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Aktuelles +++ Termine +++ Standpunkte

Samstag, 16.10.2021: Termin bitte schon mal für eine Biotoppflegeaktion an den Mittleren Isarstauseen vormerken

 

Hier ein Überblick über die im Herbst/Winter 2021/2022 noch anstehenden Entwicklungs- und Pflegemaßnahmen in unseren Biotopen (Stand: 18.10.2021)

                    

Feuchtwiese Unterwattenbach: Mahd (wird extern vergeben), Entnahme von Gehölzaufwuchs / Torfstiche Unterwattenbach: Mahd Torfstich 1 / Kalteller Berg: Schaffung von Sukzessionszonen / Süddamm Echinger Stausee: abgeschlossen / Süddamm Uppenbornwerk: Mahd / Norddamm Uppenbornwerk: Herbstmahd / Teichgebiet Weihenstephan: Abfischen und Ablassen von Teich 2, Verkehrssicherungsmaßnahmen / Sempter Heide: Gehölzrückschnitt / Hohe Bürg: Verkehrssicherungsmaßnahmen prüfen / Kellerberg: Umfangreiche Verkehrssicherungsmaßnahmen (Eschentriebsterben) / Hüttenkofener Au: Verkehrssicherungsmaßnahmen (Eschentriebsterben), Anpflanzung von Eichen / Hüttenkofener Heide: abgeschlossen /  Wörther Isarau: Verkehrssicherung (Eschentriebsterben), Bergung von umgestürzten Eschen aus dem Längenmühlbach, Anpflanzung von Schwarzpappeln, Biberschutz von Schwarzpappeln / Haagholz: Anpflanzung von Solitäreichen auf der Offenfläche, Rückname von Fichtenaufwuchs, Instandsetzung von Wildschutzzäunungen, Entnahme einzelner Großfichten

18.10.2021: Entwicklungsmaßnahmen in der Hüttenkofener Heide abgeschlossen

Bodennebel in der Hüttenkofener Heide
Bodennebel in der Hüttenkofener Heide

Auf einer Fläche von 2.5 Hektar - davon ein Hektar im Eigentum des LBV – soll sich in den kommenden Jahren ein artenreicher Magerstandort entwickeln, wie ihn der Raum Landshut bislang nicht kennt: Sowohl hinsichtlich des Arteninventars als auch der Flächengröße.

 

 

In den vergangenen Wochen wurden dazu gewaltige Mengen Mähgut bzw. Samenmaterial von verschiedenen naturschutzfachlich hochwertigen Standorten aus der Region flächendeckend ausgebracht. Koordiniert und umgesetzt wurden die Maßnahmen vom Landschaftspflegeverband Landshut. Jetzt sind wir schon sehr gespannt auf die erste Vegetationsperiode!

 


18.10.2021: Ornithologischer Wochenrückblick (11.10. bis 17.10.2021)

Kuhreiher im Echinger Nebel am 17.10.2021 (Foto: S.Riedl)
Kuhreiher im Echinger Nebel am 17.10.2021 (Foto: S.Riedl)

 

Mit mehr als 22.000 Schwimmvögeln hat der Wasservogelbestand an den Stauseen und Staustufen im Raum Landshut ein neues Allzeithoch erreicht. Wasservogelzähler und Zähluhren kamen an ihre Grenzen. Es dominieren Blässhuhn (8.800), Schnatterente (2.600), Reiherente (2.200), Höckerschwan (neuer Höchstwert mit 2.100 Ind.) und Kolbenente (1.700). Bemerkenswerte Zahlen ergaben sich zudem bei Pfeifente (354 Ind.) und Löffelente (252 Ind.). Deutliche Zunahmen ergaben sich bei Blässhuhn (+3.000), Schnatterente (+1.200) und Höckerschwan (+600), signifikante Abnahmen wurden dagegen bei Reiherente (-400) und Kolbenente (-1.200) festgestellt. +++ Der diesjährige Durchzug von Kranichen begann am 17.10. um 02.00 Uhr morgens bei Edlkofen, am Abend des gleichen Tages gingen dann weitere Meldungen mit Trupps von bis zu 600 Ind. aus dem Bereich Bodenkirchen/Wurmsham ein. Alle Trupps waren in westliche Richtung unterwegs. +++ Eingetroffen sind am 17.10. jetzt auch die ersten größeren Saatkrähen-Schwärme mit beispielsweise 500 Ind. bei Altdorf. Außergewöhnlich spät dran war dagegen ein diesjähriger Neuntöter, der am 11.10.2021 bei Unterwattenbach beobachtet wurde. +++ Am Echinger Stausee wurde am 11.10. erneut eine Rohrdommel entdeckt und am 17.10. tauchten dort als absolute Überraschungsgäste 3 KUHREIHER aus dem Nebel auf. Es handelt sich hierbei um den 4. Nachweis für den Raum Landshut (26.05.-30.05.2019, 19.04.-20.04.2020, 04.07.2020), der auch jahreszeitlich ziemlich aus dem Rahmen fällt. +++ Im Rahmen von Zugplanbeobachtungen bei Tiefenbach wurden am 15.10. 14 Heidelerchen und ein Goldregenpfeifer festgestellt.

 


17.10.2021: Ornithologischer Wochenrückblick (04.10. bis 10.10.2021)

Im Rahmen von Zugplanbeobachtung auf einer Anhöhe bei Tiefenbach wurden im Wochenverlauf mehrmals durchziehende Trupps von Heidelerchen (max. 44 Ind. am 09.10.) sowie einzelne Rotkehlpieper festgestellt (max. 4 Ind. am 09.10.). Außerdem zogen am 04.10. bemerkenswerte 12.800 Ringeltauben und 2.900 Buchfinken durch. +++ Eine vergleichsweise späte Beobachtung eines Flussuferläufers am 06.10. bei Gretlmühle lässt uns über einen erneuten Überwinterungsversuch spekulieren. +++ Vom Sperlingskauz gingen in dieser Woche gleich zwei Meldungen ein, eine davon aus dem südlichen Landkreis, wo diese Art bislang nur ein einziges Mal (20.09.2020) nachgewiesen werden konnte. +++ Nach vierwöchigem Aufenthalt hat unsere Pfuhlschnepfe (K1) den Moosburger Stausee nun verlassen (letztmalig am 09.10.), der seit dem 29.09. dort anwesende Kiebitzregenpfeifer (K1) wurde letztmalig am 04.10. gemeldet und vom 04.10. bis 06.10. rasteten dort noch immerhin 10 sehr zutrauliche Sandregenpfeifer, alle ebenfalls im 1. Kalenderjahr.

11.10.2021: Ornithologischer Wochenrückblick (27.09. bis 03.10.2021)

Ein Kiebitzregenpfeifer rastete zunächst am Echinger Stausee (28.09.), den Rest der Woche dann am Moosburger Stausee. Dort war weiterhin auch eine diesjährige Pfuhlschnepfe zu sehen (seit 08.09.). +++ Im Rahmen von Zugplanbeobachtungen wurden am 30.09. ein Rotkehlpieper sowie eine Grauammer festgestellt (Aign), am 03.10. dann u.a. bemerkenswerte Durchzugszahlen beim Buchfink (2020 Ind., Käufelkofen). +++ Am Echinger Stausee konnte am 03.10. erneut eine Rohrdommel nachgewiesen werden, dazu ein vergleichsweise später Drosselrohrsänger. +++ Die Löffelente erreichte am Moosburger Stausee zuletzt zwar nicht mehr die Individuenzahlen der Vorwoche, dafür wurden jetzt auch am Echinger Stausee mit 31 Ind. (03.10.) bzw. am Isarstau Altheim mit 58 Ind. (27.09.) durchaus beträchtliche Ansammlungen gemeldet. +++ Nicht unerwähnt bleiben soll ein erneuter Sperlingskauz im nördlichen Landkreis.

 

29.09.2021: Ornithologischer Wochenrückblick (20.09. bis 26.09.2021)

Raubseeschwalbe am 26.09.2021 am Moosburger Stausee (R.Suck)
Raubseeschwalbe am 26.09.2021 am Moosburger Stausee (R.Suck)

 

Am Moosburger Stausee rastete auch diese Woche noch eine diesjährige Pfuhlschnepfe. Außerdem wurde dort erneut eine Moorente entdeckt (24.09.), am 26.09. zogen zwei Raubseeschwalben durch und die Zahl der Löffelenten erreichte mit 151 Ind. (23.09.) ihren diesjährigen Höchstwert. +++ Vom Echinger Stausee wurde am 20.09. ein Fischadler gemeldet, bei Gaden gab es am 25.09. einen Tannenhäher und am 26.09. zog bei Tiefenbach ein Brachpieper durch.

 


22.09.2021: Ornithologischer Wochenrückblick (13.09. bis 19.09.2021)

Ende einer Reise: Diesjähriger Kuckuck nach Scheibenanflug am Landshuter Jobcenter am 15.09.2021 (S.Rieck)
Ende einer Reise: Diesjähriger Kuckuck nach Scheibenanflug am Landshuter Jobcenter am 15.09.2021 (S.Rieck)

 

Die Zahl der Schwimmvögel an den Landshuter Stauseen und Staustufen hat gegenüber dem Vormonat deutlich auf jetzt knapp 18.000. Ind. zugenommen (+6.000). Zuwächse gab es überwiegend am Moosburger Stausee (+5.000) sowie am Isarstau Niederaichbach (+1.300), am Echinger See war dagegen ein signifikanter Rückgang zu verzeichnen. Es dominieren Blässhuhn (5.800), Kolbenente (2.900) und Reiherente (2.700), bemerkenswert schwache Zahlen ergaben sich dagegen – wie bereits im Vorjahr – bei der Tafelente (580 Ind.). +++ In seinem afrikanischen Winterquartier hätte ein später Kuckuck (15.09.) vermutlich ein sehr geringes Risiko für einen Scheibenanflug gehabt. Leider hat er es bis dahin nicht geschafft und beendete sein Leben an einer Glasfront des Landshuter Jobcenters. +++ Am Echinger Stausee hält sich weiterhin ein diesjähriges Kleines Sumpfhuhn auf (10.09. bis 17.09.), außerdem wurde dort am 19.09. erneut eine Rohrdommel festgestellt.

 


Auf einer kleinen Schlickfläche am Einlauf des Moosburger Stausees lassen sich weiterhin diesjährige Watvögel verschiedener Arten aus nächster Nähe beobachten – alle wie bereits im letzten Wochenbericht geschildert - ohne große Scheu vor Menschen. Darunter immer noch  die bereits seit dem 08.09. anwesende Pfuhlschnepfe und am 19.09. ein Kiebitzregenpfeifer. Die kleine Schlickinsel wird von all diesen Vögeln selbstverständlich nicht direkt angeflogen, auch eine Zugtradition scheidet bei den ausschließlich diesjährigen Vögeln logischerweise aus. Es ist die große, beim Überflug weithin sichtbare Wasserfläche des Moosburger Stausees (beim Blick aus dem Flugzeug erkennt man Wasserflächen über viele Dutzend Kilometer!) die diese nordischen Durchzügler zu einer Rast anlockt. Zum Fressen und Rasten stehen dann allerdings nur die rund 500 Quadratmeter Schlamm und Schlick am Einlauf des Sees zur Verfügung.

14.09.2021: Ornithologischer Wochenrückblick (06.09. bis 12.09.2021)

Diesjährige Pfuhlschnepfe am Moosburger Stausee, 09.09.2021 (C.Schwab)
Diesjährige Pfuhlschnepfe am Moosburger Stausee, 09.09.2021 (C.Schwab)

 

Am Beispiel einer seit dem 08.09. am Moosburger Stausee rastenden Pfuhlschnepfe zeigt sich, dass Vögel von Geburt an keine Scheu vor Menschen haben. Dies gilt vermutlich für alle Arten! Erst eigene negative Erfahrungen mit Menschen (Jagd) oder Flucht- bzw. Warnverhalten von Artgenossen/Elterntieren, die wiederum selbst ensprechend konditioniert wurden, ändert dies (siehe hierzu auch die unten stehende Anmerkung). +++ Beeindruckend ist am Moosburger Stausee aktuell aber vor allem die gigantische Zahl von jetzt ziemlich genau 10.000 Schwimmvögeln, darunter knapp 3.000 Kolbenenten. Außerdem wurden dort am 11.09. eine durchziehende Wiesenweihe sowie eine Raubseeschwalbe festgestellt. +++ Vom Echinger Stausee gingen im Wochenverlauf mehrere Beobachtungen von bis zu 2 Rohrdommeln (12.09.) und eines Kleinen Sumpfhuhns ein (10.09. bis 12.09.), außerdem gab es am 07.09. 6 Raubseeschwalben zu sehen. +++ Und hier noch weitere Einzelnachweise aus dieser Woche: 4 Bienenfresser über Tiefenbach (07.09.), ein Kiebitzregenpfeifer bei Mirskofen (08.09.), ein Seidenreiher (09.09.) sowie ein Rotfußfalke (11.09.) am Isarstau Altheim und erneut ein rufender Sperlingskauz im nördlichen Landkreis (10.09.).

 


 

Anmerkung: Eine viele Jahre zurückliegende Beobachtung bei einer am Echinger Stausee aufgewachsenen Flussseeschwalbe zeigt, dass nicht nur (Jung)Vögel aus menschenleeren, hochnordischen Brutgebieten keinerlei Scheu vor Menschen haben. Im Allgemeinen lernen junge Seeeschwalben durch das aufgeregte Verhalten der Altvögel bereits von klein an, dass Gefahr drohen kann, wenn sich Menschen nähern. Das entsprechende Fluchtverhalten prägt sich auf diese Weise unmittelbar ein. Ganz anders stellt sich dagegen die Situation dar, wenn ein Zusammentreffen von Mensch und (Jung)Vogel ohne die Anwesenheit warnender Altvögel erfolgt: Mitte September 1980 wurden im Anschluss an die Brutsaison Reparaturarbeiten auf der damaligen Flussseeschwalben-Brutinsel durchgeführt. Zu diesem späten Zeitpunkt hielt sich nur noch ein einzelner, bereits gut flugfähiger Nachzügler im Gebiet auf, es waren - was ungewöhnlich ist - keine Altvögel mehr anwesend.  Diese junge Seeschwalbe zeigte zur Überraschung aller Beteiligten keinerlei Scheu vor den auf der Insel arbeitenden Menschen, landete immer wieder im Abbstand von nur wenigen Metern und machte darüber hinaus durch ausführliches Komfortverhalten einen überaus entspannten Eindruck.

08.09.2021: Ornithologischer Wochenrückblick (30.08. bis 05.09.2021)

Leuzistische Lachmöwe am 05.09.2021 am Echinger Stausee (Foto: C.Schwab)
Leuzistische Lachmöwe am 05.09.2021 am Echinger Stausee (Foto: C.Schwab)

Am Moosburger Stausee arbeitet sich die Zahl der Löffelenten mit zuletzt 132 Ind. (05.09.) kontinuierlich nach oben. Auch die Zahl der Kolbenenten kann sich allmählich sehen lassen: 2732 Ind. am 05.09., darunter 2 farbmarkierte Ind. und dazu endlich auch eine erste Moorente. +++ Am Echinger Stausee hält sich weiterhin eine Rohrdommel auf (30.08., 05.09.), außerdem wurde dort am 05.09. eine leuzistische Lachmöwe beobachtet. +++ Am Isarstau Altheim durften sich die Freunde seltener Arten über zwei diesjährige Odinshühnchen freuen (30.08. bis 01.09.) und als Zugabe gab es am 31.08. einen Fischadler. Ein Odinshühnchen konnte im Raum LA letztmalig am 27.05.2014 nachgewiesen werden. +++ Auch bei der Steppenweihe – 1 Ind. (K1) am 30.08. nördlich von Ergolding – liegt der letzte Nachweis sieben Jahre zurück. +++ Fast während der gesamten Woche herrschte starker Zugstau beim Trauerschnäpper, am 04.09. wurde bei Mettenbach ein Rotfußfalke (MK2) beobachtet und ebenfalls am 04.09. zog über Wurmsham ein Trupp von 11 Bienenfressern durch. +++ Am 31.08. wurden am Truppenübungsplatz 12 Heidelerchen beobachtet und vom Isarstau Niederaichbach wurde ebenfalls am 31.08. ein Seidenreiher gemeldet.


01.09.2021: Ornithologischer Wochenrückblick (23.08. bis 29.08.2021)

 

Mit den letzten flüggen Jungvögeln ist am 29.08. die Brutsaison der Flussseeschwalben zu Ende gegangen. 78 Brutpaare brachten insgesamt mindestens 93 junge Seeschwalben zum Ausfliegen – ein überraschend gutes Ergebnis vor dem Hintergrund der teilweise extremen Witterung mit sintflutartigen Regenfällen. Am Echinger Stausee kam es darüber hinaus zu Beginn der Brutsaison zu Gelegeverlusten, die mit hoher Wahrscheinlichkeit auf einen (durchziehenden?) Fischotter zurückzuführen sind. +++ Endlich gibt es am Ergoldinger Rosenhof-Weiher einen sicheren Brutnachweis für die Zwergdommel: Am 24.08. wurde ein erster Jungvogel beobachtet. +++ Am 29.08. wurden bei Postau zwei durchziehende Mornellregenpfeifer festgestellt. Mornellregenpfeifer sind Brutvögel in nordskandinavischen Bergregionen, ziehen offensichtlich regelmäßig bei uns durch, wurden bis vor wenigen Jahren aber nicht gezielt gesucht. Bislang liegen Einzelnachweise aus den Jahren 2016, 2018, 2019 und 2020 vor.


+++ Am Echinger Stausee wurde nach vierjähriger Fehlanzeige wieder einmal ein Teichwasserläufer entdeckt (23.08., 24.08.), außerdem rasteten dort vom 23.08. bis 25.08. 3 Raubseeschwalben. Gemeldet wurde zudem ein Regenbrachvogel (23.08.) sowie ein Seidenreiher (24.08.). +++ An den Mittleren Isarstauseen halten sich aktuell durchaus berichtenswerte Ansammlungen von Knäkenten (>70 Ind.) und Löffelenten (>100 Ind.) auf, bei der Kolbenente sind gegenüber der Vorwoche zwar deutlich Zunahmen festzustellen, die aktuell anwesenden 1500 Ind. sind gegenüber den Vorjahren aber immer noch vergleichsweise schwach. Außerdem sind am 29.08. die ersten Pfeifenten eingetroffen. +++ Im Wochenverlauf in weiten Teilen das Landkreises starker Durchzug von Braunkehlchen und Steinschmätzern, bei Bayerbach wurde ein erster Brachpieper beobachtet (29.08.) und in den Wäldern des nördlichen Landkreises konnte wieder mal ein Sperlingskauz nachgewiesen werden (27.08.).

30.08.2021: Wie ernst nimmt der Staat seine (Naturschutz)Gesetze?

Freizeitnutzungen machen eine Ansiedlung des landesweit vom Aussterben bedrohten Flussuferläufers im Bereich der "Sieben Rippen" unmöglich – der Lebensraum wäre prinzipiell geeignet.
Freizeitnutzungen machen eine Ansiedlung des landesweit vom Aussterben bedrohten Flussuferläufers im Bereich der "Sieben Rippen" unmöglich – der Lebensraum wäre prinzipiell geeignet.

Im Naturschutzgebiet Vogelfreistätte Mittlere Isarstauseen, dem einzigen Naturschutzgebiet des Landkreises Landshut, ist nach geltender Schutzgebietsverordnung ein Verlassen der Wege nicht gestattet. Damit stellt beispielsweise das Betreten der Kiesbänke oder das Baden in der Isar zwischen dem Bruckberger Isarabbruch und Hofham einen Verstoß gegen diese Schutzgebietsverordnung dar. Soweit die Theorie. Die Praxis sieht leider völlig anders aus, insbesondere nachdem die Wasserqualität der Isar vor einigen Jahren als „badetauglich“ eingestuft wurde: Bereits bei halbwegs akzeptablen Witterungsbedingungen wird auf den Kiesbänken gelagert, gegrillt und gefeiert. Und das zuständige Landratsamt Landshut lässt keine Bereitschaft zum Vollzug der Schutzgebietsverordnung erkennen.

 

Im Rahmen eines Ortstermins an der Isar haben sich am 25.08. Vertreter von LBV und BUND Naturschutz mit diesem Problem beschäftigt. Beide Verbände sind sich dabei durchaus dem vorliegenden Spannungsfeld bewusst: Einerseits das Bedürfnis der Bevölkerung nach Naherholung bzw. Naturerlebnis, auf der anderen Seite der Schutz gefährdeter Arten bzw. die Frage, wie ernst der Staat seine eigenen (Naturschutz)Gesetze nimmt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Termins stufen die aktuelle Situation im Schutzgebiet jedenfalls als nicht akzeptabel ein und halten eine grundsätzliche Diskussion mit den Entscheidungsträgern der Naturschutzverwaltung für erforderlich.


29.08.2021: Ornithologischer Wochenrückblick (16.08. bis 22.08.2021)

Erstnachweis für den ALPENSEGLER für den Raum Landshut (und vermutlich auch für ganz Ostbayern!) am 16.08. in bzw. über der Landshuter Altstadt. +++ Interessante, wenn auch nicht ganz so spektakuläre Beobachtungen gab es erneut auch wieder vom Echinger Stausee: Eine erste Weißflügel-Seeschwalbe (16.08.), ein Regenbrachvogel und eine Raubseeschwalbe (18.08.) sowie am 22.08. eine Rohrdommel und weitere 2 Raubseeschwalben. Zudem wurden erneut bis zu 2 Seidenreiher gemeldet, dazu eine in Tschechien farbmarkierte Reiherente, die bereits  im Spätsommer 2020 am Echinger Stausee abgelesen werden konnte (18.08.). +++ Ein erster, jahreszeitlich sehr früher Merlin wurde am 19.08 bei Unterwattenbach beobachtet, außerdem begann am 20.08. der Durchzug der ersten Steinschmätzer (Altheim, Käufelkofen) . +++ Vom Ergoldinger Rosenhof-Weiher werden weiterhin Zwergdommeln gemeldet (wir warten hier allmählich auf Beobachtungen von Jungvögeln) und die um diese Jahreszeit fast schon regelmäßig festgestellten großen Trupps von Hohltauben (69 Ind. bei Unterwattenbach am 21.08.) stehen sicherlich in Zusammenhang mit deren seit geraumer Zeit auch überregional festgestellten Bestandserholung. 

19.08.2021: Ornithologischer Wochenrückblick (08.08. bis 15.08.2021)

Die Zahl der Schwimmvögel an den Landshuter Stauseen und Staustufen hat gegenüber dem Vormonat deutlich auf jetzt 12.000 Ind. zugenommen (+5.000), davon 9.000 Ind. an den Mittleren Isarstauseen. Dass dort die im August eigentlich üblichen mindestens 10.000 Ind. nicht erreicht wurden, liegt unter anderem an vergleichsweise schwachen Zahlen der Kolbenente, die mit rund 800 Tieren (noch) erheblich unter den Vorjahreswerten liegt (siehe unten). Insgesamt dominieren aktuell Blässhuhn (3.500), Reiherente (1.700) und Stockente (1.600). +++ Die im Naturschutzgebiet „Vogelfreistätte Mittlere Isarstauseen“ liegenden Abschnitte des Mittleren Isarkanals scheinen als Rastplatz für Schwimmvögel in den letzten Jahren erheblich an Bedeutung verloren zu haben. Der etwa 90-prozentige Rückgang der Schwimmvogelzahlen gegenüber Anfang der 2010er Jahre dürfte im Wesentlichen auf die deutlich gestiegene Beunruhigung bzw. Frequentierung durch Erholungssuchende zurückzuführen sein, wobei insbesondere von Reitern hohe Störeffekte ausgehen. Das Reiten ist im NSG eigentlich verboten, hat in den letzten Jahren jedoch stark zugenommen.

Bei den seit mehreren Wochen an unterschiedlichen Orten im Raum Landshut festgestellten Seidenreihern (jeweils immer nur ein Ind.) handelt es sich offensichtlich doch um mehrere Vögel. Am 11.08. wurden zeitgleich 4 Ind. beobachtet, davon 3 Ind. am Isarstau Niederaichbach. +++ Eine farbberingte, diesjährige Raubseeschwalbe, die am 11.08. zusammen mit einem Elternvogel am Moosburger Stausee rastete, hat mit hoher Wahrscheinlichkeit in Schweden das Licht der Welt erblickt, eine Bestätigung der schwedischen Beringungszentrale steht allerdings noch aus. Auch ein vermutlich in Polen farbmarkiertes Blässhuhn (15.08.) sowie eine tschechische Kolbenente (15.08.) wurden bislang noch nicht bestätigt. +++ Eine weitere Raubseeschwalbe wurde am 10.08. gemeldet (Echinger Stausee), vom Kiebitzregenpfeifer wurden ein Ind. (10.08., Echinger Stausee) bzw. zwei Ind. (12.08., Moosburger Stausee) beobachtet, im Isarmoos konnte erneut ein Kleines Sumpfhuhn festgestellt werden (09.08.) und am Echinger Stausee zog am 09.08. ein weiterer Fischadler durch. Nicht gerade alltäglich sind zudem ein Trupp von 49 Misteldrosseln bei Kröning (12.08.) sowie am 14.08. eine Weißflügel-Seeschwalbe am Echinger Stausee.


16.08.2021: Ornithologischer Wochenrückblick (02.08. bis 08.08.2021)

Die Brutsaison der Flussseeschwalben verläuft weiterhin ziemlich problemlos: 81 Jungvögel wurden bislang flügge. Zudem freuen wir uns über ein Brutvorkommen der Schleiereule bei Vilsbiburg mit aktuell 5 Jungvögeln (04.08.) und auch von den Ergoldinger Zwergdommeln gingen im Wochenverlauf wieder Meldungen ein. Die Brutplätze von Bienenfressern sind sowohl im südlichen als auch im nördlichen Landkreis noch besetzt (02.08., 08.08.).  +++ An Durchzüglern wurden im Wochenverlauf erneut Steinwälzer (1 Ind. am 02.08., 2 Ind. am 03.08., Echinger Stausee), eine Raubseeschwalbe (07.08., Echinger Stausee) sowie ein Kiebitzregenpfeifer (08.08., Isarstau Altheim) gemeldet. +++ Im Isarmoos wurde am 06.08. ein Kleines Sumpfhuhn entdeckt  und an den Stauseen zwischen Eching und  Niederaichbach treibt sich weiterhin mindestens ein Seidenreiher herum.

10.08.2021: Pressetermin zur EU-Beschwerde von LBV und NVL gegen die Bebauung der Ochsenau

Mit dabei: Dr. Christian Stierstorfer (LBV-Bezirksgeschäftsstelle Niederbayern), Dr. Andreas von Lindeiner (LBV-Landesbeauftragter), Christian Brummer (LBV Landshut) und Dr. Stefan Müller-Kroehling (NVL)
Mit dabei: Dr. Christian Stierstorfer (LBV-Bezirksgeschäftsstelle Niederbayern), Dr. Andreas von Lindeiner (LBV-Landesbeauftragter), Christian Brummer (LBV Landshut) und Dr. Stefan Müller-Kroehling (NVL)

Im Rahmen eines Pressetermins haben LBV und Naturwissenschaftlicher Verein Landshut (NVL) heute deutlich gemacht, dass sie in der Bebaung der Ochsenau einen Verstoß gegen Europäisches Naturschutzrecht sehen und sich daher mit einer Beschwerde an die Europäische Union wenden werden. Die Beschwerde soll exemplarisch in das aktuell gegen Deutschland laufende  Vertragsverletzungsverfahren aufgenommen werden, welches die Europäische Kommission unter anderem wegen des nicht ausreichenden Schutzes naturschutzfachlich wertvoller Grünland-Lebensräume gegen Deutschland eingeleitet hat. Beide Verbände haben wiederholt deutlich gemacht, dass die Ochsenau in ihrere Gänze in das NATUR-2000-Schutzgebietsnetz hätte aufgenommen werden müsste.

Pressemitteilung 79-21.pdf
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07.08.2021: Ausgleichflächen-Reportage im Bayerischen Fernsehen

Für einen Beitrag über den Zustand von Ausgleichsflächen in Bayern hat das Filmteam des BR kürzlich auch Ausgleichsflächen in den Gemeinden Altdorf, Bruckberg und Tiefenbach besucht. Der Bericht wurde heute in der Reihe "Zwischen Spessart und Karwendel" gesendet und kann hier in der BR-Mediathek abgerufen werden.

07.08.2021: Ornithologischer Wochenrückblick (26.07. bis 01.08.2021)

Am 31.07 wurde bei Auloh ein erster Fischadler beobachtet, ein erster Steinwälzer rastete am 01.08. am Echinger Stausee und in der Landshuter Innenstadt saß am 28.07. die erste (vermutlich aus östlichen Brutgebieten stammende) Lachmöwe auf dem Geländer einer Isarbrücke. +++ Bei den Ergoldinger Zwergdommeln schaut es weiterhin gut aus. Fast täglich gingen Meldungen ein und am 28.07. wurden sogar zwei/beide Altvögel beobachtet. +++ Auch die Serie der sommerlichen Feststellungen eines Seidenreihers setzte sich fort: Am 26.07. an der Isar bei Niederaichbach und am 31.07. sowie am 01.08. am Echinger Stausee. +++ Auffällig war in dieser Woche die Häufung von Meldungen des Wespenbussards bei denen es sich aber zumeist nicht um brutplatzbezogene Nachweise handeln dürfte. Offensichtlich ist auch bei dieser Art der Wegzug bereits im Gange.

05.08.2021: Ein Meilenstein für mehr Transparenz bei Ausgleichsflächen

Zielzustände der bayerischen Ausgleichs- und Ersatzflächen können jetzt erstmals mit der LBV-Web-App „AuFi“ eingesehen und überprüft werden.

Pressemitteilung 76-21.pdf
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31.07.2021: Ornithologischer Wochenrückblick (19.07. bis 25.07.2021)

Bei unseren Flussseeschwalben  sind mittlerweile mindestens 64 Jungvögel flügge (25.07.), zahlreiche Halbwüchsige sitzen noch auf den Flößen und eine ganze Reihe von Paaren bebrütet noch ihre Gelege. +++ Auch diese Woche gingen wieder mehrere Beobachtungen seltener Reiherarten ein: Eine Zwergdommel am Ergoldinger Rosenhofweiher (23.07.), ein  Seidenreiher am Echinger Stausee sowie ein diesjähriger Nachtreiher am Isarstau Altheim (25.07.). +++ Ein im Jahr 2017 in Tschechien markierter Höckerschwan, der im Spätsommer regelmäßig  im Raum Landshut auftaucht, mausert auch in diesem Jahr wieder bei uns (22.07.). Der Vogel ist mit einer großen roten Halsmanschette markiert und dürfte darüber nicht sonderlich glücklich sein. Man kann durchaus geteilter Meinung sein, ob man derartige Beringungsmethoden durch eine Rückmeldung von Sichtungen an die Beringer unterstützen sollte. Wichtige Erkenntnisgewinne hinsichtlich naturschutzfachlicher Fragesstellungen können bei der Höckerschwan-Beringung sicherlich nicht als Begründung ins Feld geführt werden. 

 

24.07.2021: Ornithologischer Wochenrückblick (11.07. bis 18.07.2021)

Die Zahl der Schwimmvögel an den Landshuter Stauseen und Staustufen ist im Vergleich zum Vormonat zwar von 4.100 auf jetzt 7.000 Ind. angestiegen, die ermittelten Zahlen liegen jedoch signifikant unter den Juli-Daten der Vorjahre. Lediglich im Jahr 2013 wurde zuletzt ein niedrigerer Juli-Wert festgestellt. Schwache Zahlen liefert aktuell insbesondere der Moosburger Stausee, der offensichtlich einen vergleichsweise schwach ausgeprägten Wasserpflanzenbestand aufweist. +++ An den Baggerseen bei Wörth wurde am 14.07. ein adulter Nachtreiher beobachtet. Die dortige Vogelinsel mit aktuell mehreren Hundert Brutpaaren der Lachmöwe ist mittlerweile stark verbuscht bzw. bewaldet und dürfte ein heißer Tipp für eine Brutansiedlung dieser seltenen Reiherart sein. +++ Vom Echinger Stausee wurde im Wochenverlauf erneut ein Seidenreiher gemeldet (12.07. und 13.07.), aus einer überschwemmten  Wiese im Isarmoos waren am 13.07. Balzrufe eines Tüpfelsumpfhuhns zu hören und vom Ergoldinger Rosenhof gingen erneut Nachweise einer Zwergdommel ein. +++ Schlechte Nachrichten dagegen von der Flussregenpfeifer-Ersatzbrut an der Isar bei Bruckberg: Die mindestens zwei Jungvögel sind mit hoher Wahrscheinlichkeit den stark angestiegenen Wassermassen zum Opfer gefallen sein. Eine kurzfristig am 18.07. eingeleitete Rettungsaktion verlief leider erfolglos.


21.07.2021: Landshuter Ausgleichsflächen im Bayerischen Fernsehen

Im Rahmen einer Berichterstattung über das aktuelle Ausgleichsflächen-Projekt des LBV–Landesverbandes war heute das bayerische Fernsehen zu einem ganztägigen Drehtermin im Raum Landshut. Hintergrund war die vom LBV Landshut vor einigen Jahren durchgeführte Zustandsbewertung von Ausgleichsflächen in fünf ausgewählten Gemeinden des Landkreises. Gedreht wurde an ausgewählten Positiv- und Negativbeispielen in den Gemeinden Altdorf, Bruckberg und Tiefenbach. Die schauspielerischen Leistungen von Dr. Christian Stierstorfer (LBV-Bezirksgeschäftsstelle Straubing) und Christian Brummer (LBV LA) können in Kürze im Rahmen des Formats „Zwischen Spessart und Karwendel“ bewertet bzw. bewundert werden ...

18.07.2021: Ornithologischer Wochenrückblick (05.07. bis 11.07.2021)

Bei mehreren Arten ist derzeit erkennbar, dass der Wegzug aus den Brutgebieten mittlerweile deutlich eingesetzt hat. Beispielsweise an einer Meldung von 24 Bruchwasserläufern (05.07.), insbesondere aber auch an der Zunahme verschiedener Schwimmvogelarten an den Isarstauseen. +++ Am Ergoldinger Rosenhof wurde sowohl am 06.07. als auch am 11.07. ein Nachtreiher gemeldet, von den Zwergdommeln ging im Wochenverlauf jedoch keine Beobachtung ein. Ob hier die kürzlich sehr heftigen Unwetter die Brutsaison frühzeitig beendet haben, bleibt abzuwarten. +++ Auf den in diesem Jahr wieder sehr stark ausgeprägten Wasserpflanzenbeständen in den Isarstauseen Altheim und Niederaichbach brüten bereits mindestens zwei Dutzend Paare des Haubentauchers, Tendenz steigend. Am 10.07. wurden dort zudem ein Seidenreiher und ein Nachtreiher beobachtet (Isarstau Altheim). Ein weiterer Nachweis eines Seidenreihers erfolgte tags darauf am Echinger Stausee. +++ Die Brutsaison des Flussregenpfeifers auf den Isarkiesbänken bei Bruckberg ist noch nicht beendet, mindestens ein Nachgelege wurde dort im Wochenverlauf entdeckt.

15.07.2021 Die LBV-Forderungen für die Bundestagswahl 2021

Zur demnächt anstehenden Bundestagswahl hat der LBV heute seinen Forderungskatalog veröffentlicht. Hier die wesentlichen Punkte: Arten- und Biotopschutz, Landwirtschaftspolitik, CO2-Speicherung in Lebensräumen, Flächenverbrauch, Alpenschutz sowie Internationaler Zugvogelschutz.

LBV-Forderungen-Bundestagswahl-21.pdf
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11.07.2021: LBV-Ausgleichsflächenprojekt: Landkreis Landshut mit Negativbeispiel

Um den landesweiten Zustand von Ausgleichsflächen zu bewerten wurden kürzlich von Fachgutachtern im Auftrag des LBV 80 Fallbeispiele in ganz Bayern untersucht. In einer Ende Juni erschienenen Dokumentation wurden nun jeweils zehn positive und zehn negative Beispiele exemplarisch dargestellt. Unter den zehn "schlechten" Beispielen befindet sich leider auch eines aus dem Landkreis Landshut. Eine große Überraschung ist das für uns nicht.

RZ_21-06-26_Ausgleichsflaechen-in-Bayern
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07.07.2021: Ornithologischer Wochenrückblick (28.06. bis 04.07.2021)

Scheibenanflug an der E.ON-Allee 1 (04.07.2021)
Scheibenanflug an der E.ON-Allee 1 (04.07.2021)

Bei den Flussseeschwalben verläuft die Brutsaison bislang ganz ordentlich. Mit aktuell 47 flüggen Jungvögeln ist der zum Bestandeserhalt erforderliche Reproduktionserfolg von 0,5 Flügglingen pro Brutpaar bereits erreicht und zahlreicher weiterer Nachwuchs befindet sich noch in der Pipeline. +++ Nahezu täglich werden vom Ergoldinger Rosenhof jetzt ein bis zwei Zwergdommeln gemeldet, außerdem wurde dort am 03.07. ein diesjähriger Nachtreiher festgestellt. +++ Ein weiterer rufender Wachtelkönig wurde am 04.07. aus dem Raum Grießenbach gemeldet, außerdem wurde bei Mettenbach unter mehreren Großmöwen ein Möwenhybride Mittelmeermöwe/Mantelmöwe entdeckt. Was es nicht alles gibt. +++ An der EON-Allee 1 im Landshuter Stadtgebiet wurden am 04.07. gleich drei durch Scheibenanflug getötete Singvögel aufgefunden. Wie statistisch abgesicherte Abschätzungen ergeben haben, sind die Vogelverluste an Glasscheiben in Deutschland enorm und die Tendenz steigend. Allein für den Raum Landshut gehen wir von im Mittel zwischen 500 und 1000 toten Vögen pro Tag aus.


03.07.2021: Ornithologischer Wochenrückblick (21.06. bis 27.06.2021)

"Historisches" Belegfoto: Zwergdommel am Ergoldinger Rosenhofweiher am 24.07.2011 (Foto:S.Rieck)
"Historisches" Belegfoto: Zwergdommel am Ergoldinger Rosenhofweiher am 24.07.2011 (Foto:S.Rieck)

Der Brutverdacht für die Zwergdommel am Echinger Rosenhof hat sich im Wochenverlauf deutlich erhärtet. Mittlerweile liegen mehrere Beobachtungen vor und am 26.06. konnten erstmalig beide Geschlechter festgestellt werden. +++ Dass der Juni ist ein relativ guter Monat zur Beobachtung von Zwergseeschwalben ist hat sich auch in diesem Jahr wieder gezeigt: 1 Ind. dieser durchaus nicht regelmäßig bei uns durchziehenden Seeschwalbenart wurde am 26.06. am Echinger Stausee beobachtet. +++ Wie bereits im Jahr 2019 scheinen auch in diesem Jahr die Nachtreiher am Echinger Stausee wieder unter Prädationsverlusten zu leiden. Aus zwei Nestern sind quasi über Nacht die Jungvögel verschwunden. Die Liste der Verdächtigen umfasst u.a. Waschbär und Uhu. +++ Während im Nachbarlandkreis Freising zahlreiche Meldungen rufender Wachtelkönige zu verzeichnen sind, gestaltet sich die Situation im Raum LA äußerst übersichtlich. Immerhin wurde jetzt aus dem Gemeindegebiet von Vilsheim ein rufendes Ind. gemeldet. Aufgrund schlechter Erfassung dürfte die Dunkelziffer bei dieser Art jedoch hoch sein. +++ Am 26.06. wurde bei Unterwattenbach ein erster größerer Trupp Hohltauben beobachtet (41 Ind.) und am 27.06. hielten sich am Moosburger Stausee 3 Weißbart-Seeschwalben auf.


25.06.2021: Ornithologischer Wochenrückblick (14.06. bis 20.06.2021)

Mit der Junizählung endete die Wasservogel-Zählsaison 2020/2021. Insgesamt wurde an den vier Stauseen und Staustufen im Raum Landshut im Rahmen der zwölf monatlichen Zähltermine (Juli 2020 bis Juni 2021) die stattliche Zahl von 140.000 Schwimmvögeln erfasst. Es dominieren Bläßhuhn (48.000), Reiherente (20.000) und Schnatterente (13.000).

Im Vergleich zum Monat Mai hat sich der Schwimmvogelbestand im Raum Landshut zwar bereits wieder erhöht (4.100), der Anstieg fiel im Gegensatz zu den Vorjahren jedoch eher schwach aus. Vermutlich ist die Verzögerung des Anstiegs auf eine Brutzeitverschiebung, bedingt durch die lange sehr frische Witterung zurückzuführen. Aktuell dominieren Graugans (1.500) und Höckerschwan (1.000). +++ Am Ergoldinger Rosenhof-Weiher gibt die Beobachtung einer männlichen Zwergdommel (16.06.) Anlass zur Hoffnung auf eine Wiederbesiedelung dieses früheren Brutplatzes. Mehrere Jahre brüteten hier trotz intensiver Freizeitnutzung bis zu zwei Paare, zeitgleich mit dem unmittelbar angrenzenden Bau des Ergoldinger Gymnasiums war es dann aber mit dem Brutvorkommen vorbei. +++ Vom 14.06. bis 17.06. hielt sich am Echinger Stausee weiterhin ein Seidenreiher auf und vom Nachtreiher wurden im Wochenverlauf bis zu 7 Ind. beobachtet. +++ Bei den Flussseeschwalben sind die ersten zehn Jungvögel flügge und vom Schwarzkehlchen wurde am 19.06. ein Brutnachweis aus dem Raum Essenbach gemeldet.

 


21.06.2021: Ornithologischer Wochenrückblick (07.06. bis 13.06.2021)

Während für uns der Sommer jetzt erst richtig losgeht, setzt in der Vogelwelt bereits die Wegzugperiode ein: Am 07.06. wurde – nach vierwöchiger Fehlanzeige - der erste Waldwasserläufer beobachtet. Bei den in der ersten Junihälfte festgestellten Waldwasserläufern dürfte es sich überwiegend um weibliche Tiere handeln, da die Jungenaufzucht bei dieser Art in erster Linie von den Männchen geleistet wird. +++ Erneute Feststellungen eines Schwarzstorchs im nördlichen Landkreis sowie einer Wiesenweihe im Isartal sind hinsichtlich potentieller Brutvorkommen durchaus ernst zu nehmen. Wir werden sehen, ob die nächsten Wochen hier neue Erkenntnisse bringen. +++ Die Beobachtung eines Seidenreihers am 10.06. an der Isar bei Niederaichbach stufen wir dagegen nicht als brutrelevant ein. Im Raum Landshut halten sich in den Sommermonaten immer wieder mal Seidenreiher auf, in manchen Jahren sogar in größeren Trupps von bis zu 9 Tieren. Mehr als zaghafte Nestbauversuche wurden bislang jedoch nicht festgestellt.

19.06.2021: Erfolgreiche Rettungsaktion für junge Rauchschwalben in der Landshuter Neustadt

Zunächst noch ziemlich kleinlaut: abgestürzter Rauchschwalbennachwuchs
Zunächst noch ziemlich kleinlaut: abgestürzter Rauchschwalbennachwuchs

Ob bei der Ausführung schlampig gearbeitet wurde oder das verwendete Baumaterial Qualitätsmängel aufwies bleibt ungeklärt. Jedenfalls krachte kürzlich ein mit fünf Jungvögeln besetztes Schwalbennest in der Landshuter Neustadt auf den Boden. Dank einer äußerst schnellen und engagierten Rettungsaktion von Hauseigentümerin, Hausverwaltung und Hausmeister ging das Ganze aber glimpflich aus. Nach anfänglichen Schimpftriaden der Schwalbeneltern wurde der in ein eilig angebrachtes Ersatznest des LBV gesetzte Nachwuchs unverzüglich weitergefüttert und steht mittlerweile kurz vor dem Ausfliegen. Vielen Dank an alle an dieser Aktion Beteiligten! Sie zeigt, dass Ersatzmaßnahmen bei Gebäudebrütern durchaus gut funktionieren, vorausgesetzt es wird schnell reagiert und die Ersatznester werden in unmittelbarerer Nähe zum ursprünglichen Brutplatz installiert. Wie andere Beispiele aus der Stadt Landshut zeigen, ist dies ist leider nicht immer der Fall.

 

Übrigens: Die Rauschwalbenpopulation im Landshuter Stadtzentrum mit ihren ca. 50 Brutpaaren ist bayernweit eine große Besonderheit!

 


17.06.2021: Daten zur Teilflächenbearbeitung bei LBV-Biotoppflegemaßnahmen

 

Weil mittlerweile unsere Biotoppflegesaison 2021 schon recht intensiv angelaufen ist: Ein weiterhin unterschätzter Faktor beim Rückgang eines großen Teils heimischer Insektenarten stellt nach unserer Auffassung das vielerorts ungeeignete Management von Offenland-Lebensräumen dar. Die Flächen werden bei Pflegeeingriffen in der Regel vollständig bearbeitet und anschließend komplett abgeräumt. Leider auch auf Naturschutz- und Ausgleichsflächen. Bunte Blühwiesen werden damit zu regelrechten ökologischen Fallen: Zunächst werden Schmetterlinge und andere Fluginsekten zum Blütenbesuch, und falls die geeigneten Fraßpflanzen vorhanden sind auch zur Eiablage angelockt, später dann wird der gesamte Bestand an Entwicklungsstadien (Eier, Raupen, Puppen) abgeräumt.

 

Um dies zu vermeiden führen wir auf unseren LBV-Flächen seit mehreren Jahren differenzierte Mähkonzepte durch, mit zumeist mehreren Pflegeeingriffen im Jahr. Es bleiben jedoch bei jedem Arbeitsgang mindestens 30 Prozent der Fläche unbearbeitet. Diese Vorgehensweise ermöglicht nahezu allen Artengruppen eine ausreichende Reproduktion.

 


Die oben abgebildete Tabelle zeigt die zeitliche Verteilung unserer Biotoppflegemaßnahmen in den letzten Jahren. Die Zahlenangaben in den einzelnen Feldern weisen den Prozentsatz der bearbeiteten Gesamtfläche aus. ROT: Entwicklungmahd zur Ausmagerung bzw. zum Zurückdrängen unerwünschter Arten;   BLAU: Pflegemahd zum Statuserhalt; GELB: Spätmahd zur Verbesserung von Keimbedingungen konkurrenzschwacher Arten. 

09.06.2021: Ornithologischer Wochenrückblick (31.05. bis 05.06.2021)

Kiebitzküken (Foto: Ralph Sturm, LBV-Archiv)
Kiebitzküken (Foto: Ralph Sturm, LBV-Archiv)

Immerhin: Zumindest im Bereich Bruckberg-Münchnerau gibt es jetzt doch noch Bruterfolg beim Kiebitz. Im Wochenverlauf wurde bei vier Paaren Nachwuchs festgestellt. +++ Am Echinger Stausee wurde erstmals in diesem Jahr eine zweistellige Anzahl an Nachtreihern beobachtet (mind. 10 Ind. am 01.06.), außerdem zwei (31.05.) bzw. 4 Seidenreiher (01.06.), ein Purpurreiher (03.06.) sowie am 31.05. eine Weißbart-Seeschwalbe. Eine weitere Nachtreiher-Meldung ging aus dem südlichen Landkreis ein (Geisenhausen, 02.06.). +++ Im nördlichen Landkreis wurde am 04.06. ein Schwarzstorch gesichtet, zudem liegen aktuell mehrere brutrelevante Feststellungen von Turteltauben vor. Der anhaltende Bestandsrückgang dieser mittlerweile sehr seltenen Taubenart ist mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht auf Lebensraumverschlechterungen in den Brutgebieten, sondern maßgeblich auf massive Abschüsse auf den Zugwegen im Mittelmeerraum zurückzuführen. +++ Der am 30.05. bei Auloh festgestellt Schlagwirl war leider nur noch am 31.05. zu hören, dafür freuen wir uns über einen ziemlich konkreten Brutverdacht für die Grauammer bei Grießenbach. Diese im Raum Landshut nur noch extrem selten brutverdächtige Art war bis in die 1980er Jahre ein mehrzähliger, regelmäßiger Brutvogel im Bereich Altdorf-Hascherkeller-Ergolding, gemeinsam übrigens mit Kiebitzen. Heute befinden sich dort großflächig Industrie- und Gewerbegebiete.

 


06.06.2021: Erste Zwischenbilanz bei der Solaranlagen-Faktenerhebung

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Freiflächen-Solaranlagen könn(t)en einen wichtigen Beitrag für die Artenvielfalt leisten. Entscheidend ist dabei, wie sie angelegt und gemanagt werden.

Bringen Freiflächen-Solaranlagen tatsächlich einen Mehrwehrt für die Biodiversität? Zur Beantwortung dieser Frage haben wir für die aktuelle Bewertungsperiode (Mai 2021 bis April 2022) ein komplett überarbeitetes Bewertungsschema entwickelt, bei dem folgende Parameter bewertet werden:

  • Die botanische Vielfalt (als Basis für die Artenvielfalt von Insekten)
  • Das Potential zur Reproduktion von Insekten (Art und Intensität von Mäh- oder Mulcharbeiten bzw. der Beweidung während der Vegetationsperiode)
  • Das Potential als Überwinterungsgebiet für Insekten (Anteil und Qualität der den Winter über belassenen Altgras- und Staudenstrukturen)

Außerdem gehen naturschutzfachlich bedeutsame Artnachweise sowie ggf. vorhandene Sonderstandorte in die Bewertung ein.

 

Die aktuell stattfindende Bewertung der botanischen Vielfalt lieferte bislang leider recht magere Ergebnisse: Von den bereits 40 begutachteten Anlagen im Raum Landshut wurde bei 26 Anlagen eine geringe botanische Vielfalt festgestellt, 12 Anlagen schneiden mit "mäßig" ab und lediglich zwei Anlagen konnten hinsichtlich der botanischen Vielfalt als "hochwertig" eingestuft werden.


03.06.2021: Ornithologischer Wochenrückblick (24.05. bis 30.05.2021)

Zwei Heidelerchen am 24.05.2021 am Truppenübungsplatz Landshut (Wärmebild); Foto: S.Rieck
Zwei Heidelerchen am 24.05.2021 am Truppenübungsplatz Landshut (Wärmebild); Foto: S.Rieck

Am Echinger Stausee wurden am 24.05. 3 Seidenreiher beobachtet und am 30.05. unter insgesamt 7 Nachtreihern ein erster Jungvogel. Weitere Nachtreiher-Nachweise gingen vom Isarstau Altheim (27.05.) und aus dem LBV-Teichgebiet Weihenstephan ein, das sich weitab vom Isartal, im tertiären Hügelland befindet (28.05.). +++ Weißbart-Seeschwalben waren am 30.05. (2 Ind. am Moosburger Stausee) sowie am 29.05. (1 Ind. am Isarstau Altheim) zu sehen, wo sich zudem weiterhin ein adulter Rothalstaucher aufhält (25.05. bis 27.05.). +++ Am ehemaligen Landshuter Truppenübungsplatz wurde am 26.05. ein männlicher ROTKOPFWÜRGER entdeckt, der aber bereits tags darauf nicht mehr wiederzufinden war. Heidelerchen sind hier dagegen weiterhin zu beobachten – neuerdings auch in der Nacht, wie die nebenstehende Aufnahme zeigt. +++ Nachdem aus dem Nachbarlandkreis Freising bereits seit geraumer Zeit Rotfußfalken gemeldet werden, gingen jetzt auch für den Raum Landshut zwei Beobachtungen ein: 1 Ind. am 26.05. auf der Altheimer Lößterasse sowie 2 Ind. am 30.05. am Isarstau Altheim. Zugelegt hat sowohl hinsichtlich der Anzahl von Meldungen als auch der festgestellten Truppgrößen gegenüber der Vorwoche der Bienenfresser, für den wir nun auch im südlichen Landkreis von Brutvorkommen ausgehen. +++ Auf alle Fälle berichtenswert ist die Feststellung eines singenden Schlagschwirls am 30.05. bei Auloh. Schlagschwirle waren bis in die 1980er Jahre durchaus noch regelmäßige Brutvögel in den Landshuter Isarauen, haben sich hier mittlerweile aber praktisch vollständig verabschiedet. Der letzte ernsthafte Brutverdacht stammt aus dem Jahr 2009.


26.05.2021: Ornithologischer Wochenrückblick (17.05. bis 23.05.2021)

Die Zahl der Schwimmvögel an den Landshuter Stauseen und Staustufen hat im Mai ihr jahreszeitlich übliches Minimum von aktuell 2.200 Ind. erreicht. Es dominieren Graugans (700 Ind.) und Höckerschwan (600 Ind.). Bei beiden Arten handelt es sich nur zu einem sehr geringen Teil um Brutvögel sondern ganz überwiegend um vermutlich halbwüchsige Gastvögel (Mauser). +++ Mit weiterhin nur bis zu 5 Nachtreihern (21.05.) dürfte der Brutbestand dieser in Bayern sehr seltenen Reiherart deutlich hinter dem Vorjahr zurückbleiben. +++ Auch die Zahl der Flussseeschwalben-Brutpaare am Echinger Stausee liegt bislang deutlich unter dem langjährigen Mittelwert von rund 55 Paaren. Zwar sind im Bereich der Mittleren Isar mehr als 200 Ind. anwesend, die Nistflöße sind jedoch nur teilweise belegt. Ursache ist möglicherweise ein witterungsbedingt sehr schlechtes Nahrungsangebot, erkennbar auch an ungewöhnlich hohen Ansammlungen von nach Wasserinsekten jagenden Seeschwalben an der Isar bei Mooburg (max. 42 Ind am 18.05..) bzw. am Isarstau Altheim (max. 25 Ind.). Überlicherweise sind diese beiden Bereiche während der Brutsaison fast "Seeschwalben-frei". +++ An den Mittleren Isarstauseen wurden auch diese Woche wieder Weißbart-Seeschwalben beobachtet (2 Ind. vom 18.05. bis 20.05.), dazu eine Weißflügel-Seeschwalbe (20.05.), ein erster Zwergstrandläufer (17.05. bis 18.05.), ein Steinwälzer (17.05.) und schließlich am 23.05. 3 Purpurreiher. +++ Über die Landshuter Altstadt zogen am 18.05. 4 Kraniche und aus dem nördlichen Landkreis gingen Bienenfresser-Meldungen von bis zu 10 Ind. ein (23.05.).

26.05.2021: Alle Vögel sind schon da – jetzt auch im Pflegeheim Matthäusstift

Nach längeren Corona-bedingten Verzögerungen hat es nun doch noch geklappt: LBV-Projektleiterin Kathrin Lichtenauer war kürzlich im Landshuter Matthäusstift und stellte dort das Projekt „Alle Vögel sind schon da“ vor. Es handelt sich dabei um eine von den Pflegekassen finanzierte Präventionsmaßnahme, die den Bewohnern von Pflegeheimen mehr Lebensqualität bringen und dem Erhalt der psychosozialen Gesundheit dienen soll. Angestrebt ist zudem eine Stärkung der kognitiven Ressourcen sowie die Steigerung der körperlichen Aktivität und Mobilität. Dass all dies tatsächlich erreicht wird, hat unlängst eine umfassende wissenschaftliche Begleituntersuchung der Universität Eichstätt bestätigt.

 

Bei ihrem Besuch in Landshut baute Kathrin Lichtenauer im Garten des Matthäusstifts u.a. eine Vogelfutterstation auf, um die Bewohner zum Füttern und Beobachten von Vögeln anzuregen. Ein klasse Projekt, für das wir uns bei ihr sehr herzlich bedanken! 

Alle_Voegel_Leitfaden.pdf
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Info-Hotline: Das LBV-Naturtelefon (Mo, 28 Jun 2021)
Blumenwiese (Thomas Staab) Blumenwiese (Thomas Staab) Sie haben Fragen rund um die Natur in und außerhalb Ihres Gartens? Unser LBV-Naturtelefon steht Ihnen Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr zur Verfügung unter 0 91 74 / 47 75 - 5000
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