliche Aufenthaltsschwerpunkte herausgebildet haben: 78 Prozent aller Stockenten, 82 Prozent aller Schnatterenten, 81 Prozent aller Graugänse und 94 Prozent aller Krickenten halten sich am Echinger Stausee auf, 80 Prozent aller Reiherenten, 96 Prozent aller Tafelenten sowie 92 Prozent aller Kolbenenten wurden am Moosburger Stausee gezählt. Und während sich vom Höckerschwan 87 Prozent aller Tiere an den Mittleren Isarstauseen oberhalb Landshuts befinden, sind es beim Haubentaucher aktuell 85 Prozent an den Staustufen unterhalb Landshuts. Derartige Schwerpunktbildungen sind zumeist auf Nahrungsverfügbarkeiten zurückzuführen und daher nicht ungewöhnlich, bei einigen Arten (Schnatterente, Tafelente, Reiherente) kennen wir diesen Effekt in dieser Deutlichkeit aus vergangenen Jahren jedoch nicht.


Mit dem Flüggewerden der letzten Flussseeschwalben am Kiesabbau Aquapark ist deren Brutsaison 2022 nun beendet. Weil am 20.06. die Echinger Kolonie durch ein Hagelunwetter regelrecht ausgelöscht wurde (mind. 70 getötete Altvögel), können wir uns über ein neues Maximum von insgesamt 92 Brutpaaren nicht freuen. 42 der insgesamt 59 flüggen Jungvögel wurden am Kiesabbau Aquapark groß (38 Brutpaare). +++ Am Isarstau Altheim hält sich weiterhin eine Zwergscharbe auf (08.08., 13.08. 14.08.), außerdem wurde dort am 13.08. eine Moorente entdeckt. +++ Am Echinger Stausee konnten mehrmals Raubseeschwalben beobachtet werden (maximal 2 Ind. am 11.08.) und die ganze Woche über waren dort weiterhin bis zu 3 Seidenreiher zu sehen.

15.08.2022: Ornithologischer Wochenrückblick (01.08. bis 07.08.2022)

Vom Waldrapp gibt es nun einen zweiten Nachweis für den Raum Landshut: Gleich fünf Stück zogen am 07.08. in südwestlicher Richtung über das Landshuter Stadtgebiet. Waldrappe sind in Bayern Ende des 16. Jahrhunderts ausgestorben, seit Anfang der 2000er Jahre laufen in Oberösterreich und in Burghausen aufwändige Projekte zur Wiederansiedelung dieser Art in Mitteleuropa. Obwohl Teile der dort mittlerweile etablierten Populationen sich bereits ohne menschliche Unterstützung vermehren und weiträumige Zugbewegungen durchführen, stuft der Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) den Waldrapp in Deutschland derzeit noch als „Gefangenschaftsflüchtling“ ein. +++ Am Echinger Stausee hielt sich die ganze Woche über weiterhin ein Kleines Sumpfhuhn auf, am 06.08. (7 Ind.) sowie am 07.08. (1 Ind.) wurden dort Raubseeschwalben beobachtet und außerdem gingen Meldungen einer Küstenseeschwalbe (06.08.) sowie eines Fischadlers (07.08.) ein. Seidenreiher wurden mit bis zu 3 Ind. (06.08.) festgestellt. +++ Ein am 06.08. bei Grießenbach beobachteter diesjähriger Purpurreiher wirft die Frage auf, ob diese sehr seltene Reiherart hier vielleicht sogar gebrütet hat. Obwohl das dortige Gebiet nur schwer einsehbar ist, liegen immerhin Feststellungen von jeweils einem Altvogel aus allen Brutzeit-Monaten (Mai, Juni, Juli) vor. Ausschließen sollt man ein Brutvorkommen hier also nicht. +++ Bei den meisten Singvogelarten verläuft der Wegzug zumeist relativ unbemerkt. Nicht so beim Trauerschnäpper: Der Erste dieser auffällig gefärbten und in aller Regel gut zu beobachtenden Durchzügler läutete am 05.08. in Ergolding die diesjährige Wegzuperiode ein.

09.08.2022: Ornithologischer Wochenrückblick (25.07. bis 31.07.2022)

Kleines Sumpfhuhn am 31.07.2022 am Echinger Stausee (C.Schwab)
Kleines Sumpfhuhn am 31.07.2022 am Echinger Stausee (C.Schwab)

Die Beobachtung einer Zwergscharbe am 29.07. am Echinger Stausee wäre vor einigen Jahren noch ziemlich sensationell gewesen, mittlerweile tritt diese Art jedoch vermehrt und auch in größeren Trupps im Freistaat auf. Aus Nordbayern wurden in diesem Sommer sogar Trupps von über 30 Tieren dieses „Kleinen Kormorans“ gemeldet. Mal sehen, wann die Angelsportler hier Alarm schlagen ... +++  Der Limikolenzug hat mit 2 Sichelstrandläufern (26.07. am Echinger Stausee) die ersten hochnordischen Gäste gebracht, unter den weiteren im Wochenverlauf festgestellten Arten dieser Gruppe befanden sich neben 2 Temminckstrandläufern (30.07., Grießenbacher Moos) auch erste größere Ansammlungen von Bruchwasserläufern (maximal 35 Ind. am 26.07. am Echinger Stausee). +++ An den Mittleren Isarstauseen hält sich weiterhin mindestens ein Seidenreiher auf, zudem wurde am 27.07. erneut ein Purpurreiher beobachtet (Echinger Stausee) und in einem kleinen Schilfbestand am Isarstau Altheim kletterte am 30.07. eine vermutlich diesjährige Zwergdommel herum. +++ Für die Jahreszeit nicht untypisch aber durchaus berichtenswert waren im Wochenverlauf größere Trupps von Misteldrosseln mit bis zu 28 Tieren (Obersüßbach) +++ Und: die ersten beiden Kleinen Sumpfhühner am Echinger Stausee (31.07.)


05.08.2022: Mehr Artenvielfalt durch erfolgreich umgesetzte Ausgleichsflächen

Rainer Haselbeck, Regierungspräsident Niederbayern, Fritz Wittmann, Stellv. Landrat Landshut, Dr. Norbert Schäffer, LBV-Vorsitzender, Josef Bracher 2. Bürgermeister Bruckberg.
Rainer Haselbeck, Regierungspräsident Niederbayern, Fritz Wittmann, Stellv. Landrat Landshut, Dr. Norbert Schäffer, LBV-Vorsitzender, Josef Bracher 2. Bürgermeister Bruckberg.

Heute besuchten der LBV-Vorsitzende Dr. Norbert Schäffer und der Regierungspräsident von Niederbayern Rainer Haselbeck gemeinsam eine vorbildlich gepflegte Ausgleichsfläche im Landkreis Landshut. Ausgleichs- und Ersatzflächen schaffen neue Lebensräume, um Eingriffe in die Natur zu kompensieren. Eine erfolgreich umgesetzte Ausgleichsfläche findet sich in der Gemeinde Bruckberg.

 

"Positiv-Beispiele wie im Landkreis Landshut zeigen, welchen Mehrwert Ausgleichsflächen für den Erhalt der Artenvielfalt besitzen. Ausgleichsmaßnahmen, die noch nicht richtig umgesetzt sind, entsprechen nicht den gesetzlichen Vorgaben und sollten dringend aufgewertet werden. Nur so können Kommunen der Natur den ihr zustehenden Raum zurückgeben", betont der LBV-Vorsitzende Dr. Norbert Schäffer.

 

Der Regierungspräsident von Niederbayern Rainer Haselbeck sagt: "Ausgleichsflächen sind ein zentrales Instrument des Naturschutzes, um Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft zu kompensieren und Artenvielfalt zu bewahren. Die Kommunen haben hier Vorbildcharakter. Sie können mit ihrem Engagement nicht nur ökologisch wertvolle Lebensräume schaffen, sondern gleichzeitig auch den Bürgerinnen und Bürgern ein Beispiel dafür geben, wie Biodiversität in der Praxis ausschauen kann."


03.08.2022: Ornithologischer Wochenrückblick (18.07. bis 24.07.2022)

Die erneut äußerst magere Ausbeute in dieser Woche dürfte sicherlich auch auf die hochsommerliche  Witterung zurückzuführen sein, die nicht gerade zum Vogelbeobachten eingeladen hat. Wir müssen uns daher mit mehreren Beobachtungen von Wespenbussarden, Rotmilanen und Turteltauben (letztere ausschließlich im nördlichen Landkreis), sowie einem Seidenreiher (23. und 24.07.), einem ersten Zwergstrandläufer (22.07.)  und einer Uferschnepfe (24.07.) am Echinger Stausee begnügen. Außerdem zog am 24.07. ein Schwarzstorch in östlicher Richtung  über Wurmsham. +++ Wir freuen uns sehr über eine zweite erfolgreiche Brut von Flussregenpfeifern auf einer Isarkiesbank bei Bruckberg. Vier frisch geschlüpfte Jungvögel wurden dort am 22.07. entdeckt.

01.08.2022:  Mauersegler-Massaker in Mallersdorf

Im Nachbarlandkreis Straubing wurden bei Abbrucharbeiten kürzlich mehrere junge Mauersegler getötet. Da an dem Gebäude noch von weiteren Nistplätzen sowie Fledermausvorkommen ausgegangen werden musste, wurde ein behördlicher Baustopp erwirkt, der LBV erstattete Strafanzeige.

Wir empfehlen Hausbesitzern, Hausverwaltungen und Fachfirmen in diesem Zusammenhang erneut,  bei Verdacht auf  Vorkommen von Gebäudebrütern die Arbeiten in einen Zeitraum außerhalb der Brutzeit zu verlegen und ggf. eine ökologische Baubegleitung beizuziehen. Nur so können derartige Tragödien und artenschutzrechtliche Straftatbestände vermieden werden.

20.07.2022: LBV-Pressemitteilung zur Zerstörung der Ochsenau

A-80-22 Die Ochsenau vor der Zerstoerung
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18.07.2022: Ornithologischer Wochenrückblick (11.07. bis 17.07.2022)

Auch diese Woche hielt sich die ornithologische Ausbeute wieder ziemlich in Grenzen: Berichtenswert sind bestenfalls der nun deutlich einsetzende Wegzug von Flussuferläufern sowie mindestens 60 Brutpaare des Haubentauchers, die auf den Wasserpflanzenbeständen der beiden Staustufen unterhalb Landshuts fleißig an ihren Nestern bauen. Hinzu kommen weitere Brutpaare am Moosburger Stausee. Außerdem wurden im Wochenverlauf natürlich wieder einzelne Nacht- und Seidenreiher vom Echinger Stausee gemeldet. +++ Der Schwimmvogelbestand an den Stauseen und Staustufen im Raum Landshut hat gegenüber dem Vormonat relativ deutlich auf jetzt 8.200 Tiere zugenommen (+4.500). Es dominieren aktuell Blässhuhn (+ 2.200 auf 3.000 Ind.), Höckerschwan (+300 auf 1.500 Ind.) und Stockente (+800 auf 1.300 Ind.). Auffällig schwach blieb dagegen weiterhin an allen Gewässern die Schnatterente mit insgesamt erneut nur knapp 150 Tieren. Normalerweise sind wir aus den Monaten Juni und Juli hier ganz andere Zahlen gewohnt.


17.07.2022: Viele fleißige Hände an den Uppenborn-Dämmen

Vielen Dank an dieser Stelle allen Helferinnen und Helfern für das Abräumen des Mähguts an den Uppenborn-Dämmen! Bereits im Laufe der letzten Woche waren die etwa 800 m langen Dammabschnitte mit Balkenmähern abgemäht worden und am Samstag machten sich dann insgesamt 18 Freiwillige mit Rechen und Gabeln an's Werk. Nach drei Stunden war bereits alles erledigt und das Material am Dammfuß zum Pressen zusammengetragen. Stattliche neun Rundballen Heu sind es letztlich geworden, die nun von einem Freiland-Rinderzüchter verfüttert werden. Bei "Redaktionsschluss" (18.07., 20:00 Uhr) waren nach Angaben des Rinderzüchters bereits zwei der neun Rundballen entsprechend "verarbeitet".

 

Zum Hintergrund: Bei unseren Mähbereichen an den Uppenborn-Dämmen der Stadtwerke München handelt es sich um arten- und insektenreiche Standorte, die nur durch extensive Pflege in ihrer naturschutzfachlichen Qualität erhalten werden können. Gemäht wird insektenschonend mit Balkenmähern wobei bei jeder Mähaktion Teilbereiche als Rückzugsgebiete für Kleintiere unbearbeitet bleiben. Im Herbst kommt das Ganze aller Voraussicht nach dann noch einmal "unter's Messer".


16.07.2022: "Die Verschandelung Bayerns muss endlich aufhören"

Wer regelmäßig die Süddeutsche Zeitung liest, dem dürfte der Name Christian Sebald vertraut sein. Er ist bei der SZ seit vielen Jahren für umweltpolitische Themen in Bayern zuständig. In einem Kommentar vom 11.07.2022 fordert er ein neues Volksbegehren: Gegen den ausufernden Flächenverbrauch in Bayern. Bezeichnenderweise greift er diese Thematik am Beispiel des Isartals im Raum Landshut auf: "Es gibt wohl kaum eine Politikerrede über Bayern, in der nicht das Loblied auf die einmalig schönen Kulturlandschaften des Freistaats angestimmt wird. Die Wirklichkeit ist freilich eine andere. Wer sie besichtigen will, muss nur einmal mit dem Auto auf der A 92 von München nach Deggendorf fahren. Spätestens ab Landshut reihen sich in immer kürzerer Abfolge links und rechts der Fahrbahnen graue Betonhallen aneinander, eine größer wie die andere, die meisten mit riesigen Rangierflächen für Lastwagen davor. Jedes Jahr kommen neue dazu, sie fressen sich gleichsam durchs Land. Auch die vormals kompakten Dörfer entlang der A 92 sind meist zu Siedlungsbrei verkommen, dessen eintönige Neubauquartiere und uniformen Gewerbegebiete immer weiter in die Landschaften wuchern. Und die A 92 ist fast überall in Bayern."

16.07.2022. Ornithologischer Wochenrückblick (04.07. bis 10.07.2022)

Hier die überaus magere Ausbeute der vergangenen Woche: Am Echinger Stausee bis zu 4 Nachtreiher und weiterhin ein einzelner Seidenreiher, außerdem wurde am 07.07. im Grießenbacher Moos erneut ein Purpurreiher beobachtet. +++ Am 09.07. rastete am Echinger Stausee ein Trupp Brandgänse, bestehend aus immerhin 24 Tieren. Es dürfte sich dabei um Vögel aus Südeuropa handeln, die zu dieser Jahreszeit zur Mauser an die Elbmündung ziehen. Das war’s dann auch schon.

10.07.2022: LBV LA mit Infostand auf den "3. Niederbayerischen Landschaftspflegetagen"

LBV-Infostand mit den üblichen Verdächtigen ... (Foto: R.Waas)
LBV-Infostand mit den üblichen Verdächtigen ... (Foto: R.Waas)

Pflegemaßnahmen auf Offenland-Standorten orientieren sich aus unserer Sicht oftmals zu stark an botanischen Zielsetzungen, an Blühaspekten sowie an der Bereitstellung von Nektar für Bienen. Die Berücksichtigung ausreichender Räume für die Reproduktion und Überwinterung von Insekten spielt dabei oft eine untergeordnete Rolle. Im Extremfall werden Blumenwiesen und Blühflächen sogar zu ökologischen Fallen: Insekten werden zunächst zur Eiablage angelockt und im Herbst werden Eier, Raupen und Puppen dann mit dem Mähgut vollständig abtransportiert oder untergepflügt. Dazu folgender Hinweis: Etwa 95 Prozent unser heimischen Tagfalter überwintern „unsichtbar“ als Ei, Raupe oder Puppe zumeist direkt an ihrer Fraßpflanze oder deren näheren Umgebung!

 

Mit unserem „Landshuter Leitfaden – Schutz für die Unsichtbaren“ haben wir ein Mähkonzept entwickelt, das sowohl botanischen als auch faunistischen Anforderungen Rechnung trägt und das zumindest für Ausgleichs- und Kompensationsflächen maßgeblich sein sollte. Gemäht wird dabei jeweils nur in Teilbereichen von maximal 70 Prozent. Und weil zu den kürzlich veranstalteten "3. Niederbayerischen Landschaftspflegetagen" Akteure und Entscheider aus dem ganzen Regierungsbezirk nach Landshut-Schönbrunn kamen, haben wir dieses Konzept dort mit insgesamt drei Thementafeln präsentiert.


07.07.2022: Rechtsstreit um die Ochsenau-Bebauung geht in die erste Runde

Mit heutigem Schreiben hat die vom LBV beauftragte Anwaltskanzlei dem für die Errichtung des sogenannten „Grünen Zentrums“ in der Ochsenau (Westteil) zuständigen Bauamt dargelegt, weshalb sie die geplante Bebauung als rechtlich unzulässig einstuft. Das Bauamt wurde zu einer Stellungnahme bis 15.08.2022 aufgefordert.


06.07.2022: Ornithologischer Wochenrückblick (27.06. bis 03.07.2022)

Lachseeschwalbe am 03.07.2022 am Echinger Stausee (C.Schwab)
Lachseeschwalbe am 03.07.2022 am Echinger Stausee (C.Schwab)

Die Geschichte der Lachseeschwalbe in Bayern ist ein exakt belegtes Musterbeispiel dafür, wie unsere Vogelwelt durch unbedachte Landschaftsveränderungen verarmt. Der Verfasser hat gerade noch die unübersehbaren weißen Kiesflächen am ungebändigten Lech mit den beherrschenden Stimmen der Lachseeschwalben erleben dürfen.“ Soweit Walter Wüst, in seinem 1979 erschienenem Standardwerk „Avifauna Bavarie“. Lachseeschwalben sind in Bayern in den 1930er Jahren ausgestorben, stehen mittlerweile bundesweit vor dem Aussterben und werden in Süddeutschland nur noch unregelmäßig als Gastvögel festgestellt. So am 03.07. am Echinger Stausee, wo sich mehrere Beobachter und Beobachterinnen gleich über 2 Ind. freuen durften +++ Die Knäkente, ein in Bayern sehr seltener Brutvogel der Roten Liste 1, ist im Raum Landshut immer wieder mal brutverdächtig. Belastbare Brutnachweise sind allerdings nur schwer zu erbringen, weil die Weibchen mit ihrem Nachwuchs äußerst heimlich sind. Am 07.06. gelang nun im Grießenbacher Moos eine entsprechende Beobachtung (W mit 8 Jungvögeln). +++ Ansonsten im Wochenverlauf zahlreiche Beobachtungen verschiedener Watvogelarten, darunter 3 Säbelschnäbler (27.06.) am Echinger Stausee, wo sich weiterhin auch noch einzelne Seidenreiher und bis zu 10 Nachtreiher aufhalten.


02.07.2022: Ornithologischer Wochenrückblick (20.06. bis 26.06.2022)

Von den 8 Nachtreiher-Bruten am Echinger Stausee hat wohl nur eine den Hagelsturm überstanden, der am Spätnachmittag des 20.06. die Mittleren Isarstauseen heimgesucht hat. Mehr Glück hatten dagegen die Bruckberger Flussregenpfeifer, an denen die Unwetterfront nur knapp entfernt vorbeigezogen ist. Mindestens zwei Jungvögel waren am 24.06. zu sehen. +++ Über die herben Verluste bei den Echinger Flussseeschwalben haben wir ja bereits berichtet. Dazu aber noch folgende, durchaus überraschende Beobachtung: Mehrere Seeschwalben fütterten in den Tagen nach dem Unwetter nicht nur ihre Jungvögel, sondern versorgten auch ihre verletzten Partner mit Nahrung, bis diese wieder flugfähig waren! +++ Am Moosburger Stausee wurde am 20.06. eine männliche Moorente entdeckt und am Echinger Stausee hielten sich im Wochenverlauf weiterhin bis zu 2 Seidenreiher auf. Außerdem wurden dort am 24.06. 2 Purpurreiher und am 25.06. ein Fischadler gesichtet. +++ Und damit das Positive nicht zu kurz kommt: Wir freuen uns über einen „Himmel voller Mauersegler“ im Bereich Konradweg/Glockengießerweg im Landshuter Stadtgebiet am 26.06. mit mindestens 148 (!) Tieren.

28.06.2022: Auch LBV-Biotopflächen vom Hagel plattgemacht

Der schwere Hagel vom Spätnachmittag des 20.06. hat im Bereich der Mittleren Isar nicht nur in der Vogelwelt zu großen Verlusten geführt. Regelrecht gehäckselt wurden auch unsere in diesem Raum vorhandenen Biotopflächen, die wir hier seit mehreren Jahren betreuen. Es handelt sich dabei um insgesamt fünf Dammabschnitte und Flurstücke zwischen Eching und Volkmannsdorf. Wie unser diesjähriges Mähprogramm hier aussehen wird muss noch entschieden werden.

25.06.2022: Ornithologischer Wochenrückblick (13.06. bis 19.06.2022)

 

 

 

 

 

 

An den Landshuter Stauseeen und Staustufen hat die Zahl der Schwimmvögel im Vergleich zum Vormonat mit 4.500 Ind. jetzt wieder deutlich zugenommen. Es dominieren (erstmals) Graugans (1.300) und Höckerschwan (1.200). Während auch bei Blässhuhn, Schnatterente und Stockente die Trends deutlich nach oben zeigen, tut sich bei Reiher-, Tafel- und Kolbenenten noch nichts. +++ Am Echinger Stausee gibt es beim Nachtreiher mit acht besetzten Nester ein neues Maximum und bei den Bruckberger Flussregenpfeifern wurden am 16.06. endlich die ersten (drei) Jungen entdeckt. In wieweit beide Arten von dem am 21.06. durchgezogenen Hagel in Mitleidenschaft gezogen wurden, ist derzeit noch nicht klar.


Apropos Hagel: Im nächsten Jahr wird sich zeigen, ob die „Reserven“ der Flussseeschwalben-Kolonien im Bereich der Mittleren Isar tatsächlich so stark sind, wie wir bislang angenommen haben. Die Bruterfolge der Jahre 2019 bis 2021 (aus diesen Jahrgängen werden im Jahr 2023 die Erstbrüter rekrutiert) lagen im Mittel bei jährlich 85 flüggen Jungvögeln. Ausgehend von einer jährlichen Überlebensrate von 0,9 ergibt sich damit eine Zahl von mindestens 60 Erstbrütern, die im kommenden Jahr zu erwarten sind. Möglicherweise wird also die Brutpaarzahl am Echinger Stausee im Jahr 2023 nicht ganz so stark einbrechen, wie aufgrund der hohen Verluste vom 21.06. mit ca. 70 getöteten Altvögeln zunächst zu erwarten wäre. Bislang dürfte es aufgrund der extrem dichten Belegung der Brutflöße stets so gewesen sein, dass sich die meisten der Echinger Flügglinge andernorts einen Brutplatz suchen mussten.

 

Flussseeschwalben werden übrigens relativ alt und gerade die erfahrenen Altvögel tragen wesentlich zu einem guten Bruterfolg bei. Wenn also die Echinger Kolonie im Jahr 2023 tatsächlich zu einem hohen Anteil aus Erstbrütern bestehen sollte, so ist hier nicht unbedingt mit einer hohen Reproduktionsquote zu rechnen. Wir werden sehen.

21.06.2022: Orkan verwüstet Flussseeschwalben-Kolonie

Am Echinger Stausee sind gestern schätzungsweise 70 adulte Flussseeschwalben durch Hagelschlag getötet worden. Von den mind. 110 am Echinger Stausee zuletzt anwesenden Brutvögeln (55 Brutpaare) sind aktuell noch höchstens 35 Tiere am Leben, alleine 36 tote Altvögel wurden heute von den Flößen geborgen. Drei weitere schwer verletzte Altvögel mussten getötet werden. Ein Teil der überlebenden Jungvögel ist vermutlich ohne Eltern. 

 

Halbwegs glimpflich davongekommen ist dagegen die Seeschwalbenkolonie am Aquapark (mit aktuell bereits 32 flüggen Jungvögeln) an der die Vernichtungsfront nur etwa 100 m entfernt vorbeigezogen ist. Hier sind die Maisfelder bis zur Bodenoberfläche regelrecht abgefräst, die Bäume entlaubt und überall finden sich erschlagene Vögel.

17.06.2022: Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes zum Windkraftausbau – LBV-Partnerverband NABU sieht Verstoß gegen EU-Recht

Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) – mit über 700.000 Mitgliedern immerhin Deutschlands größter Naturschutzverband - ist mit dem Entwurf des Bundesumweltministeriums zur Änderung des Naturschutzgesetzes vom 10.06.2022 nicht einverstanden. Er stellt u.a. fest:

 

"Der Entwurf lässt einen gesamtheitlichen Ansatz vermissen. Er bietet entgegen seiner Ankündigung keine Lösung des Zielkonfliktes zwischen Artenschutz und Windenergie. Vielmehr stellt er den Artenschutz schlechter und überschreitet dabei europarechtliche Grenzen."

 

Übrigens: Die Naturschutzverbände hatten zur Abgabe einer Stellungnahme ganze drei (!) Tage Zeit; Freitag Abend (10.06.2022) bis Montag Morgen, 13.06.2022, 09.30 Uhr.

NABU-Stellungnahme Windkraft.pdf
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15.06.2022: Licht und Schatten beim Gebäudebrüterschutz

Mauersegler an den am Magdalenenheim neu angebotenen Brutplätzen
Mauersegler an den am Magdalenenheim neu angebotenen Brutplätzen

Am Turm des Landshuter Magdalenenheims wurden die in diesem Jahr anstehenden Sanierungsarbeiten mittlerweile abgeschlossen. Die dort lebenden Mauersegler haben das Ganze gut überstanden und die neu angebotenen Brutplätze wurden sofort besetzt. Soweit alles gut.

 

Sorgen machen wir uns dagegen hinsichtlich einer in der Nik.-Alex.-Mair-Str. anstehenden Sanierungsmaßnahme, die in Kürze beginnen soll. Unter dem Dach des betroffenen Gebäudes befindet sich mit aktuell mindestenes 20 kartierten Brutpaaren eine der größten Mauersegler-Kolonien in Stadt und Landkreis.

 

Damit es hier keine Überraschungen bzw. Missverständnisse gibt, haben wir die zuständige Immobilienverwaltung sowie die Naturschutzbehörden der Stadt Landshut und der Regierung von Niederbayern kürzlich schriftlich über die Problematik informiert. Wir halten hier eine Verschiebung der Arbeiten auf einen Zeitraum nach der Brutzeit bzw. die Beiziehung einer ökologischen Baubegleitung für erforderlich, sollte eine Terminverschiebung nicht mehr möglich sein.


14.06.2022: Ornithologischer Wochenrückblick (06.06. bis 12.06.2022)

Ganz klar eine Woche von Reihern und Reiherartigen: Am Echinger Stausee mit 12 adulten Nachtreihern (06.06.) ein neuer Altvogel-Höchstwert, dazu die ganze Woche über bis zu 6 Seidenreiher (12.06.), vom 06.06. bis 08.06. ein Löffler und dazu dann noch bis zu 4 Kuhreiher (10.06.). Der vermutlich gleiche Löffler wurde übrigens am 06.06. auch noch im Grießenbacher Moos beobachtet und vom sicherlich gleichen Kuhreiher-Trupp ging (ebenfalls am 10.06.) eine weitere Meldung aus dem Raum Gündlkofen ein. Dazu kommen dann noch ein Purpurreiher sowie ein Schwarzstorch am 06.06. im Grießenbacher Moos. +++ In mehrere Abbaugruben im Landkreis sind mittlerweile Bienenfresser zurückgekehrt, am Echinger Stausee hielten sich die ganze Woche über immer noch ein bis zwei Weißbart-Seeschwalben auf und aufgrund einer Beobachtung mehrerer Jungvögel (12.06.) können wir die Bartmeise hier wohl endgültig als sicheren Brutvogel einstufen. +++ Außerdem ein neues Extremdatum für Flussseeschwalben-Flügglinge: 11.06. (Kiesabbau Aquapark)

13.06.2022: Einen Versuch ist es wert: Hüttenkofener Heide soll neophytenfrei werden

Was hier auf dem nebenstehenden Foto relativ unkoordiniert aussieht, lief eigentlich doch sehr diszipliniert und strukturiert ab - zumindest für LBV-Verhältnisse. 14 Unverdrossene trafen sich am vergangenen Samstag auf der Hüttenkofener Heide, um auf einer ca. 2.5 Hektar großen, neu angelegten Biotopfläche mit Neophyten aufzuräumen. Dazu wurde das Gebiet wie bei einer Vermisstensuche in Reihenanordnung systematisch durchkämmt, in vergleichsweise engen Abständen von nur ca. zwei Metern. Zur besseren Orientierung wurden die jeweils abzusuchenden Teilbereiche mit Trassierungspflöcken markiert, also alles ziemlich professionell.

 

Besonderes Augenmerk lag dabei auf der Goldrute, die auf Standorten wie in Hüttenkofen schnell zu einer dominierenden Art werden kann, und bei der zum jetzigen Zeitpunkt noch gute Chancen bestehen, sie komplett aus der Fläche zu entfernen.

 

 

 


Zum Hintergrund: Die Hüttenkofener Heide wurde im vergangenen Herbst mit großen Mengen Mähgut und Saatgut von verschiedenen artenreichen Trockenstandorten des Isartals zwischen Moosburg und Dingolfing beaufschlagt und soll sich in den nächsten Jahren zu einem herausragenden Hotspot der biologischen Vielfalt entwickeln. Bereits jetzt zeichnet sich das Gebiet durch große Individuenzahlen verschiedener Heuschreckenarten aus, die offensichtlich mit dem Mähgut hierher verfrachtet wurden. Auch erste Orchideen sowie einige Zauneidechsen wurden bereits entdeckt. Eigentümer des Gebietes sind der LBV und die Gemeinde Niederaichbach, die Entwicklungsarbeiten wurden vom Landschaftspflegeverband Landshut umgesetzt.

 

Dazu etwas ganz Grundsätzliches: Mit einer ganzen Reihe nichtheimischer, invasiver Pflanzenarten werden wir aufgrund ihrer mittlerweile weitflächigen Verbreitung leben müssen. Hier ist es zu spät, um das Rad zurückzudrehen. Es sollte aber möglich sein, zumindest ausgewählte Sonderstandorte mit hoher Bedeutung für die biologische Vielfalt vor einer Überprägung durch diese Arten zu schützen.

 

10.06.2022: Ornithologischer Wochenrückblick (30.05. bis 05.06.2022)

Neben den erneut regelmäßig gemeldeten Nacht- und Seidenreihern waren diese Woche am Echinger Stausee mehrmals Trupps von Weißbart-Seeeschwalben zu sehen, maximal 10 Stück am 05.06.. Wir haben ein Auftreten dieser Art Anfang Juni bereits mehrfach bei uns festgestellt, können das Phänomen aber nicht recht einordnen. Möglicherweise handelt es sich um nichtbrütende Halbwüchsige, oder um Vögel, die ihr Brutgeschäft bereits (erfolglos) abgeschlossen haben. +++ Ganz unbemerkt hat mit zwei Waldwasserläufern am 05.06. im Landshuter Stadtgebiet der Wegzug aus den Brutgebieten bereits wieder eingesetzt. Zu einem Zeitpunkt also, zu dem hocharktische Brutvogelarten noch Richtung Norden ziehen. +++ Ein am 31.05. bei Rottenburg zunächst als Schelladler gemeldeter Greifvogel wurde von den Beobachtern mittlerweile als Kaiseradler eingestuft. Wie immer auch die Deutsche Seltenheitskommission diese Meldung abschließend bewerten wird, für beide Arten wäre dies ein Erstnachweis für den Raum Landshut. Zum Hintergrund: Sowohl Schelladler als auch Kaiseradler sind aufgrund ihres seltenen Auftretens in Deutschland „meldepflichtig“. Das bedeutet, dass alle Beobachtungen bei der Seltenheitskommission des Dachverbandes Deutscher Avifaunisten (DDA) dokumentiert und von dieser anerkannt werden müssen.

05.06.2022: Überlebensstreifen für die "Unsichtbaren"

Frisch nach dem ersten Mähdurchgang 2022: Unsere Referenzfläche bei Weixerau
Frisch nach dem ersten Mähdurchgang 2022: Unsere Referenzfläche bei Weixerau

Mähkonzepte auf Naturschutzflächen orientieren sich oft stark an botanischen Zielsetzungen und Wünschen nach hohen Ausmagerungseffekten. Die Überlebensraten von Kleintieren und insbesondere deren teilweise immobilen Entwicklungsstadien geraten dabei meist in den Hintergrund: All diese "Unsichtbaren" (Eier, Raupen, Puppen) werden mit dem Mähgut oft auf gesamter Fläche quantitativ abgeräumt und abtransportiert. Beispielsweise handelt es sich bei vielen der angesäten und im Sommer recht hübsch anmutenden Blühflächen um regelrechte „ökologische Fallen“, wenn sie im Herbst mit all ihrem Leben gemulcht und anschießend vielleicht auch noch umgeackert werden. 

Auf einer Referenzfläche bei Weixerau testen wir seit mehreren Jahren ein Mähkonzept das sowohl botanische als auch zoologische Anforderungen berücksichtigt. Hier werden jährlich drei Mähaktionen (Frühsommer, Spätsommer, Spätherbst) durchgeführt, wobei bei jeder Mahd 30 bis 40 Prozent der Fläche unbearbeitet bleiben. Gemäht wird jeweils in einem eng angelegten Streifensystem, das auch den Winter über so ordentlich aussieht, dass es auch von wildwuchs-intoleranten Zeitgenossen akzeptiert werden kann. Und das Ganze funktioniert: Die Fläche entwickelt sich botanisch gut und weist für Kleintiere zu allen Jahreszeiten ausreichende Reproduktions- und Rückzugsbereiche auf.


05.06.2022: Ornithologischer Wochenrückblick (23.05. bis 29.05.2022)

Ornithologisch eine eher ruhige Woche: Vom Echinger Stausee wurden am 23.05. zwei Bartmeisen (M/W) gemeldet, sodass wir diese Art hier endgültig als zumindest „brutverdächtig" einstufen. Mehrfach wurden hier auch in dieser Woche wieder bis zu 4 Seidenreiher beobachtet, wobei am 26.05. und 28.05. sogar Nestbau-Aktivitäten festgestellt werden konnten. Beobachtungen nestbauender Seidenreiher liegen bereits aus früheren Jahren vor, haben bislang jedoch noch nicht zu einem ernsthaften Brutversuch geführt. Erfolgreiches Brutgeschehen ist dagegen weiterhin von den Nachtreihern zu vermelden, die bei ihren Nahrungsflügen auch weit Abseits der Echinger Kolonie beobachtet werden können. Vermutlich dürfte es sich auch bei einem am 29.05. bei Furth beobachteten Nachtreiher um ein Tier aus Eching gehandelt haben. +++ Vom Isarstau Altheim wurde am 28.05. ein weiterer Fischadler gemeldet und am Echinger Stausee rasteten am 23.05. eine für den Heimzug nicht alltägliche Ansammlung von 8 Sandregenpfeifern. Die nördlichen Populationen dieser Art ziehen jetzt noch - also sehr spät -  in ihre arktischen Brutgebiete. +++ Auf den Bruckberger Isarkiesbänken werden jetzt zwei Gelege des Flussregenpfeifers bebrütet. Beide befinden sich in einem mit Schildern als „Brutgebiet“ kenntlich gemachten Bereich und auf einer relativ hoch aufgeschobenen und damit hoffentlich hochwassersicheren Kiesbank. +++ Die Flussseeschwalben haben mit insgesamt 93 Brutpaaren ein neues Allzeithoch, und damit hinsichtlich des Platzangebotes auf unseren Brutflößen das absolute Ende der Fahnenstange erreicht. Das bisherige Maximum für den Raum Landshut stammt mit 90 Brutpaaren aus dem Jahr 2007 wobei damals noch gut 20 Paare an einem Badesee bei Wörth ihre Jungen aufzogen. Ab dem Jahr 2013 stand dieser Standort aufgrund der Ansiedlung von mehreren Hundert Brutpaaren der Lachmöwe für Seeschwalben nicht mehr zur Verfügung.

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Blumenwiese (Thomas Staab) Blumenwiese (Thomas Staab) Sie haben Fragen rund um die Natur in und außerhalb Ihres Gartens? Unser LBV-Naturtelefon steht Ihnen Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr zur Verfügung unter 0 91 74 / 47 75 - 5000
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