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Faktenerhebung an Freiflächen-Solaranlagen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Gegensatz zur Energiegewinnung aus Windkraft und Biomasse können Freiflächen-Solaranlagen durchaus positive Auswirkungen auf die Biodiversität haben. Gerade in unserer vielerorts ausgeräumten und intensiv genutzten Agrarlandschaft. Ob dies tatsächlich so ist, entscheidet maßgeblich die Art und Weise, wie der Park gepflegt bzw. bewirtschaftet wird.

Mit unserer Faktenerhebung bewerten wir, welche Solarparks im Raum Landshut tatsächlich einen naturschutzfachlichen Mehrwert haben. Außerdem wollen wir dokumentieren, ob die naturschutzfachlichen Genehmigungsauflagen (z.B. Mulchverbot) eingehalten werden.

 

An einen naturschutzfachlich hochwertigen Solarpark stellen wir folgende Anforderungen:

  • einen artenreichen Pflanzenbestand während der gesamten Vegetationsperiode, möglichst mit Blühaspekt, als Reproduktionsgebiet für Insekten im Zeitraum von April bis September,
  • ausreichende Überwinterungsbereiche für Insekten (Altgrasbestände, Hochstauden) in einem durchgehenden Zeitraum von Anfang September bis Ende April.

Erreicht werden kann dies beispielsweise wie folgt:

  • bei maschinellen Pflegemaßnahmen werden stets nur Teilbereiche von maximal 70 Prozent bearbeitet, d.h. auch den Winter über bleiben mindestens 30 Prozent stehen,
  • bei Beweidung: eine Beweidung findet nur zeitweise oder abschnittsweise und möglichst in extensiver Form statt, sodass während der gesamten Vegetationsperiode ausreichende Fraßpflanzen und den Winter über Altgras und Hochstauden vorhanden sind.

 

 

 

Hier gehts's zu den Übersichtskarten für die Perioden 2020 (altes Bewertungsschema) und 2021/2022.

 

Ergänzende Hinweise zur Bewertung:

 

Das Bewertungsjahr beginnt am 1. Mai und endet am 30. April des folgenden Jahres.

 

Bewertet wird auschließlich die Modulfläche, nicht die ggf. angrenzenden Ausgleichsflächen.

 

Verbesserte Einstufungen sind bei folgenden Feststellungen möglich:

  • Sonderstandorte (z.B. Rohbodenbereiche)
  • Totholzstrukturen
  • Vorkommen bestandsgefährdeter Arten (Rote Liste)
  • hohe Indivduenzahlen von Insekten
  • insektenschonende Mähverfahren (Messermahd)